Hallo an alle,
ich hätte mal eine Frage an Euch.
Wie merkt ihr, dass Ihr jemandem vertrauen könnt?
Ich meine das Gefühl sich richtig fallen lassen zu können ohne Angst vor Enttäuschungen?
Diese Frage spukt mir seit einiger Zeit im Kopf rum, würd mich gern mal darüber austauschen.
Liebe Grüsse
Eosa
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Ergebnis 1 bis 9 von 9
Thema: Vertrauen
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07.08.2008, 21:53Inaktiver User
Vertrauen
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07.08.2008, 22:08Inaktiver User
AW: Vertrauen
Hallo Eosa,
du merkst es dann, wenn du vertraust, ohne eben wirklich ein Netz zu haben. Das es auch nicht gibt. Sozusagen, wenn du eine Enttäuschung bewusst und als kleineres Übel in Kauf nimmst und den anderen als Bereicherung empfindest.
Im Moment.
Und in der Hoffnung auf länger; was sich nicht immer einstellt.
Bitter. Aber noch bitterer wäre, sich auf Vertrauen nicht eingelassen zu haben - ist meine Meinung.
Neuanfang
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08.08.2008, 09:11Inaktiver User
AW: Vertrauen
für mich ist die Wahrnehmung auch intellektuellen Vertrauens total körperlich.
Wenn ich bei jemandem (kuschelnd) einschlafen kann, vertraue ich ihm/ihr - das geht teilweise nach zwei, drei Stunden (so mit einer jetzt guten Freundin - wir hatten uns bei einer Party mit Übernachtungsmöglichkeit kennengelernt), teilweise nach Jahren nicht.
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08.08.2008, 10:55
AW: Vertrauen
es geht ja nicht um das vertrauen bezüglich des anderen menschen, eher um das vertrauen zu dir selbst.
empfindest du dem anderen menschen gegenüber, eine offene frage, oder kannst etwas nicht verstehen, dann ergeben sich für dich (unbewußt, innerliche) unklarheiten.
man sagt häufig: er spielt mit verdeckten karten. bei frauen sind es diese präzisen, auf den punkt gebrachten und doch mehrdeutigen antworten. (nicht bei allen, sorry-ich rede nur von 90 %)
auch die frage: ob das mal gut geht? ist letztlich eine vertrauensfrage, an dich selbst.
dies führt in dir zu unsicherheiten. oder gar zweifel. auf der anderen seite schmälert es das vertrauen.
lg lillibie.
Gott lebt in mir.
...und er trägt meinen Namen.
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08.08.2008, 11:01
AW: Vertrauen
Ich habe eigentlich fast immer ein Grundvertrauen in jeden Menschen. Das kann natürlich durch denjenigen erschüttert werden. Anhand der Erfahrungen, die ich mit demjenigen mache, kann ich dann feststellen, ob er generell nicht vertrauenswürdig ist oder ob das ein unglücklicher Zufall war. Es gibt Leute, denen werde ich nie vertrauen...und andere, denen ich bedingungslos vertraue. Natürlich kann man immer enttäuscht werden. Aber damit muss man sich abfinden. Wenn man ständig nur Angst hat, enttäuscht zu werden, kann man das Leben nicht genießen.
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08.08.2008, 18:09Inaktiver User
AW: Vertrauen
[QUOTE]
Hallo,
Zitat von lillibie
wie gehst Du damit um? Ich merke gerade, dass ich es total falsch anfasse, absolut. Aber sollten wir nicht damit umgehen koennen auch Zweifel hinzunehmen? Wie kann ich mein Vertrauen behalten? Ich finde keinen Ansatz zu dieser fuer mich sehr wichtigen Sache.
lg
martha
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09.08.2008, 09:14Inaktiver User
AW: Vertrauen
Tanguera]für mich ist die Wahrnehmung auch intellektuellen Vertrauens total körperlich.
Wenn ich bei jemandem (kuschelnd) einschlafen kann, vertraue ich ihm/ihr - das geht teilweise nach zwei, drei Stunden (so mit einer jetzt guten Freundin - wir hatten uns bei einer Party mit Übernachtungsmöglichkeit kennengelernt), teilweise nach Jahren nicht.
Das ist mir auch "passiert" vor ein paar Jahren. Hab erst über micht selbst gestaunt, mein Gefühl hat mich aber nicht getäuscht.
Danke für alle Eure Beiträge!
Bei mir ist es so...ich sage mir...niemand weiss was passiert.
Das lässt mich in meinem Umfeld teilweise als Naivchen dastehen, ich scheine damit aber auch nicht schlechter zu fahren als alle anderen, die immer alles schon gewusst haben.
Liebe Grüsse
Eosa
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09.08.2008, 11:18Inaktiver User
AW: Vertrauen
Ich würde mal sagen, dies ist überhaupt nicht naiv. Sich zum Beispiel zu denken, "Keiner kann mir mit Sicherheit sagen, dass es nicht mein schönster Sommer wird", halte ich für erheblich sinnvoller als von einem unschönen Sommer auszugehen.
Zitat von Inaktiver User
Neuanfang
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09.08.2008, 16:31Inaktiver User
AW: Vertrauen
U
nd in der Hoffnung auf länger; was sich nicht immer einstellt.
Bitter. Aber noch bitterer wäre, sich auf Vertrauen nicht eingelassen zu haben - ist meine Meinung.
Volle Zustimmung!
Eosa


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