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Thema: Eure Meinung

  1. Inaktiver User

    AW: Eure Meinung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ja genau, so ist es.
    Es handelt sich um Migräne, wobei eine Ärztin in einem anderen Zusammenhang gesagt hat, Migräne hätte keine psychischen Ursachen.
    Ich habs seit ca 2 Jahren, seit 1 Jahr heftig. Im Moment keinen Prüfungsstress und auch sonst nicht mehr als alltägliche Nervereien wie ich meinte....
    Ich bin auch der Meinung, daß Migräne keine psychosomatische Erkrankung ist. Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Neurologe das so gesagt hat?

    Allerdings begünstigt Streß eine Migräne-Attake.
    Daß Deine Migräne sich verschlimmert hat kann damit zusammenhängen, daß man vermutet, daß es ein Schmerzgedächnis gibt. Deswegen halte ich es für angesagt, kurzfristig Schmerzmedikamente zu nehmen.

    Niemand muß schwere Schmerzen ertragen.

    Damit will ich nicht zum Ausdruck bringen, daß eine Psychotherapie nicht sinnvoll ist.

    Alles Gute

  2. Inaktiver User

    AW: Eure Meinung

    Ich bin auch der Meinung, daß Migräne keine psychosomatische Erkrankung ist. Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Neurologe das so gesagt hat?
    Er wollte halt so gut wie meinen ganzen Lebenslauf wissen...
    Warum weshalb wieso ich noch ein 2. Studium angefangen hätte...
    Keine Ahnung was er damit wollte...meiner Ansicht nach kann es ihm eigentlich egal sein...geht ihn ja auch nicht unbedingt was an wie ich finde...
    Ich hatte keine sehr liebevolle Jugend, Dingen, die mir was bedeutet haben bin ich eher ausgewichen, hab halt ein Pflichtprogramm abgespuhlt.
    Bis ich an den Punkt kam wo mir mein Leben dafür eigentlich zu schade war und anfing umzudenken und mein Leben umzukrempeln.

    Ich finde daran eigentlich nichts besonderes...kenne mehrere Leute, die das auch gemacht haben, vielleicht nicht so radikal wie ich aber das ist ja wohl noch jedem selbst überlassen...

    Jedenfalls sind mir bei ihm blöderweise die Tränen in die Augen geschossen.
    Er meinte es sei eine Migräne, aber organisch sei nichts zu finden.
    Ich komm ehrlich gesagt auch nicht ganz mit...

    Allerdings begünstigt Streß eine Migräne-Attake.
    Daß Deine Migräne sich verschlimmert hat kann damit zusammenhängen, daß man vermutet, daß es ein Schmerzgedächnis gibt. Deswegen halte ich es für angesagt, kurzfristig Schmerzmedikamente zu nehmen.
    Ich hab vom Internisten ein Medikament extra für Migräne bekommen, es wirkt sehr gut, verhindert allerdings nicht, dass die Attacken im Moment so alle 10 Tage kommen. Ich hatte das früher nicht und wäre es gerne wieder los.


    Damit will ich nicht zum Ausdruck bringen, daß eine Psychotherapie nicht sinnvoll ist.
    Ich bin nicht kategorisch dagegen, frag mich halt nur, obs das richtige ist für mich.
    Mir würde jemand reichen, der mich mental wieder aufbaut..
    Ich meine sooooooooooooooo ungewöhnlich ist mein Lebenslauf nun wohl auch nicht.
    Mein Verhältnis zu meinen Eltern...ich habs mitgemacht so lange ich musste und dann die Konsequenzen gezogen.
    Meine Erinnerungen könnten schöner sein, aber ich kann das Rad nicht zurückdrehen, nur nach vorne schauen...

    Danke für Dein Post und liebe Grüsse
    Monsoon
    Geändert von Inaktiver User (17.08.2008 um 17:29 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Eure Meinung

    Liebe Monsoon,

    daß Du beim Arzt in Tränen ausgebrochen bist, heißt nicht, daß Du psychisch instabil bist. Migäne ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung und da kann man schon mal verzweifelt sein und in Tränen ausbrechen.

