wenn du dich nun also hinter wort-nuancen verstecken möchtest, formuliere ich um:
woraus diagnostizierst du "stark narzisstische züge"?
was sagt "narzisstischer zug" für dich aus?
wenn du es nicht in einer "gestörten", "un-normalen" art und weise meinst, sondern lediglich von narzissmus = selbstverliebtheit sprichst, wie kannst du aus ihren zeilen schließen, @te sei, wenn sie es (=narzisstisch) denn überhaupt ist, nicht
oder nicht hinreichend an zwischenmenschlichen beziehungen interessiert?
nur weil sie, wenn sie etwas tut, dies dann bestmöglichst erledigt?
letzteres hat weder im sinne eines persönlichkeitszuges noch einer -störung irgendetwas mit narzissmus zu tun, allenfalls mit perfektionismus.
der rest ist deine projektion, denn nichts davon hat sie geschrieben.
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Ergebnis 301 bis 310 von 331
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28.08.2021, 14:41
AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?


Die Gedanken sind frei....


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28.08.2021, 18:56
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28.08.2021, 23:16
AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?
Nein, überhaupt nicht. Wenn ich etwas feststelle, ist das ja keine Abwertung.
Ich wäre froh, würde mir so ein Leben genügen - ich mag auch Einfachheit, ich brauche keine großen Fernreisen oder viele materielle Güter, PiPaPo - aber nur einfache Pflichterfüllung plus etwas Freizeit ist irgendwie so wenig ... dabei bin ich aber auch kein Overachiever wie Kara, die sich ja leider von hier eliminiert hat.
Es ist gerade eine Gratwanderung - ich arbeite im Augenblick sehr viel und habe dennoch das Gefühl, auf der Stelle zu treten, weil's einfach nicht weniger oder einfacher wird.
Wo liest du das bei mir raus?
Nein, ich habe in den letzten zehn Jahren nur zwei Chefs gehabt - und die waren "alt". Aber mit Stempel, klar!Aber, ich werde mal banaler: ist dir schon aufgefallen, dass jeder neue Chef einen wenig auch "seinen Stempel" aufdrücken will?
Ja, so weit waren wir schon, ich habe da etwas vermischt.Wenn du das Thema Vermächtnis wählst aber weder was von dem anstrebst was das Wort beinhaltest - ist das Thema verfehlt.
Dann ist es doch eher Anerkennung?
Die kriegt man übrigens auch über Geld.
Im Moment gerade nicht so - ich arbeite wie gesagt gerade sehr viel, und habe kaum Zeit für mich. Die Zeiten werden sich wieder ändern, aber im Augenblick ist es ein auf-der-Stelle-treten und ich habe das Gefühl, von Dauer-UrlauberInnen umgeben zu sein.Und ich glaube, dass es das ist um was - wenn überhaupt Menschen beneidet werden.
So, jetzt nicht Amen, sondern - sieh zu wie du das erlangst was du möchtest, vielleicht ist ja alles schon da - und du musst es nur sehen, oder du traust dich nicht es anzusprechen?
Es wird anerkannt, aber es ist nicht nachhaltig, vielleicht ist es das, was mich stört.
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29.08.2021, 05:33Inaktiver User
AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?
das verstehe ich nun grade gar nicht- was sollte denn "weniger" werden? DIe Arbeit? LIeße sich sicher ändern und dann gäbe es auch mehr Freizeit.
Nur grundsätzlich besteht das Leben bei uns nun mal überwiegend aus Arbeiten und Schlafen und dazwischen mehr oder weniger Freizeit und Urlaub
Meine Frage: was ist es denn im Grunde, das Dir fehlt, was vermisst Du denn?
Den Sinn Deines Lebens?
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29.08.2021, 08:12
AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?
Du hast zwei Punkte aufgeführt- Freunde und Familie- die für viele Menschen sehr zentral und erfüllend sind.
Wenn Du mal mit Menschen gesprochen hast, die kurz vor ihrem Lebensende stehen, oder mit Menschen, die mit Sterbenden arbeiten, ist das übrigens regelmäßig ein Punkt, den nahezu alle rückblickend in ihrem Leben verändern würden: sie würden mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Es gibt dazu auch Bücher, die solche Interviews aufarbeiten (z.B. "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen").
Ich finde, dass Vertrauen, Geborgenheit, Verständnis, Gemeinsamkeit, Zusammenhalt und geteilte Zeit/ ein geteiltes Leben eine ganze Menge sind. Und wie Du diese Zeit füllst, also ob es ein nebeneinander herleben oder qualitativ gut verbrachte Zeit ist, gestaltest Du ja mit. Was daran empfindest Du als "genügsam"?
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29.08.2021, 08:38
AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?
@FlikFlak

