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  1. User Info Menu

    Selbstmotivation

    Hallo Ihr Lieben!

    Ich brauch mal ein paar Denkanstöße, vielleicht von "Leidensgenossinnen"...

    Es gibt Eigenschaften an einem selber, die stören einen sehr, man leidet darunter, und sollte etwas dagegen tun, weil sie einem das Leben schwer machen.

    Das bekomme ich mittlerweile ganz gut hin.

    Und dann gibt es Dinge, die... nun ja, sie laufen einfach nicht optimal. Es wäre besser für einen persönlich, wenn man es hinbekommen würde, es anders zu machen, es anzugehen... Beispiel, ich trinke zu wenig. Bewege mich zu wenig. Ich weiß, dass es besser wäre, ich würde es angehen, besser für meinen Körper und meine Seele, aber ich tue es nicht. Es gibt nichts, was mich davon abhält, außer, dass ich mich nicht motivieren kann. Und das nervt mich!!! Aber mir fehlt der Bezug dazu, und mit Logik komm ich da nicht weiter.

    Kennt ihr das? Ich hab noch kein Rezept für mich gefunden, wie ich das lösen kann.

    Einen schönen Tag, Feuerzeichen
    Mache niemals einen Menschen zu deinem Mittelpunkt,
    für den du lediglich eine Option bist.


    Hat die Blume einen Knick,
    war der Schmetterling zu dick.

  2. Inaktiver User

    AW: Selbstmotivation

    Denkanstöße
    das hast du wohl treffend formuliert:

    du wirkst auf mich total "verkopft". verzeihe. als würdest du ständig versuchen, sogenannte "objektive"richtlinien und maximen um zu setzen und drüber nachgrübeln, wie du aus dir einen besseren menschen machen kannst.

    dem steht entgegen, wie originell und lebendig du oft wirkst - und das passt für mich überhaupt nicht zusammen. will sagen: wieso tust du dir den krampf an?
    Beispiel, ich trinke zu wenig. Bewege mich zu wenig
    hast du durst ohne zu trinken? oder schwirrt dir "pro kilgramm körpergewicht sollte der mensch mindestens blabla" im köpfle rum?

    woher weißt du, dass es dir besser ginge, wenn du bewegung machtest? war das früher mal so? früher ist nicht jetzt!

    >> wenn deine seele und dein körper jetzt bewegung wollen würden, würdest du dich bewegen - was hältst du von diesem ansatz?

    vielleicht ist jetzt nicht die zeit für viel sport oder der körper geht durch eine phase, wo du dich halt nicht so gut fühlst?

    was hältst du denn von dem gedanken, dass dir dein körper sagt, wann du trinken und dich bewegen sollst, und dass die gieskannenprizip-richtlinien möglicherweise am thema vorbei sind?

    das leben ist in meinen augen kein glattgebügeltes maßhalten, sondern ein lebendiges auf und ab.

    vielleicht machst du dir ja mit deinen denklawinen und selbstmotivations-grübeleien das leben schwer?

  3. Inaktiver User

    AW: Selbstmotivation

    Zitat Zitat von Feuerzeichen
    Aber mir fehlt der Bezug dazu, und mit Logik komm ich da nicht weiter.
    Ich handele immer nach dem Lustprinzip.

    Ich trinke sogar, wenn ich schon genug habe.

  4. Inaktiver User

    AW: Selbstmotivation

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich trinke sogar, wenn ich schon genug habe.
    Das ist bekannt, Violine, und auch, dass Du es lustig findest.

    Feuerzeichen, denk nicht so viel nach!
    Stell Dir zwei Liter Wasser bereit, ein grosses Glas dazu und dann trinkst Du einfach, auch ohne Durst.

    Mit der Bewegung machst Du`s auch so.
    Zieh Dir bequeme Schuhe an und dann ab nach draussen. Fertig aus!

    Nach kurzer Zeit wirst Du Dich daran gewöhnt haben! Bestimmt!


    Brava

  5. Inaktiver User

    AW: Selbstmotivation

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist bekannt, Violine, und auch, dass Du es lustig findest.

    Bevor hier neue Gerüchte entstehen: ich rede nicht von Alkohol.

    Ich trinke gut und gerne 3-4l (Wasser, Tee) pro Tag, obwohl man ja nur 2 trinken sollte.


    Alles klar?

  6. Inaktiver User

    AW: Selbstmotivation

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Alles klar?
    Klar wie Zwetschgenwasser!

  7. User Info Menu

    AW: Selbstmotivation

    Danke euch...

    Verkopft - da gibt es nichts zu verzeihen, Sigi, schon okay. Ich freu mich über deine Einschätzung.

    Es ist halt so... Ich arbeite an mir. Und momentan ganz bewusst, so intensiv wie noch nie in meinem Leben. Und da kommen so Dinge halt auch hoch. Es ist auch nicht nur Trinken und Bewegung, das zieht sich so durch. Auf der Arbeit fehlt mir Struktur, um Dinge zu erledigen, die ich schon ewig vor mir herschiebe.
    Ich weiß, ich bin ungeduldig. Ich habe gerade in der letzten Zeit die Erfahrung gemacht, dass die Dinge dann passieren, wenn sie es sollen. Und das dann vieles von ganz alleine geht. Aber es ist so schwer, ich habe das Gefühl, ich müsste was tun und bin total untätig - ich würde meine Zeit gern aktiver gestalten.
    In dem Moment, in dem ich das schreibe, wird mir bewusst, was ich in den letzten 6 Monaten alles erlebt habe, und wie anstrengend die nächsten 4 Wochen werden, rein arbeitstechnisch. Und kriege grad ein schlechtes Gewissen mir selber gegenüber, weil ich so zickig zu mir bin.
    Ich hab so viel Tatendrang in mir, aber krieg den Hintern nicht hoch.
    Vielleicht ist es einfach eine Zwischenphase, und der Rest kommt noch. Ich muss nur schauen, dass ich die Dinge nicht wieder aufgebe, von denen ich merke, dass sie mir gut tun.
    Entschuldigt bitte, ich glaub, das hier ist total chaotisch...
    dem steht entgegen, wie originell und lebendig du oft wirkst
    Danke schön, das hat mich sehr gefreut!
    Mache niemals einen Menschen zu deinem Mittelpunkt,
    für den du lediglich eine Option bist.