    Daß der Arzt keine organischen Ursachen für die Migräne gefunden hat, bedeutet nicht, daß Du psychische Probleme hast.
    Bei welchen Migäniker läßt sich die Erkrankung schon "beweisen".
    Mach Dir keine Sorgen deswegen.

    Es ist gut, daß Du ein Medikament hast, das Dir hilft. Es alle zehn Tage zu nehmen ist völlig in Ordnung. Die Grenze liegt bei acht Migräneanfällen im Monat.

    Mit der Psychotheapie, das ist ein Mißverständnis. Ich dachte, Du glaubst Deine Migäne ist allein seelisch bedingt.

    Versuch "locker" mit der Migäne unzugehen. Wenn Du Schmerzen hast zögere nicht eine Tablette zu nehmen.

    Vielleicht verschwindet sie von alleine. Denk nicht an die Schmerzen, wenn es Dir gut geht.

    Ich hoffe jemand hilft Dir dabei, Dich wieder mental aufzubauen.

  4. Inaktiver User

    AW: Eure Meinung

    daß Du beim Arzt in Tränen ausgebrochen bist, heißt nicht, daß Du psychisch instabil bist. Migäne ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung und da kann man schon mal verzweifelt sein und in Tränen ausbrechen.
    Danke Herzeleide, das beruhigt mich sehr...
    Ich war grad mitten in einer Migräne als ich bei ihm war (hab ein anderes Mittel dagegen genommen, das nicht so stark ist wie dasjenige, das ich sonst habe.)

    Ich bin mir fast nicht mehr so sicher, ob er eine gute Wahl war, wenn ich im nachhinein daran denke, er war etwas schulmeisterhaft von oben herab....
    Ich meine...nichts gegen eine Psychotherapie, bin mir nur nicht sicher ob es in meinem Fall das Richtige ist...

    Danke für Dein Post, es hat mich wieder aufgebaut...
    Ich hatte schon die wildesten Gedanken im Kopf

    Liebe Grüsse
    Monsoon

  5. Inaktiver User

    AW: Eure Meinung

    Neurologen sind häufig unangenehme Menschen, weil sie Machtmenschen sind. Solchen Menschen unter Schmerzen zu begegnen ist ätzend, weil man sich dann schlecht gegen sie wehren kann.

    Jetzt ist mir auch klar, warum Du so "durchenander" gewesen bist.

    Ich würde einen anderen Arzt nochmal aufsuchen, obwohl wenn die Schmerzmittel wirken, können sie Dir auch von einem "normalen" Arzt verschrieben werden. Ein Facharzt ist sinnvoll, wenn eine Migräne nur schwer behandelbar ist, weil die Schmerzmittel nicht wirken oder die Migräne chronisch wird.
    Aber das scheint bei Dir im Moment nicht der Fall zu sein.

    Du mußt auch keine Psychotherapie machen, wenn Du Dich damit nicht wohl fühlst. Beobachte Dich in Zukunft, ob Du mit Deinen Problemen alleine, ohne Psychotherapie, fertig wirst.

    Wenn die Migräne sich verschlimmert, kannst Du immer noch überlegen, wie Du damit umgehst.

    Ich freue mich, daß ich Dich ein bißchen aufbauen konnte.

  6. Inaktiver User

    AW: Eure Meinung

    So unterschiedlich können Ansichten sein .

    Ein Arzt, dessen Handeln und Diagnoseführung mir persönlich sehr sympathisch sind, da ganzheitlich und mit dem Ziel, nicht nur ein Symptom, sondern die Ursache erforschen und heilen zu wollen - wird von anderen Menschen als Machtmensch bezeichnet, der mit dem Vorschlag einer Psychotherapie gar das 'Böse' zu beschwören scheint.

