Liebe Lara,
Ich vertrete die Meinung, dass in jedem von uns einfach "alles steckt" - die weibliche und die männliche Seite. Mit Yin und Yang z.b. sehr schön verbildlicht und dargestellt. Er hat in Dir die weibliche Seite geweckt. Versuche Dich von dem ABER zu lösen (Zitat: angst dass er es tun könnte habe ich trotzdem)Zitat von Inaktiver User
Dass Du Dich damit wohler fühlst, ist ein Zeichen, dass Du das, was da passiert mit Dir, Dir einfach gut tut....Zitat von Inaktiver User
Ein Zeichen dafür, dass sehr viele Menschen angepasst leben. So, wie wir es immer schon impliziert bekamen: Sowas tut man nicht, sowas gehört sich nicht... Das ist HIER so... Jedoch, anderswo in der Welt gibt es andere Dinge, die MAN nicht tut.... die hier zum guten Ton gehören (wie z.b. das Hand geben bei der Begrüßung)Zitat von Inaktiver User
Verhalten und Normen sind also immer relativ und Glaubensabhängig.
Es ist ein Verstecken der eigenen Individualität gepaart mit gesellschaftlichen Ketten, das die Menschen unzufrieden macht, dass Streit und Knatsch provoziert... und auch (die sog. psychosomatischen) Krankheiten.
Ganzheitliches Denken ist der Weg in die richtige Richtung.
In Afrika ist es nicht unüblich, dass Männer sich z.b. ältere Frauen nehmen... nur mal als Beispiel.
Wir beginnen, weltumfassend zu leben.... das erfordert ein Umdenken... Ich selbst habe das Gefühl, dass es immer "globaler" wird, dass die Menschen beginnen, neue Bewußtseinsstrukturen zu entdecken und spüren, dass sie sich wohler dabei fühlen.
Ich habe kürzlich ein total interessantes Buch gelesen, dort unterhielt sich eine Ärztin mit einem Quantenphysiker.
Er leitete ein durchaus spannendes Gespräch ein mit dem Satz:
"Die Mehrzahl der Menschen in meiner Umgebung erwartet von mir, dass ich mich im Rahmen IHRER Lebensbereiche, IHRER Realität bewege. Und das stört mich auch nicht. Es ist eines der Gesetze, die ich als Mensch befolgen muss.
Jetzt allerdings gestatte ich mir, die Grenzen unseres Verhältnisses als Arzt und Patient zu überschreiten und Ihnen unverblümt zu sagen, warum ich um diese Unterhaltung gebeten habe...." (er sagte ihr dann Dinge, über die sie selbst nicht den Mut hatte, zu reden)
Es stellt richtig gut dar, wie eine eigene gefestigte Struktur mitgeteilt werden kann, ohne anmaßend zu wirken oder der Umwelt das Gefühl zu geben, wir wehren uns... Wir vertreten nur unsere Einstellung UNSERE Realität... und das sollten wir auch ausleben, ohne einen Gedanken zu verschwenden was andere darüber denken. Natürlich auch in dem Rahmen, wie man die kulturellen "Bedingungen, Gesetze, Gepflogenheiten" kenntWird das beachtet, erfahren wir nicht nur positive Denkstrukturen in uns, sondern wir erfahren Wertschätzung von anderen Menschen... wir lassen uns ja nicht mehr in ein Profil pressen.... und achten andererseits immer die Gesetze der anderen. Da wo wir Wertschätzung erfahren, gibt es keinen Grund, verlassen zu werden.... und die Angst löst sich in Wohlgefallen auf.
Ein Kreis, der sich schließt...![]()
Alles Liebe für Dich , Mary
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21.10.2007, 15:57
AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??
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21.10.2007, 16:12
AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??
