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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    @ Lisa_S
    Zitat Zitat von Lisa_S
    Vielen Dank, Latona, jedoch muss ich andererseits zu bedenken geben, macht einem diese Einstellung nicht immer beliebt.
    Da kann ich nur mit dem Spruch kontern, dass man nicht dazu auf der Welt ist, um es allen recht zu machen.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    Zitat Zitat von Latona
    @ Lisa_SDa kann ich nur mit dem Spruch kontern, dass man nicht dazu auf der Welt ist, um es allen recht zu machen.
    Gibts nicht irgendwie son tollen Spruch? = Everybodies darling is everybodies dackel?
    I can dodge bullets, baby! (Phil Hellmuth)

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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    @ Lisa_S
    Zitat Zitat von Lisa_S
    Gibts nicht irgendwie son tollen Spruch? = Everybodies darling is everybodies dackel?
    Stimmt. Ich kenne ihn allerdings mit einem etwas deftigeren Ausdruck als "Dackel". Der Spruch soll übrigens von Franz Josef Strauß stammen.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    Zitat Zitat von Lisa_S
    Ich glaube, du willst oder kannst nicht verstehen.

    Deine Meinung gilt nicht für die meisten Menschen, sondern es ist Deine Meinung, manche teilen sie, andere eben nicht.
    falsch. das ist nicht meine meinung, sondern etwas, das sich staendig und ueberall beobachten laesst. ohne geld laeuft in diesem leben nunmal nichts, so sehr du dich gegen diese allerweltweisheit auch straeuben magst.

  5. Inaktiver User

    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    Sonderzeicen,
    aber nicht jeder strebt danach.
    Wie sagt Armin Müller-Stahl in seiner Rolle in "Night on Earth" so treffend:
    "Money? I need it but it is not important for me."

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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    Zitat Zitat von Sonderzeicen
    falsch. das ist nicht meine meinung, sondern etwas, das sich staendig und ueberall beobachten laesst. ohne geld laeuft in diesem leben nunmal nichts, so sehr du dich gegen diese allerweltweisheit auch straeuben magst.
    Ich kannte mal einen Mann, der gehörte zu den reichsten Männern der Bundesrepublik. Er war dermaßen unglücklich ob diesen Reichtums, dass er "ausgestiegen" ist. Er hat ein professionelles Management in seiner Firma eingesetzt - und lebt heute die "Bergbredigt" auf einem Bauernhof.

    Ob das jetzt der richtige Weg ist, weiß ich nicht. Aber auf meine Frage an ihn, warum er das gemacht hat, antwortete er: "Ich habe es nicht mehr ausgehalten und ich empfand es als sinn-los, immer dem Geld hinterher zu laufen. Und ich wusste nicht mehr, ob ich wirkliche Freunde habe oder nur "gute" Bekannte aufgrund meines Reichtums...

    Seine Frau hat sich übrigens von ihm scheiden lassen, seine gesamte Familie hat ihn für "verrückt" erklärt und sich von ihm abgewendet. Er aber ist glücklich, war es zumindest in der Zeit, als ich Kontakt zu ihm hatte.
    ************************
    Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere recht haben könnte. Jürgen Habermas
    ************************

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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    zu mediterranee: es gibt solche sonderlinge, wie auch von alinaluna beschrieben. der verzicht auf materielle gueter bedeutet in aller regel aber auch ein leben ausserhalb der gesellschaft.

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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    Hey, also wirklich, Leute... auf beiden Seiten der "Front": nur, weil ich um diese Dinge nicht kämpfen muss, heißt es doch nicht, dass sie mir nichts bedeuten!
    Für mich ist es nur so, dass ich nicht darum kämpfen muss.
    Ich wache nicht morgens auf und sorge mich, ob ich geliebt werde, oder meine Miete bezahlen kann. Aber ich trete auch nicht mein Glück mit Füßen. Ich bin dankbar dafür - aber ich kann mir nicht erklären, wieso ich so viel Glück habe.

    Für mich sind meine Eltern ein gutes Vorbild. Meine Eltern sagten immer "Sorgen, die man mit Geld lösen kann, sind keine echten Sorgen". Für dich, Sonderzeicen, ist das sicher eine sehr elitäre Haltung. Meine Eltern sahen das anders. Sie haben das Materielle, was sie hatten, gerne weitergegeben und sie waren Teil eines Kreislaufs, der - für sich genommen - gut funktionierte.
    Sie haben nie versucht, den ganzen Sudan zu retten, Tibet zu befreien, oder den Weltfrieden zu etablieren. Aber sie sind auch nicht verbittert angesichts der vielen Probleme, die es zu lösen gab. Sie haben einfach getan, was sie konnten - ein bischen Freude weitergegeben, eine "grundsätzliche Großzügigkeit" zu leben.
    Das muss nicht weltfremd sein, oberfromm oder sogar asozial.
    Das kann einfach so sein. Man kann als Mensch einfach leben, und dabei dem Wohlstand nicht viel abgewinnen.
    Das gibt es wirklich.
    Und oft kommt der Wohlstand gerade zu solchen Menschen, immer wieder. Gerade, weil sie es nicht krampfhaft halten wollen.
    Das ist eine sehr ironische Randerscheinung des Lebens. Die - meiner Meinung nach - zumindest irritierend sein sollte.
    Ich denke, dass das Leben uns damit etwas sagen möchte. Mit dieser Ungerechtigkeit, mit diesem "Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?" Ich finde es wichtig, dass nicht alles so funktioniert, dass man das, was man irgendwo reinsteckt, auch wieder herausbekommt.

