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    AW: Stärkung der Persönlichkeit, Selbstwertgefühl

    Hi, bin neu in dem Strang, habe Eure offenen und berührenden Texte gelesen und kann Euch ein wunderbares Buch empfehlen, das ich gerade gelesen habe. "Persönlichkeit und Präsenz" bei Beltz 2010, die Autorin richtet sich wohl an Lehrer, aber das ist eigentlich nicht der Punkt. So gut habe ich noch nie erläutert bekommen und mit so praktischen Hinweisen gestützt, wie man/frau es gelingen kann dem eigenen Selbstwertgefühl auf die Spur zu kommen und es zu nähren. Wie wir uns oft selbst mit unseren Gedanken fertig machen, wie Gedanken auch auf den Körper wirken etc. -
    Seid herzlich gegrüßt von AI

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    AW: Stärkung der Persönlichkeit, Selbstwertgefühl

    Hallo Ihr Lieben!

    Bin gerade erst dabei und habe mit großem Interesse gelesen was Ihr geschrieben habt.
    Auch ich bin dringend auf der Suche nach mir selbst und dahin haben mich einige harte Erlebnisse gebracht. Vielleicht sollte ich mir auch mal die Frage stellen, ob ich gerne Opfer bin... Ob ich gerne leide und entsprechend viel zu viel mitmache.
    Auch ich will es immer allen recht machen und lieb gehabt werden. Doch der Preis ist wirklich zu hoch!
    Würde gerne mit der Zeit herausfinden, wer ich bin und wieviel von mir mit Absicht selbst anerzogen ist. Ich weiß, daß ich mir in den letzten 18 Jahren (ca. seit ich 15 oder 16 war) selbst viel anerzogen habe damit mich andere Menschen mögen. Das hat zwar den Zweck erfüllt, doch auch dazu geführt, daß ich null Selbstwertgefühl habe und glaube, ich sei allein ohne Partner nichts wert.
    Vielleicht bin ich gar nicht der Sonnenschein, den alle Welt in mir sieht? Vielleicht bin ich eigentlich ein weibliches Arschloch

    Manchmal wär ich's jedenfalls gern... aber dazu fehlt mir einfach der Schneid. Würde gerne dahin kommen, für mich selbst einzustehen. Eigentlich weiß ich, daß ich jemand bin und etwas auf mich halten könnte, und trotzdem... es klappt nicht.
    Jedenfalls finde ich es großartig, daß Ihr Euch dem schon so gestellt habt und Fortschritte verzeichnen könnt. Ich hoffe, ich kann diesen Vorbildern nacheifern und vollkommen selbständig und vor allem selbstsicher werden.

    LG
    nowhere-girl
    Geändert von nowhere-girl (26.08.2010 um 19:03 Uhr)

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    AW: Stärkung der Persönlichkeit, Selbstwertgefühl

    Hallo "Nowhere -Girl", hab auch erst durch harte Erlebnisse (häusl. Gewalt in meiner Ehe) lernen müssen, das ich mich ändern muß. Nur, meine Mutter hatte sich ja auch alles gefallen lassen, war so stark, zu bleiben, ungeachtet dessen, was sie mitmachen mußte.

    Ich frage mich immer noch, warum ich an so einen Mann geraten mußte! Warum ich nicht früher bemerkt habe, was da auf mich zukommt und dann letztendlich dann noch so lange darin festgesteckt bin. Ich meine, ich hatte gelernt, meine Meinung zu sagen, nur in dieser Familie (mein Ex, seine Eltern) kam ich damit einfach nicht an. Die haben meine Meinung so gut wie nicht respektiert bzw. ernstgenommen. Die haben meist nur gemacht, was sie wollten.

    Ich war eine, die immer Verständnis hatte, selbst für den schlagenden Ehemann, weil der ja aufgrund seiner Kindheit evtl. nicht anders konnte. Dachte immer, jeder macht mal einen Fehler, man kann sich ändern, insbesondere mein Ex.