Diese Geschichte kenne ich mit einem Frosch:
Zitat von Inaktiver User
Der fiel in eine große Kanne mit Milch und hatte große Angst vorm Ertrinken... So strampelte er solange, bis aus der Milch Sahne wurde
Alles Liebe, Mary
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21.10.2007, 17:06Inaktiver User
AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??
Aus der Milch Sahne
Zitat von Mary.poppins
Da hätte er aber lange strampeln können *kicher*
Entweder Butter aus der Milch oder Sahne die steif geschlagen wurde

So kann Optimismus nicht funktionieren *gg*
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21.10.2007, 19:12
AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??
*räusper* .... Butter... genau Butter... *kicher* ich war von Deinem Sahnetopf betüdelt ...
Zitat von Inaktiver User

lieben Gruss, Mary
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21.10.2007, 19:25
AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??
An den Selffullfilling Prophecies ist durchaus etwas dran, weil eine Art Teufelskreis daraus entstehen kann. Wenn ich beispielsweise permanent Anzeichen dafür suche, dass mein Partner fremd geht, ständig eifersüchtig bin, ihn kontrolliere, dann wird er es früher oder später wohl auch tun - und wenn es nur aus dem Glauben (Trotz) heraus ist: sie denkt das ich es tue, dann kann ich es auch tun. Aber ich glaube nicht, dass es bei Lara so schlimm ist, oder? Dennoch denke ich, dass dieses ewige Think positive nicht gesund ist. Ich finde jetzt keine Quellen (in der Zeit gab es mal einen Artikel), aber ich habe auch schon Untersuchungen darüber gelesen, dass positives Denken krank macht - wegen mangelnder Psychohygiene. Finde ich auch logisch. Wenn ich ständig versuche negative Gefühle zu unterdrücken etc. Ich habe es ja bereits geschrieben; ich denke es kommt immer auf das richtige Maß an.
@Lara: Ja, es nervt, wenn alle anderen meinen, dass man zu pessimistisch ist und es einem immer wieder sagen. Aber da versuche ich es positiv zu sehen: sie wollen mir ja nichts Böses -im Gegenteil. Und manchmal ist es ja auch hilfreich, wenn einem jmd. in einer bestimmten Situation auch mal die Augen öffnet und man erkennt, dass alles auch eine gute Seite haben kann.
Was die Sache mit Deinem Partner angeht: ich finde man sollte sich auch mal vor Augen halten, dass alles auch ein Ende haben kann. Mein Freund und ich leben nach dieser Devise: wir sind zwar sehr glücklich und lieben uns, aber wir tun auch nicht so als ob es für immer und ewig wäre. Natürlich kann es auch passieren, dass wir uns trennen und das ist völlig in Ordnung. Aber im Moment ist das nicht der Fall und wir genießen das. Wir beide empfinden das als echte Erleichterung und Bereicherung für unsere Beziehung, auch wenn es für manche sehr befremdlich wirken mag. In erster Linie muss ich doch mit mir gut leben können, wenn ich mich selbst liebe, dann kann ich auch andere Menschen lieben, denn dann klammere ich nicht und habe keine Angst davor verlassen zu werden. Ich glaube das ist oft das Grundproblem vieler Beziehungen; die Angst vor dem Alleinsein.Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.
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23.10.2007, 18:23
AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??
hallo lara,
mein tipp wäre: carpe diem!
versuche einfach, das leben (sowie dich und deinen freund) zu lieben und die gegenwart zu genießen. vertraue dem leben und vertraue dir (und deinem freund). versuche mehr und bewusster im jetzt zu leben, saug es in dich auf, nimm es ganz bewusst wahr und freu dich dran. dein leben, was du jetzt lebst, ist alles was du hast!!! du weißt nicht, was danach kommt, also nimm es einfach dankbar an und freu dich drüber.
nimm die verantwortung für dein leben selbst in die hand, glaube nicht daran, dass das schicksal macht über dich hat und dir dein glück, was du gerade erlebst wieder wegnimmt. selbst wenn es passiert, solltest du einfach glauben, dass es immer weiter geht. irgendwie geht es immer weiter und am ende wird alles gut - hier spricht der unverbesserliche optimist, der aber durchaus auch nicht ohne zweifel und ängste ist ;-) , also glaube an deine eigene kraft. versuche die vergangenheit hinter dir zu lassen und blicke mehr nach vorne. vielleicht lebst du einfach zu sehr in der vergangenheit?
das waren jetzt so meine spontanen gedanken dazu. vielleicht gibt es dir ja den einen oder anderen denkanstoß...
