Ein sehr guter Beitrag.Zitat von Inaktiver User
Ich möchte sogar noch weiter gehen und Begehren als einen unstillbaren Zustand beschreiben.
Also auch die Sehnsucht nach Etwas oder Jemanden, der nicht jederzeit und immer für mich erreichbar ist, den ich nur für diesen einen kostbaren Moment echt berühre.
Aber davon hat when_a_man offensichtlich keine Ahnung.
So genießen eben manche Menschen Erotik, andere haben einfach (nur) Sex.
LG Chiffon
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Thema: Über das Begehren
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01.11.2008, 19:33
AW: Über das Begehren
Von dir aus gesehen bin ich du
(Ernst Ferstl)
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01.11.2008, 19:53
AW: Über das Begehren
Link
Nur so, zur Erhellung.
chiffonVon dir aus gesehen bin ich du
(Ernst Ferstl)
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02.11.2008, 10:15
AW: Über das Begehren
interessanter Link!
Neinnein,da gilts nicht mich zu kritisieren, nichtmal zu bemitleiden.
Ich werd das deutlicher machen in nächsten Beiträgen.
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02.11.2008, 14:18
AW: Über das Begehren
Der Gegenpol zum Begehren wäre für mich die Hingabe . Hingabe braucht vom Wesen her m.E. auch die Liebe. Warum sonst sollte ich freiwillig mehr geben als ich erwarte?
Wenn mein Begehren also auf Hingabe trifft, besteht eine größere Chance, daß so etwas wie Sattheit eintritt.
Eine Begegnung, die alle Fasern meines Seins berührt, bringt Erfüllung mit sich.
Und dieser Mensch wird mich immer wieder aufs Neue anziehen.
Begegnungen, die diese Qualität nicht haben, hinterlassen nach einem Gefühl der Befriedigung erneut nur Leere im Menschen.
Und so macht man sich wieder auf die Suche.
Promiskuität entsteht ja eher dadurch, daß man keine Erfüllung findet - rastlos auf der Suche ist.
chiffonVon dir aus gesehen bin ich du
(Ernst Ferstl)
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28.01.2011, 09:49Inaktiver User
AW: Über das Begehren
Ich hole jetzt mal den alten Tröt hoch, der zwar ziemlich müllig its, aber ich weil ich mich gerade mit dem Thema befasse, möchte ich noch anmerken, was hier falsch lief.
Entgegen einer Verlinkung hier oben zur Begriffserklärung gibt es sehr wohl einen großen Unterschied zwischen Begierde (um die es dem TE ging) und dem Begehren, von dem hier auch einige sprachen.
Die sachliche betrachtungsweise, die sich auf reine Messbarkeiten reduziert ist genau das, was Begehren nicht ausmacht. Begehren ist eine Entwicklung in einen neuen Raum hinein, ein Zustand, der zum denkbar Unmöglichen hinstrebt und dieses möglich machen will.
Wer den Menschen zur Maschine reduzieren will, hat nichts vom Leben begriffen. Oder versteckt sich davor, weil es ihm so unheimlich ist, daß er etwas braucht, um sich schlichtweg festhalten zu können. Eigentlich zeitg das die Unfähigkeit, sich dem Leben hinzuwenden.


) meinen solltest, dass sich Triebbefriedigung (negativ) auf das Begehren auswirken kann: kann schon passieren!
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