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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Pomerantsche Beitrag anzeigen
    ......
    Allerdings stehe ich beruflich nicht gerne im Rampenlicht; ich mag keine Publicity, und operiere ganz gerne im Hintergrund.



    Ich habe ein gutes Vierteljahrhundert von meiner Familie zu hören bekommen: "Nimm dich nicht so wichtig", "was glaubst du, wer/was du bist", "sei nicht so eingebildet", "sei demütig, was bildest du dir ein, etwas verlangen zu können" ... es hat mir nicht geholfen, mir vorzustellen, dass meine Bedürfnisse und Grenzen unwichtig sind.
    Man hat auch mehrmals versucht mich zu brechen - und meine Stamina einfach unterschätzt.
    viele der reaktionen auf deine postings hier zeigen v.a. eines:
    nachgedacht und gründlich gelesen wurde überwiegend nicht.
    und sobald irgendeiner (egal unter welchem nick) etwas verdreht, dir als aussage untergeschoben hat und es dann kolportiert und immer weiter verdreht wird, bist du nur noch mit klarstellen beschäftigt.
    fehlt eigentlich nur noch, dass die nächste "sachliche und fundierte analyse" ergibt, dass du ständig nur von dir sprichst.

    dir von verschiedenen seiten (lieblingsspielchen) eine therapie nahezulegen und dann zu tönen, du sollst dich selbst nicht (zu) wichtig nehmen : der brüller. echt.

    was genau stellen diejenigen sich eigentlich unter therapie vor?
    dass dir mal von fachlicher seite ordentlich das selbstbewußtsein, das du (trotz allem oder gerade deswegen) hast, endlich mal wieder runtergeregelt wird?
    damit deine umwelt besser mit dir klar kommt?


    schäden, die durch solche erzeugerInnen angerichtet werden, von null an, sind nur begrenzt noch zu beheben.
    sich wehren und abgrenzen ist die einzige möglichkeit, wenn andere selbst die minimalsten spielregeln im umgang nicht einhalten.
    dass v.a. frauen gerne "vornerum" schön tun und hintenrum schon die lunte angezündet haben ist halt etwas, das nicht alle frauen gerne mitspielen.
    dann lieber einen harten bruch. ist deutlich gesünder
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    ich müsste jetzt erst mal googeln, was eine stamina ist.

  3. Inaktiver User

    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Pomerantsche Beitrag anzeigen

    Ich habe ein gutes Vierteljahrhundert von meiner Familie zu hören bekommen: "Nimm dich nicht so wichtig", "was glaubst du, wer/was du bist", "sei nicht so eingebildet", "sei demütig, was bildest du dir ein, etwas verlangen zu können" ... es hat mir nicht geholfen, mir vorzustellen, dass meine Bedürfnisse und Grenzen unwichtig sind.
    Man hat auch mehrmals versucht mich zu brechen - und meine Stamina einfach unterschätzt.

    Glaubst Du, es ginge Dir besser, wenn Du endlich Anerkennung und Wertschätzung durch deine Familie erfahren dürftest?

    Oder ist der Point of no return bereits überschritten?

  4. gesperrt

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auf diesem Hintergrund verstehe ich, dass „wichtig sein“ für dich eine andere Dimension hat als z.B. für mich.
    Ja siehst du - es geht nicht um "alles tanzt nach meiner Pfeife", sondern: ich nehme mich wichtig und achte auf mich.
    Ich habe zB in meiner Firma nun die Rolle der "Mama" für einige - immer da, weiß alles durch lange Firmenzugehörigkeit, schult ein, meistens erreichbar, kompetent etc. - und das wird mir oft zu viel, weil ich das so gar nicht sein möchte; dauernd helfen und Fragen beantworten zu müssen, leider meistens alles besser zu wissen etc.
    Aber offensichtlich werde ich da sehr "wichtig" genommen. Hat aber auch Schattenseiten, weil es mich eben oft anstrengt und ich mir denke: "Himmel, schalt' doch mal selbst dein Hirnkastl ein und überleg' was zu tun ist ... ."

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    und sobald irgendeiner (egal unter welchem nick) etwas verdreht, dir als aussage untergeschoben hat und es dann kolportiert und immer weiter verdreht wird, bist du nur noch mit klarstellen beschäftigt.
    fehlt eigentlich nur noch, dass die nächste "sachliche und fundierte analyse" ergibt, dass du ständig nur von dir sprichst.

    dir von verschiedenen seiten (lieblingsspielchen) eine therapie nahezulegen und dann zu tönen, du sollst dich selbst nicht (zu) wichtig nehmen : der brüller. echt.

    was genau stellen diejenigen sich eigentlich unter therapie vor?
    dass dir mal von fachlicher seite ordentlich das selbstbewußtsein, das du (trotz allem oder gerade deswegen) hast, endlich mal wieder runtergeregelt wird?
    damit deine umwelt besser mit dir klar kommt?
    Damit ich angenehm brikonform werde: vergesslich, unsicher, lieb, bescheiden und dankbar für jeden Ratschlag aus jeder "wohlmeinenden Ecke" der Hobby-Psychologen.

    Aber ja, weil du es so schilderst: ich war als Jugendliche kurz in Therapie - solange bis meine Eltern der Meinung waren, die Psychotherapeutin biegt mich nicht, wie erwartet, zu konform-braven Tochter zurecht, sondern bestärkt mein Selbstbewusstsein und findet die Erziehungsmaßnahmen meiner Eltern zu hart.
    Daraufhin haben mir meine Eltern nicht mehr gestattet, die Therapie fortzusetzen.
    Wie oft werde ich hier daran erinnert ...

