du, hatte ich auch nicht.
hier wurde mehrfach von mir gefordert, ich solle doch endlich mal von mir persönlich berichten
das war das, für mich damals harmloseste, das mir auf die schnelle einfiel. und unfassbar resilienzfördernd, laut "den fachleuten."
meine täterin war recht flexibel, während mein vater ganztags arbeiten und ein neues haus für sie bauen war
und das, obwohl das alte dank ihrer hervorragenden dressurmethoden "trotz" vorschulkind immer piccobello geputzt war und sogar die konserven im keller ordentlich und nach farben sortiert.
ordnung find ich bis heute klasse.
und habe nichtmal "zwänge"
wenn nämlich meinem vater auffiel, dass es zu ordentlich war, gabs erstmal ordentlich dresche, sobald er aus dem haus war.
spazieren war ich auch grade![]()
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07.03.2021, 15:42
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?


Die Gedanken sind frei....


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07.03.2021, 15:54
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07.03.2021, 16:01Inaktiver User
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

Zu meiner Zeit (Ausbildungsplätze rar) war das eher: Du kannst Uni, Du hast den Platz an der Uni, also machst Du auch den Abschluss, denn wenn Du eine Ausbildung machst, nimmst Du den begehrten Ausbildungsplatz einem weg, der die Möglichkeit "Uni" nicht hat.Weil ich denke, daß jede Person weniger, die mit ihnen um Ressourcen konkurriert, ihr Leben ein kleines bißchen besser macht.
Mein Platz an der Schule oder an der Uni wäre vielleicht bei jemandem, der aus Ehrgeiz und Leidenschaft und nicht auf Talent und Familientradition da rumsitzt, viel besser aufgehoben.
Die verursachst Du doch auch, wenn Du den Job nicht machst?Für den Job, um den ich mich bemühe, gibt es bestimmt jemand begabteren aus schlechteren Verhältnissen. Wenn ich ohnehin unglücklich, erschöpft, krank, mut- und hoffnungslos bin, dann muß ich nicht auch noch externalisierte Kosten verursachen.
Mir hat es immer viel mehr gebracht, mir zu sagen, "Ich bin hier, es ist jetzt, was kann ich *hier und jetzt* tun?" Und wenn es Brot backen ist. Dann hab ich zumindest Ablenkung, und am Ende Brot, das ist mehr als vorher. Der Rest der Welt muß in der Zwischenzeit mal ohne den Platz in meinem Hirn auskommen.
Ist das nicht auch eine (sehr wirksame!) Variante von "Stell Dich nicht so an"?
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07.03.2021, 16:02Inaktiver User
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
Weisst Du - und das ist sicher auch ein Teilaspekt MEINER Resilienz - ich neige dazu, Adler zuzustimmen. Sofern es keine massiven Einschränkungen gibt, die es unmöglich machen, kann ein Mensch lernen, was er lernen möchte. Er muss es aber eben wollen. Es ist natürlich vollkommen in Ordnung, etwas nicht zu wollen.
Es gibt viele ungeeignete Techniken und natürlich auch Fachmenschen, die nicht in der Lage sind, über den Tellerrand zu schauen und ggf. auch mal abzugeben, wenn sie an Grenzen stossen, die sie selbst nicht überwinden können. Gerade hinsichtlich mancher therapeutischer Konstellationen bin ich darüber hinaus auch eine Befürworterin des Wechsels, schlicht um Betriebsblindheit und neue, sich bedingende Abhängigkeiten gar nicht erst zu entwickeln.
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07.03.2021, 16:24
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
nirgends habe ich geschrieben, dass ich keine gravierenden einschränkungen habe.
und noch viel weniger, dass ich etwas nicht lernen will.
ganz im gegenteil-
und schon weiß ich wieder, warum ich hier nichts persönliches schreiben wollte
denn genau das bin ich hier ja gerade am üben


Die Gedanken sind frei....


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07.03.2021, 18:08Inaktiver User
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
Grissom,
Du schreibst das, was Du schreiben willst. Diese Verantwortung trägst Du allein - und musst dann damit leben, wenn andere Menschen sich darauf beziehen. Das gilt für jeden Menschen, der in einem Forum schreibt. Ich würde niemals etwas von mir preis geben - beispielsweise meine Vergangenheit mit Missbrauchserfahrungen - wenn ich nicht sehr, sehr sicher wäre, dass ich damit umgehen kann.
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07.03.2021, 19:20
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
Nö, das Kind in Afrika, dem es so viel schlechter geht als mir und das so viel mehr Drive und Ehrgeiz hat, würde das mehr als auffangen, wenn ich nicht seine Chance verschwenden würde.
Das gerät hier ein bißchen aus dem Fokus: "Resilienz" ist ja nicht das Glück oder die Fähigkeit, mit montagmorgendlicher Antriebsschwäche umzugehen, sondern mit Krisen, von denen die meisten Leute bleibende Schäden davontragen. Da läuft man mental und emotional nicht auf allen Zylindern.
Ich will das gar nicht absprechen, daß du in so einer Situation aus moralischer Verantwortung gegenüber Unbekannten, die nie von dir hören werden, die Kraft finden würdest, dich wieder zu erholen und wieder halbwegs auf Spur zu kommen. Ich bezweifle nur, daß das bei mir analog funktionieren würde.
Nein, das ist ein a) selbstgesteuertes b) Tun, das von c) Hoffnung getrieben ist, d) einen für mich nützlichen Effekt zu haben.
Nicht ein z) fremdgesteuerts y) Unterlassen, das von der x) Furcht getrieben ist, w) daß jemand mich auslacht weil ich ihm zur Last falle.
Das weist nur sehr geringe Überlappung auf.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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07.03.2021, 20:29Inaktiver User
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
"Stell dich nicht so an" sag ich selten - zu mir selbst.
Wenn mir etwas in mir selbst signalisiert, dass meine aktuelle Gefühlslage/Reaktion nicht zum Anlass passt (wenn es "darüber" ist, nach meinen eigenen Maßstäben für mich selbst)
Könnte ich vielleicht auch netter formulieren aber bei mir funktioniert es so wenn eine schnelle Reaktion erforderlich ist.
Ich kann mich danach immer noch fragen was da eigentlich mit mir los war.
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07.03.2021, 20:52Inaktiver User
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
Tust Du ja nicht. Wenn Dir in den nächsten 10 Sekunden ein Klavier auf den Kopf fällt, bekommt der motivierte Südsudanese schließlich nicht Deinen Job.
Ich will das gar nicht absprechen, daß du in so einer Situation aus moralischer Verantwortung gegenüber Unbekannten, die nie von dir hören werden, die Kraft finden würdest, dich wieder zu erholen und wieder halbwegs auf Spur zu kommen. Ich bezweifle nur, daß das bei mir analog funktionieren würde.
Dann ist es doch gut wenn Du da Methoden hast, die bei Dir funktionieren.
Ich gehöre ja wirklich zu den Menschen, die Angst davor haben, ausgelacht zu werden, aber "auslachen, weil ich zur Last falle" - die Querverbindung habe ich nun noch nicht gezogen.
Nein, das ist ein a) selbstgesteuertes b) Tun, das von c) Hoffnung getrieben ist, d) einen für mich nützlichen Effekt zu haben.
Nicht ein z) fremdgesteuerts y) Unterlassen, das von der x) Furcht getrieben ist, w) daß jemand mich auslacht weil ich ihm zur Last falle.
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08.03.2021, 02:13




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