liebe messerwerferin,
danke für dein einfühlsames und mutmachendes posting!![]()
ich habe mich sehr darüber gefreut. vor allem dieser satz gab bei mir eine gänsehaut:
das muss ich mir immer wieder und wieder sagen, damit es für mich eine selbstverständlichkeit wird. es ist eigentlich unglaublich, dass es nichts selbstverständliches ist....Mit Dir ist alles in Ordnung, Du bist okay, so, wie Du bist.
dankeschön.![]()
zu einem satz möchte ich noch etwas sagen:
auf eins bin ich wirklich stolz:Erziehung basiert darauf, dass Wohlverhalten belohnt und Fehlverhalten bestraft wird.
ich hatte zunächst 100% die "erziehungs"methoden meiner mutter übernommen: härte, strenge, gehorsam, verbote, schimpfen, schreien, schläge. ich kannte ja nichts anderes, und sie redete mir permanent rein. ich war auch aus heutiger sicht viel zu jung und instabil für eigene kinder. doch es endete in einem fiasko. gerade der große wurde aggressiv, schlug und zerstörte, wo es nur ging und hatte keine freunde. unser verhältnis war alles andere als gut und innig. das, was sie mir bereits vor der geburt angekündigt hatte und nicht müde wurde, ständig zu wiederholen ("das schaffst du nie", "deine kinder werden dir auf dem kopf herumtanzen, weil du viel zu weich bist", "ich kann nicht zusehen, wie deine kinder auf die schiefe bahn geraten"), drohte wahr zu werden.
wie froh bin ich, dass es mir gelang, das ruder herum zu reißen. ich besann mich zunehmend meiner weichheit, gepaart mit klarheit und konsequenz. ich begann, meinen kurs zu fahren, meinen stil zu leben. ich habe es geschafft, ein zuhause zu schaffen, indem sich meine söhne so wohl fühlen und das ihnen so wichtig und wertvoll ist, dass sie sich freiwillig an bestimmte regeln halten und grenzen einhalten. wir haben heute ein inniges liebevolles verhältnis, und ich bin völlig ohne strafen ausgekommen. tatsächlich, ich habe nie strafen müssen. von daher würde ich sagen: strafen sind in der erziehung gar nicht nötig. vor allem nicht solche seltsamen, wie ich sie bekommen habe.![]()
Antworten
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Thema: emotionale erpressung
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17.03.2008, 13:01
AW: emotionale erpressung
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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17.03.2008, 13:55
AW: emotionale erpressung
Marla,
Zitat von marla63
in den Passagen aus Deinem Posting, die ich zitiert habe, habe ich mich selbst wiedergefunden.
Meine Mutter leidet an Asthma und während meines ganzen Lebens war die offene oder versteckte Drohung präsent "Wenn Du dies tust/nicht tust, dann werde ich krank.". Schrecklich.
Wer das nicht selbst erlebt hat, kann nicht wissen, wie das prägt und wie sich die Weltsicht dadurch verzerrt. Du hast das sehr treffend beschrieben, finde ich.
Aus der Situation halbwegs gelöst habe ich mich durch eine Gesprächstherapie, die mir die Mechanismen der Erpressung aufgezeigt hat. Und dann habe ich in einer für mich sehr schlimmen Situation Härte gezeigt, was zu einem mehrjährigen Kontaktabbruck geführt hat.
Heute geht es im Großen und Ganzen besser, auch bedingt durch meinen Mann, der mir sehr den Rücken stärkt.
