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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von ;35204422
    Es kann auch schlichtweg daran liegen, dass man das perfekte Biotop noch nicht gefunden hat. Das hat nicht zwingend was damit zu tun, dass man selbst „falsch“ oder „mangelhaft“ ist, wie das bei dir zwischenzeilig anklingt.
    Ich habe mich durch den ganzen thread gelesen, weil ich ihn sehr interessant finde, auch die Kommentare.
    Es ist viel Hilfreiches geschrieben worden, ich hätte dem eigentlich nur etwas hinzuzufügen, was in Pomerantsches Antworten für mich immer wieder durchklang.
    Es ist die berufliche Situation.

    Liebe P., ich kann mich irren, aber ich vermute Folgendes:

    Du warst wissenschaftlich tätig, d.h. du hast promoviert und hattest anschließend (befristete, andere gibt es nicht) Postdoc Stellen in der Forschung.
    Ich weiß, dass die leicht zu haben sind, dass damit aber um die 40 herum Schluss ist. Dann gibt es zwei Möglichkeiten.

    Entweder du bekommst eine unbefriste Stelle an einem der Institute in der Forschung (sehr rar gesät) oder du gehst in die Industrie, weil du keine andere Wahl hast.

    Letzteres scheint dein Weg gewesen zu sein.

    An deinem Arbeitsplatz bist du sehr erfolgreich und auch anerkannt - weil eine Koryphäe, die aus der Wissenschaft kommt und mit Sicherheit auch wirklich gut und kompetent – aber bist du da wirklich glücklich?
    Hattest du nicht ursprünglich eine Karriere in der Forschung geplant und die Industrie war Plan B, also zweite Wahl?

    Insofern würde das obige Zitat ins Schwarze treffen, weil du dein Biotop verlassen musstest und sozusagen in der Diaspora lebst und dich dort nicht wirklich wohl fühlst.

    Dazu kommen die privaten Probleme. Es sind im Grunde die, mit denen sich fast alle Menschen aus dysfunktionalen Familien herumschlagen müssen.

    Es fehlt eine gewisse Grundsicherheit in menschlichen Belangen, die schwer im Nachhinein zu erreichen ist. Auch Therapien haben ihre Grenzen. Beziehungen, welcher Art auch immer, sind dann einfach schwieriger als für Menschen, die sorglos und mit Anerkennung und Rückhalt der Eltern aufwuchsen und unbeschwert ins Leben gehen können.

    Man steht sich dann gern selbst im Weg, weil die eingebauten Wegweiser und Orientierungshilfen fehlen.

    Liebe Pomerantsche, vielleicht ist alles Quatsch, was ich geschrieben habe, und ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und dass du deinen Platz im Leben mit den richtigen Menschen findest!

    Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
    er braucht auch die Literatur

    by me ...

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Glaube nicht alles, was du denkst

    Elliot bzw Daylong

    R.I.P Mama 22.04.2019

  3. Inaktiver User

    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?



    auch von mir!

  4. gesperrt

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Pomerantsche,

    das Thema des Threads interessiert mich. Nachdem ich nun auch alle Kommentare dazu gelesen habe, stelle ich fest, dass es irgendwie darauf hinausläuft, dass es ja nur an Deinen Eigenschaften liegen kann, warum Du Dich überflüssig und nicht erinnerungswürdig fühlst ;-) ...
    Ja du, Hobbypsychologinnen umschwirren mich wie Motten das Licht

    Nicht pflegeleichte, selbstbewusste und straighte Menschen haben es nicht ganz leicht, weil sie oft verkannt werden aber auch verletzend auf andere wirken können. (Habe selbst schon die Erfahrung machen müssen.) Das muss einem klar werden. Klar werden sollte man sich auch darüber, dass -wenn man diesbezüglich Toleranz erwartet/erhofft- diese auch zurückgeben muss, sonst kracht’s beizeiten.
    Das war’s aber von meiner Seite auch schon mit dem Zwischenmenschlichen.
    Damit hast du natürlich recht! Gottseidank bin ich auch von toleranten Menschen umgeben - ich bin auch tolerant, aber unsere Toleranzen sind nicht zwingend deckend ... das fällt mir bei einem Kollegen, mit dem ich ein freundschaftliches Verhältnis habe, immer sehr stark auf - unsere "Toleranzen" sind komplett unterschiedlich, aber er toleriert gottseidank meine direkte Art. Und ich toleriere, dass seine Prioritäten oft sehr fragwürdig gewichtet sind.

