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  1. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Ach so, ist mir noch beim Katzenfutterholen eingefallen:

    Ich glaube/denke zu wissen/befürchte: Ich bin ein Mensch der zum Identitätsempfinden Kontinuität und eine gewisse Verlässlichkeit und Gewissheit für seine Entwicklung braucht, auch eine gewisse Stabilität von außen (beruflich).

    Liebe Sandfloh,

    Geht Dir das speziell auch so? Habe ich das richtig, zumindest in Teilaspekten, verstanden?

    Seufz, den Gehaltsaspekt (habe gerade in Mary's Zitat gelesen) würde ich aber nicht verachten.

    LG herbstblatt2

  2. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Liebe Seawasp,

    ja, ich kenne auch einen Mann, der mal so ein Erlebnis hatte, von dem er selber sagt, es habe ihn völlig verwandelt. Also Deines war dann vielleicht nicht so genau dem entsprechend.

    Er hat mal gesagt, früher habe er an allem und dem Sinn seines Lebens und ob er beruflich durchkommt - ist normal in unserem Beruf -
    gezweifelt. Eigentlich war es nur ein kleines Erlebnis. Eines Tages wäre genau vor seiner Werkstatt beinahe ein Autounfall passiert. Dadurch, dass die Straße überfroren war, ist aber fast nichts passiert (wobei vielleicht auch die Eisglätte die Ursache war). Es war wohl ganz eigenartig. Ein Auto hat sich dann wohl in sich selber gedreht und ist nirgendwo aufgeschlagen. Ich weiß nicht, ob ich es richtig in Erinnerung habe, es ist schon so lange her und es war ein Kollege aus einer Werkstatt weit in Bayern, wo ich mal eine Zeit lang freie Mitarbeiterin war.

    Er sagte, alle Ängste hätten sich plötzlich in ihm aufgelöst und wären auch nicht wiedergekommen. Es wäre wie ein Wunder gewesen.

    Es klingt wahrscheinlich kindisch. Tief in mir sitzt auch eine Identität, die frei und stark und sicher ist. Ich habe sie eingeschlossen. Ich spüre das irgendwie.

    LG herbstblatt2

  3. User Info Menu

    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Es klingt wahrscheinlich kindisch. Tief in mir sitzt auch eine Identität, die frei und stark und sicher ist. Ich habe sie eingeschlossen. Ich spüre das irgendwie.

    LG herbstblatt2
    Liebes Herbstblatt!

    Das klingt ganz und gar nicht kindisch! Dieses Gefühl kenne ich auch sehr gut. Mitunter bin ich ganz in dieser freien und sicheren Identität und weiß: Das bin ich und das bzw. ich gefalle mir.
    Dann aber nehmen wieder Sorgen und Ängste überhand und diese innere Identität zieht sich ganz zurück. Ich bin dann nur damit befasst zu kämpfen.

    Es gibt aber Methoden - bei mir ist das Yoga - mit denen es mir mitunter gelingt, mich wieder ganz mit mir im Reinen zu fühlen. Ich versuche oft, wenn dies der Fall ist, ganz genau zu erspüren, wie sich das anfühlt, um dieses Gefühl wieder aufrufen zu können. Leider gelingt dies aber nicht durch den Willen.

    Herzliche Grüße!

    Massashi

  4. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Liebe Seawasp,

    ja, ich kenne auch einen Mann, der mal so ein Erlebnis hatte, von dem er selber sagt, es habe ihn völlig verwandelt. Also Deines war dann vielleicht nicht so genau dem entsprechend.

    Er hat mal gesagt, früher habe er an allem und dem Sinn seines Lebens und ob er beruflich durchkommt - ist normal in unserem Beruf -
    gezweifelt. Eigentlich war es nur ein kleines Erlebnis. Eines Tages wäre genau vor seiner Werkstatt beinahe ein Autounfall passiert. Dadurch, dass die Straße überfroren war, ist aber fast nichts passiert (wobei vielleicht auch die Eisglätte die Ursache war). Es war wohl ganz eigenartig. Ein Auto hat sich dann wohl in sich selber gedreht und ist nirgendwo aufgeschlagen. Ich weiß nicht, ob ich es richtig in Erinnerung habe, es ist schon so lange her und es war ein Kollege aus einer Werkstatt weit in Bayern, wo ich mal eine Zeit lang freie Mitarbeiterin war.

    Er sagte, alle Ängste hätten sich plötzlich in ihm aufgelöst und wären auch nicht wiedergekommen. Es wäre wie ein Wunder gewesen.

    Es klingt wahrscheinlich kindisch. Tief in mir sitzt auch eine Identität, die frei und stark und sicher ist. Ich habe sie eingeschlossen. Ich spüre das irgendwie.

