Liebe Woltera,Zitat von Inaktiver User
dem möchte ich mich anschließen. Nach meinem Gefühl übernimmst Du Verantwortung für einen anderen Menschen, die nicht die Deine ist. Also quasi überflüssig.![]()
Nach meiner ganz persönlichen Erfahrung ist es eher so, dass zwei Menschen zueinander finden, die sich auch in gewisser Weise gesucht haben. Wenn es auf dem Weg dahin irgendwelche Hindernisse gab, wurden diese entweder beseitigt oder blieben bestehen. Und dann konnte man immer noch neu entscheiden...
Mach Dir nicht so'n Kopp! Bzw. nur darüber, ob's für Dich passen würde. Männer sind da dann schon recht überlebensfähig.![]()
Rumba
P.S.: Hab grad Deinen letzten Beitrag gelesen und denke: "Na, dann isses der halt nicht.". Was soll's. So isses eben. Mach Dir keine Sorgen! Das ist vielleicht traurig für ihn - aber es wird ihn nicht umbringen. Vielleicht entwickelt ihr eine tolle Freundschaft, wer weiß!?
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Thema: Ein innewohnender Räuber
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04.02.2008, 22:53
AW: Ein innewohnender Räuber
Was jetzt ist, das zählt.
Stoppok
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04.02.2008, 22:57Inaktiver User
AW: Ein innewohnender Räuber
warum habt Ihr Euch für nächstes Wochenende verabredet?
(dieses gezielte Kennenlernen ist einfach doof - oder?
könnt Ihr Euch nicht einfach kennen lernen - wie Freunde halt?)
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04.02.2008, 23:19
AW: Ein innewohnender Räuber
Leonie,
weil wir einen netten Nachmittag hatten, aber je länger dieser zurückliegt, desto merkwürdiger fühle ich mich.
Er hat zwei Kinder, einen Job und deshalb ist es innerhalb der Woche kaum möglich sich zu treffen.
Wie soll man sich anders kennenlernen? Soll ich in seinen Kegelverein (falls er einen hat) oder er in meinen Chor kommen? Wir reden nur, kein Händchen halten, beide wissen nicht ob es sich in "die" Richtung entwickeln wird oder nicht. Leider habe ich jetzt diese Fluchtgedanken...
Ab einem gewissen Alter lernt man Menschen nicht mehr einfach so kennen, nix Studentenwohnheim, Lerngruppe, Chor usw. Im Chor, beim Mannschaftssport (gemischt) sind VERHEIRATETE und sonst GEBUNDENE Männer, da sind die Türen geschlossen.
Wie würdest Du versuchen mit 40 plus jemanden kennenzulernen? Die Zeiten haben sich geändert... aber da kannst Du gottseidank nicht mitreden ich hoffe für Dich daß Du es nicht selbst erleben mußt.
Ich bin ja superfroh, daß ich zufriedenentspannt alleinleben kann, ich habe Chor, Band, Sport, Fernstudium, drei sehr gute Freundinnen (eine verheiratet, eine geschieden, eine fastgeschieden mit neuer Beziehung) und komme gut klar, auch emotional. Es war einfach eine Möglichkeit, die ich wahrgenommen habe, nicht mehr...
Gezieltes Kennenlernen ist merkwürdig, allerdings nicht unbedingt nur ohne Erfolg (ich höre immer wieder mal daß es gefunkt hat, ein Cousin von mir hat vor zwei Jahren sein Internetdate geheiratet), ich möchte mir mit 80 Jahren und vielleicht noch immer Single nicht vorwerfen MEINE Möglichkeiten nicht ausgeschöpft zu haben. Ich bin in keiner Singlebörse (mehr) und habe auch nicht das Bedürfnis, meine Sportmannschaften alle drei Monate zu wechseln wenn sich da nix männermäßig auftut. Ich möchte entspannt und ruhig leben können mit offenen Augen.
Nur mein Bauch spielt nicht so mit, vielleicht bin ich auch noch nicht wirklich auf DEN getroffen wo es mir nicht so schwerfällt mich auf ein Kennenlernen einzulassen ohne Grübelei.
