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    AW: Das Gefühl dass viele einen nicht mögen

    Leana,
    doch es macht einen Unterschied wann die Ereignisse waren. Waren es fünf Ereignisse in fünfzehn Jahren - dann gab es einen Trigger der das gerade hochgespült hat. Und den kannst du dir anschauen.

    Und - es waren, wenn sich alle Regelkonform verhalten haben was ich hoffe - Ereignisse die vor über einem Jahr waren. Übrigens
    deine Antwort gibt einen Einblick, wieso du am Rande stehen könntest - mit einer patzigen Antwort - bricht man Small-talk ab.


    TE heist übrigens Threaderstellerin.

    Dass einen "viele nicht mögen " ist übrigens der Normalzustand - so rund 7 komma x Milliarden Menschen - und das x steht für eine
    lange Zahlenfolge - bist du egal. Das geht jederman so. Und - um in bestehende Gruppen auch informelle Gruppen wie auf der Hochzeit reinzukommen braucht es zeit. Nicht drei Stunden - drei Monate oder drei Jahre.

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    AW: Das Gefühl dass viele einen nicht mögen

    Liebe Leana,

    erstmal, es muss dich keiner mögen, du kannst es nicht erwarten. Das ist so. Je mehr du für dein Selbstbewusstsein machst, desto unabhängiger wirst du von der Zuwendung von anderen Menschen. Es gibt auch gute Bücher dazu, was du in deinem Denken und für ein gutes Selbstbewusstsein tun kannst. Vielleicht spüren die anderen Frauen/Menschen, dass du nicht viel Selbstbewusstsein hast und zeigen dir das auf die leider für dich unangenehme Art? Magst du dich denn selber?

    Spontan fällt mir noch das Thema Hochsensibilität ein. Hast du davon schon mal gehört, gelesen?

    Vielleicht wäre für dich wirklich hilfreich, zu schauen, woher kommt dein mangelndes Selbstbewusstsein und was kannst du aktuell, schnell anfangen dagegen zu machen. Vielleicht wäre prof. Hilfe auch nicht schlecht.

    Ich wünsche dir viel Erfolg auf dem Weg zu einem gesunden Selbstbewusstsein.

    Wildeblume

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    AW: Das Gefühl dass viele einen nicht mögen

    Liebe Leana,
    also ich schreib mal so frei von der Leber: bin grundsätzlich der Typ der schnell Sympathien findet.

    Aber, auf eine Feier gehen wo sich alle sehr gut kennen und ich so gut wie keinen - käme ich mir auch wie bestellt und nicht abgeholt vor.

    Klar kann man das überstehen oder auch aushalten - und sogar ne gute Figur dabei abgeben.
    Aber, ich fühle mich dann eher so allein.

    Darum meide ich auch solche Situationen.
    Die Anderen herzen sich und küssen sich, gut jetzt nicht. Aber, da ist soo viel Vertrautheit und ich bin der Zuschauer.

    Solche Feiern sind ja auch weniger der Anlass oder Grund sich kennen zu lernen.
    Also ich tue mir so was nicht mehr an.

    Selbst auf die Gefahr hin manche Menschen zu verprellen. Was man dann als Grund nennt?
    Jedenfalls nix was nicht stimmt, absagen aber schon.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: Das Gefühl dass viele einen nicht mögen

    Hallo Leana,

    ich habe nicht alle Antworten gelesen, also verzeih falls es sich wiederholt. Aber ich kenne dieses Gefühl. Ich bin introvertiert und fühle mich generell bei Gruppengesprächen auch eher unwohl. Sobald es mehr als ein - zwei Gesprächspartner sind, muss ich immer "sondieren", was angebracht ist zu sagen, etc. Das finde ich super anstrengend und macht mir einfach keinen Spaß, weshalb ich solche Situationen auch vermeide (im privaten Kontext).

