Hallo!
Ich wäre froh, wenn mir einige Leute vielleicht auf die Sprünge helfen würden.
Ich (31) bin eigentlich recht kontaktfreudig und auch nicht introvertiert, aber das bin ich erst, sobald ich mit jemanden "warm geworden" bin.
Ich habe große Schwierigkeiten, mich dazu überwinden zu können, zu Geburtstagsfeiern (oder ähnlichen Veranstaltungen) zu gehen, wo ich nur den Gastgeber kenne.
Die Gastgeber sind ja doch immer irgendwo beschäftigt und ich weiß nie, worüber ich mit den anderen fremden Personen sprechen könnte.
Mir fallen zwar zu Beginn schon einige Dinge ein (will ja wissen, mit wem ich es zu tun habe), aber dann geht bei mir eine Schranke herunter und es ist wie ein Black-out: ich kann kein intensives Gespräch herbeizaubern.
Ich bin auch keine Entertainerin wie so manche.
Die erzählen lustige Geschichten aus dem Arbeitsleben oder erheitern die Leute anderweitig, während ich nur staune und selber nichts beizusteuern habe.
Ich habe gemerkt, dass ich zunehmend probiere, solche Feiern zu vermeiden. Aber damit bin ich auch nicht glücklich. Man nimmt am Leben nicht so sehr teil.
Ich weiß nicht, warum ich immer mehr Angst davor bekomme, dass peinliche Gesprächspausen entstehen könnten oder ich einfach nur wie ein Mauerblümchen dabeigesessen habe, ohne das Gespräch gesucht zu haben.
Besonders unangenehm sind mir übrigens Betriebsfeiern. Da steht man mit vielen Kollegen herum, die man teilweise nur vom Grüßen her kennt. Worüber redet Ihr mit denen? Über die Arbeit sollte man dort nicht reden und Privates hat man dann eigentlich auch nicht auszuplaudern.
So stehe ich nett lächelnd da, fühle mich unangenehm berührt und bin oft die erste, die die Veranstaltung verlässt.
Leider macht auch Übung nicht ganz den Meister aus mir, denn sobald ich mich wieder einmal wie das 5. Rad am Wagen gefühlt habe, traue ich mich so schnell nicht wieder zu solch einem Anlass.
Hat jemand einen Rat? Ich wäre sehr dankbar.![]()
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 34
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16.10.2008, 10:49
'Small-talk' oder: Worüber redet Ihr mit Fremden?
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16.10.2008, 20:49
AW: 'Small-talk' oder: Worüber redet Ihr mit Fremden?
Puuh, small-talk! Furchtbar. Wenn es drauf ankommt fallen mir nie die richtigen Fragen ein. Oder ich stelle jemanden eine Frage um ein Gespraech auf Gang zu bringen aber danach faellt mir nichts mehr ein. Neue menschen kennen lernen finde ich nicht so schlimm, denn dann gibt es noch genug zu reden, aber wenn das allgemeine Kennenlernen vorbei ist komme ich ins Schleudern. Abends faellt mir dann ein was ich haette fragen/sagen sollen.
Ich probiere schon seit Jahren den Smalltalk zu meistern aber irgendwie klappt das nicht so ganz. Sogar als Kind im Kindergarten war ich mir bewusst davon dass ich einfach nicht wusste was ich sagen solle und hatte vor Familienfeiern regelrecht angst und hielt lieber stundenlang meinen Mund :(
Carolly
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16.10.2008, 21:10Inaktiver User
AW: 'Small-talk' oder: Worüber redet Ihr mit Fremden?
Sucht euch erst mal unauffällig eine Person aus, die euch vertrauenswürdig erscheint. Wenn ihr arge Hemmungen habt, erst mal eine Frau statt ausgerechnet den am besten aussehenden Mann
Beobachtet die eine Weile, stellt oder setzt euch irgendwie in die Nähe und hört ein bisschen zu. Manchmal ergibt sich schon vom Anschauen her ein Thema. Gut als Einstieg ist ein nettes Kompliment, also etwa "Sie haben so eine schöne Kette um... wo kriegt man denn sowas her".