WolteraDas Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!
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05.02.2008, 00:42Inaktiver User
AW: Ein innewohnender Räuber
woltera,
wie ich versuchen würde, jemanden kennenzulernen?
Chor und irgendwie Kontakt-Anzeigen sind da sicher gute Stichworte - jedenfalls wenn ich mich so in meiner Umgebung umschaue, wo es geklappt hat.
Ich weiß nicht, wie ich es machen würde - aber ich weiß, dass Singlebörse nichts für mich wäre - dieses "spätestens beim 3. Date muss der Blitz eingeschlagen haben" ginge bei mir gar nicht.
Was ich mir halt vorstelle ist, wie ich/Du ihn kennenlernen würdest, wenn dieses "er könnte mein Partner werden" wegfiele.
Also machen wir mal ein Gedankenexperiment: Er in der Situation, wie er ist - Du wärest Spanierin, die ein Jahr in Deutschland ist und zu Hause gebunden, würdest aber gerne ihn und seine Familie als Freunde kennenlernen und gemeinsam Dinge unternehmen.
Dann würdest Du da z.B. ins Haus kommen und irgendwie mitmachen und Dich nicht wie ein zu bedienender Gast verhalten - weil er ja in der Woche schlecht wegkann (wie alt sind denn die Kinder so ungefähr?)
Gut finde ich auch, sich mit anderen zu treffen - alle 14 Tage Sonntagmittag bei Woltera mit Mann plus Kindern plus Freundinnen. Oder in ähnlicher Besetzung spazieren gehen und auf den Spielplatz. Oder auf's Weinfest. Oder so.
Und man muss sich auch nicht wöchentlich treffen.
Nein, Geheimtipps habe ich natürlich keine. Ich weiß nur, dass ich aus der sicheren Warte der Verheirateten ziemlich viele Männer ziemlich gut kennengelernt habe (auch ohne dass mein Mann da involviert war) - und dass ich versuchen würde, diese Situation zu imitieren. So irgendwie.
Gruß, Leonie
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05.02.2008, 08:55Inaktiver User
AW: Ein innewohnender Räuber
Nichts ist unveränderlich! Vertraue bitte darauf!
Zitat von Woltera
Bist du dir sicher, dass du dich auch in diesem Fall auf dein Bauchgefühl verlassen kannst? Hört sich ja so an, als würde es dir hier im Wege stehen. Fragt sich halt, ob es da gut steht!?
Zitat von Woltera
Natürlich meint es dein Bauchgefühl nur gut mir dir. Und ich würde es auf jeden Fall auch schätzen. Es kann sich trotzdem irren, weil es vielleicht auch mal die "falschen" Schlüsse aus Erfahrungen gezogen und abgespeichert hat.
Gruß
Brise
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05.02.2008, 09:13Inaktiver User
AW: Ein innewohnender Räuber
@Leonie
Zitat von Inaktiver User
ich lese ja schon lange mit und schätze deine Beiträge sehr. Es freut mich, dass du uns Singles an deinen Beziehungserfahrungen teilhaben lässt. In anderen Strängen habe ich deine Zähigkeit sogar bewundert, wenn manchmal "unbelehrbare" Singles über dich und deine Ansichten hergefallen sind.
Das wollte ich dir schon lange mal sagen und jetz bin ich ja endlich angemeldet und kanns tun.
Manchmal kommen mir deine Tipps fremd vor (bin ja nicht umsonst Single
), aber doch meist sehr nachvollziehbar und ich halte es für sinnvoll darüber nachzudenken, ganz getreu dem Motto: Frage den Erfolgreichen!
Denn wenn ich mein Geld gut anlegen möchte, frage ich doch auch lieber einen der Plus aufm Konto hat, wenn du verstehst was ich meine
Aber jetzt hör ich wieder auf, will ja diesen Strang nicht sprengen.
Gruß
BriseGeändert von Inaktiver User (05.02.2008 um 10:44 Uhr)
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05.02.2008, 10:22
AW: Ein innewohnender Räuber
Hallo Woltera!
