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    AW: Was macht man mit so einer Erkenntnis?

    Zitat Zitat von Hanna_HH
    Wenn ichs positiv sehe, dann so, dass dieser Mann mir von Anfang an in den wildesten Farben vor Augen führt, was mein Grundproblem ist. ...

    Das ist ja schon mal was, wenn ich das mal so lakonisch sagen darf.
    das ist genau so, und das ist doch wirklich viel wert, sehr viel sogar. auch dass du von einem wendepunkt sprichst. vielleicht ist das ja gerade auch der sinn, warum ihr zusammen seid. man holt sich ja nicht zufällig einen bestimmten menschen an seine seite. ihr habt eine chance, wenn er es seinerseits, also für sich selbst, genauso sieht.

    hanna, kannst du nicht jetzt noch eine runde spazieren gehen? man sagt ja immer, ein ortswechsel ist das beste, wenn die gedanken so festgefahren sind. mir hilft etwas wind um den kopf in solchen situationen immer sehr.

    deine kraft ist noch da. du hast sie nur gerade vergessen.
    Bewahre mich vor der Angst,
    ich könnte das Leben versäumen.
    Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
    sondern was ich brauche.
    Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.


    Antoine de Saint-Exupéry

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    AW: Was macht man mit so einer Erkenntnis?

    Zitat Zitat von Hanna_HH
    Danke, das ist so lieb. Die ganze Zeit und Anteilnahme, die Ihr investiert.
    mir wird hier gerade in einem anderen fall auch sehr geholfen, und es ist schön, wenn ich da auch mal was zurückgeben kann.

    und ich hab fast das gefühl, dass unsere geschichten gewisse parallelen haben, nur mit verschiedenen personen.
    Bewahre mich vor der Angst,
    ich könnte das Leben versäumen.
    Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
    sondern was ich brauche.
    Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.


    Antoine de Saint-Exupéry

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    AW: Was macht man mit so einer Erkenntnis?

    Zitat Zitat von marla63

    deine kraft ist noch da. du hast sie nur gerade vergessen.
    Das ist echt unglaublich, wie lieb, engagiert und empathisch Menschen hier sind, die einen überhaupt nicht kennen. Vielen Dank !!!

    Ich will gerade gar nicht unbedingt raus. Mein Mann ist ja jetzt zur Arbeit, was es von daher etwas entspannt, weil ich nicht ständig (auf) Geräusche höre.

    Ja, es ist ein Wendepunkt. Und auch das ist ja eigentlich erstmal positiv. Weil es so nicht mehr weiterging/geht. Mir macht Angst, dass ich die ganze Zeit den Impuls habe, in der Vergangenheit zu schreiben. Mein Mann 'war'. Aber vielleicht ist das ja auch gar nicht schlecht. Jedes Ende ist ja doch auch gleichzeitig immer ein Anfang. Und einige Enden sind in meinem Leben schon länger überfällig. Im Sinne der Beziehung, der Arbeit, der Lebenseinstellung, eigentlich auch des Wohnorts. Wobei ich bei meinem Mann eben doch sehr hoffe, dass es 'nur' das Ende einer Ära ist. Dass jetzt etwas Neues beginnen muss zwischen uns. Eine neue Form des Zusammenseins. Wenn es etwas werden soll.

    Ihm gehts absolut nicht gut, das habe ich ja heute gesehen.

    Die Hauptsache ist doch, dass wir beide etwas ändern wollen. Vor 2 Wochen hat er gesagt, dass er unbedingt mit mir zusammenbleiben möchte. Das ist eine Aussage, die mich zu dem Zeitpunkt beruhigt hat. Aber durch diese ständigen Kommentare bin ich maßlos verunsichert inzwischen.

    Wie gesagt, ich bedanke mich noch mal ganz doll für die Hilfe hier. Das tut so gut, Unterstützung zu bekommen.

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    AW: Was macht man mit so einer Erkenntnis?