Beim Zuhören ergibt sich vielleicht ein Thema, bei dem man einhaken kann. Also die Erwähnung eines Buches oder eines Filmes, eines Urlaubsziels usw. Man muss ja nicht in ein anderes Gespräch hineinplatzen, aber man kann sich in einer Runde durchaus zu Wort melden.
Eine Bekannte, die als Rhetorik-Trainerin arbeitet, hat mir den Rat gegeben: Lieber übers Wetter reden als gar nicht.
Also ruhig sagen: "Puh, schrecklich der Regen draußen - gut, dass es hier so schön mollig warm ist."
Dann muss man ja gut hinhören können. Wenn jemand sagt, dass er Regen und Kälte nicht schlimm findet, kann man ja fragen, ob er oder sie wohl viel bei Wind und Wetter draußen unterwegs ist. Dann ergibt sich vielleicht ein Gespräch übers Wandern, übers Joggen, über eine Vorliebe für England....
Man kann Smalltalk üben. Klappt vielleicht nicht beim ersten Mal. Aber dann immer besser. Ich hatte auch lange solche Hemmungen. Jetzt freu ich mich auf Einladungen, bei denen ich kaum jemand kenne. Nur da lernt man neue, interessante Menschen kennen. Nicht im eigenen Kegelclub.
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16.10.2008, 21:16
AW: 'Small-talk' oder: Worüber redet Ihr mit Fremden?
Ohja, Smalltalk,
dein Problem kann ich nur allzu gut nachvollziehen.
Ich steh auch eher stocksteif, verspannt und kopfleer da, wenn Spontanwitz, Charme und Entspanntheit von Nutze wären.
Der Beruf?
Das Wetter?
Die Hobbies?
Liebenswerte Schwächen?
Gemeinsame Interessen?
Die Gastgeber?
Der nächste Urlaub?
...
Themen gibt es genug, nur wie bringe ich sie intelligent in das Gespräch ein?
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Der Kopf ist rund, damit das Denken
die Richtung wechseln kann
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17.10.2008, 11:03
AW: 'Small-talk' oder: Worüber redet Ihr mit Fremden?
Ich danke Euch!!!
Bin sehr glücklich darüber, dass Ihr mir geantwortet habt und zu sehen, dass ich nicht alleine mit meinem Problem da stehe.
Ich finde es auch ganz wunderbar von Euch, dass Ihr mir "Gesprächstipps" gegeben habt.
Daran habe ich beispielsweise erkannt, woran es denn wohl bei mir hakt:
Ich stelle mir gerade die Frage, was ICH denn zu diesen Themen beizutragen hätte. Ehrlich gesagt, ich glaube, mein Leben ist in den letzten Jahren einfach zu langweilig geworden, um in der Lage zu sein, SELBST viel beitragen zu können.
Bin schon seit einigen Jahren Single, habe nicht viele Hobbies, Interessen schon, aber die teilen nur selten Leute mit mir bzw. kann ich darüber nicht stundenlang lebendig darüber erzählen.
Ich glaube, wenn ich mich in Zukunft darum bemühe, mehr Action in MEIN Leben zu bringen (habe ich ohnehin vor! Also in Bezug auf Hobbies etc.), dann fühle ich mich in solchen Situationen bestimmt (selbst-)sicherer und kann dann vielleicht auch wieder lockerer mit mir eher unbekannteren Leuten umgehen.
Nur denke ich, dass ich mich nicht überwinden kann, schon zur nächsten angekündigten Feier aufzutauchen, weil ich mit mir selbst noch nicht im reinen bin.
Vielleicht ist es ein Fehler und ich sollte ins kalte Wasser springen, um es zu lernen, wie es die GuteLaune schrieb.
Aber wenn ich mir schon jetzt so viele "komische" Gedanken darüber mache, dann befürchte ich, noch sehr viel unlockerer aufzutauchen als ich es ohnehin schon wäre.