Ich könnte jedes Deiner Postings unterschreiben - ich bin auch eine "Verkopfte" - und wenn ich merke, dass sich jemand in mich verliebt hat, und ich das nicht erwiedern kann ist Unwohlsein noch das geringste Gefühl. Habe dann teilweise auch schon Panik, mich alleine im gleichen Raum wie die Person aufzuhalten.
Nach dem Motto "bloss keine ermutigenden Signale senden"
Aber es ist so, wie es schon 2 Vorschreiberinnen formuliert haben - DU bist nur für Deine eigenen Gefühle "verantwortlich". Und das ist auch schon eine Menge.
Bei mir bin ich irgendwann draufgekommen, dass ich als Kind beigebracht bekommen habe, auf andere Rücksicht zu nehmen und mein Verhalten dahingehend zu überprüfen, andere nicht zu verletzen. Im Moment ist mir das "nur" klar geworden, es wird aber noch ein WEilchen dauern, bis ich diese Botschaft "zurückgeben" und durch eine passende ersetzen kann.
Das geht nicht von jetzt auf gleich. Mir ist klargeworden (auch durch ENDLOSE Gespräche mit meiner besten Freundin und das stille mitlesen hier), dass es immer Leute geben wird, die durch mein Handeln verletzt (oder schwächer: gekränkt) werden können. Du kannst es nicht allen Recht machen, dich immer "richtig" Verhalten. In dem Moment bist Du dann nämlich nicht mehr die natürliche Woltera, sondern eine "oh-mein-gott-hoffentlich-mach-ich-nichts-verkehrt-"Woltera, die wahrscheinlich verkrampft agiert. Und verkrampfte Aktion hat als Folge auch immer verkrampfte RE-Aktion. (Dein Gegenüber weiss dann nämlich auch nicht, was los ist).
Den Tipp von Leonie habe ich mir auch gemerkt - einfach so tun, als ob Du nur auf Besuch bist und Freunde suchst. Ab und an den Bauch streicheln, beruhigend denken, dass hier grad kein Säbelzahntiger unterwegs und damit eine Angst/Panik völlig unbegründet ist. Im Gegenteil - Du hast da einen Menschen, der Dir eher gutes will. DAs heisst nicht, dass Du irgendwelche Erwartungen erfüllen musst .
Grüße von der
SalsaschwedinWo kämen wir denn hin, wenn alle immer nur sagten 'wo kämen wir denn hin' und keiner ginge um zu kucken wohin wir kämen wenn wir gingen! (unbekannt)
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05.02.2008, 11:06Inaktiver User
AW: Ein innewohnender Räuber
woltera,
wie findest du menschen die sich leicht pflücken was sie wollen?
die sich nehmen was sie wollen (ohne verantwortung, konsequenzen)?
bewunderung oder verachtung?
wie erlebst du andere?
kannst du mit den reaktionen die diese menschen hervorrufen, die dann auch du hervorrufen würdest - leben?
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05.02.2008, 17:21
AW: Ein innewohnender Räuber
Zitat von Inaktiver User
mein "Traum" ist es schon, jemanden ungekünstelt kennenzulernen, aber unser Treffen war nunmal unter der Prämisse "Mann kennenlernen" "Frau kennenlernen, das Leben muß weitergehen" überhaupt zustande gekommen.
Keine Ahnung wie es mit einem Familienspaziergang aussähe, ich habe den Eindruck, er möchte seine Kinder erstmal raushalten und das finde ich selbst sehr in Ordnung.
Ich werde sehen, wie es mir am Sonntag geht, wie ich mich fühle und dann sehe ich weiter. Wenn ich Sonntag schon tief fühlen kann, daß es für mich nicht in Frage kommt ihn als Mann weiter kennenzulernen werde ich es ehrlich sagen. Lieber früh als spät.
Ob ich eine Beziehung mit ihm haben werde oder nicht ist gar nicht so mein Thema sondern meine innere Bremse, es nicht einfach so schönfinden zu können. Es ist lange her, daß ich mit einem Mann mal spazieren oder sonst unterwegs war, warum kann ich nicht einfach das genießen ohne Schuld-oder Fluchtgedanken?