Trotzdem merke ich noch bei vergleichsweise harmlosen Situationen, dass sie wieder versucht die alten Mechanismen wirken zu lassen und mich zu erpressen. Und dass ich sofort bei mir selbst hinterfrage, ob mein Empfinden "richtig" ist. Also selbst jetzt werde ich erstmal unsicher und mir wird es erst im Nachhinein bewusst, was abläuft! Eine aktuelle Situation habe ich im Familienforum unter "egozentrische Mutter" gepostet, falls Du das nachlesen möchtest.Islabonita
Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin
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17.03.2008, 17:20
AW: emotionale erpressung
Liebe Marla,
bis jetzt war ich in diesem Strang nur stille Mitleserin, aber in diesem posting ist mir ein Muster aufgefallen, dass ich von mir sehr gut kenne:
Da äussert sich jemand zu den Errungenschaften seines Lebens und sofort legt eine innere Instanz die Messlatte an, vergleicht, zieht Bilanz und heraus kommt: ich bin unzulänglich.ich muss dennoch sagen, dass es mir mit deinem locker dahingeworfenen kommentar ein wenig geht wie mit alessandro:
ich ärgere mich!
das hat weniger mit euch als mit mir selbst zu tun. ihr sagt mit einer selbstverständlichkeit, was richtigerweise ist zu tun ist und wie erfolgreich ihr damit seid, und ich komme mir vor wie ein weichei, das es einfach nicht schafft, seine eigene stärke und integrität zu erkennen und zu leben.
doch dann bin ich froh, dass ich mich hier geoutet und andere ähnliche geschichten erfahren habe. und ich bin froh, dass ich gerade dieses buch über emotionale erpressung lese. mir wird ja gerade erst wirklich bewusst, was bisher gelaufen ist und warum, und dass meine gefühle und mein bisheriges handeln unter berücksichtigung der umstände völlig natürlich und normal sind. auch das von nena oder joanna.
von dir dagegen habe ich aus den wenigen sätzen gar nichts erfahren. ich weiß nicht, ob du je dasselbe abhängigkeitsverhältnis zu deiner oma hattest wie ich - natürlicherweise - zu meiner mutter, und ich weiß nicht, ob sie das je so missbraucht hat wie meine mutter. vielleicht denken und reden andere dir wichtige menschen (aus der verwandtschaft) genauso wie du über deine oma, was ja schon mal eine enorme unterstützung bedeuten würde. vielleicht wurdest du von haus aus sehr viel mehr ermutigt, zu dir zu stehen und deinen weg zu gehen, als ich, vielleicht wurden nie derartige pflicht- und schuldgefühle in dir gezüchtet, wie in mir, und das von klein auf.
Und wieder ordnet man das eigene Urteil über sein Leben einem anderen unter. Allerdings nicht dem des Gegenübers, denn der hat ja mit keinem Wort gesagt:
"Warum hast Du das nicht auch geschafft?!"
Das hat man höchtspersönlich zwischen die Zeilen geschrieben. Die Wertung stammt von einem selbst - und wird von einem selbst wiederum bekämpft. Man sucht Argumente gegen sich, sucht, sich zu überzeugen...
Es wird schön sein, wenn man eines Tages tatsächlich so eins mit sich ist, dass man diesen inneren Zweikampf nicht mehr ausfechten muss.Gefahr im Küchenschrank
Er steht im mittleren Regal,
ganz hinten in der Ecke.
Wann und wie ist ihm egal,
so hockt er im Verstecke.
Er kichert still in sich hinein,
gibt nicht den kleinsten Mucker.
Er ist so listig und gemein.
Der raffinierte Zucker.
Peter Sendtko
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17.03.2008, 18:39
AW: emotionale erpressung
ich möchte mal ganz unmoderat zu einem ganz ungewöhnlich tiefgehenden und hilfreichen thread gratulieren!
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17.03.2008, 19:41
AW: emotionale erpressung
ja, liebe minstrel, du hast vollkommen recht, das ist mir auch aufgefallen. es gab hier einige wenige antworten, in denen drückten die schreiber in wenigen worten aus:
Zitat von minstrel
erpresser haben bei mir keine chancen, ich stelle mich ihnen entgegen oder breche mit ihnen. selbstverständlich! nichts einfacher als das. angst oder schuldgefühle kenne ich nicht. wozu auch?