    Irgendwie stand mir dann meine Kindheit im Weg, dieses "ich bin auch stark, ich brauche euch nicht!", da meine Eltern meinen Bedürfnissen nach Liebe, nach Berührungen kaum Aufmerksamkeit geschenkt haben. Ich hatte gelernt, es mir selbst gut gehen zu lassen. Ich hatte meine Musik, habe gesungen und war tanzen. Das tat mir gut.

    Dann die körperliche, aber auch verbale Gewalt, psychische Mißhandlung durch meinen Ex. Ich kam mir vor wie ein Stehaufmännchen, das man niederschlägt, das sich jedesmal wieder aufrichtet, aber einfach nicht vom Fleck kommt.
    Es wurde natürlich immer schlimmer, vor allem, als ich mich dann trennen wollte. Das ging soweit, das er mich für psychisch krank erklären wollte und ich ein Gutachten machen lassen mußte. Na ja, jedenfalls hab ich es jetzt schwarz auf weiß, das ich nicht psychisch krank bin. :-) Aber eben aufgrund meiner Kindheit auch ein leichtes Opfer für so einen Mann war. Tja, er dagegen hat jetzt schwarz auf weiß, das er pathologisch Kontrollsüchtig ist. Ständig kamen Anklagen von ihm, was für eine schlechte Mutter ich sei. Die Gutachterin sah das jedoch anders, hab ich jetzt auch schwarz auf weiß. :-) Nur ständig dieser Nachdenken, warum man sich so einen Mann ausgesucht hat als Vater seiner Kinder und die Schuldgefühle, was man den Kindern durch so eine Partnerwahl angetan hat. Jetzt manchmal immer noch die Angst, er könnte irgendwann den Kindern, mir etwas antun.

    Hab zum Glück, obwohl ich es gar nicht darauf angelegt habe, einen neuen Mann kennengelernt. Das gute daran war, das ich durch ihn wieder zur Musik, zum Singen und Tanzen zurückgefunden habe. Das hat mein Selbstwertgefühl wieder gestärkt. Hab eine Zeitlang in einem Musikteam gesungen, danach ergab es sich, in einer Band mitzusingen. Wir wurden sogar gefragt, ob wir nicht andere im Tanzen unterrichten könnten. Da war plötzlich wieder Wertschätzung und vor allem Liebe in meinem Leben, und das hat so gut getan. Vor allem auch meine neuen Bekannten und Freunde, die tun so gut. Das hat mir davor alles gefehlt!

    Aber ich mußte auch lernen, meine Bedürfnisse wahrzunehmen und für sie einzutreten. Und ich mußte lernen, das, was ich an Gutem bekomme, auch anzunehmen. Nicht wieder zurückzufallen und zu sagen, das kostet einfach zu viel Kraft, wenn du dich darum bemühst, das von deinem Partner zu bekommen, was du brauchst, anstatt nur einfach zu geben. Ich habe einen Partner, der sehr genau weiß, was er braucht und das dann auch sagt. Von ihm konnte ich lernen, das es in Ordnung ist, etwas zu brauchen und zu nehmen. Wenn wir uns sehen, ist ihm diese Ausgewogenheit wichtig, und er schaut auch darauf, wenn er etwas von mir bekommt, das er mir etwas zurückgibt. Das ist einfach schön!


    Trotzdem sind da noch diese alten Sachen zu verarbeiten von meinem Ex, das hat natürlich Spuren hinterlassen. Und manchmal fällt es mir einfach schwer, all das Gute von meinem jetzigen Partner anzunehmen, da ist irgendwie immer noch die Frage da, hast du das wirklich verdient? Hast du sowas verdient, nachdem du so viele Fehler gemacht hast!

    Wünsche dir, das du deinen Weg findest und Schritt für Schritt darauf weiter kommst!
    Bücher können da manchmal auch schon ganz hilfreich sein, um zu lernen! LG,

    PS: Ich bin mittlerweile ganz davon überzeugt, das ich das Gute auch verdiene und kann es auch voll und ganz annehmen!!!
    Geändert von sternschnuppe2 (23.09.2010 um 22:55 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Stärkung der Persönlichkeit, Selbstwertgefühl

    Zu "Persönlichkeit und Präsenz". Ich muss gestehen, dass ich nur die Leseprobe und das Inhaltsverzeichnis gelesen habe - mein "Urteil" hat also nur einen beschränkten Aussagewert. Als Dozentin gehöre ich jedoch zum angepeilten Leserkreis.

