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  1. User Info Menu

    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    @ Lisa_S
    Hm. ....Da wäre ich sehr vorsichtig; Es gibt viele Faktoren, die einen Menschen zu einer solchen Überheblichkeit verleiten, von denen würde ich aber "Reichtum" als erstes und wichtigstes Attribut nennen.
    Stimmt, Reichtum hab ich in der Liste noch vergessen.
    Denn: Das Gehirn vieler Hochbegabter ist anders aufgebaut, viele solcher Menschen weisen leicht autistische Züge auf, was weniger mit "Arroganz" als mit "mangelnder Sozialkompetenz" zu bezeichnen wäre.
    Das mag sein. Dennoch gibt es etliche Menschen, die sich auf ihre hohe Intelligenz einiges einbilden, genauso wie andere auf ihre Schönheit.
    Ich kenne eine ganze Menge durchschnittl. bis wirklich fast schon "hässlicher" Menschen, die sind glücklicher als so manch eine Naturschönheit. Vielleicht sind ihre Ansprüche ans Leben und an sich selbst auch weniger hoch? Während (Tanguera erwähnte das) jemand "Besonderes" unter starkem Leistungs- und Erwartungsdruck steht (ob v. Umwelt od. sich selbst), sehen es "Durchschnittsmenschen" vielleicht gelassener: "Es reicht, wenn ich ......." ....oder "Ach, xxx reicht mir völlig, ich muss ja nicht gleich xxy...."
    Das heißt ja nicht, dass man sich deswegen auf der ganzen Linie gleich mit Weniger begnügen muß. Diese Menschen können in anderen Bereichen durchaus hohe Ansprüche haben, z.B., was Sozialverhalten angeht.

    Ich weiß nicht, ob intelligente Menschen wirklich unter einem höheren Leistungs- und Erwartungsdruck stehen. Man findet es vielleicht schade, wenn sie ihr Potential nicht ausschöpfen, aber letztlich bleibt das doch ihr eigenes Problem. Wieviele Kinder gibt es, um deren Intelligenzentwicklung sich kein Schwein kümmert – weder Eltern, Lehrer oder Verwandte. Dann bleibt das Kind eben unter seinen Möglichkeiten. Da wird nachher wohl kaum ein Chef ankommen und sagen „Sie könnten mehr leisten.“ Entweder fliegt er raus, wenn er es nicht bringt, oder aber er wird gar nicht erst eingestellt, weil seine Voraussetzung nicht gut genug sind.

    Anders ist es, wenn die Intelligenz offen zutage tritt und von der Umwelt erkannt und akzeptiert wird.

    Es gibt tatsächllich Menschen, die alle Voraussetzungen haben: Schönheit, Intelligenz, materiellen Wohlstand – und dennoch sehr unglücklich sind, weil sie sich selbst im Weg stehen und daran trotz ihrer Intelligenz von selbst nichts ändern können.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    Zitat Zitat von Latona
    Das heißt ja nicht, dass man sich deswegen auf der ganzen Linie gleich mit Weniger begnügen muß. Diese Menschen können in anderen Bereichen durchaus hohe Ansprüche haben, z.B., was Sozialverhalten angeht.
    Das stimmt zwar, meine Vermutung ist, dass dies im Unterbewusstsein geschieht. Tanguera brachte das Argument, dass "besonders schöne/begabte/...." Menschen eben auch von ihrer Umwelt unter hohem Erwartungs- und Leistungsdruck stehen.

    Dennoch gibt es etliche Menschen, die sich auf ihre hohe Intelligenz einiges einbilden, genauso wie andere auf ihre Schönheit.
    Ersteres hab ich noch nie erfahren: dass sich jmd. viel auf seine Intelligenz einbildet? Kenne niemanden. Jedoch Letzteres, vor allem dann, wenn es "sonst" nicht ganz soooo stimmt (Charakter, Intelligenz, Erziehung, Sozialleben....). Ich weiss nicht, ob das Einbildung ist, oder "Schwächen kompensieren/verschleiern".

