Liebe Joshuatree,Zitat von Joshuatree
doch, Du kannst etwas tun, Du kannst zum Arzt gehen und Dich um eine Begleitung und Behandlung Deiner Traurigkeit bemühen.
Und wenn Du etwas stabiler bist, kannst Du mit Deinem Freund Deine Pläne/Wünsche angehen - nicht nur "ach er weiß es ja", sondern: "wie weiter?"
mit 37 hatte ich übrigens auch noch keine Familie - war nicht einfach - und aus dieser Erfahrung könnte ich hier manchmal richtig böse die
schwingen, wenn wieder mal einer ankommt, der uns unsere Chancen schlecht rechnet ...
Hast Du eine Freundin zum Ausweinen? T.
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Thema: Ich bin traurig
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22.04.2008, 15:36Inaktiver User
AW: Ich bin traurig
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22.04.2008, 15:57
AW: Ich bin traurig
Hallo Tarasjugina,
danke für deine Antwort.
Einen Arzt...mal schaun. Ich denke ich bin ja nicht wirklich krank, oder? Immerhin war ich ja mal 2 Jahre beim Psychologen.
So RICHTIG getröstet hat mich das eigentlich nicht.
Ich weiss was mich trösten würde: Ein Schritt von meinem Freund in meine Richtung.
Und es scheint so, als sei ihm seine Arbeit genug. Er vermisst mich eigentlich nicht, und demnächst ist er fast einen Monat lang im Ausland. Und es heisst immer nur: Mal schaun.Mal schaun was der Aufenthalt dort bringt. Mal schaun wann der Auftraggeber zahlt. Mal schaun.
Letztes Jahr war die gleiche Situation.
Ich wollte schon mit 30 Kinder.
Und hatte immer genau diese Situation. Ich wollte, mein damaliger Freund wollte abwarten.Mein letzter Freund wollte auch nicht, nachdem er mich 3 Jahre lang im Unklaren gelassen hat, und am Schluss kam ein klares Nein.
Ich muss wohl doch zum Psychologen.
Ich ziehe vielleicht die falschen Männer an.Immerhin ist diese Beziehung eigentlich sehr gut.
Ich dachte er wäre anders. Er wollte schon einmal ein Kind mit der letzten Frau (da hats nicht geklappt).
Liegt es also doch an mir? Bin total verwirrt.
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22.04.2008, 22:43Inaktiver User
AW: Ich bin traurig
Doch, ich halte das für möglich.
Zitat von Joshuatree
Es ist von hier aus nicht zu beurteilen, ob Du traurig bist oder deprimiert oder ob Du eine Depression hast - soweit ich es verstehe sind die Grenzen fließend. Keine Schubladen!
Du schreibst, Du hasst Dich, Du bist verzweifelt, kannst nur weinen und nichts dagegen tun. Und das, was Dich Wertschätzung spüren ließe, -die Arbeit mit den Kindern- konntest Du heute nicht angehen. Das finde ich genug Grund, dass Du Dir Hilfe holst!
LG, T.
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23.04.2008, 17:34
AW: Ich bin traurig
Liebe T.
klar, man kann ohne meine Situation zu kennen da nicht so genau ein schätzen ob ich krank bin.
Ich glaube aber, das die anderen eher "krank" sind. All die Sorgen, das Finanzielle-o Gott ein Kind ist teuer-o Gott man hat lebenslange Verantwortung-das sind typische Ängste, die wir ausgerechnet in einem der reichsten Länder der Welt haben.
Aber mein Instinkt ist da zum Glück sehr ausgeprägt, und weil es mir so unerträglich ist, diese Leere und Traurigkeit ohne eine Kind-Perspektive, mache ich viel Druck. Mein Freund spürt das und kommt nicht drumrum, sich zu entscheiden: Ich und ja zu einem Kind, oder nein zu beidem.
Ich tue das nicht aus Berechnung, sondern weil ich eben so fühle.
Vielleicht haben andere Frauen das weniger ausgeprägt-keine Ahnung. Meine Gefühle sind eine Warnung an mich, meine Zukunft zu verpassen.
Der Tag den ich nicht zur Arbeit bin ist auch ein Horrortag. Gut dass ich nun merke, wie sehr auch der mich stresst. Ich werde ihn abgeben und habe schon Alternativen-das bedeutet etwas weniger Geld aber erheblich weniger Stress.
Es ist weniger Selbsthass allgemein den ich habe als Selbsthass, wenn ich so weitermachen würde. Ich glaube ich schlage die richtige Richtung ein, jedenfalls tut es mir gut, dass ich ein paar Entscheidungen gefällt habe.


mit 37 hatte ich übrigens auch noch keine Familie - war nicht einfach - und aus dieser Erfahrung könnte ich hier manchmal richtig böse die
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