Ich hab nicht gesagt, dass Frauen vor Problemen bewahrt wurden/werden. Nur sie werden meiner Meinung nach dahingehend anders sozialisiert, mit ihren Problemen umzugehen.Zitat von Inaktiver User
Sicherlich kann ich da nur meinen (begrenzten) Erfahrungsbereich referieren, doch dieser lässt mich eben zu solchen Erkenntnissen kommen.
Was ohne Frage schlimm für manche (viele) Mädchen/Frauen war.Zitat von Inaktiver User
Doch hier sollte sich doch hoffentlich mittlerweile viel getan haben; vorallem in Hinsicht auf Fragen der Sexualität und der Moral?!
Soll und ist sind eben nicht immer das Gleiche!Zitat von Inaktiver User
Mädchen und Jungen werden mMn zwar "gleichberechtigter" erzogen als früher, das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie gleich erzogen werden...
Positiv ja und ich freue mich sehr für meine liebe Ma, dass sie weitesgehend mit ihm glücklich ist. Einen Einzelfall würde ich das aber nicht nennen!Zitat von Inaktiver User
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Ja. Sehr!Zitat von Inaktiver User
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Vorurteile, liebe Vorurteile. Eigentlich soll man sich ihrer ja nicht bedienen, aber man kommt oft nicht drum herum. Und ein klitzekleines Fünkchen Wahrheit steckt oftmals eben doch drin...Zitat von Inaktiver User
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Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 42
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29.05.2007, 17:29
AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?
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29.05.2007, 17:59
AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?
Wie schafft man es über die Probleme in Partnerschaften hinwegzusehen? Simpel: Indem man sich vor Augen führt das man zu einem Menschen, inklusive all seiner Fehler und Irrtümer, steht und nicht mit einer Maschine zusammenlebt - was auf Dauer auch zu Problemen führen würde da man dort ständig seiner eigenen Imperfektion begegnet. ;)
Zitat von Inaktiver User
Ob und wie man an Probleme herangeht, hängt von dem bereits erlebten und verarbeiteten ab, nicht davon ob man nun Mann oder Frau ist. Trifft sowohl auf Beruf als auch auf Persönliches zu...Wenn Lust Sünde ist, fahre ich gerne zur Hölle - da kann ich dann wenigstens sagen das ich ein Leben hatte!
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06.06.2007, 13:25
AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?
Nein, es geht nicht nur dir so.
Zitat von Inaktiver User
Ja, Männer sind anders. Ich denke, sie sind simpler auf ihre Art und Weise gestrickt. Was nicht kann, darf nicht sein, wenn etwas kompliziert zu werden droht, schaltet man das Gehirn besser auf Durchzug.
In einem Buch (von wegen Männer vom Mars, Frauen von der Venus, bei dessen Lesen ich ca. 1000mal Kotzkrämpfe gekriegt habe) stand beschrieben, dass Männer sich bei Problemen in ihre Höhle *gggg* zurückziehen und nicht gestört werden wollen. In besagter Höhle lösen sie ihr Problem. Kommen wieder raus. Und alles ist gut. Wenn sie das Problem nicht lösen können, ziehen sie sich nochmals zurück.
Frauen wollen alles zerreden. Sagt das Buch. Frauen wollen labern bis der Arzt kommt.
Heisst auf deine Frage: Männer reden nicht über Probleme. Lieber einmal mehr schweigen als was falsches zu sagen. Denke ich mal.
Und Frauen denken halt manchmal laut. Ich kenne das von mir: Ich denke laut vor mich hin. Ob jemand zuhört oder nicht - eeegal. Ich ERWARTE auch keine Antwort, aber man(n) fühlt sich bemüssigt, mich zu belehren..............
Männer können ein Problem nicht lösen (WENN sie es denn überhaupt gesehen haben) - ich habe auch manchmal das Gefühl, dass das Problem dann beiseite geschoben wird. Oder aber zu unpassender Zeit herausgekramt................Wo die geistige Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.
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06.06.2007, 13:32Inaktiver User
AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?
Interessant. Hmm, ich denke da (mal wieder) in evolutionsbiologischen Ansätzen...
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06.06.2007, 16:32Inaktiver User
AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?
was mir dazu einfällt:
Zitat von Inaktiver User
und diese tatsache benutzen ja manche männer heute noch als erklärung für ihr selbstverständlich verständnissbedürftiges verhalten:
in der urgesellschaft streunten die männer durch die wälder und jagten. sicher eine erklärung dafür, warum sie heute noch jäger und sammler und vor allem wanderer sein müssen.
die frauen blieben zu hause in der stammeshöhle und da sie oft viele auf einem fleck waren und nichts besseres zu tun hatten, zankten sie natürlich viel häufiger miteinander herum, als die draussen gegen die wilden tiere und feindliche stämme zusammenhaltenmüssenden männer. nicht wahr? diese erklärung ist schliesslich völlig plausibel und bedingt unser evolutionshistorisch betrachtet noch heute unterschiedlich ausgeprägtes kommunikations- und gruppenverhalten. wisst ihr frauen jetzt auch alle genau, warum wir nie zusammenhalten?
so, wenn aber männer verständiss, toleranz und vertrauen für ihr evolutionshistorisch gewachsenes kollektives bewusstsein von unserer seite einfordern, so wäre es doch nur gerecht, wenn wir die anerkennung für unsere viel besser ausgeprägte, da schwer evolutionshistorisch geprüfte fähigkeit für das aufspüren von kommunikationslücken für uns in anspruch nehmen können. demzufolge stünde die aufforderung für die männer, uns dahingehend zu folgen und nicht brummig in die eignene höhe abzumarschieren und den evolutionären fortbestand der menschheit zu gefährden. ääh, ja...
