Kann ich nur bestätigen-aus eigener Erfahrung! Ich habe ebenso studiert wie mein Ex, habe ihm öfter mal den Spiegel vorgehalten, ihn beraten, aufgemuntert, habe ihm den Sport gezeigt und wie man sich gut ernährt. zunächst war es Augenhöhe, dann machte ER die Superkarriere, die keine Frau in diesem Geschäft so machen kann. Und was passiert dann? Austausch gegen eine "bequemere", weniger gebildete Frau, die ihn mästet. Jetzt ist er dick, krank und träge und immer noch Manager und hat sich auch von ihr getrennt UND hat ne Neue, jünger, ebenso "weniger gebildet", mit geringem Einkommen - aber sie pflegt nun seine Gebrächen. Tja ganz Manager, er managt auch sein Privatleben so wie er es brauchtZitat von schnarchstop
Ist ja irgendwie auch clever.
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Thema: Manager und junge Ehefrauen
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28.08.2008, 12:47
AW: Manager und junge Ehefrauen
Mehrmaliges Aufgießen macht überflüssig. Alexander Eilers
Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt selbst keine Spuren. Che Guevara
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28.08.2008, 12:53
AW: Manager und junge Ehefrauen
das glaube ich nicht. Beispiel: Er, 50, dick, unbebildet, Glatze, keine Umgangsformen, Durchschnittsgehalt. Was will da eine junge Frau von dem??? Rein rhetorisch - provokante Frage
Zitat von Inaktiver User
Mehrmaliges Aufgießen macht überflüssig. Alexander Eilers
Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt selbst keine Spuren. Che Guevara
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28.08.2008, 13:02Inaktiver User
AW: Manager und junge Ehefrauen
Welches Geschäft soll das bitte sein? Warum bist Du neidisch und verbittert? Vielleicht hatte er einfach Deine Meckerei an seinen Gewohnheiten satt und fühlt sich mit einer Partnerin wohler, die ihn im privatleben einfach "sein" lässt.Kann ich nur bestätigen-aus eigener Erfahrung! Ich habe ebenso studiert wie mein Ex, habe ihm öfter mal den Spiegel vorgehalten, ihn beraten, aufgemuntert, habe ihm den Sport gezeigt und wie man sich gut ernährt. zunächst war es Augenhöhe, dann machte ER die Superkarriere, die keine Frau in diesem Geschäft so machen kann.
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28.08.2008, 13:10Inaktiver User
AW: Manager und junge Ehefrauen
Zitat von Inaktiver User
warum so agro?
konkretes beispiel fällt mir zugegeben schwer. vielleicht mal gaaaanz tief aus meiner mottenkiste: als ich so um die 18 war, gerade das abitur fertig - und so gar keine ahnung hatte, was ich nun mit meinem leben anfangen würde/sollte/wollte, verliebet ich mich in einen 15 jahre älteren rechtsanwalt.
Zitat von Inaktiver User
von heute gesehen seh ich das schon als suche nach einer vaterfigur, nach etwas stabilität und nach jemandem, der mir emotional die hand hielt und den weg wie. (muss dazu erwähnen, dass ich früh vollwaise wurde, die 'vaterstelle' war also per se vakant).
ich hatte keine idee, was tun, er war reifer, gesattelt, und bot mir exakt die sicherheit und stabilität, die ich an diesem punkt brauchte.
die beziehung zerbrach, als ich meinen weg gefunden hatte. ich war schon durchaus verliebt in ihn. trotzdem erfüllte die beziehung eine funktion für mich. als ich diese funktion nicht mehr brauchte (oder anderes brauchte, was er mir nicht geben konnte) wars auch mit der verliebtheit vorbei.
sowas meine ich. macht es das klarer? *kopfkratz*
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28.08.2008, 13:14
AW: Manager und junge Ehefrauen
Zitat von parara
Wenn ich mir vorstelle einen 20 Jahre jüngeren "Typ" zu haben dann graust es mich.
