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  1. Inaktiver User

    AW: Hochsensibilität?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo Niceguy,

    Bist Du es selbst vielleicht, der sich hasst?

    Diese Sensibilität kann Deine Gabe sein, die Du als Geschenk bekommen hast.

    nathaliethor
    Sensibilität ist schön, wenn die positiven Erfahrungen und Empfindungen überwiegen würden. Tja, Pech gehabt. Meine ersten fünf Lebensjahre habe ich schlicht gestrichen, nicht erinnerungswert. Danach war das Leben so lala. Die letzten zehn Jahre waren ganz ok, wenn einem das Leben nicht immer neu ins Gesicht hauen würde.
    Nun, mit der Zeit lernt man sich zu ducken.

  2. Inaktiver User

    AW: Hochsensibilität?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Auch diese Beschreibung kann ich gut annehmen. Aber der Künstler in deinem Beispiel kann mit seiner besonderen Begabung ja sicher gut leben und schöpft sie aus.......

    Sicher?

    Wie heißt nochmal der Maler, der sich das Ohr abgeschnitten hat? Oder der Maler, der sich immer eine künstlerische Muse gesucht hat, um sich inspirieren zu lassen. Oder die Malerin, die auf einer Südseeinsel lebte... und und und.

    Oder der Maler, der, weil er Frau und Kinder hat, Häuser anstreicht?

    nathaliethor

  3. Inaktiver User

    AW: Hochsensibilität?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Sensibel ist für mich ein kritischer Begriff, da die meisten, die sich dieses Etikett an die Brust heften, in erster Linie nur für sich und ihre Bedürfnisse sensibel sind - und damit eigentlich nur egozentrisch. Ich würde es so ausdrücken, dass einem irgendwie die Schutzhülle fehlt, um sich gegen äußere Einflüsse abgrenzen zu können, es trifft einen vieles sehr ungefiltert, was an anderen total abprallt, oder was andere gar nicht so wahrnehmen. Gerade auch Befindlichkeiten von Mitmenschen: man fühlt und leidet wegen irgendwas mit jemandem, den das im Endeffekt weniger belastet als einen selber
    Und warum denkst du dann, daß ich als Mutter dieses Mitleiden nicht aus eigener Erfahrung kenne?

    Helen

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    AW: Hochsensibilität?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Sensibilität ist schön, wenn die positiven Erfahrungen und Empfindungen überwiegen würden. Tja, Pech gehabt. Meine ersten fünf Lebensjahre habe ich schlicht gestrichen, nicht erinnerungswert. Danach war das Leben so lala. Die letzten zehn Jahre waren ganz ok, wenn einem das Leben nicht immer neu ins Gesicht hauen würde.
    Nun, mit der Zeit lernt man sich zu ducken.
    Wobei das Ducken auf Dauer sicherlich auch nicht der richtige Weg sein wird. Aufrecht gehen und zu seinen Wünschen und Meinungen stehen - das sehe ich persönlich als den richtigen Weg, kein einfacher, aber immer noch besser,als dauernd als Zielscheibe zu dienen, die ist man nämlich auch dann, wenn man sich duckt!
    Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
    22.06.06 "Bienie" , 04.04.11 "King" , 24.05.17 "Raica" 29.09.21 "Pirry"

  5. Inaktiver User

    AW: Hochsensibilität?!

    Nathalie, jetzt bin ich sprachlos - ergebe mich.

    Helen

  6. Inaktiver User

    AW: Hochsensibilität?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Sensibilität ist schön, wenn die positiven Erfahrungen und Empfindungen überwiegen würden. Tja, Pech gehabt. Meine ersten fünf Lebensjahre habe ich schlicht gestrichen, nicht erinnerungswert. Danach war das Leben so lala. Die letzten zehn Jahre waren ganz ok, wenn einem das Leben nicht immer neu ins Gesicht hauen würde.
    Nun, mit der Zeit lernt man sich zu ducken.
    Hallo niceguy,

    möchtest du deine geschichte erzählen, leider kenne ich sie nicht.

    LG Helen

  7. Inaktiver User

    AW: Hochsensibilität?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und warum denkst du dann, daß ich als Mutter dieses Mitleiden nicht aus eigener Erfahrung kenne?

    Helen
    Was das jetzt mit Mutter sein zu tun hat, erschließt sich mir nicht wirklich. Ich als dreifache Mutter gestehe auch Kinderlosen durchaus Mitgefühl zu...

    Es ist eine Frage der Intensität, würde ich sagen. Nur so als Beispiel: ich sage was zu jemanden, mach mir hinterher tagelang Gedanken, ob ich ihn jetzt auch nicht gekränkt habe, spreche ihn nochmal drauf an, und er kann sich nicht mal mehr an den Satz erinnern. Und das ständig. Auch gegen Stimmungen kann ich mich schlecht abgrenzen, das beeinflusst mich extrem, wenn jemand sehr traurig ist, wenn ich mit anderen manchmal darüber spreche, kommen dann so Aussagen a la: Pech für sie, und damit ist das für die anderen erledigt und abgehakt, während es mir wirklich nachgeht. Ich habe eben den EIndruck, dass die Mehrzahl zumindest in meinem Umfeld trotz Mitgefühls einfach besser eine Grenze ziehen kann zwischen eigenen Emotionen und denen von Mitmenschen, während ich das nicht kann. Obwohl ich ganz gewiss kein Helfersyndorm oder so hab.

  8. Inaktiver User

    AW: Hochsensibilität?!

    Zitat Zitat von bienie
    Wobei das Ducken auf Dauer sicherlich auch nicht der richtige Weg sein wird. Aufrecht gehen und zu seinen Wünschen und Meinungen stehen - das sehe ich persönlich als den richtigen Weg, kein einfacher, aber immer noch besser,als dauernd als Zielscheibe zu dienen, die ist man nämlich auch dann, wenn man sich duckt!

    Hi Bienie,
    Du auch hier???
    Da siehst Du mal, wieso das mit den PN nix wird, ich komm vom 100. ins 1000ste!

  9. Inaktiver User

    AW: Hochsensibilität?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das Label "hochsensibel" könnte durchaus auf mich zutreffen auch wenn ich noch keine Tests gemacht habe. Ich würde mir das Läbel auch nicht anheften.

    Dafür halte ich meine Sensibilität einfach zu sehr für einen weiteren Witz des Schicksals. Irgendjemand muss anscheinend mich schon sehr hassen , anders ist mein Leben teilweise nicht zu verstehen.
    Das finde ich sehr schade, dass Du damit offensichtlich nicht versöhnt bist. Ist das denn nur eine Belastung für Dich? Siehst Du keinen Vorteil dadurch, wie z.B. eine große Genußfähigkeit??

  10. Inaktiver User

    AW: Hochsensibilität?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was das jetzt mit Mutter sein zu tun hat, erschließt sich mir nicht wirklich. Ich als dreifache Mutter gestehe auch Kinderlosen durchaus Mitgefühl zu...
    Ja, das hoffe ich doch sehr, daß jeder Mensch in irgendeiner Form Mitgefühl erleben kann. Und auf echte Störungen, wo dies nicht möglich ist, wollen wir hier nicht eingehen.

    Ich habe mich darauf bezogen, daß Kinder in Krisen einen schon dazu bringen können, so heftig mitzuleiden, als wäre man selbst betroffen.

    Und um etwaigen Einwänden zuvorzukommen: Nein, man muß nicht Mutter sein, um dies zu erleben. Auch Schwester, Tochter, Freundin, Kollegin usw. geht

    Helen

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