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    AW: Gewinner und Verlierer im Leben.

    manche Träume sind einfach nur das Resultat von zuviel geistiger Behämmerung aus Hollywood
    Pretty woman, come walk on bye, Pretty woman come gimme your smile *sing*

    So, und nun sachlich: Ja, dem ist wirklich so. Träume loslassen gehört zum Leben dazu. Denn: Genau wenn man dies nicht kann, führt das in die "Verlierer"-Spirale = Unzufrieden, frustriert, weil man nicht hat, was der Nachbar, der hatte ja so viel Glück im Leben, der fährt .......und wohnt...... usw.

    Ist wie beim pokern: Man kann eine gute Hand haben, jemand anders aber ne noch bessere: Und dann heisst es nichts wie raus:fold (passen)!!! Denn: Hält man an seiner Hand fest, so verliert man ständig (viel Geld).

    Hat doch ne gute Parallele zum Leben
    Geändert von Lisa_S (14.02.2008 um 12:30 Uhr)
    I can dodge bullets, baby! (Phil Hellmuth)

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    AW: Gewinner und Verlierer im Leben.

    Zitat Zitat von Lisa_S

    Für mich persönlich ist ein Gewinner ein Mensch, der es geschafft hat, seine persönlichen Träume, was die auch immer sein mögen, zu realisieren. Und dabei so viel zu verdienen, wie er persönlich für genug hält. Plus: Damit ist dieser Mensch einfach zufrieden. Für ihn stimmt es so im Leben. Und er schert sich nicht darum, was "die Gesellschaft verlangt" oder wie er im Sinne der gesellschaftlichen Normen und Idealvorstellungen da steht.
    Ich finde, zum Gewinnersein gehört schon auch eine gewisse gesellschaftliche Akzeptanz. Was nicht heißen soll, dass man nicht auch glücklich sein kann, wenn man als Aussteiger auf einer einsamen Insel Schafe züchtet. Aber würde man so jemanden - ohne jetzt die näheren Umstände zu kennen, welche Widerstände er überwinden musste, um Schafzüchter zu werden - wirklich als Gewinner bezeichnen?

    Für mich sind Gewinner Menschen die selbstgesteckte Ziele erreichen, wobei die Ziele möglichst so gewählt sein sollten, dass sie für die Mehrheit der Menschheit erstrebenswert sind. Sonst könnte ein Mörder, der den perfekten Mord begeht, ja auch ein Gewinner sein...

    Um ein Ziel zu erreichen, also zum Gewinner zu werden, muss das Ziel erst mal klar sein (und dazu realistisch, erreichbar und ausreichend attraktiv, um sich dafür anzustrengen), und dann bedarf es eben der notwendigen Portion Ehrgeiz, Geduld, Beharrlichkeit, Durchsetzungsvermögen, Frustrationstoleranz - und am Schluss kommt vielleicht ein Quäntchen Glück dazu.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Gewinner und Verlierer im Leben.

    @ Malina
    Für mich sind Gewinner Menschen die selbstgesteckte Ziele erreichen, wobei die Ziele möglichst so gewählt sein sollten, dass sie für die Mehrheit der Menschheit erstrebenswert sind. Sonst könnte ein Mörder, der den perfekten Mord begeht, ja auch ein Gewinner sein...
    Wenn Du den letzten Satz nicht angeschlossen hättest, wäre es mir nicht klar geworden, was Du meinst. Ich finde, umgekehrt wird ein Schuh daraus: Jeder soll so leben können wie er will, und so lange er keinem anderen Schaden zufügt, müssen seine Lebensziele mitnichten von der Mehrheit der Menschheit gebilligt werden.

    Ich würde einen Deibel drum tun, Kinder zu kriegen, nur weil die Mehrheit der Weltbevölkerung das für erstrebenswert hält. Ich sehe auch nicht ein, auf ein Outfit ganz in Schwarz zu verzichten, nur weil das der Mehrheit vermutlich zu düster ist. Solche Entscheidungen gehen die Mehrheit der Menschheit schlichtweg nichts an.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Gewinner und Verlierer im Leben.

    Ich finde, zum Gewinnersein gehört schon auch eine gewisse gesellschaftliche Akzeptanz. Was nicht heißen soll, dass man nicht auch glücklich sein kann, wenn man als Aussteiger auf einer einsamen Insel Schafe züchtet. Aber würde man so jemanden - ohne jetzt die näheren Umstände zu kennen, welche Widerstände er überwinden musste, um Schafzüchter zu werden - wirklich als Gewinner bezeichnen?
    Wieso gehört zum Gewinner sein eine gesellschaftliche Akzeptanz? Wenn man selbst keinen Wert drauf legt? Ich würde sagen wohl eher das Gegenteil: Ein Gewinner ist jemand, der sich nicht ständig brav anpasst und guckt, was die Gesellschaft verlangt.

    Ein Aussteiger auf einer einsamen Insel ist definitiv ein Gewinner. Denn: Er führt das Leben, das ihm gefällt. Und nicht "was die Gesellschaft verlangt".