    LG herbstblatt2
    herbstblatt,

    das klingt überhaupt nicht kindisch. Jeder von uns ist stark. Aber eben auch schwach. Jeder hat Ängste - sie sind etwas ganz natürliches, und sie sind überlebenswichtig.

    Wenn jemand behauptet, völlig angstfrei zu sein, legt das eher den Schluss nahe, dass er verdrängt und kompensiert, oder kontraphobisch ist, oder er hat eine Hirnschädigung. Nichts davon ist wirklich wünschenswert.

    Du schreibst, Du habest eine prima freiberufliche Tätigkeit. Was Dir fehlt ist Kontinuität und Sicherheit.

    Kontinuität ist für Freiberufler eine sehr schwierige Grösse - ich denke, dass niemand zum Freiberufler taugt, der sich mit der Unsicherheit, die dieses Dasein grundsätzlich mit sich bringt, grundlegend unwohl fühlt. Im Wort Freiberufler steckt die Freiheit, die mit sich bringt, dass man Risiken eingehen, sich aus der Deckung wagen, eigene Wege gehen muss - und zu akzeptieren, dass diese Wege immer auch mit Konsequenzen verbunden sind, zu denen auch ein Scheitern gehören kann.

    Wem das "zuviel" Risiko ist, der ist vermutlich glücklicher, wenn er als Angestellter ein festes Gehalt kassiert, während ein anderer für ihn unternehmerische Risiken trägt.

    Sicherheit gewährt aber auch das nicht - jeder Mensch kann beispielsweise seinen Arbeitsplatz verlieren, krank werden, arbeitsunfähig.

    Vielleicht ist das freiberufliche Leben für Dich HEUTE nicht mehr richtig, und es täte Dir wohl, monatlich mit festen Einnahmen rechnen zu können, auch wenn der Job dahinter nicht mehr so prima wäre?

    Grüssle
    Seawasp

  5. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Zitat Zitat von sandfloh
    Darüber habe ich auch vorhin noch nachgedacht. Mir wurde ja gesagt, ich könnte nicht durchhalten und mich nicht mit anderen messen, sondern lieber was Neues beginnen. Mit meinem damaligen beruflichen Wechsel habe ich es mir aber im Grunde mindestens genauso schwer gemacht, als wenn ich mich in meinem eigentlichen Job versucht hätte. Ist das nun ein Weglaufen oder das Sich-Stellen einer Herausforderung? Ist es positiver, in einer Situation zu verharren, auch unglücklich, nur um durchzuhalten, oder ist die Flexibilität, sich auch Neuem zu stellen, nicht ebenso gut?
    Nur ganz kurz, weil mir das in deinem Eingangsposting gleich auffiel. Ich finde, diese "Analyse" der Therapeutin, du seist geschont worden und hättest nicht gelernt, durchzuhalten, etwas oberflächlich. Es ist halt naheliegend, aus der Erkrankung so etwas zu machen, aber deshalb muss es noch längst nicht stimmen. Wenn so ein Satz erst mal ausgesprochen ist, dann nagt er an einem. Das kenne ich sehr gut, weil ich auch schon ein paar solcher Sätze zu hören bekommen habe.

    In einem klugen Buch habe ich mal gelesen: "Durchhalten allein ist keine Lösung." Ist das nicht sehr wahr?

    Du klingst für mich nicht wie jemand, der nicht durchhalten kann. Im Gegenteil, du hast das Studium durchgezogen, obwohl das gar nicht "deins" war. Da kenne ich viele Leute, die weit wankelmütiger sind.

    Es ist ein schmaler Grat: Wann ist Durchhalten sinnvoll, und wann braucht man einen Wechsel? Identität heißt doch auch: Den eigenen Empfindungen trauen. Und ich finde deine Gedanken in diesem Punkt, die ich oben zitiert habe, sehr gut nachzuvollziehen. Natürlich ist es toll, etwas Neues anzufangen!

    "Nicht durchhalten" hieße doch, hier was anzufangen und dort, und dann nichts fertig zu bringen. Das ist doch was anderes als sich verändern und entwickeln. Man muss und kann doch nicht sein Leben lang denselben Trott gehen.


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    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Hallo ihr Lieben,

    konnte leider ein paar Tage nicht schreiben, Rechner kaputt, viele Termine...jetzt bin ich auf dem Sprung ins verlängerte Wochenende bei einer Freundin...

    Wenn wir von Erwartungen reden, dann sollte man sich wohl zuerst mal fragen-- geht es um MEINE Erwartungen oder um die der ANDEREN?