die betroffenen haben aber nichts dazu geschrieben, wie sie zu dieser haltung gekommen sind. mir kamen sie jeweils auch ziemlich hart und verständnislos vor. daraus habe ich den schluss gezogen: diese haltung wurde ihnen mitgegeben und ist für sie ein ganz klarer und natürlicher umgang mit menschen, die versuchen, sie zu manipulieren. das würde ihre relative verständnislosigkeit erklären.
natürlich könnte man solche postings auch anders interpretieren, nämlich so wie du: diese haltung ist deren persönliche errungenschaft (errungenschaft kommt von "ringen", also harte und u.u. langwierige arbeit).
wobei ich immer noch nicht so ganz überzeugt davon, dass diese variante stimmt.
aber eigentlich möchte ich dahin, und das wolltest du wohl sagen, dass ich gar nicht mehr interpretiere, zumindest nicht in eine richtung, die mich klein macht. ja, da gebe ich dir recht.
JA! und eines tages wird es so sein!Es wird schön sein, wenn man eines Tages tatsächlich so eins mit sich ist, dass man diesen inneren Zweikampf nicht mehr ausfechten muss.
aber das ist ein prozess, eine wegstrecke bis dahin, die ich erst einmal gehen muss. auf diesem weg darf ich schon für mich entscheiden, dass mir menschen, die mir konkrete wegweiser und gehhilfen anbieten aufgrund ihrer eigenen erfahrungen auf einem ähnlichen weg, eine größere hilfe sind als die, die mir lediglich kurz beschreiben, wie einfach und leicht es sich anfühlt, bereits hinter der ziellinie zu stehen, als hätte es zuvor den steinigen mühevollen weg nicht gegeben. das ist, als würdest du weit über einem hungrigen kind einen brotkorb aufhängen und ihm vorschwärmen, wie lecker, nahrhaft und dringend notwendig für sein wachstum der inhalt des korbes ist, wohlwissend, dass es noch zu klein und zu schwach ist, an den korb heran zu reichen.Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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17.03.2008, 19:41
AW: emotionale erpressung
danke!
Zitat von Lizzie64
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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17.03.2008, 20:16
AW: emotionale erpressung
liebe islabonita,
Zitat von Islabonita
ich denke, diese unsicherheit ist völlig normal, wenn man bedenkt, wie fest eingebrannt die bisherige sicht auf sich selbst und das eigene verhalten war, von dem man immer dachte, dass es das eigene ist, das einem aber in wirklichkeit von klein auf so eingeimpft wurde von menschen, die einem wichtig und die entscheidende bezugspersonen waren. das geht einfach nicht ohne unsicherheit, verwirrung und rückfälle in die alte gedanken- und gefühlswelt. schließlich ist die einem wesentlich vertrauter als dieses neue aufbegehren, dieser ganz neue widerstand. und obwohl man erkannt hat, wie essentiell wichtig es ist, endlich auf sich selbst zu hören und acht zu geben, so groß ist doch auch immer noch die angst, dafür etwas anderes zu verlieren, das einem auch absolut wichtig ist - die mutter, den vater, den partner, wer auch immer der erpresser ist. diese gefahr ist nun mal nicht von der hand zu weisen. sie ist da. für mich hilft da im moment nur klarheit, durch analyse mit dem verstand:
was kann ich verlieren, wenn ich weiter ihrem druck nachgebe, wenn ich mich weiter kränken und verletzen lasse und mich nach ihren bedingungen richte?
im schlimmsten fall mich.
was kann ich verlieren, wenn ich es nicht mehr tu?
im schlimmsten fall sie.
ist sie mir mehr wert als ich?
nein.
ist mir das pflichtgefühl ihr gegenüber wichtiger als das pflichtgefühl mir selbst und meinen kindern gegenüber?
nein.
bin ich einem menschen, der viel für mich getan hat und mich liebt, gegenüber verpflichtet? bin ich verpflichtet, ihm unter allen umständen zu helfen?
da kommt bei mir bisher nur ein klägliches nein, aber daran arbeite ich noch.
bin ich verpflichtet, diesem menschen alle vorstellungen zu erfüllen, die er von unserer beziehung hat?
