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    AW: Ein innewohnender Räuber

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Natürlich meint es dein Bauchgefühl nur gut mir dir. Und ich würde es auf jeden Fall auch schätzen. Es kann sich trotzdem irren, weil es vielleicht auch mal die "falschen" Schlüsse aus Erfahrungen gezogen und abgespeichert hat.

    Gruß
    Brise
    Liebe Brise,

    und genau aus diesem Grund möchte ich mir jetzt Zeit lassen und nicht nach einem Treffen alles hinwerfen.

    Woltera
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

  2. Inaktiver User

    AW: Ein innewohnender Räuber

    Ganz pragmatisch:
    einfach sagen was du denkst, raus damit...erzähle ihm doch einfach, was du uns hier erzählt hast, deine Bedenken, Ängste, dein Gefühlswirrwarr usw. - und wer weiß, vielleicht fällt ihm ein Stein vom Herzen und er sagt:
    boah Woltera, genau so geht es mir auch! und ihr kommt beide zu dem Schluss:
    lassen wir es ganz langsam und völlig unverbindlich angehen, mal sehen was daraus wird, das würde sehr viel Druck von euch beiden nehmen :-)

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    AW: Ein innewohnender Räuber

    Hallo Woltera,

    warum setzt du dich so unter Druck?
    Du musst zur Zeit gar nichts entscheiden und du musst auch keine Erwartungen erfüllen.
    Du kannst dir ganz in Ruhe anschauen, was ist, ohne bereits in irgendwelche Richtungen denken zu müssen, und du brauchst dir auch kein Zeitlimit zu setzen.
    Ob sich eine Freundschaft, gar nichts, eine nette Bekanntschaft für Freizeitunternehmungen oder etwas anderes anbahnt - das wird man sehen. Und es wird sich entwickeln, so oder so.

    Ihe seid beide erwachsene Menschen, die für sich selbst entscheiden können, auch wenn ihr euch durch Freunde kennengelernt habt, verpflichtet euch- dich!- das zu gar nichts.

    Wichtig finde ich nur, dass man ehrlich miteinander umgeht, also ehrlich sagt, wie man sich fühlt, wenn irgendwelche Fragen auftauchen sollten.

    Lass dir einfach Zeit- du hast sie!

    Lieben Gruß, suki
    "Wenn du hervorbringst, was in dir ist, wird das, was du hervorbringst, dich retten. Wenn du nicht hervorbringst, was in dir ist, wird das, was in dir ist, dich zerstören"

    Mit einem Brunnenfrosch kann man nicht über den Ozean sprechen. Chuang Tzu

    Aber du weißt, wie ich im Anschauen lebe, es sind mir tausend Lichter aufgegangen. Goethe

  4. Inaktiver User

    AW: Ein innewohnender Räuber

    Zitat Zitat von Woltera
    Liebe Brise,

    und genau aus diesem Grund möchte ich mir jetzt Zeit lassen und nicht nach einem Treffen alles hinwerfen.

    Woltera
    Genau! So würd ichs auch machen!

    und Suki hat es auch toll in Worte gefasst.

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    AW: Ein innewohnender Räuber

    Ja, das finde ich auch...



    und diese Dinge denke ich mit meinem Kopf, aber dieses "Ding" in mir ist etwas, das mir schon oft über den Weg gelaufen ist. Es macht mir schlechte Gefühle, einen Druck auf den Brustkorb und ich denke, ich werde - wenn dieser Druck bleibt - noch mal meinen Coach nutzen um hinzuschauen, warum ich mir selbst die Leichtigkeit nehme und Probleme schaffe wo eigentlich keine sind.

    Gestern hat er angerufen, ich habe mich gefreut und wir haben eine Zeit für Sonntag vereinbart... und dann war da wieder dieses Ding und der Druck auf der Brust, es ist bekloppt.

    Ich werde trotzdem hingehen, ehrlich muß ich gottseidank nicht werden, das bin ich schon

    Woltera
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

  6. Inaktiver User

    AW: Ein innewohnender Räuber

    Ohje, ich verstehe dich so gut!

    Vielleicht interessiert es dich ja, wenn ich schnell mal meine Vorgehensweise versuche zu schildern:

    Im Kopf hab ich mir so viele nette Theorien zurecht gelegt und wenn es dann in die Praxis geht, kommt die Angst hoch. Ich habe dann Angst doch wieder in alte Muster zurückzufallen oder dass neue unbekannte Herausforderungen kommen, für die ich noch kein Rezept habe.

    Ich glaube aber, da muss ich durch, denn das Theoriewissen kann sich nur durch ein Praktikum festigen. Sprich mit positiven Erfahrungen kann ich auch meinen Bauch von meinen Theorien überzeugen. Und ich weiß, dass nur im Idealfall die Erfahrungen auch positiv sein werden. Es erweist sich ja nicht immer jede Theorie als praxistauglich. Und da kommt gleich noch eine weitere Erkenntnis, die ziemlich frisch für mich ist: ich erlaube mir jetzt endlich, mich zu irren.

