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  1. Inaktiver User

    AW: Was ist ein guter Mensch?

    Hm, dann wird es noch schwieriger. Aber ich bin ja heute in Philosophierlaune

    ...und ich bin jetzt ein ganz schlechter BriCom-Dialogpartner, weil ich als gute Ehefrau den PC jetzt ausschalte und mich zu meinem Mann auf die Couch begebe *gggg*.

  2. Inaktiver User

    AW: Was ist ein guter Mensch?

    Und noch meine Stellungnahme zu meinen eigenen Beispielen von Posting 25:

    Beispiel 1 & 2: Ich wäre amoralisch, ohne dass mein Gewissen auch nur aufmucken würde.

    Beispiel 3: Ich wäre tendenziell amoralisch, hätte aber ein so schlechtes Gewissen, so dass ich dann doch hin und wieder gut wäre.

    Beispiel 4: Hier würde ich den moralischen Weg gehen. Mein persönliches Gewissen ist strikt gegen Rachemaßnahmen.

    Grüße, Cariad

  3. Inaktiver User

    AW: Was ist ein guter Mensch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @Leonie: Religionen geben zwei Dinge vor: a) was gut ist und b) dass man auch gut sein sollte, wenn schlecht sein für einen selbst besser ist.

    Grüße, Cariad
    Dazu reicht doch Ethik.

    Ich verstehe das alles nicht - denn ich bin überhaupt nicht religiös - aber habe selbst verinnerlicht, dass man b) einhalten sollte.

    Und was gut ist - das ist doch Kulturkreis und nicht Religion, auch wenn unserer vom Christentum geprägt ist.

    Deine 4 Beispiele - für mich bei allen klar, dass ich "das Gute" machen würde (weil ich selbst nicht damit leben könnte, wenn ich es anders gemacht hätte) - aber ganz bestimmt nicht aus Religion.

    Immernoch verwirrt, Leonie

  4. Inaktiver User

    AW: Was ist ein guter Mensch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und noch meine Stellungnahme zu meinen eigenen Beispielen von Posting 25:

    Beispiel 1 & 2: Ich wäre amoralisch, ohne dass mein Gewissen auch nur aufmucken würde.

    Beispiel 3: Ich wäre tendenziell amoralisch, hätte aber ein so schlechtes Gewissen, so dass ich dann doch hin und wieder gut wäre.
    Axo

  5. Inaktiver User

    AW: Was ist ein guter Mensch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich kann dir sagen, warum ich mir diese Frage ursprünglich gestellt habe:

    Viele sagen, dass Religion den Menschen als Leitfaden dient, um gut zu sein. Zwar kann man auch als Atheist nach moralischen Maßstäben leben, aber man steht sozusagen weniger unter Druck - da, wo der Ehrliche der Dumme ist oder wo man sozusagen schlecht sein kann, ohne dass es Konsequenzen hat, gibt es wenig Anlass, gut zu sein. Atheisten müssen sich den latenten Vorwurf gewachsen zeigen, nur für sich und für das eigene Leben zu leben, ohne den Anspruch, einer höheren Instanz gerecht zu werden. Als Atheistin überprüfe ich darum gelegentlich, ob mein Leben "gut" ist. Ich bewerte dabei mich selbst. Klar, andere bewertet man instinktiv auch nach diesen Maßstäben, aber das finde ich nur dann wichtig, wenn man sich zb Vorbilder sucht.

    Das nur als Begründung. Eine religiöse Diskussion können wir woanders führen. Hier finde ich es schon mal sehr interessant, eure Antworten zu lesen!


    Grüße, Cariad
    Also dazu kann ich nur sagen, mir ist die aus ehrlichen moralischen Beweggründen begangene gute Tat eines Atheisten tausendmal lieber als die eines Gläubigen, der sie nur aus Angst vor Ressentiments seines Gottes tut.

