bzgl ideen fuer eine taetigkeit mit tieren - hunde aus dem tierheim spazieren fuehren? hatte ich vor ewiger zeit einmal sehr gerne gemacht.
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11.06.2008, 00:15
AW: Lebenssinn/Lebensfreude/Lebenskrisen
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11.06.2008, 08:07
AW: Lebenssinn/Lebensfreude/Lebenskrisen
Ich erinnere mich noch gut an meine Deprizeiten. Da war eine Stunde Spazierengehen schon Schwerstarbeit.
Ich weiß noch gut, dass das Einzige, worüber ich mich freuen konnte, 1. die Natur war- ein toller Baum, eine schöne Blume, ein Duft... und 2. Kinder. Ich bin an Spielplätzen vorbeigeschlichen... Naja, und nun ist es mein Job! Kannste mal sehn.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
La esperanza muere al final.
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11.06.2008, 08:34
AW: Lebenssinn/Lebensfreude/Lebenskrisen
Hallo,
ich hatte von 21 - 26 jahren schlimme Angszustände. Was konnte ich alles nicht machen:
-in die Stadt gehen
-alleine Autofahren
-Fahrstuhlfahren
-Konzerte / Party`s
-Freunde besuchen
-mich von meinem Partner anfassen lassen
u.s.w
Ich habe 6 Jahre eigentlich gar nichts gemacht, war ca. alle 3 Wochen in irgend einer Notaufnahme weil ich Panikattaken hatte.
Ohne meinen Freund hätte ich das nicht geschafft.
Heute bin 38 Jahre alt und beschwerdefrei. Ich habe gekämpft an mich geglaubt habe mich der Angst bewusst hingegeben und so bin ich Schritt für Schritt aus dieser Krise gekommen. Das hat sicherlich viel Kraft gekostet, aber so wollte und konnte ich nicht weiterleben, weil es kein Leben war. Zu meiner schlimmsten Zeit hatte ich sogar Angst vor der Dunkelheit.
Heute kann ich sogar wieder fliegen, und das war mein persönliches Endziel, wenn ich es schaffe zu fliegen haben ich es geschafft, und letztes Jahr habe ich den letzten Schritt geschafft.
Und seither bin ich frei von Ängsten. Mir geht es wieder gut.
Du siehst nicht aufgeben, glaube an dich und deine Kraft.
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11.06.2008, 09:47Inaktiver User
AW: Lebenssinn/Lebensfreude/Lebenskrisen
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Tipps. Ich versuche sie umzusetzen, immer wenn es mir halbwegs gut geht und ich dazu in der Lage bin. Wie Novemberwind sagt - wenn es einem schlecht geht, ist man zu gar nichts in der Lage.
Hatte in den letzten Tage gehofft, daß die Medikamente vielleicht anfangen zu wirken, weil es mir nicht ganz so grottenelend ging. Aber heute fühle ich mich wieder total depressiv mit Angst.
Durchhalten, es wird wieder besser werden.
Was auch nervt ist, daß an solchen Tagen die Gedanken um Dinge kreisen, die man schon als abgehakt geglaubt hat, alte Beziehung etc. Das ist so nervig, ich habe dann das Gefühl keinen Schritt voranzukommen. Aber vielleicht sind manche Dinge doch noch nicht abgehakt und müssen eben nochmal "bearbeitet" werden.
Schönen Tag allen!
Yeli
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13.06.2008, 21:37Inaktiver User
AW: Lebenssinn/Lebensfreude/Lebenskrisen
Was ist nur los mit mir?
ich fühle mich grotteneinsam und völlig entwurzelt.
Ich weiß nicht wohin ich gehöre.
Ich bin innerlich angefüllt mir tiefer Traurigkeit.
Was ist das? Symptome der Depression? Lebenskrise? Liebeskummer? Hänge innerlich immer noch an einer Beziehung, die mir einfach nicht gutgetan hat.
