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Thema: Tagträume

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    Tagträume

    Hallo zusammen, ich glaube ich habe hier etwas über Tagträume gelesen und dass lässt mich nicht mehr los. Was tut ihr gegen Tagträume? wenn ihr z.B. einen netten Mann kennenlernt und Euch gleich die Zukunft ausmalt?
    Lieben Dank für Eure Antworten. Katinka-ich.

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    AW: Tagträume

    Ich tu absolut nichts dagegen, würde mich ohne Tagträume bestimmt kränklich und elend fühlen.

    Was stört dich an deinen? Fürchtest du, dass aus Tagträumen unrealistische Erwartungen werden?
    "Oh good! Nobody here but People."
    Veta Louise Simmons in Harvey von Mary Chase

  3. Inaktiver User

    AW: Tagträume

    Genießen, was geht.
    Aber nicht ernstnehmen.

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    AW: Tagträume

    Tagträume sind bei mir ein Problem. Ich habe eine sehr lebhafte Fantasie und neige dazu, mir vieles schon im Voraus auszumalen. Leider habe ich das merkwürdige Gefühl, dass das, was ich mir in Tagträumen vorstelle, fast nie auch nur ansatzweise eintritt. Ich verlange ja nicht, dass mein Leben detailgenau so ist wie mein Tagtraum. Aber es kommt mir oft so vor, als ob die Richtung, die ich gern hätte, durch intensive Tagträume schon verbaut wäre.
    Ich freue mich auf Meinungen zum Thema.

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    AW: Tagträume

    Zitat Zitat von anbel
    Tagträume sind bei mir ein Problem. Ich habe eine sehr lebhafte Fantasie und neige dazu, mir vieles schon im Voraus auszumalen. Leider habe ich das merkwürdige Gefühl, dass das, was ich mir in Tagträumen vorstelle, fast nie auch nur ansatzweise eintritt. Ich verlange ja nicht, dass mein Leben detailgenau so ist wie mein Tagtraum. Aber es kommt mir oft so vor, als ob die Richtung, die ich gern hätte, durch intensive Tagträume schon verbaut wäre.
    Ich freue mich auf Meinungen zum Thema.

    ich habe das genau so empfunden wie du. Wenn ich z.B. einen Mann kennengelernt habe, habe ich mir praktisch verboten, über ihn zu tagträumen.
    Als ich meinen ersten Mann kennenlernte, führten meine Tagträume mich übrigens dahin, dass ich sehr früh Witwe wurde, ob Kinder dabei waren oder nicht, weiß ich nicht mehr.
    Tatsache ist, dass er nach 8 Jahren starb.+
    Ich habe mich schon als Kind davon geträumt. Dass das nicht gut für meine Schulnoten war, war klar.
    Oftmals konnte ich gar nicht schnell genug wieder für mich sein, wenn, ausgelöst durch ein Gespräch oder eine Filmszene, in meinem Hirn wieder ein ganzes Parallelleben ablief. Und es war auch für mich immer wieder überraschend, was da so alles passierte.

    Außerdem glaube ich, dass ich mich mit der Tagträumerei selbst vom Leben getrennt habe - überspitzt ausgedrückt. Ich empfand mein Leben als mühsam und mit meinen Tagträumen habe ich es quasi 'aufgepeppt' und mir Glücksmomente verschafft.

    Vor gar nicht langer Zeit ist mir aufgefallen, dass ich nicht mehr tagträume und tatsächlich ganz bei mir bin (sorry, weiß nicht, wie ich das sonst ausdrücken soll). Seitdem tut sich was in meinem Leben und es geht irgendwie voran.
    Vielleicht hat es aber auch damit zu tun, dass ich keine Träume mehr habe, dass ich meine Realität akzeptiert habe und nun danach trachte, Dinge, die realistisch zu erreichen sind, auch zu erreichen. Und jede erreichte Sache macht mich glücklicher, als es meine Tagträume jemals konnten.

    Ich habe die Tagträumerei nicht bewußt abgelegt, bin aber froh, dass sie mir nicht mehr meine Energie klaut.

    LG AnJu

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    AW: Tagträume

    Genauso empfinde ich es auch, dass mich Tagträume vom Leben abhalten. Ich habe das schon als Kind getan, als Flucht gewissermassen, bei familiären traumatischen Ereignissen, und konnte es nie ganz ablegen.

    Michaja

  7. Inaktiver User

    AW: Tagträume

    empfinde ich anders - es ist einfach was Schönes. Warum nicht davon tagträumen, einen tollen Job zu haben, schön in den Urlaub zu fahren, guten Sex zu haben, ... ?
    Wünsche mit positiver Energie "aufzuladen" führt IMHO oft dazu, dass genau das passiert (was nciht heißt, dass man sich blind drauf verlassen kann).

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    AW: Tagträume

    Ich glaube es gibt zwische Tagtraum und Tagtraum einen unterschied. Für den einen ist die Flucht vor der Realtität und für den nächsten ist es ein aufpepper für die Realität, der aber nicht vom leben abhält bzw. die Wirklichkeit verklärt.

    Ich gehörte auf der Seite der Tagträumer, die sich viel ausgemalt hat. Mittlerweile ist es nicht mehr und die Realität ist mittlerweile spannender geworden als jeder Tagtraum. Bei mir hat sich dadurch auch einiges bewegt....
    Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford)

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    Das Wesen wahrer Liebe lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam.
    (Honore de Balzac)

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    Grüße O_I

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    AW: Tagträume

    Warum nicht davon tagträumen, einen tollen Job zu haben, schön in den Urlaub zu fahren, guten Sex zu haben, ... ?
    Wünsche mit positiver Energie "aufzuladen" führt IMHO oft dazu, dass genau das passiert (was nciht heißt, dass man sich blind drauf verlassen kann).
    Ich will das mal für mich beantworten. Ich habe mit solchen - in meinem Fall sehr intensiven - Tagträumen meistens Lücken in meinem Leben ausgefüllt. Lücken, die aber eigentlich nicht da sein dürfen, weil sie mich unglücklich mach(t)en.
    Erotische Träume klammere ich da aus. Die halte ich für angenehm und oft auch nützlich.
    Ich bin kreativ, ich schreibe auch verschiedenes. Daher kommt das wohl auch (teilweise). Mir macht das einfach Spaß, oft habe ich in Gedanken ganze Situationen entworfen. Die nettesten habe ich sogar gelegentlich in meinen Gedanken wiederholt.

    Bei mir ist die Tagträumerei inzwischen kein Riesenthema mehr und auch kein akutes Problem. Ich weiß aber, dass ich eine starke Neigung dazu habe, und mein Gefühl sagt mir in manchen Zeiten, dass diese Tagträume nicht guttun. Vor allem, wenn sie Entwicklungen vorwegnehmen.

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    AW: Tagträume

    Die Gefahr ist, zumindest bei mir war es so, dass man sich Dinge ausmalt, mit denen die Realität einfach nicht standhalten kann. Ich war ein eher schüchternes Kind, und wir mußten häufig umziehen. dadurch hatte ich hatte ich es schwer, neue Kontakte zu knüpfen. So hatte ich lange "imaginäre Freunde", und wenn dann wirklich jemand meine Freundschaft suchte, kam sie oder er kaum dagegen an.

    Michaja

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