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    ich müsste jetzt erst mal googeln, was eine stamina ist.
    Lass dich nicht davon abhalten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Glaubst Du, es ginge Dir besser, wenn Du endlich Anerkennung und Wertschätzung durch deine Familie erfahren dürftest?

    Oder ist der Point of no return bereits überschritten?
    siehe:

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    viele der reaktionen auf deine postings hier zeigen v.a. eines:
    nachgedacht und gründlich gelesen wurde überwiegend nicht.
    Aber für dich nochmal jaws (und auch für alle anderen):

    Wie bereits hier beschrieben habe ich den Kontakt zu meinen Eltern, Großmutter und Geschwister bereits vor langem abgebrochen - mein Vater ist eine klassische "verkrachte" Existenz und meine Mutter die ewige Mater Dolorosa.

    Was ich tun müsste, um diese vier Personen zu beeindrucken, möchte ich nicht tun - allen vier fehlt jeglicher Sinn dafür, wie man als Frau autark durchs Leben kommen kann; alle vier haben versucht, mich kleinzuhalten; mit unterschiedlichen Maßnahmen.

    Und das was diese Leute angetan haben reicht für zwei Leben, in denen ich mich nicht der Position sehe, von Menschen, die selbst fast nichts auf die Reihe bekommen, Wertschätzung zu erhalten. Habe ich nicht nötig.
    Geändert von Pomerantsche (16.08.2021 um 12:36 Uhr)

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    du musst das zweite zitat im letzten post noch mir zuordnen, sieht grad aus als wärs von jofi
    Die Gedanken sind frei....

  6. gesperrt

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    du musst das zweite zitat im letzten post noch mir zuordnen, sieht grad aus als wärs von jofi
    Jössas, ja, ist erledigt, danke für den Hinweis!

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Pomerantsche Beitrag anzeigen

    .......
    Damit ich angenehm brikonform werde: vergesslich, unsicher, lieb, bescheiden und dankbar für jeden Ratschlag aus jeder "wohlmeinenden Ecke" der Hobby-Psychologen.

    Aber ja, weil du es so schilderst: ich war als Jugendliche kurz in Therapie - solange bis meine Eltern der Meinung waren, die Psychotherapeutin biegt mich nicht, wie erwartet, zu konform-braven Tochter zurecht, sondern bestärkt mein Selbstbewusstsein und findet die Erziehungsmaßnahmen meiner Eltern zu hart.
    Daraufhin haben mir meine Eltern nicht mehr gestattet, die Therapie fortzusetzen.
    Wie oft werde ich hier daran erinnert ...

    _markiert von mir_

    was in der tat ein teil des dramas ist, wenn man massive "gebrochen-werden"-versuche von klein auf stamina (schickes wort, ich habs gegoogelt) überlebt hat und zumindest teil-stark daraus hervorkommt.

    bei den menschen, denen man dann (doch) traut und sie an sich ranlässt, haut es einem doch erstmal kurz die füße weg, wenn sie sich dann "entpuppen" und bei den anderen riecht mans schon 10 meilen gg den wind.

    sofern man sich dann doch irgendwie bequatschen lässt, läufts über kurz oder lang auf s.o. raus und beim rest darf man sich ewig anhören, wie vorurteilsbeladen man doch sei, bis derjenige sich dann auch für die anderen entpuppt hat.
    Die Gedanken sind frei....

  8. gesperrt

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    _markiert von mir_

    was in der tat ein teil des dramas ist, wenn man massive "gebrochen-werden"-versuche von klein auf stamina (schickes wort, ich habs gegoogelt) überlebt hat und zumindest teil-stark daraus hervorkommt.

    bei den menschen, denen man dann (doch) traut und sie an sich ranlässt, haut es einem doch erstmal kurz die füße weg, wenn sie sich dann "entpuppen" und bei den anderen riecht mans schon 10 meilen gg den wind.

    sofern man sich dann doch irgendwie bequatschen lässt, läufts über kurz oder lang auf s.o. raus und beim rest darf man sich ewig anhören, wie vorurteilsbeladen man doch sei, bis derjenige sich dann auch für die anderen entpuppt hat.
    Es ist eine ewige Gratwanderung - ich habe sehr viele mir wohlgesinnte Menschen in meinem Umfeld, bei denen ich mir sicher bin, die werden sich nie "entpuppen". Klar, dass man sich nicht mehr gut versteht, kann aber auch immer passieren.

    Am schlimmsten ist es immer bei Männern und ab und zu bei Freundinnen gewesen, da waren ein paar echt schlimme Enttäuschungen dabei.

    Ja, die Stamina - ich habe halt echte Unkraut-Qualitäten

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Pomerantsche Beitrag anzeigen

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    Ja, die Stamina - ich habe halt echte Unkraut-Qualitäten
    und das wiederum triggert (nicht zuletzt hier) dann die hobby-gärtnerinnen
    Die Gedanken sind frei....

  10. gesperrt

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    und das wiederum triggert (nicht zuletzt hier) dann die hobby-gärtnerinnen
    Trigggggger, Triggggger, Trigggger - das gefällt dir jetzt wieder

    Ich glaube, ich habe den Begriff aus dem Bikram Yoga, wo er gemeinsam mit der "bulldog determination" als Ziel erwähnt wird ... Bikram als Person finde ich natürlich nicht mehr gut, aber die Praxis und den Dialogue dazu - 15 Jahre lang mehrmals wöchentlich - das brennt sich ein

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