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    AW: Sucht nach Anerkennung, Perfektionismus oder fehlendes Selbstbewusstsein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich weiß echt nicht, was das bedeuten könnte Kannst Du mir es erklären?
    Klar kann ich. Es geht darum, dass es eben nicht um Dich als Person geht, sondern um den Dir verliehenen Titel in einer Hierarchie.
    Das bedeutet, dass Du manchmal eben die Autorität Deines Titels bzw. Deiner Vorgesetztenfunktion verwendest anstatt Deine eigene, persönliche Autorität. Vor allem dann, wenn Du erstmals Chef/in bist. Siehe folgendes Beispiel...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich wäre so rangegangen, dass ich erstmal gecheckt hätte, wer sich besonders engagiert und ihm dann "häppchenweise" etwas Arbeit überlassen. Besonders weil eben manche sich nicht mit verantwortlich sein für Gelingen oder Nichtgelingen abplagen wollen. Das ist ja auch hart. Aber ich sag mir, es ist keine persönliche Wertung.
    Nun ja, das war an der Stelle nicht möglich. Es ging darum, dass ein chronisch unterbesetzter Bereich durch eine externe Person (meine Frau) geleitet werden sollte, in der Hoffnung, dadurch Organisationsabläufe etc. zu hinterfragen und u.a. zu schauen, ob es wirklich zu wenige MA sind oder ob sich die Produktivität durch andere Maßnahmen verbessern lässt.
    Problematisch erwies sich in dem Zusammenhang, dass sich eine ältere Kollegin Hoffnung auf die Chefs-Stelle gemacht hatte, sie allerdings nicht bekam. Und zwar u.a. auch deshalb nicht, weil sie Chefin bereits heraushängen liess und bei den anderen MA nicht sehr beliebt war.
    Außerdem waren wirklich alle Kolleginnen sehr fleißig und engagiert, aber die Verantwortung für ihre eigene Arbeit wollten sie trotzdem nicht übernehmen...
    Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
    Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
    Und andere Dinge, die man erraten muss.

  2. Inaktiver User

    AW: Sucht nach Anerkennung, Perfektionismus oder fehlendes Selbstbewusstsein?

    Zitat Zitat von Fender
    Klar kann ich. Es geht darum, dass es eben nicht um Dich als Person geht, sondern um den Dir verliehenen Titel in einer Hierarchie.

    ...

    Das bedeutet, dass Du manchmal eben die Autorität Deines Titels bzw. Deiner Vorgesetztenfunktion verwendest anstatt Deine eigene, persönliche Autorität. Vor allem dann, wenn Du erstmals Chef/in bist.
    Außerdem waren wirklich alle Kolleginnen sehr fleißig und engagiert, aber die Verantwortung für ihre eigene Arbeit wollten sie trotzdem nicht übernehmen...
    Hab' das Zitat jetzt ein wenig gekürzt und hoffentlich nicht in Fenders Sinn dadurch entstellt.

    Das ist ja auch das Gute an der offiziellen Autorität. Sie gibt der Person einen Machtvorteil in ihrer Amtsausübung und den Mitarbeitern das Wissen, dass Richtlinien vorgegeben werden.

    Dieses drückt sich in der Bezahlung aus. Mehrübernahme von Verantwortung ergibt bessere Bezahlung und höheren Status. Im idealen Sinne gesehen.

    Liebes Mondschaf,

    den Arbeitsplatz als Fertigungsleiterin hast Du bekommen, weil Du dafür persönlich und fachlich qualifiziert bist, also aufgrund Deiner vorgewiesenen Vorleistungen - die Du Dir hart erarbeitet hast, wozu ich Dich jetzt mal beglückwünsche und Dir viel Glück und Erfolg dabei wünsche!

    Sehnsüchtig und bewundernd seufze ich mal! Sobald Du in einer wie auch immer exponierten Stellung bist, ist es halt auch wichtig freundlich und bestimmt die Zügel in der Hand zu halten (kenne ich jetzt nur von Praktikantenbetreuung und Kinderaufzucht persönlich, habe da also nicht die Erfahrungen Vieler hier.

