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    AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ein vorurteil zugunsten der männer und zuzungunsten der frauen. wann wurden die frauen vor problemen bewahrt? männer hat man vielleicht in einem begrenzten rahmen erzogen, unabhängig zu sein. haben sie selbstständig zu denken gelernt ??? meisstens übten sie ja doch nur den beruf des vaters aus.
    Ich hab nicht gesagt, dass Frauen vor Problemen bewahrt wurden/werden. Nur sie werden meiner Meinung nach dahingehend anders sozialisiert, mit ihren Problemen umzugehen.

    Sicherlich kann ich da nur meinen (begrenzten) Erfahrungsbereich referieren, doch dieser lässt mich eben zu solchen Erkenntnissen kommen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    frauen wurden in ihre probleme hineingeschickt, ohne sie darauf vorzubereiten. zumindest war das früher so, bei prüder verschwiegenheit.
    Was ohne Frage schlimm für manche (viele) Mädchen/Frauen war.
    Doch hier sollte sich doch hoffentlich mittlerweile viel getan haben; vorallem in Hinsicht auf Fragen der Sexualität und der Moral?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    heutzutage sollte sich die erziehung weitestgehend angeglichen haben. ist dein argument also irgendein argument in bezug auf das eingangsposting ??? ich würde sagen, eher nicht.
    Soll und ist sind eben nicht immer das Gleiche!
    Mädchen und Jungen werden mMn zwar "gleichberechtigter" erzogen als früher, das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie gleich erzogen werden...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    gratulation zum freund deiner mutter
    liest sich nach einem positiven einzelfall.
    Positiv ja und ich freue mich sehr für meine liebe Ma, dass sie weitesgehend mit ihm glücklich ist. Einen Einzelfall würde ich das aber nicht nennen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    biste sicher ???
    Ja. Sehr!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    siehste, aber eine antwort ist das nicht. (ich denke mir noch eine aus.) ich kenne übrigens entsetzlich launische und unzufriedene männer.
    nee, ich sitze nicht im glashaus. musste mich als einziges mädchen mit drei brüdern herumzanken. da lernt man einiges über männer, insbesondere in bezug auf böse vorurteile.
    Vorurteile, liebe Vorurteile. Eigentlich soll man sich ihrer ja nicht bedienen, aber man kommt oft nicht drum herum. Und ein klitzekleines Fünkchen Wahrheit steckt oftmals eben doch drin...

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    AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich meinte eher die "Beziehungsprobleme" und Probleme in der Partnerschaft. und zwar wie schaffen Sie es, einfach über Vieles hinwegzusehen und viel ruhiger schlaffen.
    Wie schafft man es über die Probleme in Partnerschaften hinwegzusehen? Simpel: Indem man sich vor Augen führt das man zu einem Menschen, inklusive all seiner Fehler und Irrtümer, steht und nicht mit einer Maschine zusammenlebt - was auf Dauer auch zu Problemen führen würde da man dort ständig seiner eigenen Imperfektion begegnet. ;)

    Ob und wie man an Probleme herangeht, hängt von dem bereits erlebten und verarbeiteten ab, nicht davon ob man nun Mann oder Frau ist. Trifft sowohl auf Beruf als auch auf Persönliches zu...
    Wenn Lust Sünde ist, fahre ich gerne zur Hölle - da kann ich dann wenigstens sagen das ich ein Leben hatte!

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    AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Liegt es in der Natur uns Frauen, die Problemen häufiger zu erkennen/ sehen als die Männern? Ist unser Drang nach der Suche einer Lösungen viel grösser, als der Drang allen Männer? Oder sind wir einfach unzufriedener?

    oder

    Liegt es in der Natur eines Mannes, viele offensichtliche Probleme nicht sehen zu wollen, geschweige zu lösen. So nach dem Motto -es wird schon irgendwie.

    Wie schaffen es die Männer, bei Problemen sich einfach z.B in die Arbeit/ Freizeit zu stürzen, um nicht daran denken zu müssen, und warum sind wir - Frauen -eher die, die wenn sie eine Balast in sich tragen, nichts anderes schaffen, als daran zu denken und darüber zu grübbeln?

