Darf ich dann mal entsprechend lindernd pusten?Zitat von Inaktiver User
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Thema: Intelligenz
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23.05.2008, 15:23Inaktiver User
AW: Intelligenz
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23.05.2008, 15:25Inaktiver User
AW: Intelligenz
Wirst du ein paar Eiswürfel im Mund haben, honey??
Zitat von Inaktiver User
*räusper*
Also maddin...ttztz
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23.05.2008, 15:29
AW: Intelligenz
Komsich, ich habe einen Strang eröffnet im Forum "Studium", weil ich mich selber gerade mit der Frage herumplage, was ich beruflich weitermachen soll. Ich fühle mich zur Zeit total unentschlossen.
Zitat von Inaktiver User
Nicht "straight" sein heißt auch: Sich alle Möglichkeiten -und sei es nur in Gedanken- offen zu halten. Ich finde das gut.
Vielleicht bin ich zu straight, zu erfolgs- und zielorientiert. Das macht mir manchmal Streß.
Wir könnten uns zusammentun
Was hält dich davon ab, Schriftstellerin zu sein? Erstmal in deiner Freizeit später ev. den Brotberuf reduzieren und mehr in die Arbeit als Schriftstellerin zu investieren?
Sorry, der Vorschlag ist vielleicht naiv. Es kommt ja auf deine Lebenssituation an: wenn du 3 kleine Kinder und einen KRedit auf dein Haus hast: bleib beim Brotberuf
Wenn du aber keine solchen Verpflichtungen hast: why not?
Liebe Grüsse
Sumpfi
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23.05.2008, 15:40Inaktiver User
AW: Intelligenz
Ich werde den Thread mal suchen gehen und lesen
Zitat von Sumpfhuhn75
Darf ich fragen, wie alt du bist?
Und warum hindert dich deine Zielorientiertheit daran, mit diesen Zielen flexibel umzugehen?
Und was mich betrifft, nun ja, ich bin völlig ungebunden. Ich könnte theoretisch morgen alles zusammenpacken und auf einer Eisscholle Robben dressieren. Und es gibt Tage, da hab ich manchmal das Bedürfnis....
Ich denke einfach, dass ich als Schriftstellerin nicht gut genug wäre. Ich kenne Bücher auf dem Markt, die sich grandios verkaufen, die ich nicht mal mögen würde, wenn man mich unter Drogen setzt, aber andererseits gibt es immer einen Unterschied zwischen dem, was man beim Lesen fremder Texte sieht und empfindet und der eigenen Betriebsblindheit für das, was man selbst schreibt. Ich kann andere Texte vielleicht gut "lektorieren", das heisst komischerweise noch lange nicht, dass ich es selbst besser kann. Klar, ich schreibe seit Jahren an einem Buch, das so ähnlich ausfallen sollte wie eines von Sharpe oder Hornby, aber denen kann ich erstens nicht das Wasser reichen und zweitens schreibe ich andauernd in der Bri.
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23.05.2008, 16:08Inaktiver User
AW: Intelligenz
Ich war kucken und habe festgestellt, dass ich selbst dort schon gepostet habe
Zitat von Inaktiver User
Kann mich mal bitte einer bewusstlos schlagen?
Ich glaube, ich mache jetzt auch mal einen dieser blöden Online-Tests. Sicherheitshalber
Bisher war das immer live und bei vollem Bewusstsein.
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23.05.2008, 16:32Inaktiver User
AW: Intelligenz
Gröhl ...
Zitat von Inaktiver User
so trifft man sich wieder, nicht?
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23.05.2008, 16:39Inaktiver User
AW: Intelligenz
Zitat von Inaktiver User