    Neben Deinem beruflichen Talent, ist mir noch ein weiteres aufgefallen:
    Deine Eloquenz!
    Das ist ein Kapital, welches Du unbedingt nutzen solltet. Du verfügst über einen trockenen Humor, beschreibst Dinge sehr gut und verlierst nicht den Überblick. Gute Voraussetzungen!
    Verfasse doch mal Kolumnen oder denke über Kurzgeschichten nach oder schreibe ein Buch. Mach eine Sammlung - thematisch weit weg von Deinem Job. Und wenn Du dann etwas zustande gebracht hast, versuche es zu veröffentlichen. Wenn kein Verlag es will, mach es selbst.
    Wär' es nicht irre, wenn ein Buch mit Deinem Namen in Deinem Regal -und vielleicht auch in meinem (wenn Du Dich anstrengst!)- stehen würde?
    Ich schreibe tatsächlich (wenig) nebenbei, aber es mangelt mir einfach an Zeit. Abgesehen davon ist das Schreiben ein wichtiger Teil meines Berufs (und begründet damit auch eine diesbezügliche Sonderstellung in der Firma). Und weil ich eben schon viele Stunden am Schreibtisch mit dem Formulieren zubringe, fehlt mir dann in der Freizeit die Muße. Aber danke für deine netten Worte!
    Als richtig schlagfertig habe ich mich nie empfunden; aber ja, auch die Eloquenz ist für den Beruf unverzichtbar und ich habe sehr viel "on the job" gelernt. Ansonsten habe ich noch zwei, drei Talente; aber nichts, was mich auf den ersten Blick von anderen Menschen sofort auf den ersten Blick unterscheidet.

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen

    wenn du es nicht in einer "gestörten", "un-normalen" art und weise meinst, sondern lediglich von narzissmus = selbstverliebtheit sprichst, wie kannst du aus ihren zeilen schließen, @te sei, wenn sie es (=narzisstisch) denn überhaupt ist, nicht
    oder nicht hinreichend an zwischenmenschlichen beziehungen interessiert?
    nur weil sie, wenn sie etwas tut, dies dann bestmöglichst erledigt?
    letzteres hat weder im sinne eines persönlichkeitszuges noch einer -störung irgendetwas mit narzissmus zu tun, allenfalls mit perfektionismus.

    der rest ist deine projektion, denn nichts davon hat sie geschrieben.
    Du tust dir das noch an und dröselst das auf ...

    Zitat Zitat von FlikFlak Beitrag anzeigen
    Ich finde, dass Vertrauen, Geborgenheit, Verständnis, Gemeinsamkeit, Zusammenhalt und geteilte Zeit/ ein geteiltes Leben eine ganze Menge sind. Und wie Du diese Zeit füllst, also ob es ein nebeneinander herleben oder qualitativ gut verbrachte Zeit ist, gestaltest Du ja mit. Was daran empfindest Du als "genügsam"?
    Ich empfinde das von dir Erwähnte überhaupt nicht als "genügsam". Als "genügsam" empfinde ich: essen, schlafen, Netflix, arbeiten - Samstag saufen gehen (ok, jetzt vielleicht nicht gerade), und Zeit "rumbringen".

    Genügsam bin ich selbst auch; ich besitze keine wertvolle Unterhaltungselektronik, kein besonderes (Privat)auto, nicht besonders viel Schmuck und auf Urlaub fahre ich auch nicht viel.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Gefühl kenne ich gut. Nenn' es "Durststrecke".
    Mir hilft dann, mir immer wieder bewusst zu machen, dass es nur vorübergehend ist, und mir auch wirklich immer wieder Ausgleich zu schaffen.
    You name it ... meine Arbeitswoche ist erst seit einer Stunde vorbei - ich habe wie erwähnt derzeit ein härteres Pensum als gewöhnlich; und als ich Samstagvormittag dachte, ich werde Sonntagmittag fertig, kam der Ruf zum "Feuer löschen" ...

