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  1. Inaktiver User

    AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    . Vielleicht ist es auch eine selektive Warnehmung: schlecht gelaufenes bleibt eher in Erinnerung als gut gelaufenes.

    Irgendwann hatte ich die Erkenntnis, da es keine höhere Macht gibt die einem das Leben schlecht macht => es wird einem nichts weg genommen. Es ist eine Frage welche Sichtweise man selbst dazu hat.

    1. Taurig sein weil einem etwas "weggenommen" wude
    2. Froh sein, dass man etwas überhaupt einmal erfahren durfte.


    Die Freude am Leben wird in meinen Augen nicht durch pessimismus oder optimisus beeinträchtigt sondern mit der Einstellung und Erwartungshaltung eines selbst.

    Gesehen auf die Lebenszeit ist das noch nicht einmal ein Fingerschnipp.
    hallo alessandro

    ja, ich habe eine sehr selektive wahrnehmung, hast mich erwischt

    diese "höhere macht" wird mir in meinem umfeld aber dauernd unter die nase gerieben. z.b.
    "denk positiv dann gehts dir auch gut"
    "wer unten ist, ist selber schuld"
    usw. ich kanns schon nicht mehr hören!

    dieses 2. kann ich nocht nicht mit mir vereinbaren. ich bin der typ der immer die superlative will! gibts nicht ich weiss!
    wenn ich eine tolle ehe hatte aber diese nicht mehr besteht, kann ich mich nicht darüber freuen dass ich überhaupt die chance hatte diese ehe zu führen, sondern denke daran dass sie nicht mehr existiert.

    meine lebenszeit ist leider nicht unbegrenzt und die hälfte habe ich hinter mir!

    danke für deine worte

    lara

  2. Inaktiver User

    AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??

    Hallo Lara,

    Aussprüche wie "denk positiv dann gehts dir auch gut" und "wer unten ist, ist selber schuld" sind in meinen Augen nichtssagend. Gerade der letzte Satz stimmt doch gar nicht. Auch äußere Umstände können einen nach unten befördern. Es ist eher die Frage wie gehe ich mit Rückschlägen um. Bin ich aktiv oder passiv ist. Jemand der aktiv bzw. auch proaktiv agiert ist in meinen Augen klar im Vorteil. Nicht reagieren sondern agieren. Sicher ist die Lebenszeit begrenzt - es ist die Frage wie gehe ich damit um. Würdest du dein Leben ändern wenn du heute erfahren würdest, dass du nur noch 1 Tag/ Woche/ Monat/ Jahr leben würdest? Und falls die Antwort ja ist: Warum lebst du dann nicht das Leben was du gerne leben würdest? In meinen Augen ist es egal wieviel "Restleben" noch zur Verfügung steht. Ich für mich habe entschieden, dass ich nicht im Alter auf mein Leben zurückblicken möchte um mir zu denken: Hättest du blos .... Ich möchte zurückblicken und sagen: es war nicht alles perfekt, aber ich habe meine Chancen genutzt. Allein aus dieser Haltung ergibt sich schon eine andere Sicht auf viele Dinge. Natürlich ist das nicht die einzige Möglichkeit sein Leben zu leben - ich finde sie aber sehr attraktiv. Bestärkt wurde ich übrigens durch Philosophiekurse. Nicht etwas durch die Philosophen, sondern durch die Teilnehmer. Da waren viele Älter und einige davon erschienen sehr verbittert - eins meiner Lebensziele ist es nicht verbittert zu werden. Ich wünsche dir, dass du zu schätzen lernst was du mal hattest und dich daran erfreuen kannst.

    Ich wünsche noch einen schönen Abend

  3. User Info Menu

    AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    bis jetzt hatte ich kein problem mit mir und meiner einstellung, aber in letzter zeit wird mir von aussen öfters klar gemacht, dass positives denken "in mode" ist und ich doch auch gefälligst so zu denken habe
    lara
    Hey Lara ... ... ich glaube, du bist unglücklicher, weil dir Menschen einreden wollen, wie du gefälligst zu sein hast!
    Wieso solltest du etwas daran ändern, wenn du glücklich damit bist?
    Solange du den anderen damit nicht weh tust???

    Du willst dich gar nicht ändern!!!! ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ich denke, dass du schon auf einem guten Weg bist, da du dein "Problem" erkannt hast!
    Sorry Marie ... das hat sie nicht!
    Sie gibt nur das wieder, was sie von anderen ständig vorgekaut bekommt.

