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  1. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    und sandfloh,

    um eine kurze, konkrete antwort auf deine frage zu geben - fuer mich ist das echt sein, authentisch sein, bei sich angekommen. ich habe fuer mich entdeckt, dass meditation ein guter weg ist mit seinem reinen selbst in verbindung zu kommen.
    nenn es deine seele, dein ich, deine intuition - das bist du und das war schon immer da und das warst schon immer du.
    nur zuzuhoeren ist manchmal ganz schoen anstrengend
    ich bin noch ganz am anfang

    einen schoenen tag
    aleta

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    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Zitat Zitat von Sue1
    Ich denke manchmal aendert man sich im Leben und manchmal wenn man aelter wird ist man nicht mehr so flexibel wie wenn man jung ist....
    Ich denke es ist irgendwie so, hoffe ich kann das jetzt wieder richtig wiedergeben: Du musst wissen ob du der stehende Baum bist der seine Wurzeln legen moechte auch wenn Leute an einen vorbeiziehen....oder bist Du der Schmetterling der auch innerlich stark ist aber von Platz zu Platz huepft.

    Ein Beispiel, meine ersten Jahre hier in London hab ich mir alle 5 Monate eine neue Wohung gesucht...war recht witzig....
    Nun in meiner neuen veraenderungs Phase lebe ich jetzt schon seit fast 4 Jahren in der selben Wohnung.
    (Aber unbedingt besser gehen tut es mir deswegen auch nicht...auch komisch, oder?)
    Hallo Sue,

    danke dir für dein Post!

    Stehender Baum oder hüpfender Schmetterling...hm...ich finde mich weder in dem einen noch im anderen wieder bzw. in beiden etwas. "Schmetterling" hat was ganz flatterhaftes - ich bin kein unbeständiger Mensch. Man kann sich sehr auf mich verlassen, Menschen gegenüber bin ich sehr beständig, pflege Freundschaften über viele Jahrzehnte...nee, da passt das Bild des Baumes am ehesten.

    Mit den Wohnungen habe ich es ähnlich wie du. Ich bin in 15 Jahren 15x umgezogen...zum großen Teil war es aber erforderlich, weil...Untermietszimmer zu gammelig, ich aus der WG rausmusste (der Freund meiner Mitbewohnerin war mit eingezogen, das ging auf 32 qm so gar nicht...), ich mit meinem Freund zusammengezogen bin, wir uns dann die große Wohnung nicht mehr leisten konnten...usw. usf....beruflich bin ich auch dreimal umgezogen...hab allein gelebt, dann mit meinem Jetzt-Mann, schlussendlich ist es eine Eigentumswohnung geworden, mit der ich schon aus der Natur der Sache ziemlich sesshaft geworden bin. Ich fühle mich auch sehr wohl hier, habe aber "wohntechnisch" auch noch Träume...

    Nur das Problem ist, es ist eben egal wo man ist und arbeitet immer irgend was anderes was einen nicht gefaellt, oder?
    Da hast du wohl Recht. Ich habe einen Job sechs Jahre gemacht, wäre auch noch länger geblieben, wenn sich nicht das Tätigkeitsgebiet derart verändert hätte, dass ich im Grunde kaum mehr was von meiner eigentlichen Aufgabe machen und entsprechend meine Kompetenzen nicht mehr einbringen konnte. In zwei Fällen war meine Entscheidung zu gehen mehr als richtig: Wenige Monate nach meinem Weggang hat es meine Stelle nicht mehr gegeben, weil sich die Firmen übernommen hatten. So gesehen war das dann Intuition, im richtigen Moment gegangen zu sein.

    Ich habe für mich wirklich noch nicht geklärt, ob ich derartige Wurzeln schlagen will, dass ich AN EINEM Ort in DERSELBEN Firma die nächsten 30 Jahre bleiben möchte (theoretisch, man kann auf so lange Sicht im Arbeitsleben nicht mehr planen, finde ich)...eigentlich macht mir dieser Gedanke echt Angst, da fühl ich mich eingeengt...

    Lieben Gruß von
    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?