Oder alles zusammen?
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14.06.2008, 19:41
AW: Lebenssinn/Lebensfreude/Lebenskrisen
Sicher hängt alles miteinander zusammen, und es spielt auch keine Rolle, wie es heißt, nenn es wie du willst, vielleicht einfach: Jetzt bin ich traurig. So ist das, und das ist in Ordnung so. Ich muss jetzt nicht anders sein. Ich darf traurig sein, so lange wie es nötig ist.
Ich habe mal gelernt, dass man sich ein Gefühl anschauen kann wie zB. ein interessantes, seltsames Tier: aha, so sieht das also aus, sieh an.
Nicht abtöten, sondern betrachten. Und dann kann es sogar seine Macht ein wenig verlieren!Die Hoffnung stirbt zuletzt.
La esperanza muere al final.
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14.06.2008, 19:56
AW: Lebenssinn/Lebensfreude/Lebenskrisen
Hallo Yeli,
leider weiß ich genau wie du dich fühlst. Ich stecke auch seit einigen Jahren in einer Lebenskrise. Meine Ehe ist gescheitert, aber aus Angst vor dem Alleinsein verharre ich in dieser Beziehung. Mein Mann liebt mich und will keine Trennung, was es für mich umso schwerer macht an mich zu denken und die Trennung durchzuziehen. Dann habe ich blöderweise eine Affaire angefangen sie mir gar nicht gutgetan hat. Absolut nicht.Mein Selbstwertgefühl ist auch null. Unter dieser Geschichte leide ich immer noch, weil ich auch diesen Mann nicht loslassen kann. Die Affaifre ist beendet, aber wir sehen uns fast täglich und haben ein ganz angespanntes Verhältnis zueinander. Das tut immer wieder aufs neue weh.
Ich glaube im Moment auch nicht daran, daß ich jemals wieder einfach unbeschwert glücklich sein werde. Ich bin 48 Jahre alt, und ich habe das Gefühl mir rinnt meine Lebenszeit durch die Finger.........und ich bleibe für den Rest meines Lebens unglücklich.
Ich hoffe für uns beide, daß es auch wieder bessere Zeiten geben wird.
Alles Liebe für Dich
ich_bins
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14.06.2008, 22:19Inaktiver User
AW: Lebenssinn/Lebensfreude/Lebenskrisen
@ Novemberwind: Du hast völlig recht. Ich bin dabei zu lernen, meine Gefühle einfach mal zu nehmen wie sie sind. Geduld ist leider nicht meine Stärke, deshalb bin ich oft wütend auf mich, wenn ich mich wieder schlecht fühle. Auch die schlechten Gefühle gehören zu mir und ich muß mich annehmen wie ich bin. Ist nicht einfach.
@ ich_bins: Das ist genau das Gleiche was ich erlebt habe! Und ich fühle auch meine Lebenszeit durch die Finger rinnen, obwohl ich jünger bin als du.
Ich bin aber einen kleinen Schritt weiter: Ich habe mich von meinem Mann getrennt. Er ist jetzt mein bester Freund und hält nach wie vor fest zu mir. Ich habe für diese Trennung sehr lange gebraucht, sie ging dann schrittweise: Wir haben besprochen, dass wir (hauptsächlich ich) uns in der derzeitigen Situation sehr schlecht fühlen und haben deshalb eine räumliche Trennung auf Zeit vereinbart. Mein Mann ist dann ausgezogen. Nach 2-3 Monaten hatten wir dann beschlossen, es so zu lassen. Dass damit die Ehe beendet ist, haben wir uns in der folgenden Zeit langsam eingestanden.
Meine Affaire (die mir alles andere als gut getan hat) habe ich auch noch nicht verdaut. Wir hatten auch noch lange/immer wieder Kontakt, tat überhaupt nicht gut. Seit einigerzeit ist Gott sei Danke Funkstille. Leider habe meine Freunde zu ihm noch guten Kontakt, so daß ich immer wieder was mitkriege, es Terminkonflikte gibt, etc. Tut mir nicht gut, aber so ist es halt.
