Hallo Ehrenpreis,
ich nehme an, Du bezogst Dich gerade nicht auf Ashley, sondern auf mich. Ja, Hilfsbereitschaft hat sicher verschiedenste "Spielarten". Dass ich da mit "Helfersyndrom" zu sehr über den Kamm scherte, war mir nicht klar.
Dass der "rettende Ritter" seine Hilfsdienste nicht for nothing anbietet (und warum auch sollte?), ist auch klar: als eben rettender Ritter dastehen, als Macher, Unmögliches wird möglich, etc.
Neuanfang
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02.03.2008, 18:44Inaktiver User
AW: Kennt ihr jemanden mit einem Helfersyndrom?
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02.03.2008, 18:47Inaktiver User
AW: Kennt ihr jemanden mit einem Helfersyndrom?
Hallo Ehrenpreis. Meine Antwort bezog sich nicht auf deinen Artikel sondern auf die Anfrage von Diary. Hatte also nichts mit dir zu tun.Ashley
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02.03.2008, 18:51
AW: Kennt ihr jemanden mit einem Helfersyndrom?
Danke, ashley,
Zitat von Inaktiver User
ich dachte eher Leute, die einem die Wohnung renovieren, das Auto leihen, den Garten machen.... Und das alles für eine Tasse Kaffee
Aber irgendwie hält mich niemand für hilfebedürftig in diesem Sinne...
Ernsthaft: das mit dem zum Sozialfall gemacht werden kenne ich vereinzelt auch. Aber eher so im kirchlichen Bereich. Das hat dann gleich noch etwas missionarisches. Die lebt nicht so wie wir, also braucht sie Hilfe auf den rechten Weg zu kommen. Gefällt mir auch nicht. Und ist schwer dagegen zu halten, weil der andere es doch nur gut meint......want to make a memory
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03.03.2008, 09:26
AW: Kennt ihr jemanden mit einem Helfersyndrom?
Kann es vielleicht sein, dass es sich bei dir nicht um ein Helfersyndrom handelt, ashley?
Die Frage nach dem Klamottenladen, fand ich für mich schon wichtig um es zu verstehen, was daran das Helfersyndrom sein soll.
Ich finde es schon in Ordnung, wenn eine Freundin einem sagt, dass das Kleid oder die Hose nicht gut ausschaut, aber die Sache mit dem Spiegel, ist schon ein starkes Stück. Aber nichts desto trotz würde ich eher darauf tippen, dass deine Freundin oder wer auch immer, deine Grenzen überschreitet, unbewußt womöglich.
D.h. aber auch dass du ihr sagen, musst, dass dir das Kleid womöglich gefällt und du es trotzdem kaufen möchtest. Wenn jemand einen Rat für dich parat hat, dass du dich dafür bedankst und darüber nachdenken wirst. Auch wenn du anders handeln solltest, dann tu es, aber zeige demjenigen, dass du selbst deine Entscheidungen fällen kannst.
Ich gehöre selbst zu den Menschen die gerne Helfen. Ich musste für mich auch lernen, dass solch ein Verhalten GERNE ansugenutzt wird. Die Ausnutzerei hat mich dazu veranlasst daran zu arbeiten. Ich sage nicht mehr zu allem "ja, natürlich kann ich dir helfen", sondern nur noch wenn ich danach gefragt werde. Selbst dann überlege ich mir, ob ich helfe möchte oder nicht. Dewegen würde ich mich nicht als Helferkanditat einstufen, sondern es gehört für mich im zwischen menschlichen Bereich dazu einem guten Freund oder Bekannten zu helfen (wenn er mir sein Leid klagt mit Rat und Tat ihm/ihr zur Seite zu stehen), weil Hilfe manchmal wirklich nötig ist.
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03.03.2008, 18:44Inaktiver User
AW: Kennt ihr jemanden mit einem Helfersyndrom?
Nein ashley, ich meinte ja auch Neuanfang, wie diese schon richtig verstanden hat.
Ehrenpreis
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03.03.2008, 20:15Inaktiver User
AW: Kennt ihr jemanden mit einem Helfersyndrom?
hallo on-ice.Mir war die Sache im nachinein peinlich mit dem Spiegel. Ich wollte nicht mehr darüber nachdenken,weil ich mich so unendlich geschämt habe. Ich die Dicke mit dem Wunsch nach einem schönen Kleidungsstück. Und dann meine schlanke Freundin. Das tue ich mir nie wieder an. Aber aus Freunschaft habe ich den Mund gehalten. Danke das du nochmal nachgefragt hast.
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03.03.2008, 20:16Inaktiver User
AW: Kennt ihr jemanden mit einem Helfersyndrom?
Hallo Ehrenpreis jaaa ich weiss es jetzt .Ashley
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03.03.2008, 20:20Inaktiver User
AW: Kennt ihr jemanden mit einem Helfersyndrom?
Hallo Diary.Wenn es jemand gut mit einem meint heisst das noch nicht das es auch gut für mich ist. Das meine ich. Der Satz ich meine es doch nur gut mit dir. Toll. Habe ich danach gefragt.?Das ist das was ich damit angesprochen habe. Solche Freunde brauche ich nicht.
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03.03.2008, 20:59Inaktiver User
AW: Kennt ihr jemanden mit einem Helfersyndrom?
Ashley, das sehe ich auch so. Vor allem, wenn mein Wunsch überhaupt nicht zählt, meine Sichtweise noch nicht mal in Betracht gezogen wurde, sondern "nur der eine Weg nach Rom", der "natürlich" der des anderen ist..
Zitat von Inaktiver User
Das sehe ich eher als zwei Paar Stiefel. Manche meinten es gerade als Freunde wirklich gut, aber es war nicht der richtige Zeitpunkt oder die falsche Vorgehensweise. Oder auch nur ein Missverständnis.
Zitat von Inaktiver User
Nicht leicht, nervige Altruisten und falscher Zeitpunkt/etc. auseinander zu halten, finde ich
Neuanfang
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03.03.2008, 22:10
AW: Kennt ihr jemanden mit einem Helfersyndrom?
Ich kenne einige mit einem "Helfersyndrom".
Die nicht nein sagen, ständig über ihre Grenzen gehen und dann unglücklich sind, wenn die Nutznießer sich aufregen, dass die Hilfe dann doch im einzelnen nicht genau das war, was sie sich vorgestellt hatten.
Beziehungen funktionieren für mich nur auf der Basis einer gewissen Ausgewogenheit. Das kann variieren, der Helfer zieht auch eine Befriedigung aus seinem Tun. Das Gefühl zu helfen kann sehr befriedigend sein.
Aber genau so schwer wie Nein sagen kann es sein, Ja zu sagen zu einer Unterstützung.
bblumeflying is the art of falling to the ground without touching


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