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Thema: Lebensplanung aufgeben
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10.09.2021, 19:32Inaktiver User
AW: Lebensplanung aufgeben
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10.09.2021, 23:09
AW: Lebensplanung aufgeben
Ich sehe hier eine ganz typisch Deutsche Einstellung. Darf ich das sagen? Dass einen "das Leben packt" wenn man sich zu lange von weniger intellektuellen Menschen abhebt und nur noch aus einem Elfenbeinturm auf sie runter schaut.
1. Das Leben "packt" einen nicht um einem eine Lektion zu erteilen. Denn wir sind im Jahr 2021 und nicht bei Grimm's Märchen. Aber schön, wie sich so ein alter Aberglaube hält. Oder wird er eher eingesetzt, um jemand zu treffen? Ich denke hier handelt es sich um eine Reha Phase nach einer Krankheit, die nouvelle vague von ihrem Berufsweg abgebracht hat.
2. Kann ich gut verstehen, wenn sie gleich das Schreien bekommt, wenn Impf-Zweifler um sie herum sind. Das muss nicht mal hochnäsig und aus einem Elfenbeinturm sein. Sondern eher wie ich auf der Titanic rumgerannt wäre "Das Schiff geht unter! Alle in die Rettungsboote!" Während die anderen ihr Dessert löffeln und denken, ich spinn' halt (ja, ich habe Covid gerade und deswegen habe ich viel Zeit).
3. Man könnte es ja so formulieren: na, nouvelle vague, es ist schon hart, was Dir passiert ist. Erst eine Infektion und jetzt sitzt Du in einer Reha und bastelst mit, hmmm, Frauen die etwas nervig sind. Aber, seh' es vielleicht als Chance! Vielleicht kommst Du hier auf das Thema Deiner Dissertation! Das wäre etwas zu positiv gesehen
, das würde mich auch nerven 
Aber: Unterschied zwischen 1 und 3: schon mal nicht so winzig. Warum seh' ich immer wieder so Parolen, die ich in meiner Kindheit gehört habe, die aber aus einer ganz speziellen Zeit der Deutschen Geschichte stammen? Weil man nicht weiss, woher sie kommen? Und sich deswegen nicht schämt, sie anzuwenden? Hart wie Kruppstahl usw....Geändert von annakathrin (10.09.2021 um 23:50 Uhr)
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11.09.2021, 05:36Inaktiver User
AW: Lebensplanung aufgeben
Geändert von Inaktiver User (11.09.2021 um 06:06 Uhr)
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11.09.2021, 07:09
AW: Lebensplanung aufgeben
Haha, sagt die Frau die so verdreht schreibt, dass man sie nicht versteht

Ich habe in der Bibel noch nie was davon gelesen, dass das Leben einen immer wieder auf die gleiche Prüfung stellt. Das würde auch nicht zu nouvelle vague passen, weil sie zum ersten Mal ihren Weg verloren hat und das wegen einer Krankheit. Das ist mehr ein Thema für Sagen und Märchen. Von Oedipus bis zu den 3 kleinen Schweinchen.
Ich glaube eine gewisse Anti-Intellektualität zu erkennen die etwas muffig riecht. Riech' ich sogar mit Covid auf der Couch.
Oder einfach die Freund, andere in die Pfanne zu hauen?
Ich fühle mich hier nicht wohl
Geändert von annakathrin (11.09.2021 um 07:17 Uhr)
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11.09.2021, 11:05
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11.09.2021, 12:12Inaktiver User
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11.09.2021, 13:06
AW: Lebensplanung aufgeben
Ich öffne diesen Strang wieder und erinnere an die Netiquette und den Ignore-Button
Geändert von xanidae (15.09.2021 um 18:54 Uhr)
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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18.09.2021, 09:44
AW: Lebensplanung aufgeben
Ich habe jetzt die zweite Woche der Reha hinter mir (keine Angst, ich werde hier kein Rehatagebuch schreiben). Ich habe meiner Bezugstherapeutin von meinen schlechten Erfahrungen mit einigen Therapien aus der Tagesklinik erzählt und sie hat mir versichert, dass das Konzept der Therapien in der Reha anders ist. Ich werde mich also möglichst ohne Vorurteile erneut auf die Therapien einlassen und hoffe, dass ich etwas mitnehmen kann. Mit der Gruppe verstehe ich mich gut, es gibt jedoch eine Person, die die Gruppe ein wenig sprengt, weil sie ununterbrochen redet. Das kann Teil einer Erkrankung sein, aber auch einfach ihre Persönlichkeit und ich möchte jemanden nicht pathologisieren, weil ich dazu nicht qualifiziert bin.
Wegen Corona wird es leider nur ein reduziertes Therapieangebot geben und ich habe sehr viel Freizeit. Ich bin es nicht gewohnt, so viel Freizeit zu haben und so viel alleine zu sein und muss mir da noch eine sinnvolle Beschäftigung suchen. Im Moment lese ich viel und höre Podcasts. Insgesamt habe ich von der Einrichtung einen guten Eindruck und denke, dass ich mich in der Reha nach einem halben Jahr Stillstand endlich wieder weiterentwickeln kann. Ich werde mir am Ende jeder Woche eine kleine Belohnung gönnen, in dieser Woche war es eine neue Winterjacke, aber das können auch kleinere Dinge wie ein E-Book sein.
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18.09.2021, 10:50
AW: Lebensplanung aufgeben
Rückzug, Ablenkungen und auf die eigene individuelle Art und Weise in der Situation tun, was einen voranbringt, darin bist Du offenbar eine Meisterin
!
Ich würde unserer TE auch einen Tipp in diese Richtung geben, also Ohren auf Durchzug, wenn das Geschnatter in der Umgebung zu laut wird, und die freien Zeiten für ein gutes Buch, wenn möglich, für lange Spaziergänge an der frischen Luft und für das Schmieden von Zukunftsplänen nutzen. Nein, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Unsere Ziele wären keine Ziele, wenn wir sie ohne Anstrengung immer gleich beim ersten Mal erreichen würden.
Liebe TE, bedenke stets, dass ausschließlich die Wurst zwei Enden hat und Deine Reha-Zeit sicherlich ihr Ende finden wird. Ich bin zwar nicht Frau Merkel, doch ziemlich sicher, dass Du das schaffen wirst! Bleibe fröhlich und zuversichtlich.Geändert von schneegans (18.09.2021 um 10:58 Uhr)
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18.09.2021, 12:48Inaktiver User
AW: Lebensplanung aufgeben
Du kannst Dich doch, ohne in eine Diskussion einzusteigen, abgrenzen und sagen, dass Du nicht darüber reden möchtest? oder Dich woanders hinsetzen? Oder musst Du da zuhören?
wieso bist Du gleich "konfrontiert"?
Wirst Du denn dazu gezwungen, Deine konträre Meinung bzw überhaupt etwas zu sagen?



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