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    AW: Warum werde ich ständig übersehen/unterschätzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde nicht, dass man Grund hat, sich etwas auf Besitztümer einzubilden und obendrein noch vor anderen damit zu prahlen, wenn man genau weiß, dass man dies alles großzügig von den Eltern mitfinanziert bekommen hat und es sich ohne ihre HIlfe gar nicht hätte leisten können.

    Man kann eher stolz auf dasjenige sein, bei dem andere einem nicht helfen können, wie etwa gute Studienabschlüsse.
    Ich finde, man kann und darf auf alles Mögliche stolz sein, da es sich
    um ein sehr subjektives Empfinden handelt.

    U.a. darf man sich ganz offen auch zugutehalten, dass man sich an
    etwas erfreut.

    Ganz spontan fallen mir da ein:

    ... seine Kinder
    ... dass man etwas Gutes aus den finanziellen Zuwendungen gemacht hat
    ... berufliches Weiterkommen bei gleichzeitiger Zufriedenheit im Job
    ... ein gut funktionierend Familienleben
    ... ein zufriedenes Single-Dasein
    ... ein außergewöhnliches Talent
    ... ein Hobby, welches an den Ehrgeiz appelliert
    ... etwas Positives für die Allgemeinheit geleistet zu haben
    ... t.b.c.

    Der Maßstab für "stolz sein" kann sich sowohl aus den eigenen Werteansprüchen
    ergeben als auch aus der gesellschaftlichen Anerkennung, die einen bestätigt.


    Aufgrund dessen, was Du hier schreibst, Margalinda, habe ich das Bild einer
    unzufriedenen Person vor Augen, die sich ausschließlich über berufliche
    Leistung identifiziert und deren Mangel an Lebensfreude sich auf das Außen
    überträgt.

    Das ist, wie gesagt, nur ein allgemeiner Eindruck.

    Ich würde an Deiner Stelle überdenken, den Filter, durch den Du Deine
    Mitmenschen betrachtest und bewertest, neu zu adjustieren. Das könnte
    schon die halbe Miete zu mehr Zufriedenheit bedeuten.

  2. Inaktiver User

    AW: Warum werde ich ständig übersehen/unterschätzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Finanziell geht es mir dennoch gut, es geht eigentlich mehr um den Status und das frustrierende Wissen, dass andere mit schlechteren Qualifikationen nur aufgrund ihres Auftretens weiter kommen als ich.
    Das ist doch ganz logisch. Noch nie wurden Menschen, im Arbeitsleben oder im privaten Umfeld, nur nach ihren "harten" Merkmalen beurteilt. Die sogenannten Softskills sind weitaus wichtiger um weiterzukommen oder um anerkannt zu werden.

    Einen Beruf zu erlernen/studieren ist nur der 1. weitaus leichtere Teil. Wenn du im übrigen wirklich glaubst, dass die Tatsache, dass du keine Kinder hast oder nicht verheiratet bist, eine Rolle spielst, dann kann man dir auch nicht helfen.

    Will man Mittelmäßigkeit eher honorieren als Überdurchschnittliches? Man wird ja geradezu bestraft dafür, dass man sich anstrengt.
    Diese Mittelmässigkeit genügt in den meisten fällen. Du erwartest, dass deine extra Bemühungen auch extra Beachtung/Belohnung erhalten. Klar kannst du dir das abschminken.

  3. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Warum werde ich ständig übersehen/unterschätzt?

    Ich würde auch behaupten, dass einen die Soft Skills aus der Mittelmäßigkeit hervorheben.

  4. Inaktiver User

    AW: Warum werde ich ständig übersehen/unterschätzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Vorgesetzte meinte mal, dass ich von einer anderen Person in meiner Organisationseinheit (ebenfalls akademisch gebildet) in ihrer Vertretung als "angespannt" wahrgenommen worden wäre. Ich sollte mir überlegen, ob ich eine noch höhere Position überhaupt anstreben wolle. Ich würde nach ihrer Einschätzung sehr hohe Ansprüche an die Qualität meiner eigenen Leistung stellen und wäre dann mit der Leistung meiner Mitarbeiter nie zufrieden oder müsse alles selber machen, weil ich nicht mal Fünfe gerade lassen sein könne.