    Wenn ich mich selber ansehe, dann muss ich zugeben, daß ich für mich alleine mit vielem einverstanden erkläre......aber im Hinblick auf das, was andere denken - dann plötzlich diesen ERwartungen nicht merh gerecht fühle.......und ich mich DANN schlechter fühle!!
    @Kenzia
    Das Thema Erwartungen ist ein großes bei mir und daran arbeite ich derzeit sehr. Sobald ich auf andere schaue, vergleiche ich und fühle ich mich schlechter...

    sandfloh.

    sagt ihr das ennegramm was? der ausspruch von deiner mutter dass du alles kannst - das waere eine typische 9. und dann kann ich nur sagen - willkommen im club! wir koennen naemlich alles ein wenig - und das ist unser dilema !
    @aleta
    Einen Eneagramm-Test habe ich vor kurzem sogar gemacht. Bei mir sind die 2 und 9 fast gleich stark ausgeprägt, die 2 minimal höher.

    auch eine gewisse Stabilität von außen (beruflich).

    Liebe Sandfloh,

    Geht Dir das speziell auch so? Habe ich das richtig, zumindest in Teilaspekten, verstanden?
    Mir geht es auch so, dass ich eine gewisse Sicherheit brauche. Es ist nicht so, dass ich ein üppiges Gehalt benötige, um einen hohen Lebensstandard zu halten. Ich lebe eigentlich sehr einfach, habe keine teuren Hobbys und keinen Schuh- oder Klamottentick, muss nicht auf die Malediven, fahre kein Auto...ich komme also mit recht wenig aus, ohne dass ich das Gefühl habe, mich einschränken zu müssen.

    Dass eine Festanstellung nur eine trügerische Sicherheit bietet, habe ich selbst gerade erfahren. Meine Ex-Kollegen verlieren ihren Job, weil der Hauptauftrag weggebrochen ist. Ich habe selbst einen anderen Job verloren.

    "Durchhalten allein ist keine Lösung." Ist das nicht sehr wahr?

    Du klingst für mich nicht wie jemand, der nicht durchhalten kann. Im Gegenteil, du hast das Studium durchgezogen, obwohl das gar nicht "deins" war. Da kenne ich viele Leute, die weit wankelmütiger sind.

    Es ist ein schmaler Grat: Wann ist Durchhalten sinnvoll, und wann braucht man einen Wechsel? Identität heißt doch auch: Den eigenen Empfindungen trauen.
    @Rondella
    Doch, Durchhalten allein ist sicherlich keine Lösung. Wahrscheinlich liegt der Königsweg irgendwo in der Mitte, wie fast immer. Die Äußerungen der Therapeutin sind oft provokant, vielleicht will sie mich aus der Reserve locken, meine "neuralgischen Punkte" treffen. Und ich springe ja drauf an, also liegt da wohl etwas verborgen. Fakt ist, dass ich mich sehr leicht verunsichern lasse und meinem eigenen Gefühl nicht traue. Und ich neige dazu, mir vieles von Anfang an schlechtzureden oder Argumente dagegen zu finden, sodass ich schon vorher scheue...das heißt wahrscheinlich, dass ich selten überhaupt mal an den Punkt komme, an dem ich das Gefühl habe: JA! DAS IST ES!

    Ich werde dazu nachher auf der Zugfahrt noch ein paar Sachen aufschreiben. Vor Mitte nächster Woche werde ich leider nicht zum Schreiben hier kommen.

    Deshalb wünsche ich euch allen ein tolles Wochenende und einen guten Start in die nächste Woche!

    Liebe Grüße,
    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?

  7. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Liebe Aleta,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mir jeden Tag denke, es kann der letzte sein. Ich finde es schöner, da eine Reihe zu sehen, eine Reihe von Tagen, in der ich mich weiterentwickle, alleine und mit meinen Freunden, Nachbarn, Bekannten und Kollegen. Und auch akzeptiere, dass es Phasen der Rückentwicklung gibt.

    Liebe Seawasp,

    ja, da hast Du wirklich Recht, ich bin vielleicht mehr ein Typ für Festanstellungen. Ich bewerbe mich auch, wenn ich mitbekomme, dass es da etwas gibt, allerdings mehr im engeren Ortsraum, da ich noch einen 17jährigen Zwölftklässler bei mir habe. Aber danach kann ich mir vorstellen wieder weiterzuziehen.

    Liebe Grüße und allen noch ein schönes Wochenende herbstblatt2
    Geändert von Inaktiver User (27.10.2007 um 21:37 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich schreibe einfach nur mal schnell paar Grüße hierher

    Herbstblatt, Du möchtest, dass dieser Strang weiter geht?
    Was beschäftigt Dich denn genau?

    Alles liebe, Mary

  9. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Liebe Mary.poppins,

    ach so, da kam ja jetzt schnell Dein nächster Beitrag. Eigentlich wollte ich noch hinzuschreiben, dass ich zweimal in der Woche Reklamezettel und Wochenblätter austrage und dann über mehrere Gebiete und jeweils so ziemlich einen Dreiviertel- bis über einen Mehrganzentagn, je nach Volumen eben. Da meine Stadt viele steile Hanglagen hat und ich oft Aushilfe in völlig verschiedenen Gebieten mache, ist das manchmal, auch vom Wetter und Jahreszeiten abhängig, harte Arbeit.