    Jeder soll so leben können wie er will, und so lange er keinem anderen Schaden zufügt, müssen seine Lebensziele mitnichten von der Mehrheit der Menschheit gebilligt werden.


    Für mich sind Gewinner Menschen die selbstgesteckte Ziele erreichen, wobei die Ziele möglichst so gewählt sein sollten, dass sie für die Mehrheit der Menschheit erstrebenswert sind.
    Wieso DAS denn? Klar, im Rahmen des Gesetzes und der guten Sitten. Aber ob nun die Mehrheit der Menschen meine Ziele als erstrebenswert erachtet, das geht mir doch links am Anus vorbei.....
    I can dodge bullets, baby! (Phil Hellmuth)

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    AW: Gewinner und Verlierer im Leben.

    Hallo Latona und Lisa,

    wer beurteilt denn, ob jemand ein Gewinner oder Verlierer ist? Doch wohl die umgebende Gesellschaft. Natürlich kann man sich auch selbst zum Gewinner erklären, aber in diesem Sinne finde ich den Begriff nicht sonderlich sinnvoll.

    Natürlich muss niemand seine Ziele an den gesellschaftlichen Erwartungen ausrichten. Nur muss er dann auch damit leben, von Außenstehenden nicht als erfolgreich betrachtet zu werden.

    Um mal beim Thema Beruf zu bleiben. Ich denke, in unserer Gesellschaft besteht ein gewisser Konsenz darin, einen Menschen als Gewinner zu bezeichnen, der überdurchschnittlich viel verdient und eine gehobene Position (möglichst mit Führungsverantwortung) bekleidet. Auch wenn die Putzfrau sich noch so tapfer durchs Leben kämpft, ohne ihre Lebensumstände zu kennen, würde sie nicht als Gewinnerin betrachtet werden. Das mag ungerecht sein, denn der Konzernchef ist vielleicht mit dem goldenen Löffel zur Welt gekommen und hat viel weniger kämpfen müssen. Aber unsere Wahrnehmung ist im Großen und Ganzen so. Selbst wenn ich als Einzelner gegen diese Maßstäbe aufbegehre und meine eigenen aufstelle, werde ich gegen die mehrheitliche Wahrnehmung nicht ankommen.

    ob ich dem gesellschaftlich tradierten Bild eines Gewinners entsprechen will oder nicht, diese Entscheidung liegt ganz bei mir (und ich finde ein nein auf diese Frage vollkommen nachvollziehbar und akzeptabel). Aber das ändert nichts an diesem Bild, sondern ist meine persönliche Lebensentscheidung.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Gewinner und Verlierer im Leben.

    Interessanter Strang
    Ich finde, das jeder aktiv sehr viel dafür tun kann, damit er erreicht, was er möchte. Ein bisschen Glück gehört auch dazu. Ob das, was er dann erreicht hat, ihn zum Gewinner macht, liegt im Auge des Betrachters. Meistens hat die Sache Vor- und Nachteile, die Frage ist, wo die Prioritäten desjenigen liegen.
    Einen erfüllenden Job zu haben, kann auch bedeuten, für viele Dinge, die man gerne tun möchte keine Zeit zu haben, sich auszulaugen etc..
    Die meisten möchten immer genau das, was sie gerade nicht haben, damit ist Unglück vorprogrammiert.
    Viele übernehmen auch einfach die Wünsche ihrer Umwelt, leider oft aus dem Fernsehen. Das finde ich sehr bedauerlich!
    Dauerhaft zum Winner oder Looser wird sicherlich niemand, ausser er provoziert es. Was mir heute schiefgeht, gereicht mir evtl. morgen zum Vorteil.
    gruss
    strong

  7. Inaktiver User

    AW: Gewinner und Verlierer im Leben.

    Ob jemand ein Gewinner oder Verlierer ist, kommt m.M.n. oft auf die Grundhaltung des Beurteilenden an.

    Person X hat ein glückliches Privatleben und ein kleines Geschäft, von dem er leben kann. Von Person A wird er als Gewinner bezeichnet, da A diese Dinge ebenfalls zu schätzen weiß. Person B ist Millionär und immer auf der Suche nach dem schnellen Geld, das Privatleben spielt bei ihm eine sehr untergeordnete Rolle. Darum empfindet er Person X als Verlierer; schließlich hat X kein großes Unternehmen, sondern nur den kleinen Laden, von dessen Gewinnen er sich keine Weltreisen und teure Autos wird leisten können.

  8. Inaktiver User

    AW: Gewinner und Verlierer im Leben.

    Zitat Zitat von Malina70
    wer beurteilt denn, ob jemand ein Gewinner oder Verlierer ist? Doch wohl die umgebende Gesellschaft. Natürlich kann man sich auch selbst zum Gewinner erklären, aber in diesem Sinne finde ich den Begriff nicht sonderlich sinnvoll.
    Ich halte es für ein Grundübel, dass die umgebende Gesellschaft sich das Recht herausnimmt andere zu beurteilen. Andere in Gewinner und Verlierer einzuteilen würde ich sogar als verurteilen bezeichnen. Da verleiht sich jemand einfach ein Richteramt! Und nach welchem Maßstab wird dabei "Recht" gesprochen? Doch immer nach dem des jeweils Richtenden. So wird das jedenfalls häufig gehandhabt und keinen wunderts!
    Ein Nachbar verleiht sich z. B. das Richteramt über den Ordnungssinn des ihm gegenüberwohnenden Nachbarn zu urteilen und regt sich immer wieder darüber auf, dass der seine Fenster nicht einmal monatlich putzt.

