Klar - aber was für die Beziehung "im Gleichgewicht" bedeutet, definiert ja das jeweilige Paar.Zitat von Inaktiver User
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Thema: Manager und junge Ehefrauen
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28.08.2008, 18:32Inaktiver User
AW: Manager und junge Ehefrauen
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29.08.2008, 12:59
AW: Manager und junge Ehefrauen
Das finde ich schwierig! Zum gleichen Zeitpunkt sogar superschwierig. Also Job 10 Stunden, 7 Stunden Schlaf, 1 Stunde Sport, 1 Stunde Hobby, 1 Stunde mit Freunden telefonieren, Papierkram, Körperpflege... Da iss nisch mehr viel Zeit für ausgiebige Hausarbeit. Jedenfalls geht es mir so.
Zitat von Inaktiver User
Ich könnte auch beispielsweise in meinem Job keine 1- oder mehrjährige Pause machen, ich würde den Anschluß verlieren oder danach in einer nicht so verantwortungsvollen Funktion arbeiten müssen.
Tja wenn nach Deiner These Frau das alles kann, warum können dann die Männer das nicht auch????
Mehrmaliges Aufgießen macht überflüssig. Alexander Eilers
Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt selbst keine Spuren. Che Guevara
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29.08.2008, 15:04Inaktiver User
AW: Manager und junge Ehefrauen
Die Älteren erfolgreichen Damen erobern also aus genau den gleichen Gründen die jüngeren Herren wie die älteren Herren die jüngeren Damen: Kohle und StatusKriegen sie nicht (ausser der Typ ist aufs Geld und Status aus).
Leider kommt ersteres deutlich seltener vor, weil die Schlüsselstellen durch Männer besetzt werden. Aber prinzipiell hört sich das doch gleichberechtigt und emanzipiert an.
Vielleicht suchen sich die älteren Damen (nachdem sie sich in jungen Jahren eher am welken Fleisch gütlich getan haben) später die jüngeren Herren.
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29.08.2008, 20:34Inaktiver User
AW: Manager und junge Ehefrauen
Auch hier gehe ich nur von mir aus. Ich arbeite von 8-5. Ich habe Kinder, den Haushalt mache ich Samstags, Kinder helfen die Woche ueber. Als ich noch nur-hausfrau war, habe ich wesentlich mehr Zeit im Haushalt verbracht, meine Kinder zu diversen Veranstaltungen und Hobbies gefahren.pararaDas finde ich schwierig! Zum gleichen Zeitpunkt sogar superschwierig. Also Job 10 Stunden, 7 Stunden Schlaf, 1 Stunde Sport, 1 Stunde Hobby, 1 Stunde mit Freunden telefonieren, Papierkram, Körperpflege... Da iss nisch mehr viel Zeit für ausgiebige Hausarbeit. Jedenfalls geht es mir so.
Man setzt halt Prioritaeten, weniger Zeit fuers Hobby, verlagert vieles auf Wochenende, wenn man halt entschieden hat, dass momentan der Job Vorrang hat. 'Karriere machen" ist dann nicht so angesagt.
Und so geht es den meisten Frauen.Ich könnte auch beispielsweise in meinem Job keine 1- oder mehrjährige Pause machen, ich würde den Anschluß verlieren oder danach in einer nicht so verantwortungsvollen Funktion arbeiten müssen.
Ich habe auch keine These aufgestellt, sondern Fragen gestellt. Meiner Meinung nach geht es um Label verteilen und sich von anderen abzugrenzen, das zu tun, was im Moment 'in' ist, andere, die eine andere Lebenseinstellung haben als man selbst, zu verurteilen.Tja wenn nach Deiner These Frau das alles kann, warum können dann die Männer das nicht auch????
Zu oft lese ich hier; "die Mutti" (im Zusammenhang immer negativ). Meiner pers. Meinung ist eine berufstaetige Frau eine bessere Mutter und Ehefrau, da sie fuer sich selbst einen befriedigenden eigen Bereich hat und sich deshalb nicht zwangsweise und zwangslauefig auf die Belange der Kinder und Partners kuemmern muss.
Und nochmal: Aussnahmen bestaetigen die Regel, ich berichte ueber eigene Erfahrungen und die guter Freundinnen.
Und mir ist egal, ob Maenner das koennen oder wollen, ich bin eine Frau und ich wiederhole: Mein Beitrag drehte sich um die Verurteilung anderer Frauen.