Ich glaube es ist wichtig nicht in der Situation zu verharren, sondern etwas zu tun. In ganz kleinen Schritte, damit die Kraft dafür reicht. Ein kleiner, aber sehr wichtiger Schritt könnte sein, daß du deinem Mann etwas mehr Abstand/Trennung auf Zeit vorschlägst. Allein das Gespräch wäre schon ein Erfolg.
Ich muss mir auch überlegen, was mein nächster Schritt ist. Irgendwas muß sich tun. Ich habe leider keine Ziele/Vorstellungen in welche Richtung. Ein kleiner Schritt könnte sein, wieder Ziele bzw. klare Vorstellungen für mein Leben zu haben, hänge gerade sehr in der Luft.
Liebe Grüße und danke für eure Antwort!
Yeli
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21.06.2008, 11:09Inaktiver User
AW: Lebenssinn/Lebensfreude/Lebenskrisen
Hallo,
die letzten Tage waren wieder furchtbar. Ich habe versucht, mir eine Lebensperspektive zu überlegen und mit dem Beruf angefangen. Habe im Internet gesurft und mich auf verschiedenen Gebieten schlau gemacht, was ich mit meiner Berufserfahrung anfangen könnte. Einfach als Ziel, nicht daß es schon soweit wäre, daß ich wieder arbeiten könnte.
Leider hat mich das alles erschreckt und ich habe mich jedesmal überfordert gefühlt. Ich weiß, daß das ganz anders ist, in Zeiten in denen ich mich besser fühle, da traue ich mir wieder alles zu und bin selbstbewusst.
Blöder Teufelskreis:
Ich fühle mich elend/einsam/verloren, bin depressiv -> versuche mich selbst am Schopf rauszuziehen und überlege mir Lebensperspektiven -> fühle mich von jeder Idee überfordert, traue mir nix zu, habe Angst davor -> falle zurück in meine Depressionsgefühle.
Ich habe schon öfters im Internet gelesen, daß man in Krisenzeiten keine grundlegenden Entscheidungen treffen soll, da man dazu nicht in der Lage ist. Manchmal hilft aber nur die Veränderung, um sich besser zu fühlen, habe ich selbst schon erfahren.
Mir geht es jetzt aber nicht um die momentane, schnelle Veränderung, sondern ich brauche wieder Ziele, Perspektiven. Irgendwas auf das ich mich freuen kann. Leider überfordert es mich, genau das zu überlegen.
Was sind eure Erfahrungen?
Die jetztigen Gefühle annehmen und sich Gedanken machen, wenn man wieder dazu in der Lage ist? Oder trotzdem weitersuchen?
Neben dem Beruf ist die weitere Baustelle eine Stadt, in der ich leben möchte. Habe 1-2 Städte, aber keine die mich richtig anzieht. Wollte es davon abhängig machen, wo ich einen Job finde. Außerdem einen Umzug organisieren, wenn man depressiv ist und kaum den Tagesablauf hinkriegt....?
Was hat euch geholfen?
Danke für`s Lesen, hoffentlich ist es nicht zu wirr.
Liebe Grüße
Yeli
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21.06.2008, 11:55
AW: Lebenssinn/Lebensfreude/Lebenskrisen
Liebe Yeli,
schau dir mal die Seite an: http://www.zeitzuleben.de
Mir ging es psychisch nicht annähernd so mies wie dir, trotzdem konnte ich aus dieser Seite viel positives für mich selber rausziehen, und tue es noch.
Alles Gute, FeuerzeichenMache niemals einen Menschen zu deinem Mittelpunkt,
für den du lediglich eine Option bist.
Hat die Blume einen Knick,
war der Schmetterling zu dick.


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