    Es gibt tatsächllich Menschen, die alle Voraussetzungen haben: Schönheit, Intelligenz, materiellen Wohlstand – und dennoch sehr unglücklich sind, weil sie sich selbst im Weg stehen und daran trotz ihrer Intelligenz von selbst nichts ändern können.
    Das glaube ich Dir sofort. Diese Menschen können aus x verschiedenen Gründen unglücklich sein, das können wir "Normalos" uns kaum vorstellen. Das sind Probleme auf einer anderen Ebene, jedoch genau so Probleme wie unsere.
    I can dodge bullets, baby! (Phil Hellmuth)

  3. Inaktiver User

    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    Interessant, dieser Strang. Komischerweise wollte ich gerade heute ein ähnliches Thema eröffnen. Ich bin nämlich oft auf der anderen Seite- als Bewunderte (schon jetzt beim Schreiben fühle ich mich dabei unwohl) mit ein paar Begabungen, die mir auf der einen Seite eine enorme Erfüllung einbringen und oft blanken Hass und Neid von Menschen andererseits. Meine Begabung (möchte nicht geheimnisvoll tun, aber weiterhin hier anonym bleiben) habe ich lange als normal empfunden, später jedoch konnte ich immer mehr Reaktionen von der Außenwelt beobachten, die mich auch nur als Glückspilz und Begabte wahrnehmen wollten. Ich bemerke oft, dass Leute fremdeln, sich schüchtern, oder auch beleidigend verhalten, weil sie mit meiner Begabung nicht umgehen können. Ich wurde schon sehr oft als Glückspilz beschimpft und man denkt, man könnte mich ganz offen dafür anfeinden.

    Die Realität ist, dass ich ackere wie ein Pferd, Anrufe tätige, mich Konflikten stelle, auch wenn ich sehr oft leiden musste, mich harten Lehrmeistern unterstellt habe, meistens entmutigende Sätze aus dem Elternhaus zu hören bekommen habe und jeden Tag wieder neu ins kalte Wasser springe. Vielleicht könnte man mich wiederum für den Mut, den Schmerz zu riskieren beneiden.

    Ich will nach außen nicht einmal stark wirken, aber ich habe gemerkt, dass ich Probleme und Niederlagen am besten wegstecke, indem ich mich aufs Positive konzentriere und auf nem Misthaufen noch eine Blume entdecken kann. Ich teile meine Niederlagen nicht mit, weil das Berichten mir schon so viel Energie rauben würden, dass ich nicht mehr weitermachen könnte.

    Ich habe es oft erlebt, dass andere denken, sie könnten mir nicht das Wasser reichen. Sie stellen sich dabei unter meinen Scheffel, den ich noch nicht einmal selber wahrnehme, wenn ich mich im Alltag bewege. Wenn ich Glück habe, dann bekomme ich zumindest die Rückmeldung, dass Leute sich nicht an mich rantrauen, weil sie neben mir wie eine graue Maus wirken. Viele machen sich dann dabei selbst schlecht und das ist das Schlimmste. Oft möchte ich schreien, klarmachen, dass sie nie meine Tränen sehen, dass ich nicht vor dem Fernseher sitze, sondern mich um mein Fach kümmere, dass sie nicht sehen, welchen hohen Preis ich zahle.

    Dann wiederum merke ich, dass ich mich gar nicht rechtfertigen will. Zwar zahle ich einen hohen Preis, und ja, ich hatte auch psychische Probleme in einem gewissen Zeitraum, aber wenn ich den Preis nicht zahlen würde, dann würde mir mein Glück, für das ich nichts kann, doch auch zustehen und gegönnt sein, ohne, dass mir Negatives entgegengebracht wird.