    ... anstatt zum Rezeptblock zu greifen, ein probates Mittel zu verschreiben und sich darauf zu freuen, daß ihm diese Patientin sicherlich die nächsten Jahre erhalten bleibt oder zumindest den ärztlichen Kollegen, denn irgendwo wird es möglicherweise weiter 'zwicken', wenn die Seele leidet.

    Entschuldigung, Monsoon, wenn dies jetzt vielleicht recht frech in deinen Ohren klingt. Aber so einfach würde ich diesen Vorschlag deines Arztes nicht vom Tisch wischen. Eine Therapie ist zudem keine Schande, sondern ein Gewinn. Manche Menschen bezeichnen dies gar als Kosmetik der Seele. Jedoch ist dies in der Tat mit der Bedrohlichkeit des Unbekannten verbunden, dem persönlichen Überschreiten von Grenzen und sicherlich mit Veränderung.

    Und noch eines: Nach vorne zu schauen ist wichtig, noch besser ist es die Gegenwart zu mögen, sich an ihr zu erfreuen. Doch beides ist nur erfolgreich, wenn der Blick nach hinten nicht gescheut werden muß, weil er er so unangenehm und schmerzvoll ist.

    Alle Liebe Monsoon,
    Julifrau
    Geändert von Inaktiver User (18.08.2008 um 11:40 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Eure Meinung

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Ein Arzt, dessen Handeln und Diagnoseführung mir persönlich sehr sympathisch sind, da ganzheitlich und mit dem Ziel, nicht nur ein Symptom, sondern die Ursache erforschen und heilen zu wollen - wird von anderen Menschen als Machtmensch bezeichnet, der mit dem Vorschlag einer Psychotherapie gar das 'Böse' zu beschwören scheint.
    Das hast Du aber gründlich mißverstanden. Ich habe den Neurologen nicht als Machtmenschen bezeichnet, weil er "Ursache erforschen und heilen (will)" oder mit "dem Vorschlag einer Psychotherapie gar das "Böse zu beschwören scheint", sonder weil er "... schulmeisterisch von oben herab..." (Zitat Monsoon) gehandelt hat.

    Ich finde diese Verhalten eines Psychiaters völlig daneben. Du hast sicher auch gemerkt, wie aufgelöst Monsoon nach dem Besuch bei ihm war.


  8. Inaktiver User

    AW: Eure Meinung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich finde diese Verhalten eines Psychiaters völlig daneben. Du hast sicher auch gemerkt, wie aufgelöst Monsoon nach dem Besuch bei ihm war.

    Wenn ich richtig gelesen und verstanden habe, schoßen Monsoon die Tränen in die Augen, weil er eine Wunde, einen tiefen Schmerz berührt hatte. Nach meiner Meinung, aber nicht weil er seine Macht demonstrieren wollte, sondern weil er recht klug mögliche Zusammenhänge zu sehen scheint und erfragte.


  9. Inaktiver User

    AW: Eure Meinung

    So unterschiedlich können Ansichten sein .

    Ein Arzt, dessen Handeln und Diagnoseführung mir persönlich sehr sympathisch sind, da ganzheitlich und mit dem Ziel, nicht nur ein Symptom, sondern die Ursache erforschen und heilen zu wollen - wird von anderen Menschen als Machtmensch bezeichnet, der mit dem Vorschlag einer Psychotherapie gar das 'Böse' zu beschwören scheint.

    ... anstatt zum Rezeptblock zu greifen, ein probates Mittel zu verschreiben und sich darauf zu freuen, daß ihm diese Patientin sicherlich die nächsten Jahre erhalten bleibt oder zumindest den ärztlichen Kollegen, denn irgendwo wird es möglicherweise weiter 'zwicken', wenn die Seele leidet.

    Entschuldigung, Monsoon, wenn dies jetzt vielleicht recht frech in deinen Ohren klingt. Aber so einfach würde ich diesen Vorschlag deines Arztes nicht vom Tisch wischen. Eine Therapie ist zudem keine Schande, sondern ein Gewinn. Manche Menschen bezeichnen dies gar als Kosmetik der Seele. Jedoch ist dies in der Tat mit der Bedrohlichkeit des Unbekannten verbunden, dem persönlichen Überschreiten von Grenzen und sicherlich mit Veränderung.