    Meine Erfahrung hat mich auch einige Dinge gelehrt, weshalb ich sie mit dir teilen möchte: Wenn ich mittlerweile auf eine Party gehe (d.h. wenn ich wirklich Lust darauf habe), dann halte ich mich von Gruppierungen eher fern und spreche einzelne Leute an, die auch eher danebenstehen. Diese Leute freuen sich auch, wenn man sie anspricht - geht mir in der Situation ja genauso. Ansonsten nehme ich bewusst die Beobachter-Rolle ein, schaue mich um, etc. Auf gar keinen Fall versuche ich krampfhaft, "dazugehören zu wollen", denn das merken die anderen und es kommt super bedürftig, unattraktiv und nicht erwachsen rüber. Würde mich persönlich auch eher abstoßen, weil ich mir denken würde "Okay, die scheint es ja wirklich nötig zu haben".

    Insgesamt habe ich aber auch irgendwann gemerkt, dass ich gar nicht zu irgendeiner Gruppe dazugehören möchte und es viel mehr meiner Persönlichkeit entspricht, von Gruppierungen jeder Art zu distanzieren. Hat aber natürlich auch seinen Preis. Man wird dadurch aber eher interessanter und dann wiederum von anderen angesprochen. Der "Klatsch und Tratsch" interessiert mich nicht, der in Gruppen oft ausgetauscht wird, wodurch ich auch damit verschont werde. Mit einzelnen Personen kann ich, auch wenn ich sie vorher gar nicht kannte, gleich tiefer in Themen einsteigen, während diese Gruppengespräche irgendwie eher oberflächlich bleiben. Oder sich auch Personen eher profilieren wollen, was ich beides nicht mag.

    Irgendwann habe ich mir auch gedacht "Es ist mir total egal, ob mich irgendjemand mag oder sympathisch findet, ich habe einen schönen Tag / Abend, egal was ist." Denn dann willst du nichts von den anderen Leuten, was sie dir vielleicht gar nicht geben können.

    Vielleicht hilft dir ja diese Perspektive. Ich gebe zu, nicht jeder würde damit klarkommen oder sich damit wohlfühlen. Ist eine absolute Typfrage.

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    AW: Das Gefühl dass viele einen nicht mögen

    Zitat Zitat von Leana89 Beitrag anzeigen
    Die Mädels waren alle nett aber ich hatte das Gefühl dass sie sich lieber untereinander unterhalten haben. Oder mich doof fanden. Oder in der Gruppe wurden meine Kommentare oft unbeantwortet gelassen. Ich Frage mich wirklich warum weil eigentlich bin ich ein Recht offener und umgänglicher Mensch. Aber habe das Gefühl immer außen vor zu sein. Kennt ihr das ?? Habe dann immer das Gefühl als würde ich mich aufdrängen und müsste den Kontakt herstellen bzw suchen ..
    Anbei einige Gedanken aus meiner Erfahrung dazu:

    - Menschen, die sich bereits kennen, kommunizieren untereinander anders als mit neuen Menschen. Ich denke, dass dies unbewusst geschieht.

    - Ein aufmerksamer Gastgeber sollte nicht nur die Gäste einander vorstellen, sondern bei Bedarf auch versuchen, den oder die "Neue" ins Gespräch aufzunehmen. Das könnte schwierig werden, wenn der Anlass einem Baby gilt.

    - Es braucht Zeit, um sich in Gruppen einzufinden. In Sportgruppen werden dafür mindestens sechs Wochen veranschlagt.

    - Ich habe schon erlebt, dass mich Menschen nur in der Gruppe kennen und auf mich alleine vollkommen anders reagieren, also entweder alleine deutlich zugänglicher sind oder sich auch mal bewusst abwenden.

    Nichts aus diesen vier Punkten würde ich auf mich beziehen, sondern abwägen, ob Beziehungsarbeit hilft, d. h. ob ich von mir aus immer wieder einmal eine Initiative ergreife, oder ob ich diese Gruppierung weiter pflege.
    Geändert von schneegans (21.05.2021 um 14:56 Uhr)

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    AW: Das Gefühl dass viele einen nicht mögen

    Manchmal habe ich bei solchen Situationen etwas mitgebracht, mit dem ich gleich im Mittelpunkt stand. So dass mich später die anderen drauf angesprochen haben. Ein guter Trick für schüchterne Leute.

