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    'the work' (Byron Katie)

    Wer kennt diese Technik und kann mir darüber berichten, welche Fragestellungen werden aufgeworfen und was ist so neu an dieser Methode? Es wird ein workshop hierzu angeboten und es interessiert mich sehr.

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    AW: 'the work' (Byron Katie)

    Kann ich leider nichts berichten ....
    aber im Net findet man doch ne Menge. Grundsätzliches unter [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/Byron_Katie"]

    Siehe die (meist) positiven Buchkritiken in Amazon. Mir fiel eine kritischer Kommentar auf. Sorry, ich halte nichts von Wunderheilern und Gurus, würde mir selbst max. den einen oder anderen Denkanstoß herauspicken und was draus machen.

    Ein einfacher Spruch von meinem Vater "Mit Schwund musst du leben" hat mir durchaus oft geholfen 'loszulassen' und mich auf Positives zu konzentrieren und nicht im Groll zu verharren. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass ich immer nachgebe bzw. nicht Kämpfe, wenn ich meine, es ist es mir wert.

    Leider gibt es meiner Meinung nach keine Patentrezepte, sonst würden wir in der Welt doch ganz easy schon an einem ganz anderen Punkt stehen, oder ? Und warum haben Bhagvan oder Buddha nicht auch schon geschafft, alle Probleme zu lösen ?

    LG B ...


    Amazon-Kritik zu 'Liebe was ist' .... schon der Titel, er scheint mir falsch geschrieben/übersetzt.

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    Voller Erwartung begann ich die Lektüre dieses Buches. Durch vier Fragen, die letztlich immer wieder zu einem selbst zurückführen, soll man seine Gedanken umpolen und auf diese Weise lieben, was ist. Mir will das auf die von Byron Katie vorgeschlagene Art nicht gelingen, dieses vor allem aus folgenden Gründen:
    Hinderliche, Trauer verursachende (usw.) Gedanken (und damit verbundene Gefühle) haben ihren Grund bei weitem nicht immer in der Art des Umgangs der sie empfindenden Person mit ihnen. Diese Gedanken kreieren sich häufig eben nicht selbst, sondern haben ganz reale Ursachen in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Für Trauma-Patienten halte ich Katies Ansatz geradezu für gefährlich, da diese fast immer nicht lieben sollten, was ist bzw. war. Das kann unbestritten für den Einzelfall kurzfristig helfen, weil es eine Erklärung für die eigenen Probleme zu liefern scheint. Die Ursachen bleiben gleichwohl bestehen. Katies Aussage, dass die Außenwelt immer ein Spiegel des eigenen Denkens ist, verführt zu der Annahme, dass die Veränderung dieses eigenen Denkens ausreicht, um glücklich zu werden. Das ist m. E. für gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge und Notwendigkeiten für Veränderungen in diesem Bereich nicht zielführend. Ich bevorzuge stattdessen aktive Veränderungen an den Dingen / Begebenheiten, die mich stören. Autoren wie Alice Miller liegen mir da deutlich näher. Sie fordert eine aktive Veränderung gesellschaftlicher Misstände. Keinesfalls sollte man immer lieben, was war, ist oder sein wird!

    2
    ..ich habe schon eine Menge Bücher gelesen in dieser Richtung, nach diesem
    Buch könnte ich mich von vielen trennen, weil Byron Katie es wirklich
    ganz einfach auf den Punkt bringt.

    Das einzige Hindernis auf diesem Weg, und diese Frage ist enorm wichtig, will ich mich verabschieden von meinem Groll, von meiner Wut, von meinem Zorn und von meinen Schuldzuweisungen an andere? Will ich Verantwortung übernehmen für mich selbst?