    Ich habe an diesem Wochenende geistig wieder so viele "Aggregatzustände" durchgemacht, wie andere Menschen vielleicht in mehreren Monaten oder Jahren. Es war alles dabei: Sonne, Regen, schöne Gespräche mit KollegInnen, ein Krach mit dem Chef , etwas später ein sehr konstruktives, freundliches Gespräch mit dem Chef , Erfolge, Frustration, Verwirrung, Nervenzerreißproben, einmal quer durchs halbe Land und wieder zurückgefahren, zu wenig geschlafen, zu viele Überstunden, Tränen ... nebenbei die Seite der Jobsuchmaschine geöffnet, wieder geschlossen ... und jetzt sitz ich bei einem Glaserl Wein und bin doch froh ... ein ruhiger Job wär' halt nichts für mich, ich habe es schon versucht.
    Ich bin jetzt auch nicht Ansicht, dass nur Abrackern Erfolge und Genugtuung bringen; aber bei mir geht es anscheinend oft nicht anders ... ich kenne es kaum, dass mir etwas in den Schoß fällt.
    Ein schöner Abschluss war dann ein sehr langes Gespräch mit einer sehr jungen und sehr lieben Kollegin (auch teilweise von mir eingeschult), von der ich schon länger nichts gehört hatte und der es diese Woche ähnlich ging. Geteiltes Leid und so halt!

    Und ja, die Durststrecke wird auch wieder vorbeigehen, das muss so sein und war auch schon oft so! Im Endeffekt erlebe ich mehr, als jemand der von Montag bis Freitag hinterm Bankschalter sitzt (wo überhaupt noch Schalter von Menschen besetzt werden), und ich wollte halt immer das Unkonventionelle und Besondere; man kann alles haben, aber alles zu einem Preis ... im Endeffekt bin ich sehr froh, dass wir von der Krise verschont geblieben sind und stabil weiterarbeiten können. Arbeitssuchend zu sein ist wesentlich schlimmer.

    Zitat Zitat von Fyona Beitrag anzeigen
    Ich habe mich durch den ganzen thread gelesen, weil ich ihn sehr interessant finde, auch die Kommentare.
    Es ist viel Hilfreiches geschrieben worden, ich hätte dem eigentlich nur etwas hinzuzufügen, was in Pomerantsches Antworten für mich immer wieder durchklang.
    Es ist die berufliche Situation.
    Hallo Fyona!

    Liebe P., ich kann mich irren, aber ich vermute Folgendes:

    Du warst wissenschaftlich tätig, d.h. du hast promoviert und hattest anschließend (befristete, andere gibt es nicht) Postdoc Stellen in der Forschung.
    Ich weiß, dass die leicht zu haben sind, dass damit aber um die 40 herum Schluss ist. Dann gibt es zwei Möglichkeiten.

    Entweder du bekommst eine unbefriste Stelle an einem der Institute in der Forschung (sehr rar gesät) oder du gehst in die Industrie, weil du keine andere Wahl hast.

    Letzteres scheint dein Weg gewesen zu sein.

    An deinem Arbeitsplatz bist du sehr erfolgreich und auch anerkannt - weil eine Koryphäe, die aus der Wissenschaft kommt und mit Sicherheit auch wirklich gut und kompetent – aber bist du da wirklich glücklich?
    Hattest du nicht ursprünglich eine Karriere in der Forschung geplant und die Industrie war Plan B, also zweite Wahl?

    Insofern würde das obige Zitat ins Schwarze treffen, weil du dein Biotop verlassen musstest und sozusagen in der Diaspora lebst und dich dort nicht wirklich wohl fühlst.
    Du liegst komplett daneben: ich bin nicht promoviert, habe nur zwei Diplomstudien abgeschlossen und habe mich bereits nach der Sponsion gegen die Wissenschaft entschieden.
    Nach einigen Jahren unterschiedlicher, teils befristeter, Stellen habe ich eine berufsbegleitende Ausbildung für meinen jetzigen Beruf angeschlossen und bin darin seit zehn Jahren tätig. Und der Beruf hat nichts mit meinen Studienfächern zu tun, sondern ist eine völlig andere Baustelle.

    In meinem jetzigen Beruf gibt es auch keine Altersgrenze nach oben sozusagen, weil Diversität und individuelle Talente wichtige Faktoren sind. Ich war aber damals mit Anfang 30 sogar eine von den jüngeren - derzeit bin ich die älteste an Dienst & Jahren - so schnell kann's gehen.
    Mein Job ist auch kein Plan B, im Gegenteil - es ist und war mein Traumberuf (ok, ich hatte zwei oder drei), seitdem ich Teenagerin war; allerdings wusste ich damals nicht, wie ich das "werden" kann - und das Schicksal kam mir dann als ich Ende 20 war ein bisschen entgegen und ich die berufsbegleitende Ausbildung machen konnte.