Kein Wunder, dass die kleine Tochter einer Freundin dejá-vu immer mit "dich schon wieder" übersetzt
Und vor allem komme ich mir schon vor wie meine Oma, die auch immer dieselben Kamellen erzählt hat
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23.05.2008, 17:53
AW: Intelligenz
Zitat von Inaktiver User
Und der irre Blick von deiner Mieze passt auch gut dazu!
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23.05.2008, 18:08
AW: Intelligenz
Ich bin 33.
Zitat von Inaktiver User
Mein Kindheits Traumberuf war tatsächlich: Robben dressieren (wir waren immer im Zoo und dort bin ich stuuundenlang nicht vom Robbenbecken weggegangen. Andere Kinder haben Teddybären - ich hatte einen Püschseehund namens Wauwi.
)
Im Ernst: Ist doch gut. Das heißt, dass du viel Freiheit hast.
Was würde passieren, wenn dein (erstes) Buch nicht gut genug wäre? Gar nichts. Du gibst dann entweder auf und machst was anderes (dann hast du es wenigstens versucht). Oder du schreibst ein zweites Buch.
Und was die Befürchtung, das eigene Werk werde nicht gut genug, betrifft: Das kenne ich auch. Ich denke, das kennt fast jeder Mensch. Bei mir ist die Befürchtung umso größer, je mehr mir die Sache am Herzen liegt.
Beispiel: Als ich lustlos Wirtchaft studiert habe -hatte ich nie die Befürchtung, es nicht zu schaffen. Weil das nicht mein Herzenswunsch/Lebenstraum war. Jetzt versuche ich, meinen Wunschberuf zu finden -und plötzlich ist alles soooo wichtig, jede Entscheidung wird hundertmal überlegt etc.
Es gibt auch gute Literatur zu dem Thema: Die hier schon erwähnte Alice Miller mit ihrer Theorie zum Thema "Grandiosität". Und ein Buch von Viktor Frankl (Titel weiß ich leider nicht), in dem es darum geht, warum wir manche Dinge verwirklichen und manche nicht.
Das hängt ev. mit der "Erfolgsverwöhntheit" zusammen, die man als intelligent+ kennt: Scheitern ist doppelt schlimm, weil völlig ungewohnt.
Ich bin bei der letzten Diplomprüfung durchgeflogen (kein Drama, gehst zum Nachtermin): Ich kam mir vor, wie der dümmste Mensch auf Erden. Nicht weil ich etwas nicht geschafft hatte (da gibt es auch andere Dinge in meinem Leben): sondern weil ich plötzlich nicht mehr so superintelligent war (denn ich war bei einer Prüfung durchgefallen, die andere locker geschafft hatten).
Mein Bild von mir selber war plötzlich verrückt - hatte ich mich 20 Jahre lang in meiner Einschätzung von mir selbst so getäuscht?
Und andere (z.B. Lehrer)?
Meine Posts hier werden immer ein bißchen lang (sorry), ich finde das Thema sehr spannend.
Liebe Grüsse
Sumpfhuhn
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23.05.2008, 20:19Inaktiver User
AW: Intelligenz
Zufälle gibts
Zitat von Sumpfhuhn75

Ich habe als Kind übrigens zweimal meine Puppenstube abgefackelt.
. Das war's dann mit Puppen.
Nein, keine Angst, ich stelle jetzt keine philosophischen Betrachtungen darüber an, inwieweit die Rauchentwicklung meine kognitiven..........
Ja, das kann ich mir vorstellen. Vielleicht meint die TE mit ihrer relativen Entschlussunfreudigkeit auch Ähnliches. Sobald der eigene Perfektionismus angetriggert ist, werden wir unsicher, ob dieses oder jenes auch wirklich das Optimum ist. Man ergeht sich in Szenarios über das Für und Wider, sammelt Informationen wie eine Biene den Blütenstaub und während die anderen ihrem ersten Impuls gefolgt und zweieinhalb Ausbildungen absolviert haben, sitzen wir noch vorm Rechner und geben lateinischen Kram in die Suchmaschine ein.Jetzt versuche ich, meinen Wunschberuf zu finden -und plötzlich ist alles soooo wichtig, jede Entscheidung wird hundertmal überlegt etc.
Könnte ja sein, dass wir was übersehen haben.
Gut, ich denke, eine Hybris kann man auch so entwickeln und damit lange sehr gut fahren, wenn man Glück mit eigener Leistung verwechselt. Dann steht man auch vor der Wand und kann es nicht fassen.Das hängt ev. mit der "Erfolgsverwöhntheit" zusammen, die man als intelligent+ kennt: Scheitern ist doppelt schlimm, weil völlig ungewohnt.
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Mein Bild von mir selber war plötzlich verrückt - hatte ich mich 20 Jahre lang in meiner Einschätzung von mir selbst so getäuscht?
Aber diese Sauerei mit den eigenen Ansprüchen......ohweh...
Meistens sind diese Probleme mit dem Anspruchsdenken hausgemacht. Angst davor, die anderen zu enttäuschen, hat wohl jeder mehr oder weniger, ich sehe keinen Bezug zu hohem IQ, eher zu einer hohen inneren Messlatte. Es geht eher darum, wie man sein Scheitern bewertet und da kann ich mich über eine misslungene Quantenphysikklausur genauso grämen wie darüber, dass es mir nie gelingt, alle Fingernägel gleichförmig zu lackieren.
In welche Richtung wirst du dich denn jetzt wenden? Etwas ganz anderes?
Ich finde sie nicht zu lang.Meine Posts hier werden immer ein bißchen lang (sorry), ich finde das Thema sehr spannend.
Man schreibt und schreibt und ....
...eine Freundin schrieb mir neulich mal in einer PN " ach, deine ellenlangen Sachen lese ich sowieso nicht, nur die anderen..."


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