    Ich dachte, das gehört auch zu meiner beruflichen Identität. Obwohl es ja eine Notregelung ist und sehr schlecht bezahlt.

    Es bringt mich dennoch weiter:

    1. Es ist da ein Superarbeitsklima zwischen Gebietseinteilern, Austrägern und Kontrolleuren, freundlich und rücksichtsvoll und sehr hilfsbereit untereinander, ich natürlich auch. Da könnte wohl mancher Großbetrieb darauf stolz sein. Ich kann da auch völlig flexibel sagen: Die nächsten zwei Wochen oder sogar morgen habe ich Aufträge und kann nicht hier arbeiten. Umgekehrt kann mich ein Gebietsanteiler anrufen und sagen: Frau herbstblatt2, wir haben heute einen Ausfall - und dann laufe ich sofort los, wenn ich irgend kann.

    2. Ich habe seitdem eine hohe Achtung vor Zeitungsausträgern. Früher habe ich darüber kaum nachgedacht, was sie so tun.


    Liebe Mary.poppins,

    um auf Deine Frage zu antworten: Ich glaube, sandfloh geht es ziemlich um berufliche Identität, die ein Teil unserer gesamten Identität ist. Liebe sandfloh, wenn ich es jetzt zu einseitig sehe, dann korrigiere mich bitte!

    Ich selber habe Schwierigkeiten mit meiner beruflichen Identität als einen großen Teil meiner Gesamtidentität. Meine anderen Anteile scheinen mir zu stimmen, also mein soziales Umfeld ist für mich zufriedenstellend und behaglich (über einen großen Kirchenchor, daraus sich ergebende Verflechtungen, über meine Kinder und ihre sozialen Umfelder und meine befruchten sich gegenseitig). Also da lebe ich wirklich behaglich und tue auch selber viel dafür, z. B. durch ehrenamtliches Engagement, Nachbarschaftshilfe.

    Habe ich jetzt Deine Frage beantwortet? Mir scheint eben, da haben sandfloh und ich etwas gemeinsam oder ähnlich, dass wir diese berufliche Identität vermissen. Aber ich kenne Frauen, die jahrelang für ihre Familie da waren und sie haben diese Unruhe nicht und sind zufrieden und ihrer Männer auch und ...

    LG herbstblatt2

  10. User Info Menu

    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich glaube, sandfloh geht es ziemlich um berufliche Identität, die ein Teil unserer gesamten Identität ist. Liebe sandfloh, wenn ich es jetzt zu einseitig sehe, dann korrigiere mich bitte!

    LG herbstblatt2
    Liebe herbstblatt,

    in erster Linie geht es bestimmt um berufliche Identität. Aber wie du schreibst: Die berufliche Identität ist nur ein Teil unserer gesamten Identität. Ich als Mensch sandfloh bringe noch viel mehr mit als meinen Job...

    Aber ich habe festgestellt, dass man von vielen Menschen über den Job definiert und "einsortiert" wird. Das ist etwas, das ich überhaupt nicht mag, weil es eben nicht (nur) das ist, was mich als Menschen ausmacht. Aber das kenne ich halt auch aus der Familie (Vater, Oma, Großtante): Der Mensch zählt nur dann etwas, wenn er einen tollen Titel und eine möglichst hohe Position hat. Oder sich zumindest mit solchen Personen umgibt...das ist nämlich auch so eine lustige Eigenart meiner Familienmitglieder: Sie brüsten sich immer damit, wen sie alles kennen (Chefärzte, Professoren, Vorstandsvorsitzende...)...macht sie das zu besseren Menschen?

    Ich habe dieses "Titel-Denken" leider immer wieder erlebt und ein Stück weit verinnerlicht - nicht in Bezug auf andere Menschen, sondern auf mich selbst. Das heißt, dass mich immer wieder die Erwartungen, die andere an mich stellen, "packen" und ich mich frage, ob ich nicht mehr hätte aus meinem Leben machen können. Selten so bewusst als Sinnfrage, sondern dann, wenn ich mich (zunächst unbewusst) mit anderen vergleiche. Ich komme zwar immer wieder zu dem Schluss, dass mir nicht der Sinn nach dem Durchmarsch auf der Karriereleiter steht, und ich brauche auch keine Statussymbole (wie z. B. mein Vater). Aber irgendwo tief drinnen scheint es doch noch diese Instanz zu geben, die mir, meinem eigenen Weg und einer wirklich echten, tiefen Zufriedenheit im Wege steht.

    Nachdenkliche Grüße von
    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?

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