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29.08.2008, 20:43Inaktiver User
AW: Manager und junge Ehefrauen
Ja.tristaniaDie Älteren erfolgreichen Damen erobern also aus genau den gleichen Gründen die jüngeren Herren wie die älteren Herren die jüngeren Damen: Kohle und Status
Ist es auch, man hoert aber auch wesentlich weniger Beschwerden von juengeren Maennern, die von ihren aelteren Freundinnen verlassen werden a'la': sie hat mich fuer einen noch juengeren/viel aelteren verlassen.Leider kommt ersteres deutlich seltener vor, weil die Schlüsselstellen durch Männer besetzt werden. Aber prinzipiell hört sich das doch gleichberechtigt und emanzipiert an
Vielleicht tendieren wir Frauen auch dazu, uns ein Merkmal der next auszusuchen (das ist meistens das Alter). Mein Vater hat eine 10jahre juengere gefunden. Als ich sie zum ersten Mal sah, war ich geschockt, sah sie doch aus wie meine Mutter (Koerpergroess, Statur, Haarfarbe). In dem Fall hat er sich nicht eine juengere gesucht, sondern das war halt eines ihrer Merkmale.
Es gibt natuerlich auch Maenner, deren Frauen im juenger werden und Frauen, deren verschiedene Maenner immer reicher werden, und?
Das sind doch die Aussnahmen, zumindest bewusst suchen die meisten nicht danach. Ihr haettet mal die Beschwerden von meiner Freundin hoeren sollen, ihr Mann hatte ein Verhaeltnis mit einer gleichaltrigen Frau, die meiner Freundin total aehnlich war ausser dass meine Freundin berufstaetig war und die andere nicht.
Meiner Meinung nach reduzieren wir uns und andere auf ein einziges Merkmal das wir dann fuer alles verantwortlich machen.
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29.08.2008, 20:45Inaktiver User
AW: Manager und junge Ehefrauen
dem stimme ich voll zu.
Zitat von Inaktiver User
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29.08.2008, 20:55Inaktiver User
AW: Manager und junge Ehefrauen
Das wollte ich auch mit meinem Beitrag aussagen. Wenn beide auf der gleichen Wellenlaenge liegen, zb. beide eher konservativ sind was Partnerschaft und Rollenverteilung anbelangt, ist der erste Schritt getan und was die anderen davon halten, kann einem egal sein.
Zitat von Inaktiver User
Wenn eine 40jaehrige sich diesbezueglich neuorientiert und die Partnerschaft nun nicht mehr funktioniert, da der Partner sich nicht gleichermassen orientiert (was man wohl nicht erwarten kann), such ER sich aus seiner Enttaueschung bewusst eine juengere aus, die mit seiner gewuenschten Lebenseinstellung mitzieht.
Die neue Frau meines Ex ist in unserem Alter, hat aber (mein Sohn behauptet wegen ihres Aussehens) nicht viele Chancen gehabt, ist also in der Hinsicht vielleicht mit einer juengeren gleichzusetzen.
Und? Ich habe nur ein Foto von ihr gesehen und finde sie attraktiv. Aber: Mein Ex ist 1.80 und ziemlich kraeftig. Sie ist groesser und noch kraeftiger. Deshalb die Aussage meines Sohnes.
Sie hat ihren Beruf aufgegeben. Genau das was sich mein Ex wuenschte. Aber: vielleicht war sie es einfach muede allein zu sein und schliesslich arbeitet sie seit uebere 20 Jahren. Wenn sich dann eine Gelegenheit gibt zur Heirat und zum Kinderkriegen, wer kann es ihr verueblen. Er als Manager verdient ja genug.
Wir bedienen uns zu vieler Cliches. Ich habe mir auch nicht bewusst einen juengeren Partner ausgesucht, bin dem immer aus dem Wege gegangen. Wenn man sich aber verliebt, ja was dann?
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30.08.2008, 12:05
AW: Manager und junge Ehefrauen
Ob das in der Tat, clever sein soll???
Zitat von parara
Eher Einschränkung seiner selbst.
Ich bin ein 1 Mio-teiliges Puzzle !!!
Schaut auf das Gesamtbild.
...haltet euch nicht an einzelnen "unschönen" Teilen auf.
Diese gehören dazu.
Folge deinem Gefühl,
auch wenn der Weg steinig scheinen mag.
(
)
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30.08.2008, 12:13
AW: Manager und junge Ehefrauen
Mit Sicherheit reiten sie, ein unter mangelndem Selbstbewußtsein "leidenden", alten grauen Esel.
Zitat von Inaktiver User
Was Frauen mit Schminke und Liften und Schmuck bewirken wollen, dieses "gesehen" und "beachtet" werden. Dies holen sich, die einseitig belasteten Manager mit (Kohle bezahlten) jungen Mädels.
Stellt sich gar die Frage, welche Version ist preiswerter?
Das, was die Frauen unternehmen, oder ein junges Mädel?
PS.: ...außerdem sieht ein Mann Mitte 40-75 mit Schminke richtig ....ääääähhhh.... "anders" aus.
Ich bin ein 1 Mio-teiliges Puzzle !!!
Schaut auf das Gesamtbild.
...haltet euch nicht an einzelnen "unschönen" Teilen auf.
Diese gehören dazu.
Folge deinem Gefühl,
auch wenn der Weg steinig scheinen mag.