    Sie fällt noch. Sie genießt gerade den freien Fall, weshalb sie die Reißleine NICHT ziehen will! Sie wird zuerst am Boden aufklatschen müssen, damit sie das erkennt!


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    jetzt mal im ernst, meine lieben!

    geht diese änderung??? ich kanns mir nicht vorstellen! (der pessimist meldet sich wieder )
    "Jetzt mal im ernst, meine liebe!"
    Entschuldige bitte, wenn ich so offen bin!

    Du glaubst, im Recht zu sein ... OK, KEIN Problem (zumindest nicht für mich!)
    Weißt du aber, wie das enden wird?

    Mit deiner Einstellung wirst du deiner nächsten Umwelt (Freunde, Familie, Liebe/Partner???) wohl ziemlich auf den Wecker gehen ... nicht umsonst liegen sie dir ständig in den Ohren.

    Sie werden dieses Spielchen wohl nicht ewig mitspielen ... und einer nach dem anderen wird sich langsam aber sicher von dir verabschieden!
    Neue Freunde wirst du kaum finden, weil niemand kostbare Freizeit mit einem Miesepeter versauen will ... es wird eine ziemlich einsame Zukunft werden, und nur wenige werden dir auf lange Sicht bleiben.

    ENTWEDER ...
    du bleibst so "GLÜCKLICH" wie du jetzt bist, aber es werden immer weniger Menschen um dich werden ... falls dieser Fall nicht eh schon eingetreten ist.

    ODER ...
    du hältst duch mit deiner Jammerei zurück, um dein Umfeld nicht zu verlieren ... schluckst deswegen alles runter, frisst alles in dich rein ... und bekommst deshalb selbst Magengeschwüre und Depressionen, weil du dich fragst, weshalb dich denn niemand verstehen und so nehmen kann, wie du nun mal bist.
    Klar gibt's die! Aber die halten sowas auf Dauer nicht aus! Und du wirst deinen Freundeskreis alle paar Jahre einmal komplett austauschen müssen ... wenn du denn neue kennenlernen kannst. Denn solche lasse z.B. ich erst gar nicht an mich ran!

    ODER ...
    du versuchst wirklich, die Welt mit anderen Augen zu sehen!
    Die ganzen Kalendersprüche hier ... schön und gut ... die kennst du selber alle schon zur Genüge!
    Ich würde dich unterschätzen, glaubte ich, es wäre anders!

    Deshalb meine Vorschlag:
    Probier's doch mal mit der HARDCORE-Fastenkur für Pessimisten: Arbeite (z.B. ehrenamtlich) in einem Altersheim oder Krankenhaus ... da, wo Menschen täglich sterben ... da, wo Menschen WIRKLICH LEIDEN! Du wirst viel lernen, denn anderen geht es viel schlechter als dir !!! DAS solltest du zuerst erkennen!

    Dort bekommst du viele neue Eindrücke und Erfahrungen ... und du wirst sehen, dass es doch auch schöne Seiten in diesem Leben gibt, die man nicht immer anzweifeln muss.


    Du bist kein Pessimist ... ;-)))))))!
    Echte Pessimisten sind nicht mal glücklich, wenn sie unglücklich sind ... ... und du scheinst, ziemlich zufrieden mit deiner Situation zu sein!

    Eine Lösungsmöglichkeit stünde ja da oben, wie du dich ändern könntest ... aber ein Pessimist findet zu jeder Lösung wieder ein passendes Problem, um nicht glücklich sein zu müssen.

    ;-)))) ... Optimisten leiden, ohne zu klagen!
    ;-)))) ... Pessimisten klagen, ohne zu leiden!



    Du bist noch nicht am Boden aufgeknallt!
    Du bist noch nicht soweit, dich ändern zu wollen!

    Schönes Wochenende wünsch ich dir noch.

    lg
    cancer

  4. Inaktiver User

    AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??

    Zitat Zitat von Cancer70
    Hey Lara ... ... ich glaube, du bist unglücklicher, weil dir Menschen einreden wollen, wie du gefälligst zu sein hast!
    Wieso solltest du etwas daran ändern, wenn du glücklich damit bist?
    Solange du den anderen damit nicht weh tust???