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    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    dass man aus jedem job den traumjob machen kann - man muss nur die gedanken veraendern.
    Liebe Aleta,

    so etwas Ähnliches wurde mir auch schon mal gesagt: Entscheidend ist die Einstellung zur jeweiligen Sache. Also, MIR fällt das echt schwer! Das hätte was von "Schönreden", das liegt mir nicht so...den Schalter zum Umlegen der Einstellung habe ich auch noch nicht gefunden...

    Für mich liest sich dein Weg gar nicht "jobbermäßig", sondern so, dass du echt viel aus dir gemacht hast! Ich stelle es mir schwierig vor, Abi nachzuholen und mehrere Jahre im Ausland zu arbeiten, wenn man aus einer Familie kommt, in der für ein Mädchen eine Ausbildung gar nicht so wichtig ist. Du hast es geschafft - toll!

    ich denke ich habe aus feigheit immer den einfachern weg genommen und das raecht sich.
    Was meinst du genau damit? Ich finde, das was zu beschreibst, klingt nicht nach dem "einfachen Weg"...!! Aber das ist etwas, worin ich das wiedererkenne, was man mir gesagt hat: nicht durchhalten zu können. Und ich habe eher den Eindruck, dass ich durch meinen beruflichen Werdegang eher den schwierigeren Weg gegangen bin. Hm...

    sorry, sandfloh, dass ich deinen strang benuetze, aber du hast da was ausgeloest
    Ach Quatsch!!!! Ich bin froh über jede Erfahrung, die ich hier lese!

    Liebe Grüße
    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?

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    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Liebe/r (?) Cancer,

    ich antworte dir morgen ausführlicher, habe jetzt leider nicht mehr die Ruhe dazu. Aber dein Post hat mir gut gefallen - mit den Fragen setze ich mich gerade intensiv auseinander...

    Liebe Grüße,
    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?

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    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Hallo Cancer,

    jetzt komme ich dazu, dir ausführlicher zu antworten.

    Ich glaube, dass in allen Menschen mehrere Persönlichkeiten schlummern, die es auch zu entdecken gilt. Ich brauchte sehr lange, diese auch realisieren und vor allem auch annehmen zu können. Ich wollte genauso mein ganzes Leben schreiben, kreativ sein, habe es aber früher nie ernsthaft in Betracht gezogen, weil man mich in ein Korsett gesteckt hat. In ein Korsett der Gesellschaft, die von mir erwartete, so sein zu müssen, wie sie das für mich vorgesehen hat ... auch andere Seiten.

    Seit ich diese erkannte und nun auch zulasse, bin ich innerlich sehr ausgeglichen und ruhig - nicht mehr so rastlos wie früher.
    Es ist interessant, dass du das mit dem Korsett schreibst. Dieses Bild hat heute auch die Therapeutin verwendet. Bei mir hat das nun auch noch doppelte Bedeutung: zum einen das Korsett im übertragenen Sinne, dann aber zum anderen auch das tatsächliche. Durch meine Krankheit habe ich lange Korsett und Gips tragen müssen und wurde dadurch von außen eingeengt und beschränkt.

    Dann auch in anderen Bereichen die Erwartungen von außen, ja! Kommt noch hinzu.

    Wie hast du es geschafft, deine verschiedenen Seiten zu realisieren und anzunehmen? Bist du jetzt kreativ tätig und schreibst? War und ist es deine Berufung?

    Wünsche, die du verwirklichen willst und auch solltest.
    Sie unters Wasser drücken und ersticken zu wollen ... das funktioniert nicht. Denn sie werden sich wehren!
    Bestimmte Wünsche oder Träume melden sich tatsächlich sehr konsequent immer wieder...Und genauso konsequent schaffe ich es meist, sie mir schlecht zu reden oder als "nicht realisierbar" zur Seite zu drängen. Obwohl es vielleicht doch ginge. Mich lähmt ein Wunschtraum eher als dass er mich beflügelt, es einfach zu versuchen. Wahrscheinlich wegen der ganzen Scheren im Kopf...