    Oder geht es nur mir so?
    Nein, es geht nicht nur dir so.

    Ja, Männer sind anders. Ich denke, sie sind simpler auf ihre Art und Weise gestrickt. Was nicht kann, darf nicht sein, wenn etwas kompliziert zu werden droht, schaltet man das Gehirn besser auf Durchzug.

    In einem Buch (von wegen Männer vom Mars, Frauen von der Venus, bei dessen Lesen ich ca. 1000mal Kotzkrämpfe gekriegt habe) stand beschrieben, dass Männer sich bei Problemen in ihre Höhle *gggg* zurückziehen und nicht gestört werden wollen. In besagter Höhle lösen sie ihr Problem. Kommen wieder raus. Und alles ist gut. Wenn sie das Problem nicht lösen können, ziehen sie sich nochmals zurück.

    Frauen wollen alles zerreden. Sagt das Buch. Frauen wollen labern bis der Arzt kommt.

    Heisst auf deine Frage: Männer reden nicht über Probleme. Lieber einmal mehr schweigen als was falsches zu sagen. Denke ich mal.

    Und Frauen denken halt manchmal laut. Ich kenne das von mir: Ich denke laut vor mich hin. Ob jemand zuhört oder nicht - eeegal. Ich ERWARTE auch keine Antwort, aber man(n) fühlt sich bemüssigt, mich zu belehren..............

    Männer können ein Problem nicht lösen (WENN sie es denn überhaupt gesehen haben) - ich habe auch manchmal das Gefühl, dass das Problem dann beiseite geschoben wird. Oder aber zu unpassender Zeit herausgekramt................
    Wo die geistige Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  4. Inaktiver User

    AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?

    Interessant. Hmm, ich denke da (mal wieder) in evolutionsbiologischen Ansätzen...

  5. Inaktiver User

    AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Interessant. Hmm, ich denke da (mal wieder) in evolutionsbiologischen Ansätzen...
    was mir dazu einfällt:

    und diese tatsache benutzen ja manche männer heute noch als erklärung für ihr selbstverständlich verständnissbedürftiges verhalten:

    in der urgesellschaft streunten die männer durch die wälder und jagten. sicher eine erklärung dafür, warum sie heute noch jäger und sammler und vor allem wanderer sein müssen.

    die frauen blieben zu hause in der stammeshöhle und da sie oft viele auf einem fleck waren und nichts besseres zu tun hatten, zankten sie natürlich viel häufiger miteinander herum, als die draussen gegen die wilden tiere und feindliche stämme zusammenhaltenmüssenden männer. nicht wahr? diese erklärung ist schliesslich völlig plausibel und bedingt unser evolutionshistorisch betrachtet noch heute unterschiedlich ausgeprägtes kommunikations- und gruppenverhalten. wisst ihr frauen jetzt auch alle genau, warum wir nie zusammenhalten?

    so, wenn aber männer verständiss, toleranz und vertrauen für ihr evolutionshistorisch gewachsenes kollektives bewusstsein von unserer seite einfordern, so wäre es doch nur gerecht, wenn wir die anerkennung für unsere viel besser ausgeprägte, da schwer evolutionshistorisch geprüfte fähigkeit für das aufspüren von kommunikationslücken für uns in anspruch nehmen können. demzufolge stünde die aufforderung für die männer, uns dahingehend zu folgen und nicht brummig in die eignene höhe abzumarschieren und den evolutionären fortbestand der menschheit zu gefährden. ääh, ja...

  6. Inaktiver User

    AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?

    Und Du liegst wahrscheinlich gar nicht mal so daneben.

  7. Inaktiver User

    AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und Du liegst wahrscheinlich gar nicht mal so daneben.
    findste ??? ich bin begeistert von soviel zustimmung. heisst das, wir sind uns einig?

  8. Inaktiver User

    AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?