Es ist wirklich aufbauend zu lesen, dass auch Ihr schon mal stocksteif und verspannt und kopfleer da steht. Das macht mich insofern sicherer als das ich mich nicht wie eine Außerirdische fühlen muss. Andere Leute haben ähnliche Probleme und sind offenbar ja auch nicht auf den Mund gefallen.
Aber ich halte dieses Verspanntsein leider nicht lange aus. Ich fühle mich dann unwohl und wenn ich merke, ich bin zu kopfleer, ich kriege Angst, dass die Gastgeberin (die ich gut kenne) von mir enttäuscht ist, weil sie mir anmerken könnte wie verspannt ich bin, dann suche ich unter fadenscheinigen Gründen schnell das Weite. Ich kann es nicht aushalten. Vielleicht muss ich es aber mal aushalten, um zu sehen: die Situation kann 20 Minuten später schon wieder ganz anders aussehen oder "sooo schlimm war es doch gar nicht".
Danke an Euch!
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21.10.2008, 12:21
AW: 'Small-talk' oder: Worüber redet Ihr mit Fremden?
Das Problem kennt sicher jeder, der nicht grad ein nichtsagender Dampfplauderer ist.
Umgedreht gibt es aber auch Leute, die lassen einen glatt verhungern, wenn man versuchen will ins Gespräch zu kommen, denn zum Gespräch gehören nunmal 2.
Wenn es also partout nicht klappen will mit dem Gespräch, dann kann es ja vllt. auch daran liegen, dass man sich nichts zu sagen hat (keinen Draht zueinander hat) und man sollte es lassen.
Warum kommst du so oft in Situationen,wo du außer dem Gastgeber niemanden kennst ? Vllt. liegt da auch ein Teil des Problems, ich finde so eine Konstellation von vornherein schlecht, man ist auch gleich richtig schlecht drauf und strahlt das auch aus.Leider macht auch Übung nicht ganz den Meister aus mir, denn sobald ich mich wieder einmal wie das 5. Rad am Wagen gefühlt habe, traue ich mich so schnell nicht wieder zu solch einem Anlass.
Wenn du schon soweit bist, dann musst du dir überlegen, was dich im entferntesten interessieren könnte, am Beruf oder sonstwas des Gesprächspartners. Leute werden gern über sich selbst gefragt, was sie machen oder - perfekt, falls vorhanden - was die Kinder machen etc.. Da kann man oft mit einer einzelnen Frage eine Lawine lostreten.Mir fallen zwar zu Beginn schon einige Dinge ein (will ja wissen, mit wem ich es zu tun habe)Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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22.10.2008, 15:51
AW: 'Small-talk' oder: Worüber redet Ihr mit Fremden?
Bei mir ist es genau umgekehrt. Mit Fremden kann ich mich bestens unterhalten, schießlich kenne ich die Leute absolut nicht und frage sie daher neugierig aus. Erstens weil ich wirklich neugierig bin wie andere Leute leben und zweitens ich auch gerne von mir erzähle, zwangsläufig kommen dann ja auch Gegenfragen von den anderen. So hat sich schon manch originelles Gespäch entwickelt. Ich unterhalte mich übrigens am liebsten mit älteren Menschen (60+), die sind höflicher und habe auch mehr zu erzählen.
Beliebtest Thema sind immer Urlaubsreisen, Haustiere, Sport. Vor kurzem hatte ich eine tolle Unterhaltung mit einem Mann der mit Sicherheit schon auf die 80 zuging. Ich bin begeisterte Freizeitradlerin und wir haben uns sage und schreibe gut 2 Stunden über Fahrräder und Radwege in ganz Deutschland unterhalten. Der Abend ging ruck zuck vorbei und als ich mich umsah, waren der Herr und ich neben den Gastgebern die letzten Gäste.
Probleme bereiten mir eher bekannte Leute. Man kennt ja schon alles über sich, von den Kindern bis zu den Ehepartner bis hin zu Vorlieben usw. Es kann durchaus vorkommen, daß ich bei einer Freundin eingeladen bin und noch viele andere Bekannte dort sind und ich den ganzen Nachmittag kaum was sage, ganz einfach weil ich mich langweile. Meine Geschichten kennen alle schon, die Kinder sind fast erwachsen, was gibt es da noch zu erzählen. Ich meide mittlerweile solche Kaffeekränzchen und fahre lieber Rad oder gehe spazieren, was in meinem Freundeskreis nicht so gut ankommt. Ich gelte als Sonderling. Ist schon komisch, dass mich total Fremde als feundlich und kontaktfreudig ansehen und die guten alten Bekannten in mir einen Sonderling sehen.
