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    Ein innewohnender Räuber

    "Du darfst das nicht"

    "Das kannste doch nicht machen"

    "Paß bloß auf, daß Du nicht zu weit gehst"

    "Du darfst niemanden verletzen"

    Solche und ähnliche Sätze spüre ich in mir, wenn ich jemanden (Mann ) kennenlerne... Theoretisch weiß ich, daß er erwachsen ist und selbst auf sich aufpassen kann und muß. Aber der Gedanke, daß ich einfach offen auf jemanden zugehe, er dann nicht als Partner in Frage kommt und dadurch verletzt ist macht es mir so schwer, diese Dinge leichter zu nehmen.

    Ich gehe sehr ehrlich mit Menschen um, spiele ihnen nichts vor, möchte "ausprobieren" können ob sich etwas entwickelt und der Gedanke, ich könnte jemanden verletzen, wenn ich etwas "gefühlt versprochenes" nicht einhalten kann macht es mir schwer, bevor es überhaupt zu Nähe kommen kann.

    Warum fällt es so schwer, sich schöne Dinge zu pflücken? Einfach so? Wie ist es möglich, daß ich mich in frühester Phase fast verpflichtet fühle, mein Gegenüber nicht zu enttäuschen durch einen "DanndochKorb"?

    Keine Ahnung ob es Antworten gibt, ich schick es einfach mal durch den Äther, vielleicht versteht jemand mein Chinesisch.

    Woltera
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

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    AW: Ein innewohnender Räuber

    Ich versteh dich.


    kaffeesahne, chinesin

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    AW: Ein innewohnender Räuber



    Ich habe dreimal das wort "schwer" benutzt, ist mir grad aufgefallen...

    eigentlich bescheuert aber ich komm nicht aus meiner Haut raus
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

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    AW: Ein innewohnender Räuber

    Ich glaube, das ist die Kehrseite davon, wenn man Verantwortlichkeit, Verbindlichkeit usw groß schreibt...

    Das spielerische ist mir auch verloren gegangen.

    Flaxen, Flirten, fällt mir alles leicht, aber wenn ich merke, das könnte jetzt doppeldeutig sein, dann verlässt mich die Courage.

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    AW: Ein innewohnender Räuber

    Zitat Zitat von Woltera
    "Du darfst das nicht"

    "Das kannste doch nicht machen"

    "Paß bloß auf, daß Du nicht zu weit gehst"

    "Du darfst niemanden verletzen"
    Alles "Schere im Kopf"-Fragmente oder? Aber warum eigentlich?

    Um deine "Erfolgschancen" zu erhöhen? Um jemanden zu finden, der eigentlich dann doch nicht wirklich passt? Um Eine zu sein, die du dann doch nicht wirklich bist?

    Wenn jemand kleine Dreistigkeiten, Neckereien, auch mal ein Fettnäpfchen souverän und mit Selbstironie ab kann, fängt es nicht dann erst an, spannend zu werden?

    nette Grüsse
    Kraaf
    Geändert von Kraaf (04.02.2008 um 08:55 Uhr)

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    AW: Ein innewohnender Räuber

    Moin Kraaf

    Es geht nicht darum, daß ich überhaupt nicht locker sein kann, ich bin oft äußerst schlagfertig und hab damit keinen Streß...

    Ich mag es, zu flirten (ohne anfassen) ohne verklemmt zu sein.

    Der Auslöser oben genannter Gefühle ist ein "konkretes" Kennenlernen eines Mannes, eines Dates mit jemandem, den ich vorher vom Sehen oder Hobby her kenne, dem ich wohl sehr gefalle oder es sich von seiner Seite her gut anfühlt und ich schon spüre "o lala, es ist nicht DAS" obwohl man sich gut versteht, das Gespräch gut läuft und ich mich wohlfühle.

    Ich habe dann das Gefühl, es sofort canceln zu müssen, gebe mir nicht den Freiraum, es erstmal auf mich zukommen zu lassen, manche Beziehungen entwickeln sich ja auch erst nach und nach... Das Wissen, jemanden länger zu beschäftigen ohne Erfolg nur damit man sicher weiß man hat sich nicht selbst abgewürgt und sich mal Freiraum gegönnt macht mir Probleme (siehe oben)

    Aber der Mann um den es geht ist verwitwet, ich habe dort sehr stark das Gefühl, ich müsse "gutsein"... Mein Verstand sagt mir, daß er selbst dabei ist aber ich fühle einen Druck auf dem Brustkorb, der mich innerlich davonlaufen läßt...