da kommt ein klares nein.
ist meine pflicht ihr gegenüber größer als ihre pflicht sich selbst gegenüber?
mit sicherheit nein!
kostet es sie mehr kraft, mir zu sagen, was sie braucht, als es mich kraft kosten würde, mit meiner aufmerksamkeit und fürsorge ständig bei ihr zu sein?
nein.
usw.
solche und ähliche fragen bringen mir klarheit und werden, so glaube ich, die unsicherheiten mit der zeit beseitigen.
eins ist für lange zeit ganz wichtig: niemals dem ersten spontanen empfinden trauen! es stimmt nicht!
das, was sonst ganz wichtig ist, nämlich auf seinen bauch, seine erste intuition zu hören, gilt hier nicht. denn diese intuitionen wurden jahrzehntelang erfolgreich manipuliert und verfälscht. es sind nicht die eigenen, nicht die richtigen.
also, sobald irgendein gefühl hochkommt, erst einmal sagen: du stimmst nicht. jetzt denke ich erst noch einmal in ruhe darüber nach und betrachte die situation mit meinem gesunden menschenverstand unter berücksichtigung meiner wünsche und vorstellungen.
wie ich jetzt gerade gelernt habe, ist es besonders wichtig, nie sofort zu reagieren, sondern sich die forderungen und verhaltensweisen des anderen erst einmal in ruhe und mit abstand anzusehen, vor allem auch anzusehen, was sie mit einem machen. die blöden gefühle im nachhinein kommen ja gerade oft dadurch, dass man sich mal wieder überfahren lassen hat und seine eigenen gefühle und bedürfnisse übergangen ist.
was ich aber ganz schön finde, ist, dass dein mann hinter dir steht und dich stärkt. gib ihm mal eine
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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18.03.2008, 12:57
AW: emotionale erpressung
Liebe Marla,
ich habe leider grad nicht soviel Zeit, aber ich wollte Dir nur schnell noch etwas sagen.
Nach meinem Posting habe ich sehr viel nachgedacht. Ich war dann tagsdrauf bei meiner Mum und wir sind ins Gespräch gekommen. Wir haben über die Bricom geredet und meine Mutter wollte wissen, ob ich aktiv schreibe. So habe ich ihr meinen 2 Seiten Brief zu lesen gegeben.
Wir saßen nebeneinander und haben beide gelesen. Ihr Gesichtsausdruck wurde immer fahler. Viele Dinge hatte sie auch bisher immer noch mit anderen Augen gesehen.
Sie nahm mittendrin meine Hand und lies auch nicht mehr los.
Es tat ihr gut und es tat mir gut. Wir wissen beide, dass wir bei weiten nicht alles von früher verarbeitet haben und vielleicht auch nie werden, aber wir erkennen wie der andere empfindet in dem Moment und was das eigene Verhalten bei dem anderen ausläst. Wir wissen vorallem, dass wir nicht alleine sind.
Schick Deiner Mitter doch einmal ein paar Auszüge von hier. Schonunglsos und Hart. Vielleicht öffnest Du ihr damit die Augen und sie erkennt, was Ihr Verhalten auslöst.
Ich drück Dir bei all dem die Daumen und hoffe das Du nie aufgibst an eine bessere und vielleicht auch harmonische Zukunft mit Deiner Mutter zu glauben.
Lg nena79Das Leben ist kein Ponyhof
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18.03.2008, 14:23
AW: emotionale erpressung
liebe nena,
da sind mir jetzt wirklich die tränen gekommen. das ist wirklich richtig schön, das zu lesen, das hat mich zutiefst berührt.
ich wünsche euch, dass ihr auch nie mehr loslasst.Sie nahm mittendrin meine Hand und lies auch nicht mehr los.