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06.06.2007, 16:40Inaktiver User
AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?
Und Du liegst wahrscheinlich gar nicht mal so daneben.
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06.06.2007, 16:55Inaktiver User
AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?
findste ???
Zitat von Inaktiver User
ich bin begeistert von soviel zustimmung. heisst das, wir sind uns einig?
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06.06.2007, 16:58Inaktiver User
AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?
Einig wäre übertrieben, aber irgendwo bist Du nahe dran. Ich hab nur bisher keine Quellen gefunden, die meine Erinnerung stützen könnten.
Aber soweit ich es noch weiß, ist das Denken tatsächlich geschlechterspezifisch einzuzeilen, wenn es um Problemlösungen geht:
Der Mann als Versorger, Jäger und Sammler, die Frau als gesellschaftlich, in eine Gruppe integrierte Nachwuchsversorgerin.
Ja, das hat schon was, denke ich.
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08.06.2007, 14:42
AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?
Hallo,
also ich sehe das nicht so krass.
Ob Frauen Probleme immer lösen wollen : Naja. Kann mich täuschen, hatte aber schon öfters den Eindruck, dass es ihnen ncht um die ösung geht.
Eigentlich wollen doch Männer (jedenfalls im technischen Sinne) Lösungen finden.
Dass etliche Männer Probleme nicht sehen wollen usw., ja, das wid wohl so sein. Je mehr einem Akohol die Sinne vernebelt, desto schwerer wird ja auch die nüchterne Analyse (und noch rinken Männer ales in allm wohl mehr).
Ich bin da ein etwas anderer Typ. Da sagen die Leute (FRAUNEN auch) dann wieder, der macht sich zu sehr einen Kopf. Dabei ist es nun auch nicht so, dass ich alle robleme erkenne und mich gar aln zuwende.
Viellecht widmen sich etlice Faen auch den "falschen" Männern.
Gruß MakroLocker bleiben
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13.06.2007, 13:03
AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?
Ich bin mit der evolutionsbiologischen Erklärung überhaupt nicht einverstanden, darüber habe ich mich schon oft hier gestritten und keine Lust mehr dazu.
Es gibt solche und solche Männer und Frauen, ich kenne Problemverdränger und Problematisierer auf beiden Seiten.
Ein Mann kann auch schlichtweg ein anderes Problem (beispielsweise mit seinem Auto, seinem Job oder Finanzen) sehr problematisieren, selbst wenn er beziehungstechnische Probleme lappalisiert oder verdrängt. Und bei Frauen gibts auch den Rückzug ins Schneckenhaus, eine Freundin von mir hat ihre Trennung typisch männlich verarbeitet und war von ihrem Ex-Freund, der immer wieder reden wollte, ziemlich angenervt.
Kommt also auf das Problem an, auf den Charakter und...dazu später...die Erziehung und persönliche Lebenserfahrung, welche Strategie jemand für sich selbst als die "Beste" oder Machbare einschätzt.
Ausserdem heisst Problemverdrängung nicht, dass es einem nicht gefühlsmässig nahe geht oder man ein eiskalter Typ ist. Es kann demjenigen, der verdrängt so nahe gehen, dass er genau aus diesem Grund nicht darüber reden kann, weil es die Gefühle aufreisst.
Das denke ich auch, wobei mir Erziehung auch zu platt ist. Problemlösungsstrategien können von Bezugspersonen vorgelebt werden, aber sie können auch als direkter Gegensatz zu einer früheren Bezugsperson entwickelt werden. Sie entstehen aus der Erfahrung heraus, womit man als Kind oder Jugendlicher mal gut gefahren ist, beispielsweise in der Familie, gegenüber Geschwistern, Eltern oder auch in einer Gruppe von Jugendlichen.Ein anderer Punkt, der meiner Meinung nach noch hinzukommt ist, dass Männern von klein auf beigebracht wird, dass sie stark und unabhängig sein müssen und Probleme auf sich gestellt lösen sollen. Das führt dann dazu, dass man als Mann eher versucht alles mit sich selbst auszumachen und nicht über seine Probleme zu reden.
Wie man sich damals schützen konnte, wie man es besser bewältigen konnte, was von Bezugspersonen besser anerkannt wurde...das sind die vielfältigen Muster, nach denen ein Kind lernt zu handeln...
Ob das dann später noch gut ist, ist eine andere Frage, die Psychotherapeuten gerne beantworten, wenn es Probleme mit einer einseitigen Problemlösungsstrategie gibt. Entweder man stell t sich dann, verändert etwas, oder versucht, auch als Erwachsener damit durchzukommen...



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