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  1. Inaktiver User

    AW: Bin ich von vorgestern??

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Wie diese Frau ihre Chance genutzt hat, das war toll. Aber nicht jeder hat eben so eine Chance, leider!
    dazu kommt noch, dass nicht jeder diese chance sehen würde oder sie nützen würde!
    schön hat sie es gepackt!

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    AW: Bin ich von vorgestern??

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Da wird von Nebenbeziehungen gesprochen, von Akzeptanz des/der Geliebten, von Paralellbeziehungen die schon Jahre halten, von immer wechselnden Partnern, vom grossen Leiden über verloren Partner (die einem aber nicht gut getan haben), von tiefen seelischen Verletzungen (aber man bleibt in der Beziehung)
    usw.
    hallo lara,

    ich war beim lesen deines eröffnungsbeitrags auch auf genau demselben verständnis gelandet wie tristania, da du hier parallelbeziehungen in einem atemzug nennst mit großem leiden und tiefen seelischen verletzungen. ich kann dir jedoch aus eigener mehrjähriger erfahrung bestätigen, dass das eine nicht automatisch das andere bedeutet. wenn sich mehrere menschen gleichzeitig begegnen und in offenheit und gegenseitigem einverständnis beziehungen eingehen, ist das alles andere als leidvoll, sondern einfach bereichernd. in dieser zeit habe ich jedenfalls die bricom nicht gebraucht.

    ich denke immer, jeder, der hier über wochen und monate online ist und aktiv postet, hat irgendwo einen dunklen fleck in seinem leben oder eine leere. man will sich entweder hilfe suchen, oder ablenken, wie in etwa mit dem griff zur zigarette, zum glas wein oder zur fernbedienung, den man nicht lassen kann. ein mensch, der zufrieden, erfüllt und eins mit sich und seinem realen leben ist, wird sich wohl kaum regelmäßig in einem anonymen forum herumtreiben. also könntest du eventuell einige ansätze schon bei dir selbst finden - es sei denn, du bist die ausnahme hier.

    doch warum bleiben menschen in einer leidvollen situation stecken und schaffen es manchmal ewig nicht, sich daraus zu befreien? wenn man sich die mühe macht, die zeilen dieser menschen genau zu lesen und sich in sie hineinzuversetzen, kann man sie eigentlich verstehen. die meisten geben sehr viel von sich preis und erzählen, was sie bewegt. ich denke immer, wer das überhaupt nicht nachempfinden kann, hat möglicherweise bei sich selbst ein problem, das er nicht anschauen möchte. ist mir jedenfalls selbst schon einge male so gegangen. auch wenn ich sicher nicht jahrelang in einer beziehung ausharren würde, wo z.b. alkohol und gewalt an der tagesordnung sind - doch auch ich gehöre zu den menschen, die immer etwas länger brauchen, eher sie den entscheidenden schritt tun. und ich stehe dazu. ich bin eben so. vielmehr wundert mich das andere extrem - wie schnell hier manchen frauen das wort "trennung" über die lippen kommt, und wie genau sie schon vorher wissen, unter welchen bedingungen sie sich trennen würden, und das bei anlässen, wo ich dann wieder den kopf schüttele.

    ich habe einen satz eines therapeuten gelesen (weiß jetzt aber leider nicht mehr, von wem er stammt): der neurotiker zieht das bekannte unglück dem unbekannten glück vor.
    er wird auch oft abgewandelt zitiert: der mensch zieht das bekannte unglück ..... usw.

    und genau so ist es. etwas das man kennt, das einem vertraut ist, lässt man ungern los, selbst wenn es noch so leidvoll ist. doch der aktuelle zustand bringt scheinbar immer noch mehr vorteile als man in einer änderung sieht, und wenn es nur eine scheinsicherheit und -geborgenheit ist.
    vielleicht sieht man gar keine alternative. oft ist man wie gelähmt, bräuchte jemandem, der einen an die hand nimmt (oder in den hintern tritt, je nachdem), der einem alternativen zeigt.

    vertrauen ins leben hat nur der, der bereits erfahren hat, dass sich vertrauen lohnt, dass es nicht verletzt wird. diese erfahrung durften viele leider noch nicht machen. das gegenteil war bisher der fall.

    nein, du bist sicher nicht von vorgestern. aber vielleicht fehlt dir ein klein wenig verständnis, einfühlungsvermögen und barmherzigkeit. (?)
    Bewahre mich vor der Angst,
    ich könnte das Leben versäumen.
    Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
    sondern was ich brauche.
    Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.


