ich weiss nicht, ob es mit gleichmaessigkeit zu tun hat. die frage, welche geraeusche als angenehm bzw. als unangenehm empfunden werden, ist durchaus interessant. ein hohes piepen etwa kann einem auf die nerven gehen, waehrend ein tiefes brummen kaum oder gar nicht stoert. und dann gibt es geraeusche, die eine absolut aufruettelnde wirkung haben und sich so gut wie gar nicht ausblenden lassen, wie etwa eine alarmanlage oder babygeschrei. mit lautstaerke muss das noch nicht einmal etwas zu tun haben. so laesst sich z. b. im flugzeug bei droehnendem motorenlaerm schlafen, waehrend die viel leiseren aber wahrnehmbaren ohrhoerer"rhythmen" eines jugendlichen im bus oder in der bahn regelrecht nerven koennen.Zitat von marla63
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Thema: Ruhe
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14.05.2008, 03:51
AW: Ruhe
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14.05.2008, 07:06
AW: Ruhe
ich meinte wirklich nur geräusche aus der natur (wald, meer, wind, vögel...).
tiefe brummende geräusche sind nicht unbedingt für jeden angenehm. wir hatten in unserer gegend mal eine diskussion um ein brummgeräusch, das durch die medien ging, aber nur einige menschen wahrnahmen. es war in einer so niedrigen frequenz, dass es nur wenige hörten. aber die fühlten sich so extrem gestört, bis hin zu gesundheitlichen beeinträchtigungen, dass himmel und hölle in bewegung gesetzt wurden, um das geräusch zu finden.
erwiesenermaßen kann es auch zu gesundheitlichen störungen durch akkustische reize kommen, wenn man es selbst gar nicht merkt oder auch meint, man käme gut damit zurecht. das geht uns ja mit anderen dingen auch so - wir merken oft nicht gleich, wenn wir un süberfordern - zu viel essen, trinken, zu viel stress, zu sonne abbekommen usw. haben. erst wenn es uns dann schon richtig schlecht geht.Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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14.05.2008, 09:44Inaktiver User
AW: Ruhe
Und die Landeier wollen in die Stadt?
Zitat von Sonderzeicen
Wie gesagt, ich fühl mich nicht sicher unter vielen Menschen, der dazu gehörige Lärm kommt erschwerend dazu.
Brava
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14.05.2008, 10:02
AW: Ruhe
und was war die geraeuschquelle?
Zitat von marla63
nee, ich meinte auch nicht ein brummen, das permanent da ist, sondern etwa das motorengeraeusch eines autos oder flugzeugs, bei dem man in der regel noch schlafen kann, gegenueber den leiseren aber viel hoeherfrequenten toenen eines "walkmans" beim sitznachbarn, die innerhalb kuerzester zeit maechtig auf die nerven gehen koennen.
gewisse geraeusche kann man auch voellig ausblenden. das ticken einer kuechenuhr z. b. nimmt man irgendwann nicht mehr wahr, wenn man nicht bewusst darauf achtet. auch das brummen des kuehlschrankes ist in aller regel unproblematisch.
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14.05.2008, 10:45
AW: Ruhe
wurde meines wissens nicht herausgefunden. irgendwann war stille um das thema.
Zitat von Sonderzeicen
mir ist noch ein weiterer aspekt eingefallen:
ich habe bei mir festgestellt, dass mich oft nicht nur das geräusch als solches stört, sondern meine negative einstellung dazu den akkustischen störfaktor stark potenzieren kann.
z.b.:
nervt es mich, dass die ordentlichen häuslichen schwaben (sorry...) hier regelmäßig ihre rasen mähen. ich mag blühende wiesen und rasen, nicht zuletzt für die bienen! um so mehr rege ich mich auf, wenn pünktlich zum feierabend, wenn ich gestresst aus dem büro komme und RUHE brauche, die rasenmäher in der nachbarschaft anspringen.
musik und werbung im supermarkt nervt mich nicht nur wegen der lautstärke, sondern wegen der vielen unwahrheiten, die werbung verbreitet.
beim verkehrslärm - ich hab ihn direkt vorm bürofenster in form einer bundesstraße - kommt das bewusstsein dazu, wie viel abgase ich den ganzen tag zu mir nehme bzw. was das mit unserer umwelt/natur macht. das betrifft auch flugverkehr, besonders am wochenende und bei schönem wetter, wenn die sonne von chemical trails verdeckt wird.
oder wenn kollegen neben mir laut telefonieren oder eine besprechung abhalten, lenkt mich nicht nur die lautstärke ab, sondern auch die tatsache, wie rücksichtslos ich das finde.Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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14.05.2008, 13:17Inaktiver User
AW: Ruhe
Zum Klavierspieler:
Grundsätzlich finde ich das auch sehr schön, er hat nur leider ganz stillos in die Tasten gehauen.
Das war wiederum schon fast wieder Belästigung: Mit brachialer Gewalt die Tasten zu malträtieren - und unser Gehör.
Und genau das meinte ich auch in erster Linie - "Lärm" rsp. Geräusche, die aus einer gewissen Rücksichtslosigkeit oder Gedankenlosigkeit heraus zu einer Form der Belästigung werden.
Übrigens - tickende Uhren gehen bei mir gar nicht. Da hört man immerzu, wie die Zeit (ab-)läuft.Geändert von Inaktiver User (14.05.2008 um 13:24 Uhr)


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