ich denke, dass deiner mutter schon lang klar war, was sie dir angetan hat mit ihrer sucht, wenn auch nicht bis ins letzte in all ihren schrecklichen auswirkungen. auch wenn sie lange zeit nicht anders konnte - sucht ist eben sucht - sie hat doch auch immer gesehen, wie sehr sie dir und eurer beziehung schadet. das habe ich zumindest aus deinem posting heraus gelesen. sie war ja in kliniken, hat dort sicher therapien und selbsthilfegruppen bekommen, und sie war ja auch willens, ihre sucht - also den störfaktor, der von ihr ausging, zu beseitigen.
du bist ihr sehr wichtig, das spürt man, wichtiger als ihr wunsch, recht zu bekommen und immer als sieger dazustehen. bei meiner mutter ist das anders.
nein, das ist bei meiner mutter keine gute idee. bei ihr ist das völlig anders. sie hält sich für absolut in ordnung. ihre angst vorm kontrollverlust und vorm verlassensein ist größer als ihr vermögen, ihr eigenes verhalten zu reflektieren und zu sehen, wie sehr sie damit anderen schadet. ich habe die versuche, mit ihr ereignisse aus der vergangenheit zu besprechen und ihr ihr verletzendes vernichtendes verhalten zu zeigen, aufgegeben. ich habe es damit jedesmal noch schlimmer gemacht. ich habe begriffen, sie wäre total überfordert damit, ihre fehler einzusehen, das ausmaß ist einfach zu groß. (sie kann ja nicht mal kleine fehler zugeben. eine wirklich vergleichsweise belanglose kritik an ihrem verhalten führte ja zu unserer jetzigen krise.)Schick Deiner Mitter doch einmal ein paar Auszüge von hier. Schonunglsos und Hart. Vielleicht öffnest Du ihr damit die Augen und sie erkennt, was Ihr Verhalten auslöst.
ich habe mich damit abgefunden, das allein aufarbeiten zu müssen, und das ist jetzt auch ok für mich. zwar bin ich noch immer nicht ganz durch, aber ich denke, das schaffe ich auch ohne sie. jetzt gehts mir nur noch darum, wie wir die gegenwart gestalten. wie ich mich gegen ihre fordernde art, ihre festgesetzten vorstellungen von einem mutter-tochter-kontakt und ihre beleidigungen zur wehr setze. und zwar so, dass sie mich gar nicht mehr berühren und ich gelassen meinen weg gehen kann, mit oder ohne ihr einverständnis.
ich wünsche euch von herzen eine schöne zeit miteinander, dass ihr darauf aufbauen könnt, es ist einfach schön, dass ihr euch habt.
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry
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18.03.2008, 15:09
AW: emotionale erpressung
Liebe Marla,
es tut mir so weh Deine Antwort zu lesen. Ich verstehe Dich irgendwo, trotzallem würde ich wohl anders reagieren. Schlimmer kann doch das Verhältnis zu Deiner Mutter nicht mehr werden. Legst Du überhaupt wert auf ein Verhältnis, so wie es momentan läuft?
Es tut mir leid, dass Du diese Last allein auf Deinen Schultern tragen willst. Ich spanne meine Mutter genasuo vor den karren wie mich selber und nur solange wir gleichzeitig ziehen kommen wir vorwärts.
Ich würde Dein Posting besser verstehen, wenn Du sagst...meine Mutter schadet mir ich breche den Kontakt ab arbeite meine Vergangenheit alleine auf. Was wirklich mehr als Verständlich wäre.
Aber so wie ich das lese, werdet ihr weiterhin Kontakt haben und Du wirst weiterhin alleine kämpfen. Das finde ich traurig.
Ob sie Ihr Verhalten einsehen will oder nicht...ich würde Sie solange mit der Wahrheit bombardieren bis es Ihr irgendwann wie Schuppen von den Augen fällt. Vorausgesetzt den Falls sie möchte den Kontakt.
Ach....es tut mir ehrlich Leid in welcher verdammten Siuation Du jetzt bist. Ich drück Dir die Daumen und schick Dir Kraft und Hoffnung.
LG nena79Das Leben ist kein Ponyhof


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