    "Verschwenung von Kompetenzen!" ... das muss man sich zuerst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Wenn das so wäre, dann müsste ich wohl der größte Verschwender aller Zeiten sein, weil ich bei weitem nicht alle Kompetenzen nutze, die ich angeblich habe.
    Ja, das ist schon wirklich heftig. Bloße Zufriedenheit und vielleicht auch ein einfacherer Lebensstil, der neben der Arbeit genügend Zeit für Freiräume lässt, scheint nicht erstrebenswert genug zu sein. Wichtiger ist wohl die Karriereleiter, "mein Haus, mein Boot, mein Pferdepfleger", ordentlich Kohle und ein toller Titel. Zumindest wenn man die "Anlagen" hat...meiner Mutter wurde damals gesagt, "die sandfloh, die kann man eigentlich überall hinsetzen, die kann sich überall schnell einarbeiten, weil sie in fast allen Bereichen gleich gut ist." Das macht Entscheidungen auch nicht leichter...

    Aber was ist nach DEINER Meinung richtig?
    Was willst DU?
    Was sind DEINE Wünsche und Träume?

    ... und wie wichtig ist es dir auch, diese umzusetzen?

    Eigene Identität bedeutet, NICHT NUR das zu machen, was andere einem sagen oder "empfehlen" ... sondern ... eigene Wünsche und Träume zu erkennen, und dann auch eigenständig abwägen zu können, welche Ratschläge man von außen annimmt und WANN man eigenständig und unabhängig selbst entscheiden will/kann/muss/soll!
    Genau mit den Fragen beschäftige ich mich jetzt sehr intensiv. Und wichtig ist für mich auch, dass das nicht nur über den Kopf passiert, sondern dass ich auch fühle, was für mich richtig und wichtig ist. Bin eh ein sehr verkopfter Mensch, für mich ist Körperwahrnehmung wohl auch noch ein großes Thema.

    Schlimm ist irgendwie, dass ich mich viele Jahre gar nicht wirklich "manipuliert" oder von außen beeinflusst gesehen habe. So verinnerlicht habe ich scheinbar die ganzen äußeren Einflüsse. Jetzt heißt es, erst mal zu sortieren, was überhaupt "meins" ist und was zu den anderen gehört.

    Ein langer Weg, fürchte ich...

    Liebe Grüße von
    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?

  6. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    sandfloh,

    bei der Spurensuche helfen können:

    Yoga

    Malen, z.B. im Rahmen einer Gestalttherapie

    Tanzen (z.B. auch Biodanza oder Tanztherapie)

    Musizieren

    Alles, was Dir Zugang zum Unbewussten verschafft, hilft Dir, den Kopf zumindest zeitweise abzuschalten und stärker ins Fühlen zu kommen. Das kann bei sehr verkopften Menschen manchmal recht schwierig sein.

    Grüssle
    Seawasp

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    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Hallo sandfloh,

    nicht jeder Traum muss eins zu eins umgesetzt werden. Und gerade wenn Du Wunschträume als eher belastend empfindest, kann es helfen, sie auf ihren innersten Kern hin zu untersuchen.

    Wenn z.B. Dein Traum wäre, nach Südamerika auszuwandern, könntest Du Dich fragen, was daran der eigentliche Traum ist. Ist es der Kontinent, der Dich fasziniert? Dann könntest Du Dir vornehmen, dort man für längere Zeit zu reisen. Oder ist es der Tapetenwechseln, die neue Umgebung? Dann könntest Du Dir überlegen, innerhalb Deutschlands mal in eine ganz andere Gegend zu ziehen. Oder ist es die Mentalität der Leute? Dann könntest Du versuchen, selbst gelassener zu werden und Dich mehr mit solchen Leuten zu umgeben.

    So hat eigentlich jeder Traum seinen Wesenskern, und wenn Du den kennst, gibt es fast immer mehrere Möglichkeiten, diesen Wesenskern umzusetzen, ohne dass Du gleich Dein komplettes Leben umkrempeln musst.

    Genauso wenig muss aus jedem Wunschtraum gleich ein Traumberuf werden. Viele Dinge kann man als Hobby oder Ehrenamt ausüben und oft mit mehr Freude, als wenn man damit Geld verdienen müsste, denn man weiß, es ist freiwillig.