    Antoine de Saint-Exupéry

  3. Inaktiver User

    AW: Bin ich von vorgestern??

    Zitat von Marla63:

    vertrauen ins leben hat nur der, der bereits erfahren hat, dass sich vertrauen lohnt, dass es nicht verletzt wird. diese erfahrung durften viele leider noch nicht machen. das gegenteil war bisher der fall.


    Ich halte das für eine ganz wichtige Erkenntnis. Wenn das Vertrauen in sich selbst und somit auch das Vertrauen darin, dass einem Menschen "zustehen", die einem gut tun, wenn dieses Vertrauen selbstverständlicher in den Seelen verankert wäre, würden destruktive Beziehungen weniger zugelassen.
    Es würden schneller Grenzen gesetzt. Und zwar nicht per Kampf, sondern mit einem einfachen "Nein".

    Auf der anderen Seite kann ich ein Bleiben auch nachvollziehen, weil ich es von mir auch kenne. Die Sehnsucht ist so gross, der Wunsch, geliebt zu werden, und dann ist einem eine kleine, quälerische Liebe lieber als gar keine - einfach formuliert.
    Das ist etwas sehr Trauriges, finde ich. Und noch trauriger finde ich, dass Sehnsüchte ausgenutzt werden.

    Grüsse
    Aroma

  4. gesperrt

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    AW: Bin ich von vorgestern??

    .. ist das wirklich so schwer zu verstehen?

    Lassen wir mal die reinen Pragmatiker aussen vor. Die, die ganz bewusst die wirtschaftlichen Vorteile genießen und ansonsten sich nicht darum schweren was der Partner ausserhäusig so treibt. Für mein Empfinden ist bei einer solchen Konstellation kein echter Leidensdruck gegeben. Es führt allenfalls zu einem Leben mit wenig Tiefe. Das mag man.. oder auch nicht. Aber es ist nicht schmerzhaft.

    Aber wie sieht es bei den anderen aus? Warum können sie sich nicht lösen? Warum sitzen sie manchmal wie die hypnotisierten Karnickel ... oder alternativ wie die fromme Büßer(in) .. in ihrem selbst gewählten Gefängnis?

    Am Anfang mag die Liebe stehen und die Erziehung. Frauen werden dazu erzogen zu erdulden. Wer liebt der (er)duldet und verzeiht auch... das trichtert man ihnen doch von Kindesbeinen an ein. Wie weit "verzeihen" gehen darf wenn es noch "gesund" sein soll wird aber nicht erklärt.

    Dann kommt noch hinzu, dass man mit einer Trennung sich und der Umwelt eingestehen muss, dass man gescheitert ist. Viele gehen dann noch weiter und suchen das Scheitern nur bei sich. Da herrscht dann der Gedanke vor "wenn ich mich so oder so benehme.. wenn ich lieb, anpassungsfähig, anspruchslos etc. bin", dann liebt er mich.. und dann wird alles gut. Und so verbiegen sie sich.. mal in die eine, mal in die andere Richtung. Bis sie sich schon fast selbst verloren haben. Ihr Selbstbild wird dabei auf jeden Fall nicht besser. Manchmal geht es soweit, dass sie ihren Selbstwert nicht (mehr?) sehr hoch einschätzen.

    Und es gibt noch den gesellschaftlichen Druck. Ja, den gibt es immer noch. Immer wird Druck über die Kinder ausgeübt. Sätze wie "Kinder brauchen ihren Vater" sind doch auch heute noch Usus und berücksichtigen nicht was Kinder in einer lieblosen (oder noch schlimmerers) Ehe erdulden müssen. Oder Sätze wie "Du erwartest zuviel", "Du bist zu anspruchvoll.. Du erwartest zuviel" oder gar "Du bist streitsüchtig" sind Totschlagargumente die viele Frauen viel zu lange in der Beziehung verharren lassen.