    Hat die Blume einen Knick,
    war der Schmetterling zu dick.

  8. Inaktiver User

    AW: Selbstmotivation

    Zitat Zitat von Feuerzeichen
    .
    Entschuldigt bitte, ich glaub, das hier ist total chaotisch...

    Nicht chaotisch, nur widersprüchlich.

    Du bist voller Tatendrang und kriegst den Hintern nicht hoch?
    Du würdest Deine Zeit gerne aktiver verbringen?

    Dann tu`s doch einfach, Mensch!

    Ich versteh gar nicht, worauf Du hinaus willst. Wenn man voller Tatendrang ist und gerne aktiv sein möchte, dann ist das doch die beste Motivation!

    Worauf wartest Du denn noch? Auf eine göttliche Eingabe?

    Komm, lass krachen!


    Brava

  9. Inaktiver User

    AW: Selbstmotivation

    Ich weiß, ich bin ungeduldig. Ich habe gerade in der letzten Zeit die Erfahrung gemacht, dass die Dinge dann passieren, wenn sie es sollen. Und das dann vieles von ganz alleine geht. Aber es ist so schwer, ich habe das Gefühl, ich müsste was tun und bin total untätig
    bzw.
    Ich arbeite an mir. Und momentan ganz bewusst, so intensiv wie noch nie in meinem Leben. Und da kommen so Dinge halt auch hoch.
    was hieltest du davon, ein wenig (oder ganz viel ) an deinem vertrauen* zu arbeiten?

    *ins leben, dich, dein bauchgefühl, etwas höheres (je nachdem, wie deine weltanschauung ist)

    und, du weißt eh: vertrauen sitzt nicht im kopf! sondern im herzen und im bauch. der kopf/verstand ist das gegenteil von vertrauen, der will sich immer absichern, plappert, was alles nicht in ordnung ist, projiziert in vergangenheit und zukunft, die beide nicht gegenwart sind ... also hör nicht so viel auf deinen kopf, sondern ieber auf dein . würde ich dir raten.


  10. User Info Menu

    AW: Selbstmotivation

    Hallo Feuerzeichen,

    Talane Miedaner schreibt in ihrem sehr lesenswerten Buch "Coach Dich selbst sonst coacht Dich keiner" sehr treffend unter Punkt 3: Kein "sollte" mehr!

    Sie rät ganz eindringlich dazu, sich von allen "ich sollte"-Zielen im Leben zu trennen, weil es keine motivierenden Ziele sind, die im Gegenteil nur Kraft Energie rauben, weil man sie nie angeht und man ständig ein schlechtes Gewissen deswegen hat.

    Am besten Du konzentrierst Dich nur auf die Ziele, die Du gerne angehst, weil Du wirklich dazu motivierst bist und lässt die "Sollte-"Ziele erst mal weg. Ich habe das auch selbst erlebt, als ich mir zwei Jahre lang immer wieder gesagt habe, dass ich unbedingt drei Kilo abnehmen sollte. Die drei Kilo wurden erst zu fünf und dann zu sieben Kilo, das Gewicht ging also langsam aber stetig nach oben statt nach unten, und ich war dauergefrustet. Irgendwann habe ich mir dann erlaubt, dieses Ziel von meiner Agenda zu streichen, weil ich gemerkt habe, dass es mich einfach nicht hinreichend motiviert. Und als ich dann bei neun Kilos zu viel war und mir viele geliebte Kleidungsstücke nicht mehr passten, der Leidensdruck also groß genug war, war auf einmal auch die Motivation da. Und in ein paar Monaten hatte ich die Kilos ohne große Mühe runter.

    Seither versuche ich mich konsequent von allen "ich sollte"-Zielen zu befreien. Entweder sie werden irgendwann zu "ich will"-Zielen, oder sie sind in meinem Leben einfach nicht wirklich wichtig. Es gibt genug Dinge, die ich tun muss, da muss ich mich nicht noch zusätzlich mit "ich sollte" unter Druck setzen. Da wo ich selbstbestimmt agieren kann, tue ich auch nur das, was ich wirklich will.

    Ich trinke z.B. nach landläufiger Auffassung auch zu wenig, habe mich aber nie daran gestört. Und in letzter Zeit lese ich immer wieder, dass das so lange propagierte Trinken von 2-3 Litern gar nicht so unbedingt nötig sei...

    Bewegung war lange Zeit kein wirkliches Thema für mich. Dann habe ich auf einmal Lust bekommen, walken zu gehen und habe es gemacht. Und daraus ist dann irgendwann laufen geworden. Inzwischen merke ich, dass ich die Bewegung wirklich brauche und mir was fehlt, wenn ich ein paar Wochen mal nix tun konnte. Würde es mir morgen nicht mehr fehlen, ich würde ohne Bedauern wieder damit aufhören. Aber die positiven Aspekte überwiegen, und daher ist die Motivation nach wie vor groß genug.

    Also: tu das, was Du wirklich tun willst! Damit bist Du ausreichend beschäftigt. Und vielleicht werden die "ich sollte"-Ziele auch mal zu "ich will"-Zielen.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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