Das ist falsch.Zitat von Mittwoch
Die Methode wurde von Virginia Satir entwickelt und war/ist Teil der systemischen Familientherapie bzw. kann das sein. Hellinger hat daraus etwas Isoliertes gemacht. Diese Unterscheidung halte ich für sehr wichtig, weil sonst Äpfel mit Birnen verglichen werden.
Ich habe selbst noch keine Familienaufstellung erlebt, könnte mir sie allerdings nur im Rahmen einer entsprechenden Therapie vorstellen, was von Hellinger und "nach Hellinger" so betrieben wird, sehe ich mit allergrößter Skepsis.
Aufstellungen habe ich allerdings schon im Rahmen einer beruflichen Klausur erlebt. Obwohl es von einer sehr erfahrenen und fähigen Supervisorin (auch Therapeutin) geleitet wurde, entwickelte sich das Ganze grenzwertig und sie hat sich später dafür entschuldigt, wie es abgelaufen ist bzw. dass sie nicht früher eingegriffen hat. Natürlich sind berufliche Gruppen anders und die Grenzen sind enger, was gemacht werden sollte. Aber es zeigte mit doch, welche Dynamiken entstehen können und dass selbst erfahrene Anleiter nicht immer alles im Blick haben.
Grüße,
Edelherb
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Thema: Familienaufstellung
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29.08.2007, 13:04
AW: Familienaufstellung
Die Ente bleibt draußen.
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25.09.2007, 19:47
AW: Familienaufstellung
Hallo,
habe die Beiträge sehr interessant gefunden.
Da ich vorhabe eine Familienaufstellung machen zu lassen würde mich noch interessieren, wie lange so etwas dauert. Einige sprechen hier von einem Wochenendseminar.
Grüße, butterfly
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25.09.2007, 22:17Inaktiver User
AW: Familienaufstellung
Hallo Butterfly,
die Länge ist unterschiedlich. Es gibt auch Seminare, die eine ganze Woche dauern.
Oder Einführungsabende von 2 Stunden.
Oder eben auch ein Wochenende.
Es liegt an Dir, was Du suchst, wie tief Du einsteigen möchtest.
Grüße
nathaliethor
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26.09.2007, 12:56Inaktiver User
AW: Familienaufstellung
Hallo @all,
komisch: hatte diese Thema wohl ganz tief in mir vergraben.
Habe vor Jahren an einer Aufstellung teilgenommen. Eine Frau hat ihre Familie aufgestellt. Alle kannten sich untereinander. Nur ich kannte niemanden. Was aber kein Problem war. Ich war der Stellvertreter des Großvaters.
Ich fand die Aufstellung gut geleitet (war aber bisher die einzigste, die ich miterlebt habe), es war alles sehr emotional, ich war danach richtig müd im Kopf. Ich glaube der Aufstellerin hat es sehr viel geholfen. Und für mich war es auch eine sehr positive, beeindruckende Erfahrung.
LG
BrummeGeändert von Inaktiver User (26.09.2007 um 12:59 Uhr)


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