    Viele haben dann auch noch vor den praktischen Problemen Angst. Wenn man anfängt über eine Trennung nachzudenken türmt sich das Organisatorische im ersten Anlauf wie ein großer Berg vor einem auf. Hat man keine Freunde/Familie mit denen man das besprechen kann, dann sortiert sich das deutlich langsamer und wird vor allem lange Zeit unübersichtlich und deshalb vermeintlich unüberwindbar bleiben. Für die eine oder andere zu langsam und sie gibt an dieser Stelle resigniert auf. Ich persönlich bin ganz sicher jemand der sein Leben in die Hand nehmen kann, aber ich muss sagen, auch ich hatte bei jeder Trennung an dieser Stelle "Anlaufprobleme". Jedesmal erschien es mir aus dem einen oder anderen Grund unüberwindbar. Und das obwohl ich immer wirtschaftlich unabhängig war und darauf auch gesteigerten Wert lege!

    Und wie sieht es aus wenn der wirtschaftliche Faktor doch ein großes Thema ist? Wenn die Frau mit 2 Kindern nicht (mehr) berufstätig ist. Wenn er eben nicht soviel verdient, dass er locker den Unterhalt bezahlen könnte (und wieviele können denn das so problemlos?). Sicher, das ist lösbar. Aber nicht von heute auf morgen. Probleme aber die nicht schnell gelöst werden können lassen viele schon in den Starlöchern (oder bei deren Aufbau ) mitten in der Bewegung erstarren. Die wenisten haben einen langen Atem... können ein Langzeitziel im Auge behalten.

    Dann gibt es die Extremfälle. Wie trennt man sich von einem gewalttätigen Partner wenn man keine Unterstützung hat? Vielleicht auch noch mit Kindern.. vielleicht gar noch schulpflichtig (womit dann der Radius der Fluchtmöglichkeiten eingeschränkt ist) Wir haben da leicht reden wenn wir das noch nicht durchexerziert haben.

    Das sind nur einige Punkte die mir ad hoc eingefallen sind. Wir alle wissen, dass es für all das eine Lösung gibt. Aber wir sollten auch zugeben können, dass das einen einzelnen Menschen.. der vielleicht auch noch für Kinder verantwortlich ist .. ein ganz schön harter Brocken sein kann. Und nicht jeder Mensch ist eine Kämpfernatur.. nicht jeder hat das Selbstbewusstsein.. nicht jeder den Mut.

    Spezial
    Geändert von SpezialEdition (12.09.2007 um 16:09 Uhr)

  5. gesperrt

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    AW: Bin ich von vorgestern??

    .. Nachtrag

    Ich persönlich halte es wie Marla. Ich bin auch ein "Langsamtrenner". D.h. jemand der erst geht wenn da wirklich kein oder so gut wie kein Gefühl mehr ist. Warum? Hmm.. mit meiner ersten Liebe habe ich 3 Jahre lang dieses "Trennen-Zusammen ziehen - Trennen - Zusammen ziehen"-Spiel getrieben. Ich konnte nicht los lassen.. er konnte nicht loslassen. Ich wusste er tut mir gar nicht gut und es wird sich nichts ändern. Der Kopf wusste es, der Bauch noch nicht. Und so lange hing ich jedes Mal an der Angel wenn einige Zeit vergangen war und er mit Tränchen in den Augen vor mir stand. Ich denke heute, hätte ich die Auseinandersetzung in der Beziehung "ausgehalten".. hätte ich es ertragen, mich gerieben, mich gestritten und auch gelitten, dann wäre der Abnablungsprozess schneller verlaufen. So aber habe ich mir damals lieber eine Verschnaufspause in Form einer Trennung geschenkt... und fing dann mit dem Ver- und Bearbeiten immer von vorne an.

    Ich denke heute, so lange ich innerlich noch nicht vollständig abgeschlossen habe kann ich diesen "Verarbeitungsprozess" der auch ein Trennungsprozess werden kann - aber nicht muss - genauso gut in der Beziehung erleben. Da habe ich wenigstens noch die Chance, dass im Zuge dessen der Knackpunkt in der Beziehung offenbar wird und man etwas daran ändern kann.