    Für mich passt es der Beruf einfach, aber auch die Firma und im großen und ganzen das Kollegium - was natürlich nicht bedeutet, dass es ab und zu nicht knirscht, es unangenehme Tage gibt, oder man auf bestimmte Aufgaben keinen Bock hat. Wie in jedem Beruf/Job halt.

    Ich sehe den Beruf sogar als Berufung, weiß aber auch, dass er für mich am besten in einem Setting wie meiner jetzigen Firma funktioniert; und wenn mir die Arbeiten von Berufskollegen bzw. der Konkurrenz unterkommen, weiß ich, dass ich mit denen eher nicht arbeiten wollen würde. Sicherlich spielt da aber auch sehr viel Gewöhnung an unsere Arbeitsabläufe mit rein!

    Eine Promotion könnte ich mir privat vorstellen, als Hobby, beruflich bringt sie mir allerdings nichts - von daher schiebe ich das vor mir her; weil ich neben meinem Pensum gerade keine Ressourcen für ein weiteres Studium habe bzw. die Freizeit auch anders nutzen möchte.

    Dazu kommen die privaten Probleme. Es sind im Grunde die, mit denen sich fast alle Menschen aus dysfunktionalen Familien herumschlagen müssen.

    Es fehlt eine gewisse Grundsicherheit in menschlichen Belangen, die schwer im Nachhinein zu erreichen ist. Auch Therapien haben ihre Grenzen. Beziehungen, welcher Art auch immer, sind dann einfach schwieriger als für Menschen, die sorglos und mit Anerkennung und Rückhalt der Eltern aufwuchsen und unbeschwert ins Leben gehen können.

    Man steht sich dann gern selbst im Weg, weil die eingebauten Wegweiser und Orientierungshilfen fehlen.

    Liebe Pomerantsche, vielleicht ist alles Quatsch, was ich geschrieben habe, und ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und dass du deinen Platz im Leben mit den richtigen Menschen findest!
    Das ist sehr lieb von dir, danke!

    Die Grundsicherheit fehlt vielleicht, dafür hab ich eine 1A-Menschenkenntnis, Überlebenstool Numero Uno ...

    Ich würde meine Privatsituation auch nicht als "private Probleme" bezeichnen - dass Freundschaften auseinandergehen, bei mir mehr als bei anderen möglicherweise, liegt sicherlich nicht nur daran, dass ich "ungut" oder "schwierig" oder "narzisstisch" bin - ich sehe das eher in meinem Unwillen, Zeit "beliebig" zu verbringen bzw. mit Menschen, mit denen es nicht oder nur halb passt. Ich finde jeden Tag verschwendet, den ich mit Personen verbringen muss, die mir nicht (mehr) lieb sind.
    Dass ich dann weniger "Freundschaften" habe, als anderen Menschen, sehe ich nur als natürlich an. Ich bin aber auch im Zweifel lieber alleine als in Gesellschaft, die mir nicht zu 100% behagt.

    Und ähnlich ist es mit Männern - ich sehe da überhaupt keinen Grund, Abstriche zu machen, nur um dann fremdgehen "zu müssen". Wozu?

  5. gesperrt

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Vielleicht kannst du ja bei Gelegenheit nochmal erklären, ob es in Österreich normal ist, dass man einen Firmenwagen nicht privat nutzen darf...
    Da fängt es doch mit der Wertschätzung schon an, ich kenne allerdings nicht die Gepflogenheiten in deinem Land.

    Spätestens nach so einem Wochenende würde ich mich ernsthaft fragen, warum ich mir und meiner Gesundheit das antue.
    Gute Nacht!

  6. Inaktiver User

    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Ich habe einen Teil meiner sozialen Ruhe (instinktiv) gefunden, als ich vor vielen Jahren in meinen Kirchenchor gegangen bin. Da sind, wenn nicht Corona ist, 50 bis 70 Sänger und Sängerinnen. Guter Kirchenchor und ich bin irgendwann im Mittelfeld des Könnens gelandet.

    Das ist ein Teil meines sozialen Nestes. Denn meine Herkunftsfamilie wohnt am anderen Ende Deutschlandes.

    Vorher konnte ich nicht singen. Manchmal habe ich Stimmbildung und Gesangsunterricht genommen.