LG
blackdog
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23.10.2007, 19:17Inaktiver User
AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??
Hallo Lara,
Wenn ich dich hier so lese, dann habe ich ehrlich gesagt gar nicht das Gefühl, du wärst ein Mensch mit deutlicher pessimistischer Lebenshaltung- wirklich nicht.
Letztlich führst du als Beispiel deine Beziehung an - mit dem Tenor des Altersunterschieds bzw. deine Umgebung mit darin relativ häufig vorkommenden ( deiner Meinung nach..und ich kann so was auch verstehen
) nicht so glücklichen Beziehungen.Dann noch den Faktor 'Stabilität' bzw 'Kontinuität' oder eben fehlen derselben.
Da hättest du jetzt genau zwei Felder, mit welchen du dich uU beschäftigen kannst....so in der Art und Weise zB, wie
Mary.poppins & the_second sehr schön dargestellt haben.
Dem kann ich auch im Moment nix hinzufügen, waren schon sehr gute Beiträge.
Und so zwei Bereiche..sind zum Glück ja recht übersichtlich
Ach ja- auch die 'schlechten Seiten' zu sehen und womögliche Gefahren, welche da im Leben lauern...finde ich hat mit Pessimismus per se nichts zu tun.Es gibt sie - und das kann man niemals leugnen und solche Gedankengänge lassen sich auch nie abstellen- der Unterschied zwischen einem Pessimisten und einem Optimisten besteht für mich auch nicht darin, das sie beide völlig unterschiedliche *realitäten* sehen..sondern das der Optimistischere Ansatz sich darin findet, das er wohl wissend ob der möglichen Negativitäten des Lebens trotzdem stets auch den möglichen positiven Fokus wirklich(!) Raum und Leben einräumt - das macht das Leben grösser, Spielräume grösser und gelebte/lebbare Realitäten vielfältiger.
@ Mary.poppins
Ich habe kürzlich ein total interessantes Buch gelesen, dort unterhielt sich eine Ärztin mit einem Quantenphysiker.
Weist du noch, wie dieses Buch heisst ? Hört sich sehr spannend an...wäre schön, wenn du den Titel vllt mal nennen könntest
Grüsse Tory
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23.10.2007, 19:54
AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??
Liebe Tory,
Zitat von Inaktiver User
es ist von Olga Kharitidi "Das Land der weißen Seele".
Olga selbst ist diese Ärztin und gebürtige Russin, lebte in Sibirien und arbeitete in einer psychiatrischen Klinik.
Heute lebt und praktiziert sie in den USA. Bei dem Buch handelt es sich um Teile ihrer eigenen Tagebücher.
Ich werde mir von ihr auch noch "Samarkand" holen. Das soll noch besser sein
lieben Gruß, Mary
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23.10.2007, 20:14Inaktiver User
AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??
Vielen Dank Mary.poppins
Das ging ja jetzt schnell- manche Wünsche werden so schnell erfüllt, so schnell kann man gar nicht denken
Hört sich wirklich spannend an...das werde ich mir auf jeden Fall ansehen bzw lesen
Viele Grüsse Tory
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23.10.2007, 21:14
AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??
Bitte bitte Tory, gern geschehn!
Zitat von Inaktiver User
Tory, mir hat Deinen Wunsch wer "gesteckt" ....
lieben Gruss, Mary


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