    Hmm.. ich hoffe das war nicht zu kraus

  6. Inaktiver User

    AW: Bin ich von vorgestern??

    Ich bleibe auch lange, bin sozusagen eine treue Seele, auch mit Konflikten und Streits. Ich brauche nicht unbedingt die grosse Harmonie, aber sehr wohl eine verlässliche Basis. Schwer zu beschreiben, was es zu einer "Basis" macht. Habe ich auch nicht oft erlebt. Unter anderem wohl auch, weil ich bestimmt keine einfache Partnerin bin.
    Es gibt bestimmte Grenzen, von denen ich weiss, dass diese nicht überschritten werden dürfen. Bestimmte Dinge, die ich nicht ertragen kann. Wenn so etwas auf mich zukommt, das mich quält, beschäftige ich mich solange damit, wie ich glaube, daraus etwas lernen zu können, über mich, über den anderen, über die Beziehung.
    Sollte das nicht mehr der Fall sein, trenne ich mich. Dh wenn es nur noch Qual ist und mir beginnt, die Lebensfreude zu nehmen. Und dann trenne ich mich auch rigoros.
    Ich brauche dann die Distanz, weil ich mich nicht mehr auffressen lassen will von einem anderen, einer Beziehung. Ich reduziere dann dessen Einfluss auf mich auf NULL, um bei mir selbst sein zu können. Von der Erwartung "Harmonie" habe ich mich schon lange verabschiedet. Es gibt sie natürlich trotzdem, als Geschenk.

    Gruss
    Aroma

  7. Inaktiver User

    AW: Bin ich von vorgestern??

    Zitat Zitat von marla63
    ich war beim lesen deines eröffnungsbeitrags auch auf genau demselben verständnis gelandet wie tristania, da du hier parallelbeziehungen in einem atemzug nennst mit großem leiden und tiefen seelischen verletzungen.


    wenn man sich die mühe macht, die zeilen dieser menschen genau zu lesen und sich in sie hineinzuversetzen, kann man sie eigentlich verstehen. die meisten geben sehr viel von sich preis und erzählen, was sie bewegt. ich denke immer, wer das überhaupt nicht nachempfinden kann, hat möglicherweise bei sich selbst ein problem, das er nicht anschauen möchte.

    doch auch ich gehöre zu den menschen, die immer etwas länger brauchen, eher sie den entscheidenden schritt tun. und ich stehe dazu. ich bin eben so. vielmehr wundert mich das andere extrem - wie schnell hier manchen frauen das wort "trennung" über die lippen kommt, und wie genau sie schon vorher wissen, unter welchen bedingungen sie sich trennen würden, und das bei anlässen, wo ich dann wieder den kopf schüttele.



    und genau so ist es. etwas das man kennt, das einem vertraut ist, lässt man ungern los, selbst wenn es noch so leidvoll ist. doch der aktuelle zustand bringt scheinbar immer noch mehr vorteile als man in einer änderung sieht, und wenn es nur eine scheinsicherheit und -geborgenheit ist.


    nein, du bist sicher nicht von vorgestern. aber vielleicht fehlt dir ein klein wenig verständnis, einfühlungsvermögen und barmherzigkeit. (?)
    hallo

    so schnell wird man missverstanden!

    nein, ich verstehe menschen nicht die lange in unglücklichen beziehungen leben, aber es könnte was dran sein, dass sie halt lieber mit dem leben welches sie kennen als was neues zu wagen.
    denn das was man kennt ist weniger bedrohlich als das unbekannte.
    insofern kann ich es natürlich nachfühlen.
    ich gehöre zu den eher schneller trennenden, aber das ist bei mir mit allem so, mit gegenständen wie mit menschen und da mache ich auch keine ausnahme unter freunden, partnern, familienmitgliedern usw.

    warum sollte mir barmherzigkeit fehlen, nur weil ich anders denke, weil ich mich schnell trennen kann, weil ich weiss was wirklich gut für mich ist??
    glaub mir, ich habe schon etliches in meinem leben erlebt und bin sehr unkonventionell aufgewachsen, mit div. lebensformen. aber mit der zeit habe ich für mich herausgefunden was mir gut tut und was ich wert bin und was ich möchte.
    darum ziehe ich halt einen schlussstrich wenn ich es für ungut für mich finde!

    aber um mich geht es hier weniger, sondern ich möchte verstehen warum viele menschen in "aussichtslosen" beziehungen (damit meine ich nicht nur partnerschaften, auch geschäftsbeziehungen, familienbeziehungen) stecken bleiben. das hindert doch auch an der entwicklung, denke ich!

    lara

  8. Inaktiver User

    AW: Bin ich von vorgestern??