    Zitat Zitat von marla63
    mir wird hier gerade in einem anderen fall auch sehr geholfen, und es ist schön, wenn ich da auch mal was zurückgeben kann.

    und ich hab fast das gefühl, dass unsere geschichten gewisse parallelen haben, nur mit verschiedenen personen.
    Ist alles Kreislauf, was? Das mag sich in diesem Thread etwas seltsam anhören, aber sonst bin ich immer die, die wahnsinnig empathisch ist, Leuten hilft, Ratschläge gibt. Dass man dann selber mal einkrachen kann und auch noch Hilfe bekommt tut so gut. (manchmal denke ich, wenn einige Leute, mit denen ich zu tun habe das hier lesen würden, würden sie komplett vom Glauben abfallen. Weil ich immer als so stark und geerdet gelte).

    Wenn Du eine ähnliche Situation hast, ist das .. natürlich nicht schön. Weißt Du, das dickste Ding ist ja, dass ich eigentlich genau wüsste, was ich mir als Fremder in dieser Situation sagen würde: DU bist stark, also zeig es auch und lass Dich nicht hängen in Kinderambitionen/-wünschen. Wenn ER Probleme hat, darfst und sollst Du ihm zeigen, dass Du ihn auch mitsamt Problemen liebst, aber LÖSEN muss er sie selber, das darf Dich nicht in Deinem kompletten Lebensgefühl so derart beeinflussen und runterdrücken. Und bei Gott: Knick nicht ein und spiel jemand anderen, nur damit es ihm vermeintlich besser geht. Klappt eh nicht auf Dauer. Für beide nicht.

    Komisch, oder? Hört sich eigentlich sinnvoll an. Wenn nur nicht dieser blöde Bereich 'Gefühl' da wäre, der einen all das völlig über den Haufen schmeißen lässt. Wo ich mich dann so schwach fühle.

    Um meine Probleme, von denen ich nun weiß Gott weiß, dass sie en masse vorhanden sind, kümmere ich mich mit Hilfe einer total tollen Kinesiologin schon länger. Sie bringt mich sehr viel weiter. Auf eine tolle Art. Sie gibt mir das Gefühl, dass ich auch mit meinen ganzen Schrammen, Macken und Narben völlig okay bin und vor allem: normal. Und wir gucken uns seit langer Zeit schon ein Problem nach dem anderen an, das danach meist eine bedeutende Besserung erfährt.
    Geändert von Hanna_HH (19.03.2008 um 22:01 Uhr)

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    AW: Was macht man mit so einer Erkenntnis?

    liebe hanna,

    wie gehts dir denn heut morgen? in deinen letzten 2 posts klingst du wieder viel gefasster und stärker. das find ich schön. und die idee, sich selbst mal als 3. person einen rat zu geben, ist große klasse. du hast du fähigkeit, dich auch mal über deine situation zu erheben (oder dich neben sie zu stellen, wie auch immer), und das verhilft zu einer weniger emotionalen, vor allem weniger angstbesessenen sicht.

    als ich gestern abend noch mal über euch nachgedacht habe, kam ich wieder zu dem schluss, dass es im moment - für mein empfinden - sehr wichtig wäre, euch gegenseitig einige wichtige versprechungen zu machen. in einer gefestigten beziehung ist das sicher nicht nötig, aber aus so einer tiefen krise heraus kann ich mir vorstellen, dass gerade das auf dem weg der heilung sehr hilfreich sein kann, die angst wieder in vertrauen umzuwandeln, indem man die beziehung vorerst mal mit einer art schützenden zaun umgibt.

    also, wie ich gestern schon mal angedeutet habe, dass z.b. er dir verspricht, dass er dir x anzahl zeit für dich und einen eigenen freundeskreis zugesteht und dass jede andeutung von von trennung für eine bestimmte x-zeit tabu ist. und dass du ihm im gegenzug zusagst, jede woche eine bestimmte anzahl x stunden ausschließlich für ihn zu reservieren. und das so konkret und detailliert wie möglich. das würde ich schriftlich festhalten und von beiden unterschreiben lassen.