    Ich habe z.B. eine richtig gute Flasche Champagner mitgebracht, die gleich jeder aufmachen wollte. Oder einen tollen Kuchen gebacken. Oder einen Haufen Luftballons mitgebracht oder ein Schaf aus Windeln zusammengebunden.

    Was auch immer, irgendwas, was die anderen vielleicht zum Lachen bringt und wo man selber sich kurz damit präsentiert.

    Muss nicht teuer sein, kann ein witziges Geschenk sein oder was super gutes zum Essen. Aber, man ist beim Eintreten kurz der Mittelpunkt und später reden die Leute dann eher mit einem.

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    AW: Das Gefühl dass viele einen nicht mögen

    Zitat Zitat von Leana89 Beitrag anzeigen
    Habe ich immernoch an einer Hochzeit letztes Jahr zu knacken.
    Es gab eine kleine Babyparty für eine Freundin.
    Hallo Leana,

    ich habe mal diese beiden Anlässe betont. Kann es sein, dass dir solche Anlässe nicht zusagen? Wahlweise, weil du es selbst möchtest oder es dir überhaupt nicht zusagt?

    Aus eigener Erfahrung bzw. weil du fragst, ob wir das kennen: Meiner Erfahrung nach, sind solche Anlässe wahnsinnig oberflächlich und nur mit Alkohol zu genießen.

    Ich gehe inzwischen nicht mehr auf so was, weil es mir nicht zusagt. Seitdem Corona wieder abebbt, habe ich leider das Gefühl, dass es vielleicht bald wieder Einladungen gibt. Ein Graus. Jetzt braucht man wieder richtig gute Ausreden, damit man niemandem auf den Schlips tritt, wenn man nicht kommt.

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    AW: Das Gefühl dass viele einen nicht mögen

    Zitat Zitat von Leana89 Beitrag anzeigen
    Das ist gar nicht das Thema jetzt. Es wurde sich an alle Regeln gehalten
    Wenn alle 1,5 Meter entfernt stehen mussten, kann es gut sein, dass es nicht an dir lag, dass es komisch war auf den Feiern mit den drei/vier anderen Leuten.

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    AW: Das Gefühl dass viele einen nicht mögen

    Zitat Zitat von free_spirit Beitrag anzeigen
    ---

    Es kann genauso sein, dass die kein Interesse haben, Dich zu integrieren, weil sie mehr Spass dran haben, Dich ein bisschen zu mobben.
    Ich würde garnicht versuchen, in diese illustren Freundeskreise hereinzukommen, und bedürftiges Verhalten zu zeigen, denn dann bietest Du natürlich die wunderbare Breitseite, um in trauter Einigkeit ignoriert/gemobbt zu werden.

    ---
    Mobben? Wie kommt man denn auf so was?!

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    AW: Das Gefühl dass viele einen nicht mögen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ja eher, wieso man aktuell überhaupt zu Parties geht, egal, zu welchem Anlass.
    Das ist hier wohl gerade nicht das Thema.


    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    ...

    Aber, auf eine Feier gehen wo sich alle sehr gut kennen und ich so gut wie keinen - käme ich mir auch wie bestellt und nicht abgeholt vor.

    Klar kann man das überstehen oder auch aushalten - und sogar ne gute Figur dabei abgeben.
    Aber, ich fühle mich dann eher so allein.

    .
    Genau so empfinde ich das auch.

    Manchmal tue ich mir mit solchen Situationen schwer, manchmal nicht.

    Kommt auch auf die anderen Gäste drauf an. Wenn das geschäftliche Anlässe meines Mannes sind, da habe ich auch keine Freude damit und oft auch wirklich keine Gesprächsthemen/Gemeinsamkeiten mit den übrigen Personen. Sehr anstrengend.

    Aber auch dann habe ich nicht das Gefühl, dass mich die Leute nicht leiden können. Wir kennen uns einfach nicht und haben auf die Schnelle auch keinen gemeinsamen Nenner.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne


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