    Gerade ein nicht-Traumberuf ermöglicht es einem manchmal auch, ganz neue Seite an sich selbst kennenzulernen. Ich bin beruflich in eine Schiene gerutscht, wo ich mehr mit Zahlen zu tun habe, als ich mir je hätte träumen lassen (und das als Geisteswissenschaftlerin mit einer notorischen vier bis fünf in Mathe). Und siehe da, auf einmal macht mir der Umgang mit Zahlen, das Erstellen von Controlling-Berichten, das Rumfrickeln an Excel-Tabellen sogar richtig viel Spaß. Von selbst wäre ich da nie drauf gekommen. Und meine Leidenschaft für Sprache und Literatur lebe ich nun vollkommen zufrieden weit überwiegend in meiner Freizeit aus, froh, dass ich noch eine neue Facette an mir kennenlernen durfte.

    Die Gabe, mich in viele Dinge schnell einzuarbeiten, habe ich auch und empfinde sie duchaus als Bereicherung und nicht als Hemmnis. Sie kann den Horizont ungemein erweitern, allerdings würde ich ihr nicht ungezügelt nachgebe, indem ich heute das und morgen jenes mache. Sondern ich versuche, mehreres parallel zu machen und weiß, dass ich, wenn ich morgen im Baumarkt in der Eisenwarenabteilung arbeiten würde, in vier Wochen alles über Schrauben wüsste. Das ist doch auch eine beruhigende Vorstellung.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    "Bloße Zufriedenheit!!!!!!"

    Zitat Zitat von sandfloh
    Bloße Zufriedenheit und vielleicht auch ein einfacherer Lebensstil, der neben der Arbeit genügend Zeit für Freiräume lässt, scheint nicht erstrebenswert genug zu sein.
    Ja, so denken die meisten ... sie schauen zu wenig auf sich selbst und schieben alles auf die Rente auf! Sie glauben, genug Zeit zu haben.
    Aber die, die so denken, haben wahrscheinlich niemals daran gedacht, was wohl wäre, wenn MORGEN ihr letzter Tag wäre.

    Ich erzähl dir eine Geschichte:

    Ich war lange Zeit beim Roten Kreuz, und da sind mir auch zahlreiche Tote unter die Hände gekommen.
    Die schlimmsten "Toten" waren jedoch die, die noch bei Bewusstsein waren, als wir bei ihnen eintrafen, bevor sie dann abgetreten sind ... z.B. bei Verkehrsunfällen, wenn sie von einer Minute zur anderen immer mehr abdriften ... sie dir aber noch in die Augen schauen können, als würden sie dich flehentlich bitten: "Bitte! Bitte nur noch einen einzigen Tag!"
    Diese waren auch noch mitten im Leben ... aber von einer Minute auf die andere war dieses Leben vorbei, ohne dass sie etwas dageben unternehmen hätten können! Ohne, dass sie ihr Leben im Griff gehabt hätten!

    Wenn ich einmal dort am Asphalt liegen sollte und sich der Notarzt über mich beugt, dann will ich wenigstens lächeln und sagen können: "Schön war's!".


    Was ist für dich erstrebenswert?
    Und sind es DEINE Wünsche/Ziele ... ODER ... sind es Ziele, die die Gesellschaft vorgibt????

    Früher war ich auch so: Karriere, Erfolg, Geld, Haus, Boot, Familie, Pensionsvorsorge ... alles so schnell als möglich ... und in der Rente könnte ich mich dann dem widmen, was ich immer schon tun wollte.
    Nein, danke! Diese Leute kann ich heute nur noch belächeln und bemitleiden ... denn auch solche sind unter meinen Händen weggestorben ... vor ihrer Zeit!

    Ich lasse mir von niemandem einreden, was erstrebenswert ist und was nicht ... das entscheide ich für mich selbst!
    Alleine die "Bloße Zufriedenheit" ist z.B. für mich ein SEHR erstrebenswerter Zustand, den die meisten Menschen aber gar nie erreichen werden!

    Zitat Zitat von sandfloh
    Bist du jetzt kreativ tätig und schreibst? War und ist es deine Berufung?
    Ja, ich schreibe auch (nicht nur das!), habe aber noch kein Buch veröffentlicht ... natürlich habe ich auch einen normalen Beruf, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen.