Wir haben so nichts miteinander zu tun, Aktionen mit Bekannten lassen diese dann darauf schließen bei uns täte sich paarmäßig etwas und da fällt mir ein Canceln umso schwerer. Die geht es nichts an mit wem ich mich treffe, vielleicht sieht er es ebenso...
Was das lockere Kennenlernen anderer Menschen (und somit auch Männern) als sicher verheiratete Frau angeht kann ich Deine Erfahrungen bestätigen. Aber als Singlefrau kannste das total knicken.
Ein Beispiel: Im letzten Jahr war ich auf einer Hochzeit, ich war die einzige Singlefrau unter 65 Jahren. Das war ok, ich kannte viele Leute seit über 20 Jahren und die Feier war sehr schön. Mein Exmann war passionierter Nichttänzer, früher haben meine bekannten Männer mit mir mal ein Tänzchen geschoben. heute fordern diese Männer mich nicht mehr auf... und ich baggere nicht herum oder so, da bin ich eisern was gebundene Männer angeht, die von der Hochzeit sind sowieso außen vor, die kenne ich viel zu lange und deren Frauen auch. Es IST ein Unterschied ob Du als Ehe-oder Singlefrau unterwegs bist, selbst wenn DU Dich nicht anders verhälst als vorher auch...
Ich habe jetzt für mich beschlossen, mich um seine Verantwortlichkeit nicht zu kümmern, falls es ihn sehr treffen sollte wenn ich es beende bevor es angefangen hat ist es SEIN Problem. Es kann durchaus sein, daß er merkt daß er zwar offen aber nicht fähig ist für ein Kennenlernen einer Frau, das kann ich dann sehr gut akzeptieren. Nix versprechen was ich nicht halten kann, ehrlich sein und Respekt dem anderen gegenüber, so werde ich es halten.
Ich bin wohl wirklich schon wieder die Schiene "alle Verantwortung für mich" gefahren, da muß ich jetzt echt runterschalten.
Lieben Gruß
WolteraDas Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!
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05.02.2008, 17:32
AW: Ein innewohnender Räuber
Liebe felicca
Zitat von Inaktiver User
Das ist auch wieder so eine Sache.
Ich wäre gerne etwas leichter bei diesen Dingen, habe auch schon eine Kollegin so manches Mal darum beneidet, wie leicht sie genau DEN haben kann den sie will und sei es nur für eine Affaire... Locker, hübsch und selbstbewußt kann sie damit umgehen. Diese Leichtigkeit des Seins ohne großen Kater hinterher hätte ich mir oft gewünscht.
Dieses hat sich jetzt über die Zeit geändert, sie wünscht sich eigentlich seit Jahren eine feste Beziehung, eine partnerschaft auf Dauer und mit obiger Lebensweise hat es nicht funktioniert. Sicher war immer jemand da, (und sei es nur sporadisch) ohne einen Mann im Kopf kenne ich sie nicht. Und sie hat teilweise auch ganz bewußt in Kauf genommen, einen Mann sehr zu verletzen und trotzdem noch das mitzunehmen was geht weil es ihr gutgetan hat. Auch das sehe ich heute etwas kritischer. Sie ist keine Barbie, hat viel Verantwortung im Job und ist alleinerziehende Mutter, also nix doofes und nur oberflächliches, ich mag sie sehr gern.
Mir versage ich so etwas von vorneherein, ich bin da nicht locker. Sex ohne Verliebtsein und im Rahmen einer Beziehung(sanbahnung) ist nicht drin.
Ichfürmich muß da sehr viel zeit und Geduld aufwenden... und der arme Kerl mit dem ich es dann zu tun habe dann wohl auch, aber was verpasst man denn? Ein paarmal Sex, und der ist nachzuholen wenn die Bedingungen für mich stimmen.
Das Leben insgesamt einfacher, DAS wäre schön
WolteraDas Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!


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