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  1. Inaktiver User

    AW: Manager und junge Ehefrauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Interessant, daß niemand hier etwas zur Definition des Begriffs "Lebenserfahrung" beitragen möchte. Dabei wird er doch als Hauptgrund genannt, wenn es darum geht, jüngere Frauen als gleichwertige Partnerinnen für ältere Männer abzuwerten.

    Und wer Abwertungen tätigt, sollte sich wenigstens mal mit den von ihm gebrauchten Schlüsselbegriffen auseinandersetzen.

    "Augenhöhe" wäre in diesem Kontext auch so ein definitionswürdiger Begriff.
    vielleicht, weil ansonsten niemand den begriff definitionswürdig oder - nötig empfindet?

    übersetzt aus meinem psychologie-lehrbuch:
    Eine Erfahrung ist ein Erlebnis, das in unserem Gedächtnis haften bleibt. Meist wird das spätere Verhalten durch die Erfahrung geändert.
    soweit ich mich erinnere, gibt es eine neuer studie die zeigt, dass erfahrungen tatsächlich im gehirn veränderungen bewirken. leider nicht verlinkbar, weil ich keine ahnung habe, wo ich das gelesen habe.

    grundsätzlich aber denke ich tatsächlich: ich muss keine cholera gehabt haben um zu wissen, dass ich das nich twill. trotzdem ist eine erfahrung, ein selbst-erleben etwas völlig anderes, als nur über etwas zu lesen. dinge erfahren ist 'persönlichkeits-bildend'.

    und um dinge zu erfahren brauche ich zeit. die hatte ich mit 40 deutlich mehr als mit 20.

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    AW: Manager und junge Ehefrauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    trotzdem ist eine erfahrung, ein selbst-erleben etwas völlig anderes, als nur über etwas zu lesen. dinge erfahren ist 'persönlichkeits-bildend'.

    und um dinge zu erfahren brauche ich zeit. die hatte ich mit 40 deutlich mehr als mit 20.
    Dem kann ich mich nur anschließen.

    Diese Erfahrung reicht vom Alltagswissen bis zu grundlegenden Erfahrungen wie Tod der Eltern oder Geburt eines Kindes.

    Auch die Dauer einer Erfahrung spielt eine Rolle: "Mein Klassenkamerad Michael war vor 35 Jahren schon so geizig wie heute" lehrt einen etwas über die Wandelbarkeit des Menschen ; mit 23 hat man diesen Überblick noch nicht.

  3. Inaktiver User

    AW: Manager und junge Ehefrauen

    sorry, die letzten 8 Seiten sind mir entgangen - und grade seh ich keine Möglichkeit, mich wieder einzulesen.

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    AW: Manager und junge Ehefrauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    sorry, die letzten 8 Seiten sind mir entgangen - und grade seh ich keine Möglichkeit, mich wieder einzulesen.

    Das ist sehr bedauerlich, liebes tangoBricomhighpotential, aber auch nicht wirklich tragisch, oder?

  5. Inaktiver User

    AW: Manager und junge Ehefrauen

    nun, ihc halte es für ein Gebot der Höflichkeit, mich aus einem Thread zu verabschieden, wenn ihc mitdiskutiert habe.

    Mag ja sein, dass du das anders siehst - das wäre aber tragisch.

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    AW: Manager und junge Ehefrauen

    Zitat Zitat von VanDyck
    In dieser Pauschalität von dir geäußert, halte ich das schlicht und einfach für falsch.

    Schon allein aus dem Grunde, dass es bspw. einen großen Unterschied macht, ob wir hier von einer 18-Jährigen und einem 33-Jährigen reden, oder ob es sich mglw. um ein Paar handelt, wo sie - sagen wir mal- 35 ist und er 50 Jahre alt.

    Im Übrigen kenne ich einige 45-jährige Leute, bei denen ich mir angesichts ihrer gesamten Persönlichkeit nur an den Kopf fassen kann. Gleichzeitig zählen zu meinen Bekannten auch 25-Jährige, die es richtig drauf haben und deren Anwesenheit mir allemal lieber ist, als die erwähnten 45-Jährigen.


