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  1. User Info Menu

    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Deskriptiv: Man fällt manchmal die Treppe runter.
    Preskriptiv: Man sollte manchmal die Treppe runterfallen.

    Es gibt immer endlos sinnlose Debatten, wenn jemand sagt, "Meine Untersuchungen haben ergeben, das ist so" und jemand anders versteht, "Dessen Untersuchungen haben ergeben, das gehört so."
    Die Debatten sind so dermaßen omnipräsent und sinnlos, daß ich total untermotiviert bin, da jetzt ins Detail zu gehen.
    Du beschreibst den fall, dass es schief geht.

    Ich beschreibe das treppensteigen als solches. Als technik die man erlernen sollte um treppen zu steigen

    Vollkommen wert- und wertungsfrei.

    Jede debatte die auf unterschiedlichen aktionsstufen ansetzt, ist zwangsläufig sinnlos.

    Ich bin der meinung, bevor jemand gar nicht weiss, wie er eine treppe runterläuft, hat es keinen sinn darüber nachzudenken, wie oft und unter welchen umständen er die treppe runterfällt.
    Weil, nimmt man ein wunder aus, die wahrscheinlickeit des fallens bei 100% liegt.

    Du setzt bereits am unfall an.
    Die Gedanken sind frei....

  2. Inaktiver User

    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    Ein rechenweg ist eine methode, mit der man sogar äpfel und birnen effektiv addieren kann, wenns um die stückzahl obst geht.

    selbst wenn man alle nebeneinander legt und einzeln addiert muss man das prinzip begriffen haben und anwenden wollen

    Resilienz ist eine methode, ein rechenweg.
    Kein taschenrechner. Egal ob teuer oder billig.
    Am Ende steht aber ein Ergebnis. Und das ist "gut" = resilient oder "schlecht" = nicht resilient. Du versuchst das gerade ein bisschen weichzuspülen. Ich glaube nicht, dass das Modewort "Resilienz" als "Weg" verstanden wird in der öffentlichen Wahrnehmung.

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Du verwendest hier eine sehr unorthodoxe Definition von Resilienz.
    Und nochmal ernsthaft.
    Der von dir beschriebene elternteil setzt das "erlernte" unverändert zum eigenen vorteil ein.
    Das leid, das er damit weitergibt, ist ihm egal. Egal genug um sein verhalten zu ändern.

    Dabei profitiert er parasitär von seiner überlegenheit (aufgrund von macht)

    Sein weg, damit umzugehen.

    Wie ich das finde, wirst du dir denken können.

    Ändert aber nichts an den tatsachen.
    Geändert von Grissom (30.01.2021 um 15:45 Uhr)
    Die Gedanken sind frei....

  4. User Info Menu

    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Am Ende steht aber ein Ergebnis. Und das ist "gut" = resilient oder "schlecht" = nicht resilient. Du versuchst das gerade ein bisschen weichzuspülen. Ich glaube nicht, dass das Modewort "Resilienz" als "Weg" verstanden wird in der öffentlichen Wahrnehmung.
    Du hast wohl nicht gelesen, was ich schreibe, da ich es nicht als weg sondern als vehikel sehe.
    Aber als solches wird es sicherlich und sichtlich auch nicht gesehen in der öffentlichen wahrnehmung.

    Was ist daran "weichspülen", wenn man eine sache vollkommen wertfrei betrachtet?
    Ernstgemeinte frage, wie immer.
    Geändert von Grissom (30.01.2021 um 15:31 Uhr)
    Die Gedanken sind frei....

  5. Inaktiver User

    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    Und nochmal ernsthaft.
    Der von dir beschriebe elternteil setzt das "erlernte" unverändert zum eigenen vorteil ein.
    Das leid, das er damit weitergibt, ist ihm egal. Egal genug um sein verhalten zu ändern.

    Dabei profitiert er parasitär von seiner überlegenheit (aufgrund von macht)

    Sein weg, damit umzugehen.

    Wie ich das finde, wirst du dir denken können.

    Ändert aber nichts an den tatsachen.
    Da machst du es dir aber sehr einfach.

    Die Eltern müssen erst einmal für sich erkannt und bewertet haben, dass Kinder schlagen ungut ist.

    Das bringt sie doch zuerst einmal in Konflikt mit ihren eigenen Eltern - offen oder in der eigenen Einordnung. Wer sich da nicht mit befassen will oder kann, oder einfach gar nie auf den Gedanken kommt - dem ist es nicht einfach nur "egal", der hat kein Bewusstsein dafür.

    Der Spruch: "meine Eltern haben mich geschlagen, es hat mir nicht geschadet, also handhabe ich das bei meinen Kindern auch so" ist dann leider in sich logisch, auch wenn ich es für falsch halte.

  6. Inaktiver User

    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen

    [.......]

    Man sollte manchmal die Treppe runterfallen.
    Von mir gekürzt!!


    Sollte man?
    Ich habe das manchmal tatsächlich getan. Bin ich jetzt dadurch resilienter, weil ich lieber Aufzug benutze?
    Oder sind alle, die einen Aufzug benutzen, sehr resiliente Menschen?
    Deswegen verzichtet man wahrscheinlich auf das Hinweisschild: "Achtung! Mitfahren nur resilienten Menschen gestattet!"

