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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    @Daliah
    Im Unterschied zu dir möchte die TE aber etwas hinterlassen und zwar mehr als verbrannte Erde.
    Auch ein Hamster-Rad sieht von innen wie eine Karriere-Leiter aus.

    Es reicht, was du siehst und empfindest. Das Kind muss keinen Namen haben.
    Zitat von Rezeptfrei September 2014

    LG Milk_

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von FlikFlak Beitrag anzeigen
    Im Streit geht es aber doch um die Sache, um einen Teilbereich und nicht darum, den Wert eines Menschen infrage zu stellen.

    Es ist doch ein deutlicher Unterschied, ob ich sage: "Daliah, ich finde die Art und Weise, wie Du Kritik äußerst, verletzend und Du überschreitest damit bei mir eine Grenze" oder "Daliah, Du bist ein total unangenehmer Mensch. Kein Wunder, dass Dich keiner leiden kann."


    "Die Wahrheit" ist immer subjektiv.
    Und klar gibt es auch Menschen, bei denen bestimmte Äußerungen alte Wunde treffen und die dann extrem gekränkt reagieren und eine Botschaft rausfiltern, die so gar nicht an sie gerichtet ist. Aber andere Menschen kann ich eben nicht ändern. Dafür sorgen, dass ich fair, respektvoll und wertschätzend bleibe (und das geht auch im Konflikt) kann ich hingegen sehr wohl.
    Na ja, ich streite mich weder um Bonbons noch um Fahrgeld oder so.
    Es menschelt schon immer.

    Und sorry, weder ich noch andere Menschen müssen als Psychologen unterwegs sein.

    Wenn denn die Wahrheit subjektiv sein sollte, was ich überhaupt nicht nach voll ziehen kann, dann muss ja erst mal deutlich ausgesprochen werden was man meint.

    Meiner Erfahrung nach kann man in alten Freundschaften wenig ändern.
    Da hilft auch keine Gesprächsführung.

    Wer will denn schon andere Menschen ändern?
    Und was ist so schlimm daran mal wütend zu werden?
    Das ist ne Sache des Temperaments und auch der Ernsthaftigkeit.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    wo bin ich hier reingeraten, eigentlich ist es mir doch nicht wichtig was zu hinterlassen.
    Willkommen in der Bricom

    Ich habe die zweifelnden Wochen auch gut hinter mir gelassen.
    Es läuft eigentlich gerade so gut, dass ich auch mehr im Jetzt sein möchte/sollte, als mir Gedanken über das Danach zu machen.
    Gerade heute habe ich beruflich so eine schöne Anerkennung meines Könnens erfahren, dass ich mir denke: ich bin froh, wenn ich mein Wissen wieder weitergeben kann und der Spirit mit dem arbeite, auch nach meiner Zeit fortgesetzt wird.

    Privat konnte ich in meinem Urlaub, den ich Anfang Juli hatte, zwei Freundschaften durch öftere Treffen verfestigen und eine weitere Bekanntschaft vertiefen. Gesund bin ich auch, geimpft, finanziell habe ich diese Woche eine weitere Erhöhung meines Gehalts bereits für das laufende Monat zugesichert bekommen und ich trachte danach, meinen ökologischen Fußabdruck weiterhin zu verkleinern, damit die Nachwelt auch was Gutes von mir hat.
    Mir geht es rundum gut. Daran ändern auch ein paar Chats mit irgendwelchen komischen Männern nichts.

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    FlikFlak, merkst du eigentlich wie sehr du dich in Allgemeinplätzen bewegst?
    Merkst Du, dass der Beitrag gar nicht an Dich gerichtet war? Oder bist Du hier mit einem Doppelnick unterwegs?
    Doch, es gibt ne Wahrheit. Wenn Jemand zum Beispiel soo freundlich zu dir ist - und du genau weißt: das ist absolute Berechnung, oder schlimmer noch, dir mit zuckersüßem Lächeln eins rein würgt.
    Bitter. Kenne ich aus meinem Umfeld nicht, fühlt sich aber mit Sicherheit nicht gut an.
    Dafür braucht man Gespür. Und das muss man sich im Leben erkämpfen.
    Da sind wir unterschiedlicher Meinung.
    Für mein Empfinden gewinnt man ein gutes Gespür durch Neugier, Offenheit, Interesse und ein stabiles Selbstewertgefühl.
    Den Gedanken, emotional gepanzert durch das Leben laufen zu müssen, um nicht verletzt zu werden, und im zwischenmenschlichen Bereich kämpfen zu müssen, finde ich düster und bedrückend. So möchte ich nicht leben.
    Welches Leben ein Mensch führen will sollte man schon ihm selbst überlassen.
    Ich habe hier bisher keinen einzigen Beitrag entdeckt, der das in Abrede stellt.