    Und noch eines: Nach vorne zu schauen ist wichtig, noch besser ist es die Gegenwart zu mögen, sich an ihr zu erfreuen. Doch beides ist nur erfolgreich, wenn der Blick nach hinten nicht gescheut werden muß, weil er er so unangenehm und schmerzvoll ist.

    Alle Liebe Monsoon,
    Julifrau
    Hallo Julifrau

    Ich bin absolut nicht gegen ganzheitliche Betrachtungen.
    Es ist so, dass ich dies der erste Besuch bei diesem Neurologen war und er mich vielleicht auf dem falschen Fuss erwischt hat.

    Er hat mich Dinge gefragt, womit ich nicht gerechnet habe, was ja an sich nichts schlimmes ist, nur für einen ersten Besuch meiner Meinung nach halt auch etwas mit der Tür ins Haus gefallen.
    Er hat darauf rumgehackt, warum ich mein Studium denn nicht gleich gemacht hätte...
    Findet meinen Lebenslauf aussergewöhnlich und er kam mir halt schon eher von oben herab und sehr wertend vor. So in dem Sinne..ja was macht die denn für ein Zeug....

    Ausserdem hat eine Ärztin in einem anderen Zusammenhang gesagt, dass Migräne keine psychischen Ursachen habe.... deshalb meine Zweifel...
    Nichts gegen Therapien, nur möchte ich nicht Zeit und Energie in etwas setzen, wenn es bei mir nicht die Ursache ist...


    Danke für Deinen Beitrag und liebe Grüsse
    Monsoon

  10. Inaktiver User

    AW: Eure Meinung

    [QUOTE]
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn ich richtig gelesen und verstanden habe, schoßen Monsoon die Tränen in die Augen, weil er eine Wunde, einen tiefen Schmerz berührt hatte.
    Da kannst Du recht haben, ich habs nur nicht so schlimm eingeschätzt....

    Nach meiner Meinung, aber nicht weil er seine Macht demonstrieren wollte, sondern weil er recht klug mögliche Zusammenhänge zu sehen scheint und erfragte.
    Hm... er kam mir halt schon etwas von oben herab vor....irgendwie auch autoritär..
    In der Sache muss er nicht unbedingt falsch liegen, dazu muss ich sagen, dass ich grad in einer "Migränephase" drin war und deshalb vielleicht nicht so wie sonst.
    Ich stehe schon zu meinen Entscheidungen, will sie nur nicht unbedingt jedem gleich des langen und breiten rechtfertigen.

    Es ist schon so, dass ich nicht nur gute Erinnerungen habe...und dass ich mich durch meine erste Berufswahl ev. von der Familie abgewendet habe, weil es noch niemand gemacht hat, möglich... hab nur nicht damit gerechnet, dass es mir so dermassen gegen den Strich geht und ich mich halt so überhaupt nicht darin finde und es den Rest des Lebens machen will...
    Mein jetziges Studium haben einige verwandte schon gemacht, ich habe an keinen eine positive Erinnerung, weder an sie persönlich noch an den Verlauf ihres Lebens... ihre eigene Unzufriedenheit haben sie an mir und meiner Schwester ausgelassen, aber das ist mir halt auch mit der Zeit dann klar geworden...

    Ist mir schon klar, dass ich einiges auf mich genommen habe und mir meine Leben "eigentlich" hätte leichter machen können, nur wäre ich halt nie zufrieden gewesen und hätte mir es wohl ewig vorgeworfen in einem Alter in einer bestimmten Phase eine Entscheidung getroffen zu haben und jetzt den Rest des Lebens dazu verdammt zu sein....

    Ich war als Kind und Jugendliche halt eher schüchtern und wohl auch leicht einzuschüchtern, wäre ich heute in dieser Situation würde einiges anders aussehen....

    Monsoon
    Geändert von Inaktiver User (18.08.2008 um 15:06 Uhr)

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