    Wenn ja, dann ist dieses Buch ein wirklicher Schatz und man muß es halt tun.
    Geändert von kukkuck (16.09.2008 um 09:21 Uhr)

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    AW: 'the work' (Byron Katie)

    Zitat Zitat von kukkuck
    Und warum haben Bhagvan oder Buddha nicht auch schon geschafft, alle Probleme zu lösen ?
    haben sie doch.. fuer sich selbst

    Ich habe einige Buecher von Byron Katie oder Katie Byron.. gelesen/ueber sie gelesen und finde 'The work' und die Geschichte und die Ausstrahlung der Frau bemerkenswert. Mit einigen dingen habe ich es durchaus hingekriegt und reflektiere auch immer wieder mich selbst diesbeueglich - allerdings stosse ich selbst zu oft an meine Grenzen und an meine Unfaehigkeit gewisse Dinge nachvollziehen/umwandeln zu koennen. Es ist, als habe ich dabei einen Knoten im Kopf, den ich nicht geloest bekomme. Und dann greife ich zu anderen Methoden..

    Hier die 4 Fragen:
    1. Ist es wahr?
    Zusatzfragen:
    Wie ist die Realität?
    Ist es wahr im wörtlichen Sinne?
    Wessen Angelegenheit ist es?
    In wessen Macht steht es?

    2. Können Sie wirklich wissen, dass es wahr ist?
    Zusatzfragen:
    Können Sie es wirklich 100%ig wissen?
    Können Sie wirklich wissen, ob es besser wäre, wenn die Realität anders wäre als sie ist?
    Können Sie wissen, ob es für Sie besser wäre, wenn die Realität anders wäre?
    Und auf lange Sicht?
    Können Sie wissen, ob es für andere besser wäre, wenn die Realität anders wäre?

    3. Was haben Sie davon, wenn Sie so denken?
    Zusatzfragen:
    Wie fühlen Sie sich, wenn Sie so denken?
    Wie behandeln Sie den anderen, wenn Sie so denken?
    Was tun Sie genau? Wie fühlt sich das an?
    Wie behandeln Sie sich, wenn Sie so denken?
    Was tun Sie genau? Wie fühlt sich das an?
    Wie behandeln Sie Ihre Umwelt, wenn Sie so denken?
    Was tun Sie genau? Wie fühlt sich das an?
    Sehen Sie Gründe, die nicht schmerzvoll sind, an dem Denkmuster festzuhalten?
    Haben Sie einen wirklichen Vorteil, wenn Sie an dem Denkmuster festhalten?
    Sehen Sie Gründe, das Denkmuster loszulassen? (... und Sie werden nicht gebeten, es loszulassen!)

    4. Wer wären Sie, wenn Sie nicht so denken würden?
    Zusatzfragen:
    Wie würden Sie sich dann fühlen?
    Fühlen Sie es jetzt.
    Wie würden Sie die anderen dann behandeln?
    Wie würde sich das anfühlen?
    Fühlen Sie es jetzt.
    Wie würden Sie sich selbst dann behandeln?
    Wie würde sich das anfühlen?
    Fühlen Sie es jetzt.
    Wer wären Sie, wenn Sie ohne Einschränkung akzeptieren würden, was ist?
    Schließen Sie bitte die Augen und sehen Sie die Situation ohne jedes Denkmuster. Was tut er/sie?
    Was für ein Gesicht macht er/sie?
    Sehen Sie es wie eine Kamera, ohne jede Beurteilung oder Interpretation.

    gruesse
    Wer nicht nach innen geht,
    geht leer aus.

    看起来我像是在说中文

    我说的是中文吗?

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    AW: 'the work' (Byron Katie)

    Kann mir jemand sagen ob Byron Katie auch das Thma Trauma/Gewalt hat?

  5. Inaktiver User

    AW: 'the work' (Byron Katie)

    Zitat Zitat von NatalieThor Beitrag anzeigen

    Hier die 4 Fragen:
    ...
    Sorry, hört sich an wie die Anleitung zur Selbstgefangennahme und zur emotionalen Selbstausbeutung.

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    AW: 'the work' (Byron Katie)

    Das ist eine Gelddruck-Maschine.
    So komplexe Dinge... durch Buch lesen...janee is klar.
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: 'the work' (Byron Katie)

    Ich finde ihren Ansatz sehr interessant für mich persönlich. Sie ermutigt meiner Meinung nach dazu, sich selber Handlungsoptionen zu ermöglichen, die man vorher nicht gesehen hat, weil man sich daran festgehalten hat, dass es doch so nicht sein darf.

