Ich bin zwar erst 23, aber ich habe in den letzten Jahren entwicklungstechnisch auch einen riesigen Sprung gemacht und bin auch kritischer geworden, was Freundschaften angeht. Freunde sind mir sehr wichtig und ich habe auch einige gute bis sehr gute Freunde, die mir auch nicht unbedingt ähnlich, sondern meist sehr anders als ich sind.
Allerdings wurde es auch Zeit, sich von anderen Freunden "zu verabschieden", beispielsweise von meiner ehemals besten Freundin. Denn ich habe gemerkt, dass für mich in einer Freundschaft auch eine Weiterentwicklung wichtig ist, ich möchte genauso viel zurückbekommen wie ich gebe und ich möchte aus der Freundschaft etwas lernen und weiterkommen mit mir selbst und mit meinem Leben. Mit ihr als enge Freundin bleibe ich auf der Stelle stehen, da gibt es für mich keine Weiterentwicklung, eher eine Rückentwicklung und das will ich nicht.
Ich bin in einem anderen Lebensstadium angekommen und viele Freunde mit mir. Andere Freunde habe ich erst jetzt kennengelernt. Isoliert oder allein bin ich keineswegs, aber ich vertraue meiner sehr guten Menschenkenntnis und finde (wie meine Vorrednerin es so schön beschrieben hat) nicht mehr jeden "toll". Das war bei mir wirklich nur zu Teenie-Zeiten so.
Und wenn du, maisonne, damit zufrieden bist, dann ist doch alles super. Jeder hat andere Ansprüche an eine Freundschaft, mir ist nur der Mensch, sein Charakter und das Potential, das ich ihn ihm sehe, wichtig. Ob er die gleichen Interessen, einen ähnlichen Lebensstil oder gleiche Hobbies hat wie ich, ist mir dabei vollkommen schnurz. Bei anderen Menschen liegt die Priorität anders herum, denen ist es wichtig, mit Freunden besonders viele gleiche Interessen zu haben, damit die Freizeitgestaltung stimmt. Ich zeige aber lieber Leuten meine Welt und lerne neue Dinge kennen.
Antworten
Ergebnis 11 bis 11 von 11
-
10.03.2008, 13:40
AW: Immer kritischer meinen Mitmenschen gegenüber. Wer kennt das auch?


Zitieren