    gestern nachmittag war eine freundin bei mir zu besuch. sie hatte währenddessen ihren 5-jährigen sohn bei ihrer nachbarin zurückgelassen, er kennt die leute gut und fühlt sich da wohl. und doch überkam ihn nach einer viertel stunde angst, und er rief mama an, sie soll jetzt sofort zurückkommen und ihn abholen. doch sie konnte ihn beruhigen, indem sie ihm noch einmal genau schilderte, wo sie ist (der kleine kennt mich), und dass sie ihn punkt 17 uhr wieder abholen wird. sie bot ihm auch an, sie sofort anrufen zu dürfen, wenn er wieder angst bekommt, und dann käme sie sofort. doch das war dann gar nicht mehr nötig.

    es war offensichtlich, was dem kind geholfen hat. soweit muss man ja nicht gehen, aber tatsache ist, auch wir erwachsenen haben kindliche verletzungen, kindliche bedürnisse und verhaltensweisen. das ist gar keine schande. und vielleicht müssen wir uns diese kindlichen bedürfnisse einfach noch mal - oder vielleicht zum ersten mal im leben - befriedigen, bis das vertrauen und die kraft wieder groß genug sind, trennungen aushalten zu können. das ist keine dauerlösung, aber als vorübergehende maßnahme würde ich das ok finden.

    wenn man jemanden liebt und versteht, kann man das, glaub ich, leisten. voraussetzung ist natürlich immer, der andere erkennt seine schwachpunkte als seine verantwortlichkeit an und kümmert sich aktiv darum.
    Bewahre mich vor der Angst,
    ich könnte das Leben versäumen.
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    sondern was ich brauche.
    Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.


    Antoine de Saint-Exupéry

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    AW: Was macht man mit so einer Erkenntnis?

    Liebe marla,

    guten Morgen. :) Wie es mir geht? Naja... Morgens ist aber eh nicht meine Zeit.

    Was schön ist: Als ich aufgestanden bin, lag vor der Kaffeemaschine die neue Ausgabe meiner Lieblingszeitschrift mit einem Zettel von meinem Mann 'Guten Morgen, statt Brötchen'.

    Ich schwanke hin und her. Gestern nacht, als ich schlafen gegangen bin, war ich mir sicher, dass es mit uns beiden wirklich nicht klappt. Heute morgen beim Aufwachen hatte ich das Gefühl, dass eine Trennung aber auch nicht klappt. Dass nix klappt.

    So einen Vertrag finde ich auch gut. Wie gesagt: witzigerweise haben wir neulich über genau das gesprochen. Dass wir eine Vereinbarung treffen sollten: dass jeder von uns mindestens einmal in der Woche mit anderen Leuten weggeht, also was für sich tut. Dazu mindestens einmal die Woche etwas gemeinsam unternehmen. Einmal im Monat soll sich jeweils einer für den anderen eine Aktion ausdenken (z.B. kann er mich dann in ein Konzert mitnehmen, ich ihn auf einen Spaziergang o.ä.). Einmal die Woche einen fest ausgemachten Termin, an dem wir uns einfach hinsetzen und abgleichen, ob wir auf demselben Stand sind was Probleme angeht. Damit nicht noch einmal etwas auftritt, wo einer monatelang über etwas brütet, wovon der andere keine Ahnung hat und was mit einem Satz entschärft werden könnte. Und ja: Da müsste unbedingt auch der Satz rein, dass das Wort Trennung für mindestens so und so lange tabu ist.

    Ich finde, wenn man Single ist ist eigentlich alles in Ordnung und man hat sein Leben ganz gut im Griff. Sobald man in einer (engen) Beziehung ist, brechen diese uralten Ängste raus. Was Du erzählst mit dem Kind ist sehr schön: Jemanden ziehen lassen, um eigenes Terrain zu erkunden aber immer mit der sicheren Rückmeldung, dass der andere noch da ist. Dann traut man sich auf einmal mehr. Wenn man immer Angst hat, dass die Person auf einmal verschwindet, geht man auch nicht mehr raus.