    Wenn sich jemand vor mir klein macht und ich diese Person mag, dann ist das für mich unerträglich. Mir tut das Leid, einerseits, weil die Person sich schlecht fühlt, aber auch, weil mir die potentielle Nähe zu der Person abhanden kommt. Und weil ich persönlich meine Zuneigung zu Menschen nicht an äußerlichen Dingen festmache. (Äußere Erscheinung, IQ, Talente, usw.) und Leute liebe und bewundere für Dinge, die mir fehlen und in meiner Charakter-DNA wohl abhanden gekommen sind.

    Was möchte ich sagen?
    Wiederum bestätige ich, das nicht alles Gold ist,was glänzt.
    Dass manche Leute schlichtweg ihre Probleme und Tragödien nicht mitteilen und sie somit für die Umwelt nicht existent machen.
    Dass die Arbeit oft nicht gesehen wird, die dem Erfolg vorangehen.

    Vielleicht helfen auch folgende Fragen:
    Was genau macht mich so wütend bezüglich der Tatsache, dass jener Mensch anscheinend alles bekommt?
    Was kann ich tun, um zu bekommen, was ich will?
    Gibt es Menschen, denen ich dies gönnen kann? Wenn ja, was unterscheidet sie von jenen, denen ich es nicht gönne?
    (Die letzte Frage war für mich immer der Knackpunkt und die Erkenntnis)

    Gruß von Parsnip

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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    Ich überlege schon seit Tagen, ob ich meine Sicht der Dinge / meine Geschichte hier einbringen soll

    Ich bin ein Glückspilz.
    Aus diesem Grund habe ich so lange gezögert, hier dieses Statement zu posten. Ich habe ein bischen Angst, diesen Status zu verlieren. Aber andererseits möchte ich auf diesem Wege vielleicht ein bischen Klarheit schaffen.
    Ich glaube wirklich, dass es Menschen gibt, denen vieles leichter zufällt. Meine Mutter nannte das immer das "innere Glockenspiel". Ich fand diesen Ausdruck sehr schön und ich habe das auch immer mit etwas Schönem verbunden.
    Z.B.
    wenn ich Geburtstag hatte, dann fiel bei uns in der Schule oft der Unterricht aus. Allerdings habe ich auch gerade an der Frühlings-Sommer Grenze Geburtstag (und in damals Westdeutschland 2 Tage vor dem 17. Juni) War also so eine Mischung.
    oder heutzutage
    wenn ich eine Wohnung suche, überlege ich immer, ob ich die nehmen will oder nicht. Dass der Vermieter mich will, das ist mir irgendwie klar (und - einige hier kennen mich: ich bin das Gegenteil von arrogant)
    Ebenso mit der Arbeit: ich bin 42, ich habe noch nie ein Arbeitsamt von innen gesehen (toi toi toi). Wenn ich irgendwo ein Vorstellungsgespräch hatte, dann habe ich den Job auch bekommen.
    Neulich hatte ich eine Anfrage von einer Headhunterin und wir haben hier in der Bri darüber gesprochen. Und dann kam der Einwand "woher willst du denn wissen, dass die dich dann wirklich noch wollen, wenn sie dich sehen? auch wenn, auf dem Papier alles bestens ist, vielleicht wollen sie dich als Menschen nicht?" Und das ist genau das, was ich noch nie erlebt habe. Mir wurde immer noch jeder Job angeboten, um den ich mich beworben hatte (zumindest dann, wenn die mich gesehen hatten)

    Und deswegen sage ich: Ja, es gibt Menschen, denen vieles sehr stark zufällt. Ich bin glücklich, dass ich einer von diesen Menschen bin. Ich fühle mich geehrt und ich weiß, dass dieses "innere Glockenspiel" nicht mein Verdienst ist. ABER: ich versuche, ihm (bzw. den Assoziationen und Hoffnungen, die es weckt) gerecht zu werden.
    Ich möchte gut zu meinen Mitmenschen sein, und sie nicht hängen lassen.