    Ich stürze mich also wagemutig in das jeweilige Praktikum. Mein negatives Bauchgefühl nehme ich dabei wahr (früher habe ich es gerne verdrängt), lass mich aber dadurch nicht rausbringen sondern benutze es sozusagen als Kompass. Und dann handele ich vorsichtig trotz eines schlechten Gefühls. Mit vorsichtig meine ich, dass ich mir bei jedem Schritt überlege, ob ich es verkraften kann, falls sich der Schritt als falsch erweisen sollte.

    Das hört sich jetz alles ziemlich durchdacht und zäh an, aber in Wirklichkeit vollziehen sich diese Sachen (also wenn ich eine Wahl nach der anderen treffe) schon ziemlich schnell.

    So habe ich schon die eine oder andere Mauer einreißen können. Und zu meiner Überraschung waren die wenigsten so gemachten Erfahrungen schlecht für mich und darum werde ich immer mutiger und freu mich schon auf die nächste Herausforderung.

    Ich befürchte, das kann zum Hobby werden.
    Bis es mich mal wieder vor lauter Übermut auf die Schnauze haut.

    Grüße
    Brise
    Geändert von Inaktiver User (07.02.2008 um 11:56 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Ein innewohnender Räuber

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Ich stürze mich also wagemutig in das jeweilige Praktikum. Mein negatives Bauchgefühl nehme ich dabei wahr (früher habe ich es gerne verdrängt), lass mich aber dadurch nicht rausbringen sondern benutze es sozusagen als Kompass. Und dann handele ich vorsichtig trotz eines schlechten Gefühls. Mit vorsichtig meine ich, dass ich mir bei jedem Schritt überlege, ob ich es verkraften kann, falls sich der Schritt als falsch erweisen sollte.

    Das hört sich jetz alles ziemlich durchdacht und zäh an, aber in Wirklichkeit vollziehen sich diese Sachen (also wenn ich eine Wahl nach der anderen treffe) schon ziemlich schnell.
    Aber genauso fühlt es sich für mich an... und so sehe ich unser Sonntagstreffen, ob dann noch weitere folgen und ob sich etwas entwickelt ist gar nicht mein Problem, dafür gäbe es ja das Kennenlernforum

    Mir dreht sich einfach der Magen um, wenn ich jemanden sozusagen "ausnutze" nur um mal gelöst einen Mann kennenzulernen...

    Und mittlerweile GENIESSE ich mein Singleleben, ich muß mich mit niemandem absprechen und eine Änderung meiner Unabhängigkeit macht mir auch etwas Bange... lange habe ich es total ätzend gefunden solo zu sein, und jetzt ist es ein schöner Zustand, der auch in Gefahr ist.

    So bleibt abzuwarten, wie es sich entwickelt

    Woltera
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

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    AW: Ein innewohnender Räuber

    Hallo Woltera,
    ich kenne das Gefühl auch gut. Darum "kann" ich auch nicht flirten. Wenn mich ein Mann anschaut, schaue ich nicht zurück, denn es fühlt sich für mich an so, als ob ich mich "anbiete". Ist verrückt, ich weiß. Aber bis ich mir dann klarmache, dass ich einen eventuellen Kontakt jederzeit bei Nichtgefallen wieder abbrechen kann, ist die Situation vorbei.
    Hinzu kommt bei mir noch Angst vor Stalkern. Es gibt Männer, die Körbe nicht vertragen. Habe in meinem Umfeld diesbezüglich schon einiges erlebt.

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    AW: Ein innewohnender Räuber

    So, gestern ist vorbei

    Ich hatte wahnsinnig anstrengende Dienste mit nur vier Stunden Schlaf dazwischen, mochte ihm aber trotzdem nicht absagen. Ich wollte dieses komische Gefühl im Bauch geklärt haben.

    Es war schönes Wetter und wir waren wirklich nett Kaffeetrinken, ich habe ihm gesagt daß ich mir "mehr" nicht vorstellen konnte und mir diese Woche etwas schwergefallen ist. Auch daß ich ihn so nicht noch einge Male nett treffen könnte nur damit ich mal wieder mit einem Mann unterwegs sei, dafür habe er nun wirklich auch zuviel hinter sich, und ich ja auch...

    Es war ein wirklich gutes Gespräch, er ist ein wirklich guter und lieber Mann... aber prickeln wünsche ich mir und es ist für mich klargewesen, daß sich das nicht einstellen kann.

    Ich bin froh, daß es geklärt ist, wir werden uns sicherlich - wenn wir uns mal über den Weg laufen - gut unterhalten können. Auf der anderen Seite bin ich etwas traurig, aber wenn ich das "Daten" nicht beendet hätte, wäre ich weiter mit Kloß im Bauch und Pflichtgefühl ihm gegenüber herumgelaufen.

    Falls mich dieses "Ding" immer wieder davon abhalten sollte muß ich da noch mal ran, aber ich möchte keine Trine werden, die alles mal mitnimmt ohne zu schauen was es mit dem anderen tut. Es gibt gottseidank einen großen Bereich zwischen Nichttrauen und egoistischem Verhalten, irgendwo gibt es vielleicht eine Nische in der Woltera sich etwas trauen kann ohne rücksichtslos zu werden...

    Woltera
    Das Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!

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