Ich bin der Meinung dass es immer ein Thema gibt über das man sich mit Fremden unterhalten kann. Es passieren Tag für Tag so viele Dinge in der Welt, von Olympia bis über Naturkatastrophen, Finanzkrise usw. Da gibt es doch immer einen Ansatzpunkt.
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23.10.2008, 08:38Inaktiver User
AW: 'Small-talk' oder: Worüber redet Ihr mit Fremden?
Aber genau das kannst du dir doch zunutze machen! Das erfordert natürlich entweder eine gewisse Begabung, sich Dinge zu merken, die andere betreffen - oder ein bisschen Arbeit an sich selbst. Ich kenn auch so einige Leute, die ich in großen Abständen bei Geburtstagsfeiern usw. treffe - halt die Bekannten von Bekannten..
Zitat von MaryB309
Man kennt sich, man weiß allerlei voneinander, hat sich aber unter Umständen nicht allzuviel zu sagen (sonst wäre aus der Bekanntschaft womöglich ja irgendwann eine Freundschaft geworden).
Ich versuche da bewusst, mir gewisse Dinge zu merken: Die Namen der Kinder und der Haustiere, die eine oder andere "FAmilienmacke" oder bevorzugte Urlaubsziele. Da kann man dann beim nächstenTreffen schon anknüpfen und ein paar Sympathiepunkte schinden, mit denen das Gespräch viel flüssiger läuft.
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23.10.2008, 22:01
AW: 'Small-talk' oder: Worüber redet Ihr mit Fremden?
ich oute mich mal....ich bin auch so eine smalltalkfürchterin...
ABER es gibt ein ganz tolles buch zum thema von Stephen Larmer: SMALLTALK - nie mehr sprachlos
nur...sollte ich das buch mal wieder angucken, weil wieder hätte ich es nötig
. das buch gibt sehr gute hilfen, themen, anregungen...aber eben sie müssen einem einfallen....von daher werd ich es mir mal wieder zur gemüte führen!
Das Leben ist ein Entwicklungsprozess, eine Kombination verschiedener Phasen, die wir durchlaufen müssen. Wenn wir uns entscheiden, in einem dieser Stadien zu verharren, haben wir versagt und uns für einen kleinen Tod entschieden.
ANAÏS NIN
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27.10.2008, 20:44Inaktiver User
AW: 'Small-talk' oder: Worüber redet Ihr mit Fremden?
Hallo!
Gehöre zu denjenigen, die öffentliche Veranstaltungen meiden. Grade gestern war wieder so ein Tag. Festivität in unserer Stadt. Schrecklich. Am Anfang habe ich mich so unwohl gefühlt. Die ganzen Menschen, das viele Gewusel, so viele Eindrücke
Und dann eben - was soll ich reden??? Keine Ahnung. Die eine habe ich dann mal gefragt, was sie denn so beruflich macht. Sie hat dann ein bisschen erzählt. Das ist ein sehr beliebtes Thema beim Kennenlernen. Immerhin möchte man wissen, womit das Gegenüber so die meiste Zeit verbringt. Allerdings habe ich Angst gehabt, dass sie mich dasselbe fragt. Und da liegt wohl ein großes Problem von mir. Was über mich zu erzählen. Ich habe ein schlechtes Gewissen, andere auszufragen und dann selber nix von mir zu erzählen. Ich habe leider keinen so furchtbar tollen Beruf. Im Grunde fehlt mir ein richtiges Profil, mit dem ich unter Leute gehen kann. Hobbies habe ich leider auch nicht wirklich welche. Ich weiß gar nicht wie die anderen das alles unter einen Hut bringen. 10 Hobbies, Bekannte, Verwandte besuchen, Beruf etc. Ich bin da eine totale Lusche. Ein weiterer Punkt dürfte mangelnde Übung, leises Stimmchen (besonders hinderlich bei Veranstaltungen, wo laute Musik tönt, so wie gestern), Müdigkeit und Konzentrationsprobleme sein. Ein weiteres großes Problem von mir ist nicht nur das Schweigen im Walde sondern auch noch die lange Flappe, die ich leider Gottes ziehe. Das ist mir ziemlich peinlich, aber irgendwie nicht zu ändern. Später ging's irgendwie besser, als ich ein kleines bisschen aufgetaut bin und mich ein wenig wohler fühlte. Aufgrund solcher Geschichten meide ich solche Sachen auch viel lieber. Demnächst werden wir wohl zu einem Essen eingeladen. Das wird auch wieder sowas. Ich werde wahrscheinlich wieder stumm wie ein Fisch und abstoßend langgesichtig herum sitzen.