    Sie fällt noch. Sie genießt gerade den freien Fall, weshalb sie die Reißleine NICHT ziehen will! Sie wird zuerst am Boden aufklatschen müssen, damit sie das erkennt!



    Mit deiner Einstellung wirst du deiner nächsten Umwelt (Freunde, Familie, Liebe/Partner???) wohl ziemlich auf den Wecker gehen ... nicht umsonst liegen sie dir ständig in den Ohren.

    Sie werden dieses Spielchen wohl nicht ewig mitspielen ... und einer nach dem anderen wird sich langsam aber sicher von dir verabschieden!
    Neue Freunde wirst du kaum finden, weil niemand kostbare Freizeit mit einem Miesepeter versauen will ... es wird eine ziemlich einsame Zukunft werden, und nur wenige werden dir auf lange Sicht bleiben.

    ENTWEDER ...
    du bleibst so "GLÜCKLICH" wie du jetzt bist, aber es werden immer weniger Menschen um dich werden ... falls dieser Fall nicht eh schon eingetreten ist.

    ODER ...
    du hältst duch mit deiner Jammerei zurück, um dein Umfeld nicht zu verlieren ... schluckst deswegen alles runter, frisst alles in dich rein ... und bekommst deshalb selbst Magengeschwüre und Depressionen, weil du dich fragst, weshalb dich denn niemand verstehen und so nehmen kann, wie du nun mal bist.
    Klar gibt's die! Aber die halten sowas auf Dauer nicht aus! Und du wirst deinen Freundeskreis alle paar Jahre einmal komplett austauschen müssen ... wenn du denn neue kennenlernen kannst. Denn solche lasse z.B. ich erst gar nicht an mich ran!


    Deshalb meine Vorschlag:
    Probier's doch mal mit der HARDCORE-Fastenkur für Pessimisten: Arbeite (z.B. ehrenamtlich) in einem Altersheim oder Krankenhaus ... da, wo Menschen täglich sterben ... da, wo Menschen WIRKLICH LEIDEN! Du wirst viel lernen, denn anderen geht es viel schlechter als dir !!! DAS solltest du zuerst erkennen!

    Dort bekommst du viele neue Eindrücke und Erfahrungen ... und du wirst sehen, dass es doch auch schöne Seiten in diesem Leben gibt, die man nicht immer anzweifeln muss.
    hallo

    ich gebe mal der reihe nach antwort auf deine sätze.

    ich bin nicht unglücklicher weil mir 2 menschen sgen, dass ich positiver denken soll, sondern es regt mich zum nachdenken an.

    ich wüsste nicht wohin ich fallen sollte.

    ich gehe übrigens niemandem auf den wecker, wie gesagt es sind 2 menschen in meinem leben und ich habe noch genug menschen um mich herum die anders von mir denken.
    ich bin bei meinen bekannten die anlaufstelle für ihre probleme, also so negativ kann ich nicht rüber kommen, wenn dauernd meine nähe gesucht wird

    nein, es haben sich keine menschen von mir abgewandt! ich habe extrem langjährige freunde, die meisten über 15 oder 20 jahre!

    ich arbeite viel ehrenamtlich auch in altersheimen wo ich mit meinem hund hingehe, ich arbeite auch als fahrerin von aidskranken, früher betreute ich kleinkinder deren eltern arbeiten gingen, alles ehrenamtlich.
    also daran kannst nicht liegen, ich sehe genug schicksale, glaub mir.


    ich glaube es gibt einfach positivere menschen und negativere menschen, das ist AUCH charaktersache.

    lara

  5. User Info Menu

    AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??

    Hallo Lara,
    perfektionistisch bist Du auch, oder?
    Du hast es ja selbst schon geschrieben: es ist Charaktersache. Ich bin auch von Natur aus pessimistisch: ich bin Zweckpessimistin und lebe damit sehr gut. Manchmal wünschte ich mir durchaus, ich hätte eine positivere Lebenseinstellung und würde immer lachend durch's Leben laufen...so bin ich aber nun mal nicht. Ich erwarte lieber das Schlimmere, wenn es eintritt, bin ich nicht so enttäuscht und wenn es besser kommt, dann freue ich mich. Ich denke es ist wie mit allen Dingen: so lange es in einem vernünftigen Verhältnis ist, kann man damit sehr gut leben.
    Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.