    Das ist die Rede von Erkenntnissen der Hirnforschung, fernöstlicher Philosophie und dem Modewort "Achtsamkeit".

    Meiner Meinung nach kann man als Lehrende nur authentisch (auch so ein übles Modewort) auftreten. Wer so tut, als ob er in seiner Schul- und Studienzeit immer gelernt und nie die Nacht durchgemacht hätte oder mit 55 Jahren verkündet, er fände Lady Gaga gut, fängt schnell an, sich lächerlich zu machen. Die Schülerinnen und Schüler merken schon, ob man ihnen etwas vorspielt oder nicht, und sie respektieren auch Grenzen, die man ihnen aufzeigt.

    Ja, und was ist Persönlichkeit? Vielleicht zu dem zu stehen, was man ist. Wobei es gerade Berufsanfängern in jedem Bereich heute sehr schwer haben. Das "Idealbild" des ewig motivierten, strahlenden Mitarbeiters, der positiv denkt und keine Schwachstellen haben darf, macht es nicht einfach, individuelle Züge zu zeigen oder zu entwickeln.

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    AW: Stärkung der Persönlichkeit, Selbstwertgefühl

    Hallo Sternschnuppe,
    als ich Deinen Text las dachte ich "Mein Gott, was will ich denn - bin doch noch ganz gut davongekommen."
    Auf der anderen Seite... ich stecke noch mitten im Karussell fest. Habe aber vor kurzer Zeit professionelle Hilfe angenommen, die ich offenbar auch sehr nötig habe. Die Therapie soll voraussichtlich sehr lange dauern.
    Ich halte zu lange fest für ein Quentchen Liebe, gehe auf in der Opferrolle obwohl ich es nicht aushalte, kann nicht loslassen. Bin jetzt das x-te Mal von meinem Freund getrennt. Dieses Mal ist er gegangen, weil ich ihn mit seinen Lügen konfrontiert habe. Ich hab mir von meiner Therapeutin sagen lassen, daß Sucht und Lügen zusammen gehören. Das ist hart, aber wenigstens muß ich mir nicht ständig diese WARUM-Frage stellen.
    Gott, ich bin so hin- und hergerissen. Wir hatten so viel vor, Weihnachten steht vor der Tür, der Ring steckt jetzt an meinem Finger, der unter'm Baum liegen sollte... so viele Hoffnungen, Illusionen, Träume die einfach geplatzt sind.
    Einerseits hoffe ich, daß er dieses Mal nicht mit dem Dackelblick zurückkommt, andererseits fühle ich nichts anderes als tiefste Traurigkeit und Vermissen.
    Ich liebe einen Süchtigen, aber ich kann diesen ständigen Schmerz nicht aushalten. Die Pausen dazwischen sind nie sonderlich lang und Du weißt genau: Die nächste Katastrophe kommt bestimmt.

    Ich finde es so bewundernswert, wie Du aus einer so lange gelebten Rolle ausgestiegen bist! Es ist natürlich offensichtlich, daß Du die Dinge weiter mit Dir herumträgst. Du legst ja nicht plötzlich Deine Haut ab und wirst ein anderer Mensch. Die Dinge in Deiner Vergangenheit lassen sich nicht wegradieren.
    Dennoch bist Du auf so einem guten Weg und scheinst gelernt zu haben, anders mit Dir und dem Umfelt umzugehen. Das ist doch das Entscheidende!
    Die Realität ändert sich nicht - aber die Wahrnehmung.
    U.a. daran arbeite ich. Die Umwelt nicht mehr so stark wahrzunehmen, umso mehr aber mich. Denn um mich hab ich mich tatsächlich noch nie gekümmert. Ich bin allein nichts wert. Das ist bis heute mein Status. Der soll sich aber ändern, der Weg dorthin wird jedoch unglaublich lang. Ich hoffe, daß ich es überhaupt ansatzweise schaffe, aber über jeden Fortschritt den ich erreichen kann, würde ich mich freuen und davon könnte ich nur profitieren. Vielleicht endlich mal ein paar der Selbstzweifel abbauen und ein klitzekleines Bißchen Selbstwertgefühl aufbauen.