(
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01.09.2008, 13:22
AW: Manager und junge Ehefrauen
Nur um eines vorneweg klarzustellen. Ich persönlich finde, dass mit dem Begriff „Manager“ sehr inflationär umgegangen wird. Kaum ein Tag der vergeht, ohne dass ich nicht einen sogenann-ten „Manager“ treffe, den ich nicht als solchen definieren würde. Auch der Betreiber einer Würs-telbude kann sich als „Manager“ titulieren. (Bitte nicht falsch verstehen.)
Ich sehe die Situation aus zwei Warten.
Zum Einen arbeite ich seit meinem Berufseinstieg vor fast 10 Jahren ausschließlich mit Managern zusammen. Und zwar aus allen Sparten, egal ob die Bezeichnung „Manager“ zutrifft oder nicht. In der Hauptsache aber mit Personen die den Posten des Vorstandsvorsitzenden, Vorstands oder Geschäftsführeres eines größeren bis sehr großen Unternehmen bekleiden. Dadurch lerne ich auch die Familien kennen die „dahinter“ stehen. Bis jetzt habe ich noch nicht mitbekommen, dass eine Frau oder Familie ausgetauscht wurde weil entweder die Frau die Arbeitszeiten und auch den Arbeitseinsatz des Mannes nicht mehr toleriert hat oder aber weil der Mann meinte etwas Jüngeres brauchen zu müssen.
Ich habe Männer kennengelernt, die froh und glücklich darüber sind dass eine Frau an ihrer Seite ist, die das „Leben drumrum“ managt. Die die Hauptlast der Familie und des Haushaltes trägt.
Und ich habe Frauen kennengelernt, die zu ihren Männern stehen auch wenn sie 80 h / Woche arbeiten, im Urlaub keinen Tag ohne die Firma zubringen und deren Gedanken oft genug woanders als gerade bei der Familie sind.
Diese Frauen, die mit diesen Männern verheiratet sind haben mindestens den gleich harten Job wie die Männer an sich. Sie führen häufig ein Leben, das eher dem einer alleinerziehenden Mutter gleich kommt, die sich um alles kümmern muss. Und als Top obendrauf darf sie auch noch schauen, wie sie dem Mann den Rücken freihält.
Es wurde auch noch keine Frau ausgetauscht weil ein Mann der Meinung gewesen wäre, dass sie jetzt intellektuell oder sonstwie nicht mehr mithalten könne. Dort sind wirklich oft die Frauen die Erdung und auch oftmals der Blitzableiter der Manager.
Und ich finde hier trifft umso mehr der Satz zu: Hinter jedem starken Mann steht eine noch stärkere Frau.
Und für eine Affäre haben diese Männer einfach keine Zeit.
Und jetzt kommt die andere Warte: Ich habe gerade vor ein paar Monaten einen jungen Mann geheiratet der ein ebensolcher High-Potential ist. Zumindest sieht das die Geschäftsleitung seines Konzerns so.
Wir arbeiten beide hart daran uns ein gemeinsames Leben aufzubauen. Im Moment ist es noch so, dass ich wesentlich längere Arbeitszeiten habe als er und auch wesentlich mehr Geld verdiene als er. Irgendwann wird es aber so sein, dass ich damit beschäftigt sein werde die von uns gewünschten Kinder groß zu ziehen und auch nicht einfach nach einem Jahr sagen kann, ich geb mein Kind zur Tagesmutter und steig wieder in meinen Job ein. Ich werde mit Kind nicht mehr in meiner jetztigen Position arbeiten können. Es wird also so sein, dass ich meine „Karriere“ (ebenfalls ein sehr inflationär gebrauchtes Wort) aufgeben werde für unsere Familie.
In 15 Jahren wird es also eventuell so sein, dass ich einen Halbtagsjob haben werde, mich um Kind, Hund und Haus kümmere während mein Mann ein Manager ist, der Karriere macht. Und ich versuche, ihm den Rücken frei zu halten.
Nach den Argumenten hier könnte ich jetzt schon überlegen wie ich denn am Besten einen Ehevertrag formulieren kann, dass ich nicht leer ausgehe, wenn er sich eine Jüngere gesucht hat, weil ich als nicht-studiertes, dummes Hausmütterchen das nur Kind und Hund im Kopf hat nicht mehr an seinen Intellekt heranreichen kann.
Ich kann nur zu Gott beten, dass mein Mann bis dahin nicht vergessen hat, wofür wir unser Leben lang arbeiten und gearbeitet haben. Für unsere Liebe, unsere Zukunft und unsere Familie.
Und jeder hat zu jeder Zeit das eingebracht was ihm möglich war. Und das kann man nicht unbedingt immer mit Geld aufrechnen, mit Leistung aber sehr wohl. Nur dass Leistung heutzutage oftmals sehr einseitig definiert wird.


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