    Lieben Gruß Dir
    Hanna

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    AW: Was macht man mit so einer Erkenntnis?

    das finde ich schön mit der zeitschrift. es ist nach meinem gefühl offensichtlich, dass du ihm und die beziehung zu dir wirklich sehr viel bedeuten. das ist DIE chance.

    die angst vor der trennung müssen wir überwinden, hanna (ich sage "wir", weil mich das genauso betrifft). ich kann mir inzwischen vorstellen, auch wieder allein zu sein, und das macht den kopf spürbar freier für das, was ich brauche und was meine voraussetzungen sind, um die beziehung weiter führen zu können. die angst bzw. das gefühl "eine trennung ist mir absolut unmöglich" ziehen einen immer un dimmer wieder in eine richtung, die man überhaupt nicht gebrauchen kann. wenn du die angst noch hast, dann versuche, wenigsten so zu tun, als ob es sie nicht gäbe. wie vor einer prüfung, wo du im entscheidenden moment deine angst überspielen und dich auf die sachverhalte konzentrieren kannst. es ist nicht schlimm, wenn das nicht in jedem augenblick 100% klappt, aber sie darf einen nicht im griff haben.

    mir ist noch etwas anderes eingefallen: ich habe ganz schlechte erfahrungen damit gemacht, dem anderen vorzuhalten, was einem wegen ihm oder wegen der beziehungsprobleme widerfahren ist. z.b. "wegen unserer ständigen probleme bin ich so krank geworden" oder in deinem fall "wegen dir / für unsere ehe habe ich meine ganzen freunde vernachlässigt und verloren". das kann der andere schier nicht annehmen. und es stimmt letztes endes ja so nicht, denn mindestens 50% der schuld liegt bei uns, wenn wir etwas tun, was wir eigentlich nicht wollen. natürlich hat der andere großen anteil daran, wenn er uns auf unfaire art, unter androhung von schlimmen konsequenzen oder nur aufgrund seiner schwächen dazu veranlasst, uns mehr und noch mehr nach seinen bedürfnissen zu richten. aber letzten endes ist es unsere entscheidung, das mitzumachen. von daher ist es angebracht, solche zusammenhänge, die es natürlich gibt, lieber ganz ganz vorsichtig darzustellen.
    Bewahre mich vor der Angst,
    ich könnte das Leben versäumen.
    Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
    sondern was ich brauche.
    Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.


    Antoine de Saint-Exupéry

  8. Moderation

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    AW: Was macht man mit so einer Erkenntnis?

    Liebe Hanna,

    ich kann nicht erkennen, dass sich Eure Beziehung schon im Trennungsstadium befindet. Ich denke eher, dass Marla in einem ihrer vorherigen Postings den Nagel auf den Kopf getroffen hat: Es ist gerade ein unglaublicher Machtkampf im Gange und Dein Mann hat Dich dort gepackt, wo Du am verletzlichsten bist: bei Deiner Trennungsangst.

    Das macht er wahrscheinlich nicht absichtlich, er versucht wohl sich selbst und seine Ängste damit zu schützen.

    Es tut mir in der Seele weh zu lesen, wie sich zwei Menschen, die anscheinend gut zusammen passen, sich so zerfleischen! Ich denke aber ganz bestimmt, dass Ihr den Willen und auch die Kraft habt wieder zusammenzufinden - ob mit oder ohne Hilfe von außen wage ich nicht einzuschätzen.

    Übrigens lese ich gerade dank eines Forums-Tipps das Buch "Emotionale Erpressung" von Susan Forward. Kann ich Dir empfehlen, ich denke, es trifft genau auf Deine jetzige Situation zu, was da abläuft.

    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

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    AW: Was macht man mit so einer Erkenntnis?

    Hallo und danke, Ihr zwei

    Ich habe mich noch mal hingelegt und sage und schreibe bis jetzt durchgeschlafen.