    Also Dir: mach weiter! Genauso!
    Ich wünsche Dir nur alles Gute und hoffe - auch zu Deinem Besten - daß Deinem Ex geholfen werden kann, sodaß Du die Angst abschütteln kannst.

    LG

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    AW: Stärkung der Persönlichkeit, Selbstwertgefühl

    Das Thema selbst beschäftigt mich noch immer.

    Was führt zu einem guten Selbstwertgefühl?
    - Schwächen anerkennen
    - auf Stärken stolz sein
    - deutlich Stellung beziehen (NEIN-sagen)
    - Konfliktbewältigung
    - raus aus der Opferrolle
    - Veränderungen annehmen

    Worauf ich mittlerweile stolz bin ist, dass ich wirklich zu meinen Schwächen stehe und daran arbeite. Ich sehe sie nicht mehr als schwarzen Fleck, sondern als "Bestandteil" der Persönlichkeit. Dazu stehe ich und das auch offen.

    Bienie
    Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
    22.06.06 "Bienie" , 04.04.11 "King" , 24.05.17 "Raica" 29.09.21 "Pirry"

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    AW: Stärkung der Persönlichkeit, Selbstwertgefühl

    Hallo an alle...

    ich habe jetzt stunden damit verbracht und habe alle, wirklich alle Beiträge gelesen....
    Ich finde mich in so viel wieder....ausgelöst jetzt wurde mein Denken durch die Trennung vor eineinhalb wochen, die ich herbei geführt habe, weil ich wusste, dass ich so nicht weiter leben kann....
    Dieser Mann hat mich anfangs überschüttet mit Geschenken und Aufmerksamkeit....er hatte grenzenloses Vertrauen zu mir...ich durfte alles wissen und alles sehen....
    Durch das Scheitern meiner vorhergenden Beziehungen hatte ich gedacht, dass ich daraus gelernt habe, was den Punkt Eifersucht betrifft....ich habe es wohl nicht....
    Der Ursprung denke ich dafür liegt wohl an Verlustangst und mangeldem Selbstwertgefühl....
    Doch dieser Mann hat auch dazu beigetragen, dass ich es verloren habe....Ich wurde ungewollt schwanger, er wollte das Kind nicht....und noch dazu hat es nicht gelebt....
    seit diesem Zeitpunkt hat er mich nur noch ignorant, gefühlskalt und herablassend behandelt....nicht immer...es war wie Zuckerbrot und Peitsche...was wohl der Grund war, warum es so lange gedauert hat, bis ich den Entschluss gefasst hatte, dass es nicht mehr geht.....
    und trotdem scheitere ich immer an den selben Fragen.....war ich es nicht wert, dass er meinem ständigen Betteln nach mehr Aufmerksamkeit und Liebe nicht nachgeben konnte?...ich fand bei ihm immer Ansätze, dass er was ändern wollte, was mich vielleicht deswegen hat in die Opferrolle fallen lassen....ich weiss auch, woher seine Emotionslosigkeit kommt...er wurde als Kind misshandelt....und hat nie Liebe empfangen, geschweige denn kann sie geben...nur wusste ich das zu Beginn ja nicht und er hat sich mir gegenüber ja anders gezeigt....
    Als ich dieses tote Kind abtreiben musste war er nicht für mich da....seelisch gesehen.....er meinte nur, dass uns diese Entscheidung ja abgenommen wurde und ich froh sein sollte....
    Mein körperlicher Zustand war sehr schlecht und nicht mal da hat er sich um mich gekümmert....
    Da liegt es wohl nicht weit entfernt, warum ich mich dann angefangen habe zu fragen, ob ich es wirklich nicht wert bin.....und wie ich bei verschiedenen sozialen Netzwerken lesen kann lebt er sein leben weiter als wäre nichts gewesen.....als wäre ich nie in seinem leben gewesen....
    nun, all das hat in mir ausgelöst, dass ich nicht wirklich am leben teilnehmen kann....ich funktioniere nur noch...sogar Selbstmordgedanken waren da...jedoch hat mich meine 18-jährige Tochter von diesem Gedanken weg gebracht....
    trotzdem sitze ich da und weiss nicht, worin der sinn meines lebens ist....ich habe keine ziel und keine orientierung......niemand vermisst mich....niemand behütet mich....
    familie hab ich nur noch meinen bruder, der sehr mit sich selbst beschäftigt ist....und so langsam habe ich das Gefühl die Welt um mich mag mir nicht mehr zuhören...
    Meine Mama ist leider nicht mehr da...meine Tochter nur noch bei Ihrem Freund...
    Ich fühle mich so nutz- und wertlos....darf für niemanden da sein und niemand ist für mich da.....
    Seit Tagen wühle ich mich durchs Netz, suche einen Therapeuten, habe meine Krankenkasse angeschrieben....alles ohne Erfolg.....was soll ich denn tun?