    Berufung? - Eigentlich nicht unbedingt, aber wenn es klappen würde, davon leben zu können ... warum nicht?
    Ich wollte immer schon ein Buch schreiben, und auch verschiedene Gedanken transportieren, wie es mit anderen Medien nicht möglich ist. - Aber sollte nichts daraus werden ... auch nicht schlimm! Aber dann habe ich es wenigstens probiert.

    Es geht ums Ausprobieren!
    Wer etwas nicht probiert hat, kann auch nicht sagen, ob es ihm/ihr passen würde oder nicht ... dann wird die Frage ständig offen bleiben, wie es wohl gewesen wäre, wenn ....

    Zitat Zitat von sandfloh
    Wie hast du es geschafft, deine verschiedenen Seiten zu realisieren und anzunehmen?
    Ich war unglücklich und tat immer das, was mir andere gesagt hatten. Ich wollte deren Vorstellung entsprechen, es allen recht machen ... außer mir selbst!!! - Das kann aber nicht funktionieren!

    Es war ein Entwicklungsprozess über Jahre und kurz nach meiner Scheidung vor ein paar Jahren habe ich dann allgemein den Rettungschirm gezogen und alles umgekrempelt ... die Zeit damals war sehr günstig.
    Jetzt im Nachhinein bereue ich es nur, dass ich den Rettungsschirm nicht schon viel früher gezogen habe ... aber man denkt, dass es so schwierig sei ... falsch ... es ist nur nicht üblich und ungewohnt!

    Mach nicht den Fehler und zieh die Reißleine erst kurz bevor du auf dem Boden aufschlägst!!! ... ;-)))

    lg
    cancer
    Geändert von Cancer70 (18.10.2007 um 18:58 Uhr)

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    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    sandfloh,

    bei der Spurensuche helfen können:

    Yoga
    Malen, z.B. im Rahmen einer Gestalttherapie
    Tanzen (z.B. auch Biodanza oder Tanztherapie)
    Musizieren

    Alles, was Dir Zugang zum Unbewussten verschafft, hilft Dir, den Kopf zumindest zeitweise abzuschalten und stärker ins Fühlen zu kommen. Das kann bei sehr verkopften Menschen manchmal recht schwierig sein.

    Grüssle
    Seawasp
    Danke dir, Seawasp! Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass körperorientierte und Bewegungs-Therapien (nach anfänglichen Startschwierigkeiten... ) gut bei mir anschlagen. Habe das kürzlich bei Eurythmie erlebt, was ich auch weitermachen werde.

    LG,
    sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?

  10. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet eigene Identität?

    Hallo!


    Ich lese aus Deinen Postings, daß es immer wieder wichtig für Dich ist, was ANDERE denken oder meinen.....DU willst Dich mit denen abgleichen!
    Denen entsprechen??-- um angenommen....letztlich das Gefühl von "geliebt sein" bekommen??

    Wenn wir von Erwartungen reden, dann sollte man sich wohl zuerst mal fragen-- geht es um MEINE Erwartungen oder um die der ANDEREN?

    Wenn ich mich selber ansehe, dann muss ich zugeben, daß ich für mich alleine mit vielem einverstanden erkläre......aber im Hinblick auf das, was andere denken - dann plötzlich diesen ERwartungen nicht merh gerecht fühle.......und ich mich DANN schlechter fühle!!



    "Ist das nun ein Weglaufen oder das Sich-Stellen einer Herausforderung? Ist es positiver, in einer Situation zu verharren, auch unglücklich, nur um durchzuhalten, oder ist die Flexibilität, sich auch Neuem zu stellen, nicht ebenso gut?"


    Was POSITIVER ist, kannst für DEINEN Fall nur DU entscheiden!!
    Manche Menschen können einfach nur durchhalten!!
    Andere müssen sich einfach auf den Weg machen....sie können da auch nicht anders!!

    Ich glaube- das entscheidet in einem der Bauch

    ist man unglücklich genug-- dann wird die Energie irgendwann reichen um sich auf den Weg zu machen!
    Ist man doch zufrieden mit allem- wird man bleiben!

    Man packt sich DAS in den Lebensrucksack, was man tragen kann!!
    Und manchmal staunt man, was da alles drin ist und traut sich selber nicht


    Kenzia

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