    Aufgrund der Vielzahl der Maßstäbe (es gibt so viele Maßstäbe wie Menschen) gibt es für mich nur eine sinnvolle Lösung, nämlich dass allein der Handelnde seinen eigenen Maßstab bei sich ansetzt und selbst beurteilt, ob er ein Gewinner ist. Denn nur sein individueller Maßstab kann der passende sein. Gewinner im eigenen Leben kann deshalb eigentlich nur der sein, der es schafft von fremden Maßstäben unabhängig zu werden und sein Handeln nach seinen eigenen Bedürfnissen auszurichten.

    wie Lisa sagte:
    Zitat Zitat von Lisa_S
    Wieso gehört zum Gewinner sein eine gesellschaftliche Akzeptanz? Wenn man selbst keinen Wert drauf legt? Ich würde sagen wohl eher das Gegenteil: Ein Gewinner ist jemand, der sich nicht ständig brav anpasst und guckt, was die Gesellschaft verlangt.
    und Latona:
    Zitat Zitat von Latona
    Ich finde, umgekehrt wird ein Schuh daraus: Jeder soll so leben können wie er will, und so lange er keinem anderen Schaden zufügt, müssen seine Lebensziele mitnichten von der Mehrheit der Menschheit gebilligt werden.

  9. User Info Menu

    AW: Gewinner und Verlierer im Leben.

    Hallo zusammen,

    ich denke schon, dass es einen gewissen gesellschaftlichen Konsens darüber gibt, was einen Gewinner in den unterschiedlichen Lebensbereichen ausmacht. Dass man in einem Bereich zu diesen Gewinnern gehören kann (indem man z.B. beruflich erfolgreich ist) und in anderen nicht (z.B. gescheiterte Ehe) steht auf einem anderen Blatt.

    Ich habe oft das Gefühl, dass Frauen viel eher ein Problem damit haben, in solchen Kategorien zu denken als Männer und sich auch nur ungern an solchen gesellschaftlichen Maßstäben messen lassen. Männer sehen das eher als Ansporn, während Frauen dann auf ihr Recht plädieren, ihre eigenen Maßstäbe von Gewinnern und Verlierern zu kreieren. Das kommt mir so vor, als würde man beim 100-Meter-Lauf mitmachen, aber zwischendrin beschließen, dass man nach fünfzig Metern aufhört, aber trotzdem irgendwie auch Sieger ist. Und dann hängt man sich eben selbst eine Medaille um und kürt sich zum Sieger der Herzen o.ä.

    Mich überzeugt dieses Vorgehen nicht. Ich finde, ein gelegentlicher Vergleich mit anderen kann auch inspirierend und anspornend wirken. Z.B. indem ich schaue, mit welchen Voraussetzungen ich an den Start gegangen bin, wo ich heute stehe und wo Leute mit vergleichbaren Startbedingungen heute stehen. Und wenn ich dann feststelle, dass mir die anderen enteilt sind, dann kann ich entweder beschließen, mein eigenes Rennen zu laufen oder ich strenge ich mich, um auf der Zielgeraden noch aufzuholen. Und das kann durchaus Spaß machen.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Gewinner und Verlierer im Leben.

    @ Malina
    wer beurteilt denn, ob jemand ein Gewinner oder Verlierer ist? Doch wohl die umgebende Gesellschaft. Natürlich kann man sich auch selbst zum Gewinner erklären, aber in diesem Sinne finde ich den Begriff nicht sonderlich sinnvoll.
    Ich bin die einzige Person, die kompetent beurteilen kann, ob ich in meinem Leben nach meinen Maßstäben Erfolg habe. Ob die Gesellschaft mein Leben für erfolgreich hält, geht mir in der Tat am Allerwertesten vorbei.
    Natürlich muss niemand seine Ziele an den gesellschaftlichen Erwartungen ausrichten. Nur muss er dann auch damit leben, von Außenstehenden nicht als erfolgreich betrachtet zu werden.
    Damit kann ich leben, so viel innere Unabhängigkeit habe ich.
    Ob ich dem gesellschaftlich tradierten Bild eines Gewinners entsprechen will oder nicht, diese Entscheidung liegt ganz bei mir (und ich finde ein nein auf diese Frage vollkommen nachvollziehbar und akzeptabel). Aber das ändert nichts an diesem Bild, sondern ist meine persönliche Lebensentscheidung.
    Mit dieser Differenzierung kann ich gut leben.


    @ strong
    Die meisten möchten immer genau das, was sie gerade nicht haben, damit ist Unglück vorprogrammiert.
    Klar, wer das Gras auf der anderen Seite des Zaunes grundsätzlich grüner findet, wird nie zufrieden.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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