  6. Inaktiver User

    AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??

    Ich glaube, das Beste ist ein Realist zu werden ;-).

  7. User Info Menu

    AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??

    Hallo Lara,

    irgendwie bist du ziemlich im Zwiespalt mit dir selbst oder du machst aus einer Mücke einen Elefanten!!!!!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ich bin der geborene pessimist!
    War das nicht ernst gemeint???


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    in letzter zeit wird mir von aussen öfters klar gemacht, dass positives denken "in mode" ist und ich doch auch gefälligst so zu denken habe.
    Öfters???
    Na ja ... OK ... das kann genauso ICH falsch verstanden haben. 2 Menschen ... öfters ... klar, kann's auch geben.



    Und nun dein letztes Posting:
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ich glaube es gibt einfach positivere menschen und negativere menschen, das ist AUCH charaktersache.
    Stimmt!
    Ich denke, darauf können wir uns einigen. Einmal läuft das Leben besser, einmal eben schlechter ... das sind so Phasen. Und wahrscheinlich passt sich die persönliche Stimmungslage dann diesen Phasen an und man zickt ein wenig mehr rum oder weniger.

    Nennen wir es "positivere" Phasen und "negativere"! Wenn man das nüchtern betrachtet, dann ist das wohl auch bei positiv denkenden Menschen zwischendurch mal normal!


    Und manchmal neigt man dazu, ein wenig zu übertreiben, um ... ... ein paar Schulterklopfe mit "Kopf hoch! Wird schon wieder!" abzufischen mit überspitzten Formulierungen und einer hinterhergeworfenen Frage ... ich dachte mir gleich, dass du sehr wohl in der Lage bist, damit selbst umgehen zu können.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ich bin der geborene pessimist!

    Ich hab's mir gedacht, dass es nicht so schlimm sein kann, wie es vielleicht in deinem ersten Posting rüberkam!

    Ich wünsch dir noch ein schönes Wochenende.
    lg
    cancer




    P.S.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich glaube, das Beste ist ein Realist zu werden ;-).
    Realisten sind nur skeptische Optimisten.


    Skeptische Pessimisten sind Verzweifler, weil man sich nicht einmal mehr auf das Unglück verlassen kann!


  8. Inaktiver User

    AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??

    Zitat von Claudia1970
    Ich glaube, das Beste ist ein Realist zu werden ;-).
    Realisten sind nur skeptische Optimisten.



    ----hallo ihr 2!

    DAS gefällt mir. ich glaube damit kann ich mich anfreunden. ich bin ein skeptischer optimist oder ein ab und an optimistischer pesimist !

    lara

  9. Inaktiver User

    AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??

    Zitat Zitat von Sourgirl
    Hallo Lara,
    perfektionistisch bist Du auch, oder?
    Du hast es ja selbst schon geschrieben: es ist Charaktersache. Ich bin auch von Natur aus pessimistisch: ich bin Zweckpessimistin und lebe damit sehr gut. Manchmal wünschte ich mir durchaus, ich hätte eine positivere Lebenseinstellung und würde immer lachend durch's Leben laufen...so bin ich aber nun mal nicht. Ich erwarte lieber das Schlimmere, wenn es eintritt, bin ich nicht so enttäuscht und wenn es besser kommt, dann freue ich mich. Ich denke es ist wie mit allen Dingen: so lange es in einem vernünftigen Verhältnis ist, kann man damit sehr gut leben.
    ich denke du triffst es ziemlich genau. nur will ich mich für meinen charakterzug einfach nicht entschuldigen müssen und mir vorhaltungen machen lassen, dass DIES nicht NORMAL ist wie ich bin.
    ich fahre nicht schlecht bis jetzt, sicher wäre ein wenig opitmismus mehr nicht schlecht, vielleicht lerne ich es noch.

    lara

  10. User Info Menu

    smirk AW: Kann aus einem Pessimisten ein Optimist werden??

    Also Lara 06, mit diesen Ratschlägen Think pink; You can get it if you want it, kann für manche Menschen, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind möglicherweise stimmen; ist aber nicht so häufig, freue Dich über die KLEINEN DINGE des Lebens, die Dinge die zu geschafft hast, erreicht hast und wenn mal was schief läuft, versuche die Rückschläge zu überwinden und HOFFE, dass es nur besser werden kann! Alles Gute

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