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Ich halte das für eine ganz wichtige Erkenntnis. Wenn das Vertrauen in sich selbst und somit auch das Vertrauen darin, dass einem Menschen "zustehen", die einem gut tun, wenn dieses Vertrauen selbstverständlicher in den Seelen verankert wäre, würden destruktive Beziehungen weniger zugelassen.
    Es würden schneller Grenzen gesetzt. Und zwar nicht per Kampf, sondern mit einem einfachen "Nein".


    Das ist etwas sehr Trauriges, finde ich. Und noch trauriger finde ich, dass Sehnsüchte ausgenutzt werden.

    Grüsse
    Aroma
    Da kann ich dir in beidem zustimmen

  9. Inaktiver User

    AW: Bin ich von vorgestern??

    Zitat Zitat von SpezialEdition
    .. ist das wirklich so schwer zu verstehen?


    Am Anfang mag die Liebe stehen und die Erziehung. Frauen werden dazu erzogen zu erdulden. Wer liebt der (er)duldet und verzeiht auch... das trichtert man ihnen doch von Kindesbeinen an ein. Wie weit "verzeihen" gehen darf wenn es noch "gesund" sein soll wird aber nicht erklärt.


    Viele gehen dann noch weiter und suchen das Scheitern nur bei sich. Da herrscht dann der Gedanke vor "wenn ich mich so oder so benehme.. wenn ich lieb, anpassungsfähig, anspruchslos etc. bin", dann liebt er mich.. und dann wird alles gut. Und so verbiegen sie sich.. mal in die eine, mal in die andere Richtung. Bis sie sich schon fast selbst verloren haben. Ihr Selbstbild wird dabei auf jeden Fall nicht besser. Manchmal geht es soweit, dass sie ihren Selbstwert nicht (mehr?) sehr hoch einschätzen.

    l
    danke dir für die guten ansätze !

    vielleicht bin ich wirklich eine ausnahme, ich wurde nicht so erzogen wie frauen gemeinhin erzogen werden sollten !
    ich wurde so erzogen, dass NEIN sagen gut ist, dass erfühlen wie es mir geht gut ist, dass sagen wie es mir geht gut ist, dass erfühlen was mir gut tut gut ist usw.
    darauf wurde ich regelrecht gedrillt !

    das was du im letzten von mir zitierten absatz geschrieben hast, hat mir kürzlich eine bekannte genau so gesagt.
    "wenn ich nur mache was er will, dann bleibt er bei mir und liebt mich wieder".
    mir hats ehrlich gesagt die zehennägel umgekräuselt!

    ich habe verständnis für all diese gründe sich nicht zu trennen, aber ich habe kein verständnis dafür wenn über jahre darüber lamentiert wird, darüber geklönt wird, darüber geredet wird aber nix geändert wird.

    lara

  10. User Info Menu

    AW: Bin ich von vorgestern??

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    warum sollte mir barmherzigkeit fehlen, nur weil ich anders denke, weil ich mich schnell trennen kann, weil ich weiss was wirklich gut für mich ist??
    weil ich ehrlich gesagt schon deine fragestellung "bin ich von vorgestern" so empfinde, und deine posts bestätigen das: du weißt natürlich ganz genau, dass du nicht von vorgestern bist. da du frage aber trotzdem stellst, entstand bei mir das gefühl, dass du meinst, die anderen seien es. zumindest sehr viel schwächer als du, die ganz genau weiß, was sie will und so ein langes zögern nicht braucht.
    Bewahre mich vor der Angst,
    ich könnte das Leben versäumen.
    Gib mir nichts, was ich mir wünsche,
    sondern was ich brauche.
    Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.


    Antoine de Saint-Exupéry

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