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Pomerantsche Beitrag anzeigen
    Willkommen in der Bricom

    Ich habe die zweifelnden Wochen auch gut hinter mir gelassen.
    Es läuft eigentlich gerade so gut, dass ich auch mehr im Jetzt sein möchte/sollte, als mir Gedanken über das Danach zu machen.
    Gerade heute habe ich beruflich so eine schöne Anerkennung meines Könnens erfahren, dass ich mir denke: ich bin froh, wenn ich mein Wissen wieder weitergeben kann und der Spirit mit dem arbeite, auch nach meiner Zeit fortgesetzt wird.

    Privat konnte ich in meinem Urlaub, den ich Anfang Juli hatte, zwei Freundschaften durch öftere Treffen verfestigen und eine weitere Bekanntschaft vertiefen. Gesund bin ich auch, geimpft, finanziell habe ich diese Woche eine weitere Erhöhung meines Gehalts bereits für das laufende Monat zugesichert bekommen und ich trachte danach, meinen ökologischen Fußabdruck weiterhin zu verkleinern, damit die Nachwelt auch was Gutes von mir hat.
    Mir geht es rundum gut. Daran ändern auch ein paar Chats mit irgendwelchen komischen Männern nichts.
    ach komm, das redest du dir ein

    Es muss dir doch schlecht gehen, sei bitte nicht so ignorant.


    Spass beiseite, freut mich für dich.
    Und vergiss nicht den Sommer zu geniessen.

    Liebe Grüße von Dahlia
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von FlikFlak Beitrag anzeigen
    Merkst Du, dass der Beitrag gar nicht an Dich gerichtet war? Oder bist Du hier mit einem Doppelnick unterwegs?

    Bitter. Kenne ich aus meinem Umfeld nicht, fühlt sich aber mit Sicherheit nicht gut an.

    Da sind wir unterschiedlicher Meinung.
    Für mein Empfinden gewinnt man ein gutes Gespür durch Neugier, Offenheit, Interesse und ein stabiles Selbstewertgefühl.
    Den Gedanken, emotional gepanzert durch das Leben laufen zu müssen, um nicht verletzt zu werden, und im zwischenmenschlichen Bereich kämpfen zu müssen, finde ich düster und bedrückend. So möchte ich nicht leben.

    Ich habe hier bisher keinen einzigen Beitrag entdeckt, der das in Abrede stellt.
    Nein, aus Prinzip bin ich immer nur mit einem Nick unterwegs.

    Weißt du, es kommt weniger auf die Performance an als das einem Sicherheit bringt.
    Zu wissen sich behaupten zu können, zurecht zu kommen, sich nicht ausnutzen lassen.

    Ist ein so grandioses Gefühl und Ergebnis, dafür lasse ich dann eben mal den Charme beiseite.

    Ich kann mich auf das Leben als solches einfach besser konzentrieren, muss nicht in erster Linie den super Eindruck machen.

    Mich entspannt das einfach.
    Früher war mir auch wichtig, die richtigen Worte zu finden, schlagfertig zu sein.
    Und das führte eben oft dazu, nix zu sagen.

    Ich muss keine Doktorarbeit schreiben um mich ausdrücken zu können oder zu dürfen.

    Es reicht einfach klar und deutlich zu sein.