Ja deswegen arbeiten manche Menschen auch Teilzeit, weil sie genau DAS erkannt haben.
Sie wollen nicht erst am Lebensende etwas bereuen, zumindest nicht solche Dinge.
Arm (nicht nur im finanziellen Sinn) kann man am Ende des Tages natürlich trotzdem immer sein.
@Pomerantsche
Ich verstehe es auch nicht.
Wenn dich deine Arbeit so ausfüllt, du (dein O-Ton) die Beste des Landes bist, ist es doch völlig egal, was andere machen oder?
Ich glaube, dass du dir ganz oft selbst etwas vormachst, das merkt man auch an deiner schwankenden Stimmung hier im Forum.
Es ist toll, was du allein erreicht hast (das ist wirklich ernst gemeint), aber vielleicht wäre wirklich mal Zeit für etwas Neues bei dir?
Das du von ..... bis 2021 die Beste warst, wird dir keiner mehr nehmen.
Das war mein Wort zum Sonntag.
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29.08.2021, 11:42Inaktiver User
AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?
Merkst du nicht wie du mit solchen Sätzen rüber kommst?
Bei dir gleitet vieles ins extreme und abwertende ab.
Auch wenn ich die Aussage durchaus nachvollziehen kann......
Man kann das auch anders formulieren. Tust du aber bewusst nicht.
Du klingt wahnsinnig frustriert. Aber das zuzugeben wäre anscheinend (für dich) Schwäche, die du dir nicht eingestehen willst.
Ich finde es aber keine Schwäche - sondern aufgrund deiner Erfahrungen im Leben durchaus verständlich.
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29.08.2021, 12:01
AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?
Stimmt, die Aussage von Pomerantsche ist wirklich hart...
Und ich könnte mir vorstellen, dass da auch eine Menge Wut auf ihren Vorgesetzten mitschwingt, der solche Leute einstellt.
Am Ende haben diese neuen Kollegen noch mehr Freiheiten als sie, verdienen vielleicht sogar mehr?
Ja das kann tatsächlich wütend machen....
Aber dafür müsste man mal in sich hinein horchen.
Den Platz als Beste machen diese Menschen einem auf jeden Fall nicht streitig, das wäre noch ein positiver Blickwinkel.
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29.08.2021, 12:25Inaktiver User
AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?
Diese Diskussion hat m.E. gar nichts mit Narzissmus zu tun.
Es wurde ja schon aufgeklärt, dass das Wort "Vermächtnis" etwas unpassend gewählt worden war, da es der TE nicht um ihre Nachwirkung nach ihrem Tod geht, sondern um das Hier und Jetzt.
Ich sehe das so:
Einige Menschen haben als einzigen Lebenssinn, es sich und ihrem engsten Umfeld gutgehen zu lassen.
Andere Menschen, meiner Schätzung nach mind. 50%, ab mittlerem Lebensalter sicher mind. 70%, möchten es sich auch gut gehen lassen, aber darüber hinaus auch dazu beitragen, die Welt etwas besser/schöner/gerechter/... zu machen, "weiterzugeben". Darunter fällt zB. Engagement für Tierwohl, Flüchtlinge, Klimaschutz, oder Schaffung von Kunst, die die Menschen erfreut, oder wissenschaftliche Forschung, die die Menschen weiterbringt, oder Unterstützung der alleinerziehenden Nachbarin,... etcpp.
Dieses Bedürfnis wächst i.d.R., wenn die eigene Existenz aufgebaut ist bzw. keine akuten persönlichen Probleme im Vordergrund stehen.
Beide Arten, durch die Welt zu gehen, sind natürlich legitim.
Diesen Strang habe ich dahingehend verstanden, dass die zweite Gruppe mit der TE und untereinander brainstormt, wie dieses Bedürfnis nach Bedeutung für die Welt jenseits des eigenen engen Kreises ausgelebt werden kann.
Das ist m.E. weit weg von Narzissmus.
Empfinde ich genauso. Wildwusel und Pomerantsche sind in der Bri die Eloquentesten.
Das Gefühl kenne ich gut. Nenn' es "Durststrecke".
Mir hilft dann, mir immer wieder bewusst zu machen, dass es nur vorübergehend ist, und mir auch wirklich immer wieder Ausgleich zu schaffen.Geändert von Inaktiver User (29.08.2021 um 13:08 Uhr)
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29.08.2021, 13:31
AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?
Das hast Du sehr gut erkannt.
Und wenn der Unterschied zwischen "Narzissmus" = Persönlichkeitsstörung = Erkrankung und "narzisstischen Zügen" = Persönlichkeitszug = in unterschiedlichen Ausprägungen bei absolut jedem Menschen vorhanden, nicht bekannt ist, empfehle ich auch Dir, einfach mal google zu bemühen.
Sorry, aber die Unterstellung beginnt mich zu nerven.



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