    VanDyck
    Ja kann schon sein, solche Exemplare kenne ich auch, aber was die Wahrscheinlickeit angeht, ist es doch eher selten, dass 15 Jahre Altersunterschied "keinen Unterschied" macht. Ich spreche hier nicht von Ausnahmen, sondern eher von der Regel, sorry da habe ich mich nicht deutlich ausgedrückt. Ausnahmen gibts natürlich überall.
    Mehrmaliges Aufgießen macht überflüssig. Alexander Eilers

    Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt selbst keine Spuren. Che Guevara

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    AW: Manager und junge Ehefrauen

    Zitat Zitat von Dachziegel
    Dem kann ich mich nur anschließen.

    Diese Erfahrung reicht vom Alltagswissen bis zu grundlegenden Erfahrungen wie Tod der Eltern oder Geburt eines Kindes.

    Auch die Dauer einer Erfahrung spielt eine Rolle: "Mein Klassenkamerad Michael war vor 35 Jahren schon so geizig wie heute" lehrt einen etwas über die Wandelbarkeit des Menschen ; mit 23 hat man diesen Überblick noch nicht.

    Das sehe ich genauso. Es gibt einfach einschneidete Erlebnisse, ob nun selbst herbeigerufen oder von außen zu getragen. Das Beispiel mit Tod und Geburt ist sehr schön und passend.
    Aber auch im Beruf trifft das zu. Wenn ich darüber nachdenke, wie ich mit Ende 20 noch sehr "naiv" war Da hat man ab 40 doch einen ganz anderen Background.
    Mehrmaliges Aufgießen macht überflüssig. Alexander Eilers

    Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt selbst keine Spuren. Che Guevara

  8. Inaktiver User

    AW: Manager und junge Ehefrauen

    Ok, ich fasse zusammen: viele von Euch verstehen unter "Lebenserfahrung"
    - eine große Quantität an gelebter Zeit
    - eine Vergrößerung des Alltagswissens
    - das Erleben von Tod/Geburt in der eigenen Familie
    - summa summarum die These, daß aus dem Erlebten etwas gelernt wird und die persönliche Entwicklung so weit fortgeschritten ist, daß man sich nicht mehr auf das Niveau des jüngeren Partners begeben könne.

    Ich denke da eher wie Van Dyck: es ist eben nicht zwingend, daß obige Erfahrungen zu einem Lernprozeß führen - oder daß man obige Erfahrungen unbedingt braucht, um bestimmte Eigenschaften auszubilden.

    Letztlich ist es eine Sache der Persönlichkeit, wie man eine Beziehung führt. Und deshalb kann auch ein jüngerer Mensch menschliche Tiefe, ein hohes Wissen etc. bieten.

  9. Inaktiver User

    AW: Manager und junge Ehefrauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Letztlich ist es eine Sache der Persönlichkeit, wie man eine Beziehung führt. Und deshalb kann auch ein jüngerer Mensch menschliche Tiefe, ein hohes Wissen etc. bieten.
    persönlichkeit aber ist nichts, womit man geboren wird. sie bildet sich aus erfahrungen.

    ein junger mensch kann einen bemerkenswerten wissenschatz haben und auch menschliche tiefe. trotzdem fehlt ihm etwas.

    das sind oft recht einfache sachen, nicht die weisheit der welt oder so. in vielen dingen war ich ein frühstarter. in anderen hinkte ich absolut hinterher.

    ich fürchte, in manchen tu ich es immer noch.

  10. Inaktiver User

    AW: Manager und junge Ehefrauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    persönlichkeit aber ist nichts, womit man geboren wird. sie bildet sich aus erfahrungen.
    Es gibt aber Konstanten, die Du kaum durch Erfahrung verändern kannst. Deren Veränderungen keinen Einfluß auf die Beziehungsfähigkeit haben, z.B. Musikgeschmack, Kinderwunsch etc.

    Letztendlich versuchst Du zu beweisen, daß die Fähigkeit, eine ausgewogene Beziehung zu führen, mit der Lebenserfahrung zusammenhängt. Dafür scheitern jedoch allzuviele Beziehungen in einem Stadium, wo beide Partner theoretisch deutlich an Lebenserfahrung gewonnen haben dürften. Und in der letzten Konsequenz dürfte man dann bis zu einem bestimmten Alter gar keine Beziehung eingehen, da ja keine ausgewogene Beziehung entstehen kann.

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