    Ich kenne andererseits jemanden, dem sieht man aus 100 m Entfernung an, dass er absolut resilient ist, wahrscheinlich gegen alles, aber er benutzt nie den Aufzug!
    Wie passt das jetzt zusammen?

    Oder ist die wirkliche Resilienz nur darin zu erkennen, wenn jemand immer nur die Treppen läuft und nie runterfällt?
    Demnach wäre ich nicht resilient.

    Bin völlig durcheinander.. Ein weiterer Hinweis, dass ich nicht resilient sein kann, denn wer resilient ist, kennt kein Durcheinander.

  7. Moderation

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Boah, putulu, das ist jetzt aber schon eine besondere Qualität von Zitate-aus-dem-Zusammenhang-Reißen.
    Für jemanden, der gerne lamentiert, andere wollten nichts verstehen...
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    "Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".
    Maxi Gstettenbauer

  8. Inaktiver User

    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Boah, putulu, das ist jetzt aber schon eine besondere Qualität von Zitate-aus-dem-Zusammenhang-Reißen.
    Für jemanden, der gerne lamentiert, andere wollten nichts verstehen...
    Das ist mir auch voll bewusst.
    Auch deswegen habe ich extra drunter geschrieben, dass es von mir gekürzt ist und mit zwei Ausrufezeichen versehen.
    Etwas, was ich sonst nicht bei Kürzungen mache (da genügt, finde ich, eine eckige Klammer mit Punkten).

    Und Lamentieren.. Na ja.. Jeder fasst es so auf, wie er oder sie es vielleicht nicht anders kann!

    Und manche verstehen vielleicht, dass die Absicht war, die Lachmuskeln in Aktion zu setzen.

    Jede/r nimmt eben, was er kann..

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da machst du es dir aber sehr einfach.

    Die Eltern müssen erst einmal für sich erkannt und bewertet haben, dass Kinder schlagen ungut ist.

    Das bringt sie doch zuerst einmal in Konflikt mit ihren eigenen Eltern - offen oder in der eigenen Einordnung. Wer sich da nicht mit befassen will oder kann, oder einfach gar nie auf den Gedanken kommt - dem ist es nicht einfach nur "egal", der hat kein Bewusstsein dafür.

    Der Spruch: "meine Eltern haben mich geschlagen, es hat mir nicht geschadet, also handhabe ich das bei meinen Kindern auch so" ist dann leider in sich logisch, auch wenn ich es für falsch halte.
    Wie bitte?

    Wenn du mich nicht verstehst, dann rücke meine aussagen nicht in so ein licht.

    Mein ansatz liegt am werkzeug.
    An dem werkzeug, dass beispielsweise das hier genannte kind eines parasitären elternteils haben und anwenden kann.

    Die gängige resilienz-forschung erklärt hochresiliente menschen per definition zu Wundern. Oder für nicht existent oder nicht resilient.

    Schwerstmisshandelte kinder haben häufig nicht den in der reilienzforschung "wissenschaftlich" "erarbeiteten" positiven anderen elternteil/positive sonstige bezugsperson. Als angeblich unabdingbare voraussetzung für resilienzbildung.

    Siehe auch @rokeby : Weg aus der hölle.


    Deskriptive denkmodelle wie die lange zeit unter fachleuten sehr beliebte milieutheorie sind preskriptiv, das es preskriptiver nicht mehr geht.

    Und dienen, von mir jetzt mal so bezeichnet "parasitär resilienten" dann noch als ausrede im von dir genannten sinn..... A la....kann ich doch nix dafür, wurde selbst geschlagen.


    Wildwusel nennt meinen denkansatz unorthodox.
    Von mir aus.

    Du sagst: Jemand der selber als kind verprügelt wurde, muss ja erstmal erkennen können, dass prügeln ungut ist.

    Da sag ich jetzt mal wertend: Dann hats ihm wohl nicht weh genug getan.

    Aber auch das hilft seinem opfer=kind einen feuchten kericht.

    Man kann also noch hundert runden henne-ei-problematik "spielen" oder das ganze auf der werkzeug-ebene sehen.
    man kann sich auch sein leben lang jammernd als opfer seiner eltern hinstellen. Siehe wildwusels beispiel.

    Demjenigen scheint das zu reichen, seine umwelt findet es nicht schlimm genug um aufzuhören mitzuspielen.

    Dann bleibt es halt wie es ist. Solange keiner was ändert, bleibt immer alles wie es ist.
    Ist mir öfter mal zu orthodox
    Die Gedanken sind frei....

  10. User Info Menu

    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch hier gibt es Menschen, die solche Angebote nicht nutzen und im Ausland sowieso, schon weil es sie oft gar nicht gibt.
    Das mag durchaus vorkommen. Wird ja niemand gezwungen hier in diesem unserem Lande. Wie es das Ausland handhabt, kann ich nicht sagen/beurteilen. Könnte mir aber vorstellen, dass zumindest im europäischen Raum Hilfen da sind.

    Frage ist dann nur, wie sie über die Runden kommen, wenn sie nichts in Anspruch nehmen. Gelegenheitsjobs? Abgleiten in die Kleinkriminalität?

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