    Ich kann das leider nicht besser erklären

    Woltera
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

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    AW: Ein innewohnender Räuber

    Bist du ein wenig in ihn verliebt?

  8. Inaktiver User

    AW: Ein innewohnender Räuber

    Zitat Zitat von Woltera
    Ich habe dann das Gefühl, es sofort canceln zu müssen, gebe mir nicht den Freiraum, es erstmal auf mich zukommen zu lassen, manche Beziehungen entwickeln sich ja auch erst nach und nach...
    Woltera
    Ich verstehe sehr gut, was du meinst. Das Problem hatte ich auch, teilweise muss ich heute noch aufpassen, da nicht wieder reinzurutschen.

    Irgendwann ist mir klar geworden, dass ich auch meinem gegenüber seine Verantwortung lassen muss. Wenn er sich zu schnell oder zu stark in etwas reinsteigern sollte, liegt das in seiner Verantwortung.
    Außerdem habe ich mich irgendwann mal gefragt, warum ich überhaupt davon ausgehe, dass die Sache dem anderen so wichtig ist, wie ich gerade meine. Da schließe ich doch auch schon wieder von mir auf andere. Vielleicht sieht er das selber ganz locker. Und wenn nicht, könnte er das doch auch kommunizieren.

    Ich bemühe mich jedenfalls heute um eine klare Kommunikation, damit es möglichst nicht zu Missverständnissen kommt, und versuche im Augenblick zu bleiben. Damit meine ich: Ich habe oft viel zu sehr über ungelegte Eier nachgedacht, sprich lebte mehr in der (möglichen) Zukunft als in der Gegenwart.

    Gruß
    Brise

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    AW: Ein innewohnender Räuber

    Zitat Zitat von Woltera
    "Du darfst das nicht"

    "Das kannste doch nicht machen"

    "Paß bloß auf, daß Du nicht zu weit gehst"

    "Du darfst niemanden verletzen"

    Solche und ähnliche Sätze spüre ich in mir, wenn ich jemanden (Mann ) kennenlerne... ht jemand mein Chinesisch.

    Woltera
    Hast Du Dir selbst das oft anhören müssen? Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber oft ein "Relikt" der Erziehung.
    Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
    22.06.06 "Bienie" , 04.04.11 "King" , 24.05.17 "Raica" 29.09.21 "Pirry"

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    AW: Ein innewohnender Räuber

    Ja, diese Denke ist tief in mir verwurzelt, erst kommen die anderen, dann ich...

    Obwohl ich vieles von diesem Schema abgelegt habe und sogar mit meinen Eltern klare und sehr sehr gute Verhältnisse geschaffen habe bin ich wohl tief innen drin nicht wirklich umprogrammierbar... Ich komme besser damit klar, wenn ein Mann meine Gefühle nicht erwidert als langsam einen wirklich guten kennenzulernen, es ist einfach bekloppt.

    Nein, verliebt bin ich nicht, das wäre dann einfacher für mich. Ich habe das Gefühl daß dieses so bleibt (ohne den Beweis durch öfters treffen und so) und käme schlecht damit klar, ihm einen Korb zu geben. Wir haben uns - ehrlich gesagt - getroffen, weil eine sehr liebe und von mir geschätzte Frau meinte, wir würden gut zusammen passen.

    Wir hatten beide nix dagegen uns zu treffen und haben nett miteinander einen Kaffee getrunken... Wir werden uns nächstes Wochenende wiedersehen und mir geht es nicht gut, ich fühl mich echt grad so richtig Banane, es zieht mich runter.

    Brise, Deine Gedanken sind theoretisch meine, aber das Gefühl, ihm nicht gerechtwerden zu können ist einfach da.

    Ich weiß daß ich nicht logisch drauf bin, ich möchte herausfinden, warum mein Bauchgefühl - auf das ich mich verlassen kann - wieder so gespreizt drauf ist und ich mich vor dem Moment drücken möchte, an dem ich mich zurückziehe.

    Auch wenn es sich anders anhören mag, ich bin stocknüchtern.

    Woltera
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

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