Meine Interessen haben sich gewandelt, meine Überlegungen auch und das Lebenstempo ebenfalls.
Ich war in jungen Jahren stürmisch und bin jetzt nachdenklicher. Und ständig v... will ich auch nicht mehr.
Ich will auch nicht mehr jedes Wochenende einen "drauf machen" oder sonstwohin fahren.
Was machen alte Männer denn mit so jungen Frauen ? Wie sieht der Alltag aus ?
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28.08.2008, 13:20Inaktiver User
AW: Manager und junge Ehefrauen
Ok, Du definierst eine Beziehung mit großem Altersunterschied also als "Funktionsbeziehung". Aber mal ehrlich: sind das nicht die gleichaltrigen Partnerschaften mit ihren Kind-Haus-Projekten nicht genauso? Und schau ins Trennungsforum, ins Treue-Lügen-Forum etc: überall schreiben Menschen, die nach der Vollendung des Projekts "Familiengründung" plötzlich mit ihrem meist gleichaltrigen Partner nichts mehr anfangen können.
Zitat von Inaktiver User
Der Unterschied in der Bewertung von Beziehungen liegt also darin, daß man die gleichaltrige Partnerschaft - obwohl sie genauso funktional sein und genauso leicht zerbrechen kann - nicht von vornherein unter Generalverdacht stellt.
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28.08.2008, 13:24Inaktiver User
AW: Manager und junge Ehefrauen
Und noch eine ganz allgemeine Frage:
Wie definiert Ihr "Lebenserfahrung"?
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28.08.2008, 13:26
AW: Manager und junge Ehefrauen
Zitat von Inaktiver User
Ich denke, viele Menschen stellen diese Beziehungen unter Generalverdacht (schönes Wort dafür), bloss die Betroffenen nicht. Deshalb setzen sie auch hemmungslos Kinder in die Welt, weil sie die Hoffnung haben, dass sie noch 20 Jahre zusammenbleiben werden.
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28.08.2008, 13:51Inaktiver User
AW: Manager und junge Ehefrauen
kassandra: jede beziehung erfüllt eine funktion, natürlich. solange das im gleichgewicht ist, ist ja alles gut.
bei der großer-altersunterschied-beziehung damals war es halt so, dass sobald ich aus der 'unmündiges kind'-rolle auftauchte, die beziehung am ende war.
und das ist etwas, was ich zumindest bei ausgewogenen beziehungen bisher nicht so erlebt habe. eine gute beziehung sollte den partner auf seinen wegen unterstützen. (jedenfalls ist das meine idee).
wenn die beziehung sich aber nur gründet auf ein wesensmerkaml wie 'er gibt sicherheit', sie ist jung' (wahlweise umgekehrt) steht die beziehung auf unsicheren füßen.
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28.08.2008, 13:57
AW: Manager und junge Ehefrauen
Ich bin überhaupt nicht neidisch und verbittert. Ganz im Gegenteil, ich bin froh, nicht mehr in dieser Welt leben zu müssen
Zitat von Inaktiver User
Außerdem habe ich ja auch Karriere gemacht
So einfach ists ja gar nicht. Ich hab ihn ja gelassen, aber wenn er mich um Rat gefragt hat oder nach meiner Meinung, da war ich halt so "hilfbereit". Seine Letzte wollte halt unbedingt ein Kind von ihm und er nicht, dann war der große Traum vom Festhalten des Mangers dann auch ausgeträumt. Einen solchen Mann unter Druck setzten ist denke ich auch nicht gerade förderlich, erst recht nicht für umtriebene freiheitsliebende und ständig angespannte und überarbeitete wichtige Manager-Männer
Mehrmaliges Aufgießen macht überflüssig. Alexander Eilers
Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt selbst keine Spuren. Che Guevara


Ist ja irgendwie auch clever.
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