    Ich denke, das ist eine vornehme Umschreibung dafür, dass man mir eine höhere Position nicht zutraut, was natürlich auch nicht gerade dazu beiträgt, dass ich sie mir selber eher zutraue. Vor diesem Hintergrund denke ich nicht, dass es etwas bringt, noch mal verlauten zu lassen, dass ich gern eine höhere Position hätte.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wärest du die Vorgesetzte: würdest du denn eine solche Mitarbeiterin befördern, von der man diesen Eindruck hat?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe nicht, was dagegen spricht. Soll eine Person, die geringere Ansprüche an die Qualität ihrer eigenen Leistung stellt, sprich: also qualitativ und wahrscheinlich auch quanititativ Schlechteres abliefert, etwa beförderungswürdiger sein? Will man Mittelmäßigkeit eher honorieren als Überdurchschnittliches? Man wird ja geradezu bestraft dafür, dass man sich anstrengt. Das ist so, als wenn man in der Schule statt einer Eins eine Drei und die Dreierkandidaten eine Eins bekommen hätten, weil sie mehr mit dem Strom schwimmen.

    Wahrscheinlich ist das nur vorgeschoben, und es spielen in Wirklichkeit andere Dinge eine Rolle: Alter, Aussehen, die Tatsache, dass ich weder verheiratet bin noch Kinder habe, das Auftreten wirkt wahrscheinlich zu unsicher und nicht "locker" genug... Aber dann sollen sie es einem gefälligst auch so sagen. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass das die wahren Gründe sind und werde mich daher damit abfinden müssen, dass ich nicht mehr weiterkomme. Finanziell geht es mir dennoch gut, es geht eigentlich mehr um den Status und das frustrierende Wissen, dass andere mit schlechteren Qualifikationen nur aufgrund ihres Auftretens weiter kommen als ich.
    Wenn andere die Führungskompetenz haben, die dir so offensichtlich abgeht, sind sie zumindest für den Job einer Führungsposition besser qualifiziert als du. Egal, ob deine akademische Bildung überlegen ist.

    Du verstehst ja nicht einmal, dass man keine (weiteren) Mitarbeiter an jemanden überträgt, der seine übertriebenen Ansprüche als das Optimum ansieht und der nicht versteht, dass deine Mitarbeiter und deren Motivation unter deinem Anspruch und deiner unzufriedenen Persönlichkeit leiden würden. Auch Beamte haben Anspruch auf die beste Führungspersönlichkeit unter den möglichen Bewerbern.

    Das ist nicht böse gemeint, aber du siehst das anscheinend nicht mal.

  5. User Info Menu

    AW: Warum werde ich ständig übersehen/unterschätzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte das Gefühl haben, ernst genommen und respektiert zu werden. Mal etwas Anerkennendes auch zu meiner Lebensleistung von anderen hören und nicht immer auf dieses demonstrative Desinteressse stoßen, während sie sich mit Häuser- und Enkelgeschichten produzieren, die überhaupt nicht originell sind.
    ich verstehe nicht, warum du ausgerechnet von diesen Menschen, die du doch irgendwie verachtest, Anerkennung bekommen möchtest!

    Gib sie dir selber. Du bist super, hast viel geschafft, hattest hoffentlich auch Freude dabei. Die meisten Menschen sind egozentrisch, mittelmäßig und relativ faul, warte also nicht auf eine positive Bewertung von der Masse, umgib dich mit Gleichgesinnten und einer handvoll ehrlichen Freunden und dann passt es wieder.
    see you on be friends online!

  6. Inaktiver User

    AW: Warum werde ich ständig übersehen/unterschätzt?

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    Geändert von Inaktiver User (29.09.2017 um 16:16 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Warum werde ich ständig übersehen/unterschätzt?

    j
    Geändert von Inaktiver User (29.09.2017 um 16:16 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Warum werde ich ständig übersehen/unterschätzt?

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    Geändert von Inaktiver User (29.09.2017 um 16:16 Uhr)

  9. Inaktiver User

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  10. Inaktiver User

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    Geändert von Inaktiver User (29.09.2017 um 16:16 Uhr)

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