    Aber: ja. Es gibt Charme, es gibt Menschen, die mehr Vertrauen anziehen, als sie verdienen.
    WARUM? Warum das so ist? Diese Frage finde ich müßig. Es ist so. Es gibt Menschen, die viel ausstrahlen und versprechen, und manchmal nicht halten können.
    Das ist dann aber keine Frage von dem anfänglichen Glück mehr. Dann kommen ganz andere Faktoren dazu. Und das führt dann sehr weit weg von diesem Thema.

    Kottan
    : "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
    Elvira: "Gar koan Fehler?"
    Kottan: "Doch, i liag manchmal"
    ______________________________________

    Profilbild © Analuisa

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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    @Kappuziner

    "inneres Glockenspiel" das ist sehr schön ausgedrückt.

    ich versuche, ihm (bzw. den Assoziationen und Hoffnungen, die es weckt) gerecht zu werden.
    Ich möchte gut zu meinen Mitmenschen sein, und sie nicht hängen lassen.
    Gerade davor habe ich manchmal Angst, vielleicht doch nicht gerecht zu werden....
    Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford)

    ------------------------------------------

    Das Wesen wahrer Liebe lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam.
    (Honore de Balzac)

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    Grüße O_I

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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    Zitat Zitat von On_Ice
    @Kappuziner

    "inneres Glockenspiel" das ist sehr schön ausgedrückt.



    Gerade davor habe ich manchmal Angst, vielleicht doch nicht gerecht zu werden....
    Diese Angst ist auch sehr begründet. Es ist ja nichts Rationales.
    Ehrlich gesagt weiß ich überhaupt nicht, was es ist.
    Es ist nur, als hätte das Leben ein paar "Glückssternchen mehr" über mir ausgeschüttet. Zufällig.

    Und - um auf das Ausgangsposting zurückzukommen - es gibt nichts, was das Verhalten von dem Mann rechtfertigt. Das Leben ist nicht fair - man kann nur selber immer wieder versuchen, ihm gerecht zu werden. Ich finde das selber merkwürdig, dass ich es leichter habe, aber es ist so. Das hat übrigens meiner Meinung nach auch nichts mit dem Aussehen zu tun, das "innere Glockenspiel" spielt auch z.B. wenn ich telefoniere. Und ich habe keine sexy Stimme oder so. ich finde wirklich den Ausdruck "Glockenspiel" sehr passend.

    Kottan
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  7. Inaktiver User

    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    liebe kappuziner,

    ich finde immer schon, dass von dir eine lebenslustige, fröhliche, positive und nicht-(ver)urteilende ausstarhlung ausgeht!

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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    danke für die Blumen

    Kottan
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    Kottan: "Doch, i liag manchmal"
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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    @ Parsnip
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was kann ich tun, um zu bekommen, was ich will?
    Das scheint mir bei diesem Thema die wichtigste Frage überhaupt zu sein. Denn wenn ich selbst genug kriege, muss ich mich nicht darüber aufregen, dass andere vielleicht zuviel kriegen können. Nur wenn ich selbst Mangel leide, fällt mir der Überfluss der anderen unangenehm auf.

    Weder Schönheit noch Reichtum noch Intelligenz sind Garanten für ein glückliches Leben. Diese Güter mögen begrenzt sein und ungerecht verteilt. Die Möglichkeit, aus seinem eigenen Leben das Beste zu machen, glücklich zu werden, steht dagegen jedem offen, der sich drum bemüht.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  10. Inaktiver User

    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    Zitat Zitat von Kappuziner
    Ich überlege schon seit Tagen, ob ich meine Sicht der Dinge / meine Geschichte hier einbringen soll