    Das Leben ist ungerecht. Jeder kennt die "schwarzen Schafe", die Brüder, die abhauen, den väterlichen Hof verlassen, und dann, wenn sie wiederkommen, dem "braven" Bruder vorgezogen werden.
    das ist einerseits schlimm, andererseits, wenn man sich das genau überlegt, ist es genau das, was uns eigentlich alle am Leben erhält. Ich weiß nicht genau, wie ich das besser in Worte fassen kann, aber ich fände das Leben sehr trist, wenn es vorhersehbar wäre, dass immer der "brave Bruder" belohnt würde für sein Bravsein.

    Kottan
    : "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
    Elvira: "Gar koan Fehler?"
    Kottan: "Doch, i liag manchmal"
    ______________________________________

    Profilbild © Analuisa

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    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hey, also wirklich, Leute... auf beiden Seiten der "Front": nur, weil ich um diese Dinge nicht kämpfen muss, heißt es doch nicht, dass sie mir nichts bedeuten!
    Für mich ist es nur so, dass ich nicht darum kämpfen muss.
    Ich wache nicht morgens auf und sorge mich, ob ich geliebt werde, oder meine Miete bezahlen kann. Aber ich trete auch nicht mein Glück mit Füßen. Ich bin dankbar dafür - aber ich kann mir nicht erklären, wieso ich so viel Glück habe.
    Das kann sich schnell ändern. Sehr schnell. Das Leben ist voller Überraschungen, ich wäre also sehr vorsichtig, dein "Glück" so an die grosse Glocke zu hängen.

    Und dass Du nie um etwas kämpfen musstest, könnte Dir dann (oder auch früher oder später) zum Verhängnis werden. Dann, wenn es man nicht so wundervoll und glücklich bergauf geht, sondern auch mal - und so ist das Leben eben - bergab.

    Ich bin froh, muss ich immer wieder um etwas kämpfen: Das macht stark, das macht hart und bereit für die ups and downs im Leben. In manchen Bereichen (Begabungen) hatte ich Glück, in anderen Bereichen (Elternhaus) eher Pech. Ich habe, wenn es im Leben bergab ging, aktiv Alternativen gesucht und gefunden. Und ich behaupte, aufgrund einiger schlechter Erfahrungen, die ich durchmachen musste (zB Mobbing), dass ich nun als Kämpferin und Optimistin mit beiden Beinen im Leben stehe.

    Zitat Zitat von Sonderzeichen
    falsch. das ist nicht meine meinung, sondern etwas, das sich staendig und ueberall beobachten laesst. ohne geld laeuft in diesem leben nunmal nichts, so sehr du dich gegen diese allerweltweisheit auch straeuben magst.
    Jaaaaaa Jaaaaaaaaaaaa, the same old song Und immer wieder immer wieder die alte Leier, ohne jemals den geistigen Horizont geöffnet und etwas dazu gelernt zu haben.

    Ich hab keinen Bock mehr und wünsche Dir noch ganz viel Spass in Deiner Märchenwelt, wo nur Deine Meinung zählt und das für ALLE Menschen, denn Deine Meinung ist dort (wenigstens dort) die einzig Richtige. Ich mit meinem Latein (öh, nein, Deutsch) am Ende und mit den Nerven auch. Unbelehrbar.
    I can dodge bullets, baby! (Phil Hellmuth)

  10. Inaktiver User

    AW: Warum müssen manche Menschen nie um etwas kämpfen?

    Zitat Zitat von Sonderzeicen
    zu mediterranee: es gibt solche sonderlinge, wie auch von alinaluna beschrieben. der verzicht auf materielle gueter bedeutet in aller regel aber auch ein leben ausserhalb der gesellschaft.
    Warum siehst Du alles so schwarzweiß?
    Ich habe gar nicht an irgendwelche "Sonderlinge" gedacht, die "außerhalb der Gesellschaft leben", sondern an ganz normale Leute, die ihr Auskommen haben, für die Geld einfach Mittel zum Zweck ist, um ihr Leben zu bestreiten und sich dann wichtigeren Dingen wie das Pflegen sozialer Kontakte oder anderem zu widmen. Man muss nicht gleich außerhalb der Gesellschaft stehen, nur weil man mit einem bescheidenen Einkommen zufrieden ist.

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