Aber ich habe auch mal irgendwo gelesen, dass Small Talk harte Arbeit ist. Also früher dachte ich immer, die Leute können das einfach so. Aber sie machen sich glaube ich sehr viele Gedanken im Vorfeld. Über die Leute, mit denen sie vielleicht schon mal zu tun hatten (Informationen hervorkramen, die fürs Gespräch nützlich sein könnten) oder sie informieren sich sogar über Leute, denen sie noch nie begegnet sind. Muss aber auch nicht unbedingt sein. Ich habe mir überlegt, dass ich auch daran arbeiten sollte. Zum Beispiel müsste ich selbst ein Leben haben, für welches ich mich nicht schämen muss, wo es ein bisschen was zu erzählen gibt, wo ich nicht krampfhaft was verstecken möchte. Dann gilt es einen guten Einstieg zu finden. Verschiedene Themengebiete am besten auswendig lernen: Wie geht's dir? Wetter. Aktuelle Themen aus der Tagespresse. Nach Familie erkundigen. Neue Frisure bewundern, also kleine Komplimente verteilen, allerdings nur ehrlich gemeinte. Ich glaube, da kann man sich ganz gut einen Grundstock erarbeiten. Und dann eben immer weiter voran gehen. Zum Beispiel Thema Beruf anschneiden, geht doch bei jedem. Hobbies halt. Und dann einfach ins Kalte Wasser und immer mehr dazu lernen und Routine gewinnen. Ich denke mir manchmal, wenn ich mit jemandem zusammen hocke und keiner sagt was, hat der andere genau dasselbe Problem wie ich. Er weiß nicht, was er mit mir reden soll
Außerdem erwartet man wahrscheinlich oft zuviel von den neuen Kontakten. Nur aus ganz wenigen Bekanntschaften entstehen engere Kontakte. Dazu ist der Small Talk ja da, damit man sich ein wenig abklopft auf Gemeinsamkeiten, und wenn dann da nix ist, wo man anknüpfen kann, dann war's das halt.
Ich beneide auch die Leute, die so toll erzählen können. Ich kann sowas leider überhaupt nicht. Interessiert wirklich kein Schw..., wenn ich was erzähle. Ich mache es auch immer so kurz wie möglich, um nichts durcheinander zu bringen. Also werfe immer mal einen Satz ein oder so. Das Erzählen von irgenwelchen Geschichten vermeide ich, wo es nur geht. Ist wirklich ein Desaster bei mir. Das ist natürlich blöde. Aber es gibt tatsächlich Leute, die dann wohl froh sind, wenn sie jemanden gefunden haben, der ihnen mal zuhört, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängeln. Treffe ich allerdings eine Person, die genauso ist, wie ich - nun dann dürfte bereits nach dem Wettergespräch Sendeschluss sein
Aber mit ein bisschen System könnten auch wir Small Talk Profis werden. (Vielleicht nicht unbedingt bei Frauenschwärmen
) Immer Schrittchen für Schrittchen. Das kann nur funktionieren. Den Small Talkern gehört die Welt
Liebe Grüße
Ein mindestens ebenso schüchterner Flauschhase


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