    Ich bin ein Glückspilz.
    Aus diesem Grund habe ich so lange gezögert, hier dieses Statement zu posten. Ich habe ein bischen Angst, diesen Status zu verlieren. Aber andererseits möchte ich auf diesem Wege vielleicht ein bischen Klarheit schaffen.
    Ich glaube wirklich, dass es Menschen gibt, denen vieles leichter zufällt. Meine Mutter nannte das immer das "innere Glockenspiel". Ich fand diesen Ausdruck sehr schön und ich habe das auch immer mit etwas Schönem verbunden.
    Z.B.
    wenn ich Geburtstag hatte, dann fiel bei uns in der Schule oft der Unterricht aus. Allerdings habe ich auch gerade an der Frühlings-Sommer Grenze Geburtstag (und in damals Westdeutschland 2 Tage vor dem 17. Juni) War also so eine Mischung.
    oder heutzutage
    wenn ich eine Wohnung suche, überlege ich immer, ob ich die nehmen will oder nicht. Dass der Vermieter mich will, das ist mir irgendwie klar (und - einige hier kennen mich: ich bin das Gegenteil von arrogant)
    Ebenso mit der Arbeit: ich bin 42, ich habe noch nie ein Arbeitsamt von innen gesehen (toi toi toi). Wenn ich irgendwo ein Vorstellungsgespräch hatte, dann habe ich den Job auch bekommen.
    Neulich hatte ich eine Anfrage von einer Headhunterin und wir haben hier in der Bri darüber gesprochen. Und dann kam der Einwand "woher willst du denn wissen, dass die dich dann wirklich noch wollen, wenn sie dich sehen? auch wenn, auf dem Papier alles bestens ist, vielleicht wollen sie dich als Menschen nicht?" Und das ist genau das, was ich noch nie erlebt habe. Mir wurde immer noch jeder Job angeboten, um den ich mich beworben hatte (zumindest dann, wenn die mich gesehen hatten)

    Und deswegen sage ich: Ja, es gibt Menschen, denen vieles sehr stark zufällt. Ich bin glücklich, dass ich einer von diesen Menschen bin. Ich fühle mich geehrt und ich weiß, dass dieses "innere Glockenspiel" nicht mein Verdienst ist. ABER: ich versuche, ihm (bzw. den Assoziationen und Hoffnungen, die es weckt) gerecht zu werden.
    Ich möchte gut zu meinen Mitmenschen sein, und sie nicht hängen lassen.
    Hallo Kappuziner (und natürlich alle Anderen),

    deine Postings fand ich sehr ansprechend, weil ich bei dir das Gefühl hatte, dass du dein Glückspilzdasein - im Gegensatz zu anderen Schilderungen hier - nicht an deinem Aussehen und/oder besonderen Begabungen festmachst, sondern an deinem "inneren Glockenspiel" (ich nehme mal an, dass du u.a. damit eine positve Ausstrahlung oder Grundhaltung meinst), und ich würde dich gerne (aus persönlichem Interesse) mal ein paar Sachen fragen:

    Wie gehen deine Mitmenschen mit dir um? War es schon immer so, dass dir die Herzen zuflogen, wo immer du hinkamst, oder hattest du (wie Andere hier ihren Schilderungen zufolge) Neider? Leute, denen deine positive Art auf die Nerven ging oder unheimlich war?
    Bist du jemals auf Ablehnung gestoßen oder hattest Beziehungspech, Liebeskummer oder Probleme mit Freunden/Probleme, überhaupt Freundschaften zu schließen, weil man Distanz zu dir hielt?
    Ich will natürlich keine intimen Einzelheiten wissen, aber ich frage dich das alles u.a. deshalb, weil ich mir gerade überlege, ob das Selbstbild als Glückspilz vielleicht "einfach nur" eine positive Sicht der Dinge ist, die negative Erlebnisse einfach nicht so hoch bewertet oder besser verarbeitet.

    Liebe Grüße von Molly

    P.S. Der Ausdruck "inneres Glockenspiel" gefällt mir übrigens sehr gut - auch, wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich 100%-ig verstanden habe, was er alles umfasst.....

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