  6. Inaktiver User

    AW: Was ist ein guter Mensch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Also dazu kann ich nur sagen, mir ist die aus ehrlichen moralischen Beweggründen begangene gute Tat eines Atheisten tausendmal lieber als die eines Gläubigen, der sie nur aus Angst vor Ressentiments seines Gottes tut.
    wenn es um mich gänge dabei...weil man den Eindruck hat, bei der guten Tat handelt es sich nicht um eine mir wohlgesonnene Tat, sondern um den "Egoismus" des anderen, weil er Angst vor Gottes Strafe hat? Und ohne Gott wäre ich es nicht wert gewesen. Darauf hätte ich auch keine Lust.

    (sorry für den kurzen Abschweif in die Religion)

  7. Moderation

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    AW: Was ist ein guter Mensch?

    Hallo

    Eine spannende Frage - und gerade passend, weil mir neulich mal gesagt wurde, ich sei 'zu gut' (dazu gleich mehr)


    Nochmal eben zu Claudias Frage - ich glaub, man bewertet immer sein Gegenueber, bewusst oder unbewusst - auch in Richtung gut oder nicht gut. Ob das nun eigene Massstaebe sind oder gesellschaftliche. ..


    Fuer mich ist im Grunde ein guter Mensch, jemand, der ehrlich zu sich und den anderen ist und der 'in sich ruht', wie es hier schon jemand schrieb. Der fair, ehrlich und objektiv handelt.


    Religion kaeme bei mir als Kontrollinstanz wohl ganz zum Schluss ... ich moechte einer hoeheren Instanz keine Rechenschaft abgeben muessen (bin evangelisch, aber kaum praktizierend).

    Ich frag mich gerade, ob ein guter Mensch nicht intuitiv von Glaeubigen egal welcher Religion angehoerend und Atheisten gleichermassen erkannt wird?

    Das oben erwaehnte "zu gut sein" ging neulich bei einer Diskussion hier eher in die Richtung "keine Rachegefuehle zeigen koennen, nachgeben und zu schnell verzeihen. Mir ist aber auch klar, wie schmal der Grat ist, zwischen in sich ruhen und ausnutzen lassen .... wobei ersteres fuer mich deutlich erstrebenswerter ist.
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  8. Inaktiver User

    AW: Was ist ein guter Mensch?

    Guten Morgen

    Für mich ist ein guter Mensch jemand, der seine Umgebung und sich selbst mit Liebe und Achtung behandelt. So ähnlich hat es der Dalei Lama mal ausgedrückt.

    Und nein, ich begegne mir und anderen nicht immer mit Liebe und Achtung. Aber ich bin auf dem Weg.

    Einen guten Start in die Woche
    Keela

  9. Inaktiver User

    AW: Was ist ein guter Mensch?


    Fuer mich ist im Grunde ein guter Mensch, jemand, der ehrlich zu sich und den anderen ist und der 'in sich ruht', wie es hier schon jemand schrieb. Der fair, ehrlich und objektiv handelt.
    Guten Morgen ,

    ich glaube, Du meintest den Beitrag:

    Und:
    geht man nachsichtiger/mitfühlender mit seinen Mitmenschen um, je gefestigter man
    - in seiner Weltanschauung/Religion ist/lebt und/oder
    - in sich selbst ruht?
    Da habe ich doch schon wieder ein morgendliches Gedankenspiel :
    bewertet ein Mensch, den die "Allgemeinheit" als "guten Menschen" bezeichnen würde, seine Mitmenschen als "gut" oder "schlecht"?

  10. Inaktiver User

    AW: Was ist ein guter Mensch?

    Heute nochmal nachgedacht: und was ist mit Gutsein aus anderen Zwecken (www.stille-taten.de find ich generell prima - aber dahinter steckt Bionade; Moshammer schenkt Obdachlosen Cashmere-Mützen - natürlich aus dem eigenen Laden und mit AZ am Start).

    Ist das "noch" gut, eben weil es tatsächlich hilft?
    Oder moralisch verwerflich, weil der Zweck nicht nur höchstpersönlich (z.B. Helfersyndrom, Gewissen), sondern auch kommerziell ein anderer ist?

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