    In Anbetracht der Tatsache, was sie alles frei im Internet zugänglich macht, kann ich ihr auch nicht den Vorwurf machen, dass sie es mit der Geschäftstüchtigkeit übertreibt. Dass sie Geld verdienen will ist doch auch legitim.

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    AW: 'the work' (Byron Katie)

    Zitat Zitat von NatalieThor Beitrag anzeigen
    3. Was haben Sie davon, wenn Sie so denken?
    Nein. Frage 3 lautet: 'Wie fühlst Du Dich, wenn Du das denkst.

    Und das wichtigste, die Umkehrungen fehlen.

    the work ist eine Technik zur Klärung von Glaubenssätzen und sonstigen mistigen Gedanken. Die Technik ist denkbar einfach und besteht nur und zwar ausschließlich aus den vier Fragen und den Umkehrungen. Diese "Zusatzfragen" gehen nicht auf Katie zurück. Ich habe die Bücher gelesen und war auch in der School bei ihr. Sie ist eine unglaubliche Persönlichkeit. Bezüglich der Technik scheiden sich die Geister. Probiere es aus. Manch einer kann gar nichts damit anfangen. Andere können extrem gut damit arbeiten.

    Es gibt auf ihrer Internetseite auch Videos von ihr. Dort findest Du auch ihre Arbeitsblätter und die vier Originalfragen. Dort findest Du auch Coaches, die von ihr zertifiziert sind und die entsprechende Ausbildung haben. Frage Herrn Google mal, der hilft Dir sicher gern. Wenn Dir die Videos zusagen, dann halte ich einen Workshop für eine gute Idee zum ausprobieren. Allein, anhand der Bücher ist das m. E. nicht in zu bekommen. Ich war vor langer Zeit auch erst in einem Workshop. Dann habe ich mir sie mal angesehen. Sie macht auch kleinere Veranstaltungen. Dann habe ich angefangen zu lesen und war dann in der School. Für mich funktioniert die Technik gut. Am Anfang war es aber eben besser, mit jemanden zu arbeiten, um geleitet zu werden. Nach der School brauchte ich das aber nicht mehr - obwohl es manchmal, bei manchen Themen besser ist.

    Oben fragte jemand nach der Eignung im Bereich Trauma. Sicher. Es ist, wie gesagt, eine Technik, ein Format und in allen Bereichen anwendbar. Mit einem guten Begleiter ist das Format auch für schwere Themen gut geeignet.

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    AW: 'the work' (Byron Katie)

    Für Veränderungen braucht es Übung, Übung, Übung, Geduld, Geduld, Geduld.
    Meistens kann ein Buch dem Leser das nicht rüberbringen.

    Klar kann sie Geld verdienen. Aber sie sollte nicht behaupten, dass ein Buch zu lesen ausreichend wäre.
    Hie und da ein Denkanstoss, mehr ist es nicht unterm Strich.
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: 'the work' (Byron Katie)

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen

    Klar kann sie Geld verdienen. Aber sie sollte nicht behaupten, dass ein Buch zu lesen ausreichend wäre.
    Behauptet sie gar nicht. Sie hat für sich ihre Technik gefunden, um mit ihren Problemen in ihrem Leben umzugehen und sie hat ihre Gedanken mit dieser Technik geprüft - über Jahre und macht das auch heute noch.

    Und genau das sagt und schreibt sie auch. Reflektieren, reflektieren, reflektieren. Sie meint, dass das aufschreiben, der Gedanken über das Thema, das Problem hilfreich ist, weil es entschleunigt und die Gedanken auch einfängt. Sie meint, dass man seine eigenen Gedanken nicht immer glauben soll und sie daher mit den vier Fragen und der Umkehrung prüfen soll.

    Sie hat nie gesagt, dass das Lesen eines Buches helfen soll. Es ist nicht fair über etwas zu urteilen, mit dem Du dich offenbar nicht beschäftigt hast.

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