    Ich finde es bewundernswert, wie hier viele Frauen, nunja, nicht heraus gefunden haben, aber auf dem Weg der Besserung sind.....ich hab noch nicht mal den Anfang gefunden und verzweifle bald....
    Signatur geändert, aber mir ist noch keine neue eingefallen.....

  8. Inaktiver User

    AW: Stärkung der Persönlichkeit, Selbstwertgefühl

    Ich kann dich so gut verstehen, sunshine. Die Erfahrung, die du wegen des Babys gemacht hast ist so hart. Auch ich habe mal ein Kind verloren, in der 28. Schwangerschaftswoche ist es geboren und bei der Geburt gestorben. Ich hatte es mir so sehr gewünscht und es war zum zentrum meines Lebens geworden, weil ich viel allein war. Mein Mann mußte immer arbeiten und lebte in einer anderen Stadt. Und so war ich allein als das Baby kam und es tot war und ich wegen des hohen Blutverlustes am Tropf lag. Ich war allein am Wochenende im Krankenhaus, um mich herum schwangere Frauen, glückliche Mütter. Auch ich wollte nicht mehr leben, ich hatte kein Gefühl mehr, es war als ob ich mit diesem Kind gestorben war. Meine Freundin kam nicht ins Krankenhaus, sie konnte es nicht nachempfinden, dass es für mich so traurig war. Dafür kamen andere, ganz furchtbar liebe Freundinnen und meine Mutter, meine Schwester schickte Päckchen. Aber ich blieb im Innern kalt und untröstlich. Ich hatte wirklich das Gefühl für mich verloren und somit auch jegliches Selbstwertgefühl. Meine Schwiegereltern redeten nur über die kleinen Kinder von anderen Leuten und sahen mich gar nicht da sitzen - und ich hielt aus, blieb sitzen und trank Cognac, den sie mir einschenkten. Flora trinkt Cognac hieß es. Dass ich nicht zur Alkoholikerin geworden bin, naja. Ich war nicht fähig mich zu wehren, obwohl es andere Menschen gab, die auch irgendwie da waren. Schade, damals hätte ich eine Therapeutin gebraucht.
    Inzwischen sind viele, sehr viele Jahre vergangen, ich habe Gott sei Dank eine Tochter und einen Sohn bekommen, aber hin und wieder noch Probleme mit meinem Selbstwertgefühl. Es ist zwar wesentlich besser geworden, aber als meine Tochter wegzog gab es noch mal einen Knacks. Daran muß ich jetzt fleißig arbeiten.

  9. User Info Menu

    AW: Stärkung der Persönlichkeit, Selbstwertgefühl

    Hallo floralina,

    was du schreibst, berührt mich sehr.
    Ich habe auch einen schwierigen Weg hinter mir.
    Ich wünsche uns, dass wir all das überwinden werden, gestärkt daraus hervorgehen und
    glücklich sind.


    FÜR UNS

  10. Inaktiver User

    AW: Stärkung der Persönlichkeit, Selbstwertgefühl

    Danke

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