    Ja, dieser Gedanke 'Trennung ist unmöglich' engt mich schon von Anfang an ein und macht mir Angst. Wenn die Angst mitspielt, ist das niemals gut. Das hatte ich mir damals eigentlich auch geschworen 'Wenn wieder eine Beziehung, dann niemals so tief emotional abhängig machen, dass man eine Trennung für unerträglich halten würde'. Damit habe ich mich damals stark gefühlt. Dass ich ein starkes Umfeld hatte, keinen Mann 'brauchte', wenn ich mir auch einen gewünscht habe. Bei der Einstellung müsste es eigentlich bleiben, immer. Auch innerhalb einer Beziehung. Das ist mir nicht gelungen, und ich für mich muss aus diesem Gefühl wieder rauskommen - völlig unabhängig von ihm jetzt. Damit hat er ja erstmal nichts zu tun.

    Und ja: auch die Vorhaltungen, die ich ihm mehr oder weniger bewusst mache 'Er ist schuld daran, dass ich keine Kontakte mehr habe, er ist schuld daran dass ich mich wieder so klein fühle und auf der Stelle trete, er ist schuld daran, dass ich hier festsitze...' sind völlig blöd. Und auch unangemessen. Das sehe ich ja auch so. Aber sie sind im Hirn. Total blöd.

    Was mir nach wie vor nicht ganz klar ist: wieso ist das ein Machtkampf? Wahrscheinlich bin ich zu vernagelt, aber ich frage mich dann: worum geht es hier eigentlich zwischen uns? Will er Macht über mich haben? Ich Macht über ihn? Was ist denn bloß das 'Ziel' von uns beiden?

    Dass er mit meinen Trennungsängsten spielt: Ja, das denke ich (rational) auch. Er hat damit ziemlich früh angefangen. Anfangs hat es mich schockiert, völlig ins Schleudern gebracht. Dann bin ich irgendwann mal richtig sauer geworden und habe ihm gesagt, dass er sich doch dann auch bitte trennen SOLL und nicht immer davon sprechen. Dass er da gerade unglaublich viel kaputt macht bei mir. Und bin weggefahren. Daraufhin hat er mir dann einen Brief geschrieben, dass es ihm leid tut. Dass er mich sehr liebt und dass ihm das Angst macht, dass er schon immer die Tendenz hatte, das zu zerstören, was ihm eigentlich gut tut, weil er der Meinung ist, dass das gar nicht sein 'kann'. Aber es kam trotzdem immer mal wieder und hat sich bei mir eingegraben.

    Ja, irgendwo zerfleischen wir uns gegenseitig. Dabei - und das glaube ich ganz ehrlich - wollen wir beide eigentlich unbedingt, dass es dem anderen gut geht. Und dabei gehen wir beide häufig über unsere Bedürfnisse. Wir eiern beide also total rum. Und dann kommt die Wut, etwas getan zu haben, was einem eigentlich gar nicht passt, an ganz anderer Stelle in Camouflage wieder zutage. Oder die Wut, seine eigenen Bedürfnisse/Ansprüche nicht zu äußern. So gut versteckt, dass man gar nicht erkennt, worum es eigentlich geht. Mir ist irgendwann mal aufgefallen, dass wir immer, wirklich IMMER Ärger bekommen, wenn wir länger als 1-2 Wochen keinen Sex hatten. Es geht NIE um Sex! Es geht um völlig dämliche Sachen. Er haut mir mal wieder an dem empfindlichsten Stellen einen rein. Dann gibt es deshalb Ärger, ich bin total verletzt. Irgenwann bin ich dahinter gekommen, dass es mit der fehlenden körperlichen Nähe zusammenhängt und er mit diesen Giftpfeilen, die mich bis ins Mark treffen eigentlich etwas ganz anderes meint. Und ich 'räche' mich bei ihm dafür, wenn er mal wieder in Gesellschaft über mich rübergelatscht ist. Z.B. durch .. keine Lust auf Sex.

    Hilfe von außen brauchen wir unbedingt. Sonst gehen wir bald beide am Stock. Tun wir glaube ich sowieso schon.

    Das Buch werde ich mir mal besorgen!

    Danke noch mal

    Hanna

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    AW: Was macht man mit so einer Erkenntnis?

    Gelöscht wegen blödsinniger Gedanken. :-)
    Geändert von Hanna_HH (20.03.2008 um 20:10 Uhr)

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