    Darüber kenne ich nun inzwischen viele andere Menschen und bekomme und gebe intellektuelle und kulturelle Impulse. Durch die Einbettung in dieses Umfeld sind meine herumirrenden Gedanken, um es mal so zu sagen, "Woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich, was wird von mir bleiben?" in einen sanft bewegten See gebettet worden.

    So mal als Gedanke.

  7. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe einen Teil meiner sozialen Ruhe (instinktiv) gefunden, als ich vor vielen Jahren in meinen Kirchenchor gegangen bin. Da sind, wenn nicht Corona ist, 50 bis 70 Sänger und Sängerinnen. Guter Kirchenchor und ich bin irgendwann im Mittelfeld des Könnens gelandet.

    Das ist ein Teil meines sozialen Nestes. Denn meine Herkunftsfamilie wohnt am anderen Ende Deutschlandes.

    Vorher konnte ich nicht singen. Manchmal habe ich Stimmbildung und Gesangsunterricht genommen.

    Darüber kenne ich nun inzwischen viele andere Menschen und bekomme und gebe intellektuelle und kulturelle Impulse. Durch die Einbettung in dieses Umfeld sind meine herumirrenden Gedanken, um es mal so zu sagen, "Woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich, was wird von mir bleiben?" in einen sanft bewegten See gebettet worden.

    So mal als Gedanke.
    Guten Morgen,

    das klingt doch schön! In einem Chor war auch einmal, das ist aber lange her. Und Kirchenchor wäre für mich gar nichts, ich kann aber nachvollziehen, was du beschreibst und fühlst.

    Seit dem langen Gespräch mit meiner jüngeren Kollegin gestern denke ich wieder, es ist die Weitergabe von Wissen, die meine "Aufgabe" ist. Es ist zwar jedesmal anstrengend und zeitaufwändig, jemanden "aufzubauen", aber wenn es dann richtig klappt und man die Resultate ernten kann dafür umso schöner.

    Heute genieße ich meinen freien Tag, die Sonne scheint, und die Plagerei der letzten Tage ist schon fast wieder vergessen - gottseidank regeneriere ich mich einigermaßen schnell und weiß, was mir dabei hilft.

  8. Inaktiver User

    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Guten morgen Pomerantsche,

    wenn es das ist, dann erinnert es mich zunächst an die Aussage eines früheren Grundschul-Rektors.
    Wobei die Grundschule hier keine Rolle spielen sollte, es fand eben nur da statt.

    Dann wärst du doch auf der Lehrer-Seite richtig?

    Mir fällt dazu ein was für ein schönes Erlebnis als Mutter immer war: wenn sich die Kinder "frei-gelesen" hatten, was heißt wenn sie nicht mehr nur buchstabierten sondern das Gelesene geniessen konnten, darin eintauchen.

    Ansonsten ist das ja ein weiter Bereich, aber für dich schon mal ein Erfolg.
    So an der richtigen Stelle im Leben zu landen - gelingt nicht allen Menschen.

    Na denn noch einen schönen freien Tag

  9. gesperrt

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Pomerantsche Beitrag anzeigen
    Und ähnlich ist es mit Männern - ich sehe da überhaupt keinen Grund, Abstriche zu machen, nur um dann fremdgehen "zu müssen". Wozu?
    Ich weiß, ich bekomme wieder keine Antwort , aber vielleicht nutzt du deinen freien Tag, um mal darüber nachzudenken, warum es bei dir immer nur diese Extreme gibt.
    Einmal wollen die Männer nur schnellen Sex von dir, jetzt diese Aussage...
    Es gibt da wirklich auch ganz viel dazwischen, aber anscheinend nicht in deinem Kopf!

    Einen schönen freien Tag!

  10. Inaktiver User

    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Vielleicht kannst du ja bei Gelegenheit nochmal erklären, ob es in Österreich normal ist, dass man einen Firmenwagen nicht privat nutzen darf...
    Da fängt es doch mit der Wertschätzung schon an, ich kenne allerdings nicht die Gepflogenheiten in deinem Land.
    Mal abgesehen vom konkreten Fall hier gibt’s das auch in Deutschland, nicht mal selten. Unter anderem auf ausdrücklichen Wunsch des Arbeitnehmers, der die automatisch entstehende steuerliche Belastung dafür nicht tragen will.

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