    Und wenn ich dann hinterlasse, bei der wussten wir immer woran wir sind.
    Dann hätte ich nix dagegen.
    Könnte allerdings noch was Andereres dazu kommen....so ist es nun auch nicht.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

  7. User Info Menu

    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Und wenn ich dann hinterlasse, bei der wussten wir immer woran wir sind.
    Dann hätte ich nix dagegen.
    Könnte allerdings noch was Andereres dazu kommen....so ist es nun auch nicht.
    Das ist schon besser als "war immer lieb und brav und freundlich, wir wussten aber nicht, was hinter der Fassade steckt" ...

    Danke, ja ich genieße den Sommer, nach einem langen Abend mit meiner Nachbarin und einem kräftigen Sommergewitter in der Nacht schau ich gerade in die Morgensonne und freue mich auf meinen freien Tag, wenn auch noch etwas müde.

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Am schlimmsten fände ich: sie war ein so unglücklicher Mensch.
    Wirklich, das hinterlässt bei den Kindern Schuldgefühle und man erinnert sich nicht gern an den Menschen.

    Aber, so richtig weiß ich das auch nicht.
    Meine Mutter war ein unglücklicher Mensch, aber ich denke gern an sie.

    Wahrscheinlich haben wir sowieso keinen Einfluss darauf was von uns bleibt.

    Nichtsdestotrotz habe ich so meine "Helden".
    Darum will ich unbedingt mal in die Normandie. "Landung in der Normandie" war wohl die größte militärische Operation die es je gab. Die haben den Krieg entschieden.
    Da sind junge Männer reihenweise nieder gemäht worden.

    Denen allen gilt mein Dank.

    Das ist heute wohl weniger verbreitet, ich bin ja grundsätzlich sehr geschichtsinteressiert, schon so auf die Welt gekommen. Wie unaufmerksam man die Soldaten begrüsst hatte die aus Afghanistan zurück gekehrt sind finde ich bitter.

    Deren Intention war es nicht in die Geschichte einzugehen, sind sie aber.
    Solche Menschen hinterlassen was.

    Fällt mir nur gerade so ein.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Zu wissen sich behaupten zu können, zurecht zu kommen, sich nicht ausnutzen lassen.
    Ich finde, dass der Gedanke, kämpfen und lauern zu müssen, eben keine Sicherheit bringt.
    Innerliche Sicherheit bedeutet zu wissen, wo persönliche Grenzen liegen und die Gewissheit, ein selbstverständliches Recht auf deren Wahrung zu haben. Da gibt es nichts zu kämpfen und zu lauern, sondern innere Ruhe und ausgeglichenheit.

    Kampf, die Sorge vor Ausbeutung und lauern hingegen sind für mich mit innerer Unsicherheit verbunden und eben der Angst, dass andere Rechte streitig machen könnten, die man sich erkämpft hat.

    Zur Kriegsverherrlichung sage ich nichts, weil mir sonst mein Frühstück wieder hochkommt. Leid, Elend, Gewalt und Tod so zu glorifizieren und zu feiern finde ich ebenso gefühlskalt wie widerlich.

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    AW: Vermächtnisse - was bleibt von mir?

    Zitat Zitat von FlikFlak Beitrag anzeigen
    Ich finde, dass der Gedanke, kämpfen und lauern zu müssen, eben keine Sicherheit bringt.
    Innerliche Sicherheit bedeutet zu wissen, wo persönliche Grenzen liegen und die Gewissheit, ein selbstverständliches Recht auf deren Wahrung zu haben. Da gibt es nichts zu kämpfen und zu lauern, sondern innere Ruhe und ausgeglichenheit.

    Kampf, die Sorge vor Ausbeutung und lauern hingegen sind für mich mit innerer Unsicherheit verbunden und eben der Angst, dass andere Rechte streitig machen könnten, die man sich erkämpft hat.

    Zur Kriegsverherrlichung sage ich nichts, weil mir sonst mein Frühstück wieder hochkommt. Leid, Elend, Gewalt und Tod so zu glorifizieren und zu feiern finde ich ebenso gefühlskalt wie widerlich.
    Und ich fasse mich mal kurz: für denjenigen dem eine Lüge keine Lüge mehr ist - und es die Wahrheit nicht mehr gibt - fällt mir nichts ein.

    Da leben wir in anderen Welten - und das ist auch gut so.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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