    Einig wäre übertrieben, aber irgendwo bist Du nahe dran. Ich hab nur bisher keine Quellen gefunden, die meine Erinnerung stützen könnten.
    Aber soweit ich es noch weiß, ist das Denken tatsächlich geschlechterspezifisch einzuzeilen, wenn es um Problemlösungen geht:
    Der Mann als Versorger, Jäger und Sammler, die Frau als gesellschaftlich, in eine Gruppe integrierte Nachwuchsversorgerin.

    Ja, das hat schon was, denke ich.

  9. User Info Menu

    AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?

    Hallo,

    also ich sehe das nicht so krass.

    Ob Frauen Probleme immer lösen wollen : Naja. Kann mich täuschen, hatte aber schon öfters den Eindruck, dass es ihnen ncht um die ösung geht.

    Eigentlich wollen doch Männer (jedenfalls im technischen Sinne) Lösungen finden.

    Dass etliche Männer Probleme nicht sehen wollen usw., ja, das wid wohl so sein. Je mehr einem Akohol die Sinne vernebelt, desto schwerer wird ja auch die nüchterne Analyse (und noch rinken Männer ales in allm wohl mehr).

    Ich bin da ein etwas anderer Typ. Da sagen die Leute (FRAUNEN auch) dann wieder, der macht sich zu sehr einen Kopf. Dabei ist es nun auch nicht so, dass ich alle robleme erkenne und mich gar aln zuwende.

    Viellecht widmen sich etlice Faen auch den "falschen" Männern.

    Gruß Makro
    Locker bleiben

  10. User Info Menu

    AW: Liegt es in der Natur eines Mannes?

    Ich bin mit der evolutionsbiologischen Erklärung überhaupt nicht einverstanden, darüber habe ich mich schon oft hier gestritten und keine Lust mehr dazu.

    Es gibt solche und solche Männer und Frauen, ich kenne Problemverdränger und Problematisierer auf beiden Seiten.

    Ein Mann kann auch schlichtweg ein anderes Problem (beispielsweise mit seinem Auto, seinem Job oder Finanzen) sehr problematisieren, selbst wenn er beziehungstechnische Probleme lappalisiert oder verdrängt. Und bei Frauen gibts auch den Rückzug ins Schneckenhaus, eine Freundin von mir hat ihre Trennung typisch männlich verarbeitet und war von ihrem Ex-Freund, der immer wieder reden wollte, ziemlich angenervt.
    Kommt also auf das Problem an, auf den Charakter und...dazu später...die Erziehung und persönliche Lebenserfahrung, welche Strategie jemand für sich selbst als die "Beste" oder Machbare einschätzt.

    Ausserdem heisst Problemverdrängung nicht, dass es einem nicht gefühlsmässig nahe geht oder man ein eiskalter Typ ist. Es kann demjenigen, der verdrängt so nahe gehen, dass er genau aus diesem Grund nicht darüber reden kann, weil es die Gefühle aufreisst.

    Ein anderer Punkt, der meiner Meinung nach noch hinzukommt ist, dass Männern von klein auf beigebracht wird, dass sie stark und unabhängig sein müssen und Probleme auf sich gestellt lösen sollen. Das führt dann dazu, dass man als Mann eher versucht alles mit sich selbst auszumachen und nicht über seine Probleme zu reden.
    Das denke ich auch, wobei mir Erziehung auch zu platt ist. Problemlösungsstrategien können von Bezugspersonen vorgelebt werden, aber sie können auch als direkter Gegensatz zu einer früheren Bezugsperson entwickelt werden. Sie entstehen aus der Erfahrung heraus, womit man als Kind oder Jugendlicher mal gut gefahren ist, beispielsweise in der Familie, gegenüber Geschwistern, Eltern oder auch in einer Gruppe von Jugendlichen.

    Wie man sich damals schützen konnte, wie man es besser bewältigen konnte, was von Bezugspersonen besser anerkannt wurde...das sind die vielfältigen Muster, nach denen ein Kind lernt zu handeln...

    Ob das dann später noch gut ist, ist eine andere Frage, die Psychotherapeuten gerne beantworten, wenn es Probleme mit einer einseitigen Problemlösungsstrategie gibt. Entweder man stell t sich dann, verändert etwas, oder versucht, auch als Erwachsener damit durchzukommen...

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