    Gerade beim Kindererziehen ist es jedenfalls das A und das O, damit es flutscht.

    Liebe Grüße herbstblatt2

  3. Inaktiver User

    AW: Sucht nach Anerkennung, Perfektionismus oder fehlendes Selbstbewusstsein?

    Nochmals vielen Dank für eure Ratschläge

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das gemocht werden brauchte ich, weil ich so unsicher war in der damals neuen position. Es wurde, durch die erfahrung und routine, aber immer besser, und irgendwann ist es o.k., wenn du von deinen mitarbeitern einfach respektiert wirst.
    hallo blaueblume,

    Ich bin ja sehr beruhigt. Es ist so, dass ich nicht von mir erwarte, gleich die Position super auszufüllen. Das nimmt mir etwas den Druck. Mittlerweile hab ich gelernt, mit wem ich wie umgehen kann. Es gibt einige, da muss ich die klare Anweiserin sein. Bei anderen erreiche ich mehr, wenn ich mich mit ihnen auf Augenhöhe stelle. Natürlich nur in solchen Sachen, die noch diskutabel sind. Aufträge etc werden von meiner Seite her nicht mehr diskutiert.

    Ich bin übrigens 27

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich glaube das hat in erster Linie mit mangeldem Selbstwertgefühl zu tun. Man schätzt sich selber nicht wert, daher hat man auch schwierigkeiten bestimmt und selbstbewusst aufzutreten. Selbstbewusstsein heiß sich selbst bewusst sein. Sich wahrnehmen, in seiner Mitte sein, bei sich sein... Ich hoffe ihr versteht was ich meine.
    Liebe Zoey,

    Genau das vermute ich ja bei mir auch. Deshalb habe ich mir jetzt diverse Methoden zur Stärkung meines Selbstbewusstseins gesucht, und ich fühle mich jetzt schon etwas mehr mittig. Es darf mir halt nicht passieren, dass mein Job mich selbstwertmäßig dominiert. Den Ausgleich muss ich mir gönnen. Hab ich wieder mentale Stärke erreicht, kann ich sicher auch im Job noch selbstsicherer auftreten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist ja auch das Gute an der offiziellen Autorität. Sie gibt der Person einen Machtvorteil in ihrer Amtsausübung und den Mitarbeitern das Wissen, dass Richtlinien vorgegeben werden.

    Dieses drückt sich in der Bezahlung aus. Mehrübernahme von Verantwortung ergibt bessere Bezahlung und höheren Status. Im idealen Sinne gesehen.
    Liebe Herbstblatt,

    ich habe den Eindruck, dass der Stellenwert meiner Funktion noch nicht bis überall hin durchgedrungen ist. Ist eine relativ neue Stelle und war bis vor einem Jahr halbtags besetzt. In meinen Augen ist es ein Versäumnis meines Chefs, dass er das noch nicht klar und deutlich in der Firma kommuniziert hat. Da gibt es noch etliche Baustellen, er vergisst mich bei wichtigen Besprechungen einzuladen usw. Dabei misst er mir so viel Bedeutung zu und will, dass ich viel bewege. Dann muss ich aber den Boden dafür haben.

    Und was die Bezahlung anbelangt...da lachen ja die Hühner!!! Da ich mich der Firma eh nicht 100% verbunden fühle, sehe ich das Ganze als Qualifizierungsmaßnahme für besser bezahlte Jobs und bessere Chancen auf dem Markt . Jedenfalls bin ich schon froh, dass ich zugegriffen habe. Die Chance bekommt man nicht so schnell. Ich räum dort erstmal auf und werde meiner evt. Nachfolgerin eine Basis bereitstellen ^^. Vielleicht wird das ja mal anerkannt.

    Liebe Grüße
    Mondschaf

  4. Inaktiver User

    AW: Sucht nach Anerkennung, Perfektionismus oder fehlendes Selbstbewusstsein?

    Liebes Mondschaf,

    darauf ebenfalls

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