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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich nur deine Interpretation.
    Wir liegen zu weit auseinander.
    Das kann gut sein




    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich jetzt sagen würde, einem Säugling tut Liebe gut, tut Einfühlungsvermögen der Bezugspersonen gut, dann ist es etwas Allgemeines, was auf alle Säuglinge zutrifft.
    Das ist allgemein gesehen zwar richtig aber gilt nicht für den einzelnen gleich

    Denn jedes Baby ist anders veranlagt. Hat eine andere Persönlichkeit/Charakter.... Und nimmt Zuneigung anders auf.

    Das eine Kind will stundenlang kuscheln und es reicht immer noch nicht und für das andere ist es zuviel.

    Liebe wird jedes Kind anders beeinflussen.

    Es ist ein puzzle Teil wie jeder Aspekt den du ansprichst. Und jedes puzzle Teil ist anders.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was braucht der Mensch, was ist für seine Entwicklung schlecht und welche Wege gehen manche Menschen und warum.
    Es sind sehr viele Fragen und sehr viele Aspekte.
    Auch hier wieder.... Zu oberflächlich und pauschal.

    Das wird dem Individuum nicht gerecht.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist halt schwierig. Viele Menschen sind meistens gewohnt, von dem eigenen Weltbild (und Menschenbild) ausgehend die Welt zu interpretieren.
    Ja, das geht auch gar nicht anders. Was aber nicht heißt, daß man in einem Austausch nicht auch von einer anderen Ecke schauen kann

    ........

    Aufgrund deiner Aussage kann ich nur annehmen, daß du davon ausgeht, daß ein Mensch als Weiße Wand zur Welt kommt.

    Dann würde ich dir zustimmen....

    Aber ich bin halt der Meinung, daß ein Kind bereits mit einer bemalten Leinwand auf die Welt kommt.

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    Konkrete fragen zu diesem Punkt mit bitte um konkrete Antwort soweit möglich:

    Was meinst du mit menschen die sich nicht zum menschen entwickeln konnten a) Allgemein und b) im hinblick auf das strangthema resilienz?
    Schade dass du diese frage nicht beantwortet hast. Ich wüsste wirklich gerne wozu sich manche entwickeln, wenn nicht zu einem menschen?

    Und was ausgerechnet das dann mit resilienz zu tun hätte!
    Falls jemand "Mist" findet, was ich poste:
    Meine "BS"-Tastatur ist nur fürs Formale zuständig
    Alles Andere wäre ja noch schöner.

  3. Moderation

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Ich habe gerade einen Artikel geschickt bekommen, der hier ganz gut reinpasst. Es gebt um die Probleme, die 10-12jaehrige Maedchen hier in Australien haben, in Bezug auf Selbstbewusstsein, Aussehen, Durchsetzungskraft, usw.
    Dazu wurden mehrere 1000 Kinder, Eltern und Lehrer befragt.

    Ich glaube nicht, dass es ein typisch australisches Thema ist.
    Der Begriff Resilienz und wie dahin kommen wird in der zweiten Artikelhaelfte besprochen.

    “Overwhelmingly, teachers see parents playing a significant role in making or breaking resilience levels. Says one: “I have noticed the students who are more resilient come from families who have parents who are easygoing and resilient themselves. However, I find students who are not very resilient seem to come from families who worry, are over-protective and lack problem-solving skills.” And another: “Those who are more resilient usually come from homes where parents don’t bubble-wrap their children every step of the way.” And a third: “Parents who allow their children to ‘fail’, not rescue or problem-solve for them but cheerlead from the sideline ... [this] definitely makes a difference with how a 10-year-old responds to challenging situations.”

    Madonna King on primary school students''' transition from child to teenager

    Sorry, er ist etwas lang und in englisch.
    Geändert von frangipani (23.01.2021 um 00:24 Uhr)

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Ok, aber so was hatte ich auch (mein Ex ist zB in jungen Jahren an Krebs gestorben, das war auch keine leichte Zeit), aber da wüsste ich nicht, was da der große Lerneffekt war. Dass das Leben immer irgendwie weiter geht, wusste ich schon vorher.
    Das wäre ja auch zynisch.

    Du könntest ihn heute noch vermissen. Aber, du könntest auch die Liebe im Herzen behalten.
    Die Gewissheit zu wissen was das ist....etc.....

    Es gibt Erfahrungen die man umgehen kann: ich brauchte oder brauche wirklich keine Drogenerfahrung, wenn man mal Rauchen dabei ausklammert

    Es gäbe da noch zig andere Dinge.

    Aber, das Leben als solches erspart den meisten Menschen nichts oder nicht alles.

    Von mir weiß ich: von hause aus bin ich feige - und auch nicht allzu belastbar.
    Rückblickend tragen mich dann immer meine Werte.

    Ist ein wenig wie die Verfassung unseres Landes.....

    Und eben die Liebe zu bestimmten Menschen.
    Das hat mich im Laufe meines Lebens unmerklich diszipliniert.

    Aber, ich glaube, das hört alles nie auf.
    Immer wieder muss man irgendwelche Kröten schlucken.
    Einer meiner unliebsten: einfach Dinge, Verläufe akzeptieren, ohne Lösung parat zu haben.

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Ich finde, es passt schon hier rein. Weil Resilienz nicht bedeutet, alles an sich abprallen zu lassen wie ein Fels.

    Beide Pole: hart und weich - haben in sich positive und auch negative Aspekte.

    Hart ist stark und unverletzlich, der Fels in der Brandung. Aber auch unbeweglich und schlimmstenfalls spröde (nur Hartes kann zerbrechen).

    Weich ist flexibel (anpassungsfähig) und empfindsam (mehr Antennen), aber auch schwach und bietet wenig Widerstand.

    Wer beides in sich integrieren kann, und eher von den positiven Aspekten profitieren, kommt m.E. einem guten Leben am nächsten und zeigt dabei Resilienz.
    Ist das aus deiner eigenen Feder geflossen?
    Frag ich weil ich die Formulierungen so passend finde.

    Mir geht oder ging es auch darum: sich seine weichen Eigenschaften zu erhalten, seine Verletzlichkeit.
    Weil sie nämlich am meisten zum Empfinden gehören.

    Das kann man nie sofort.
    Aber, wer das nicht kann der verbittert.

    Als verbittert würde ich nie Menschen bezeichnen die mal wütend oder neidisch sind oder unfreundlich.
    Das wird meiner Meinung nach oft falsch verstanden.

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Du schreibst ja selbst das es eine schwierige Zeit für dich war. So nah wird es dir bei Nachrichten nicht gehen.....

    ....

    Trotzdem möchte ich diese Erfahrung nicht mit positiven Worten wie Lerneffekt-Erfahrung in Verbindung bringen. Denn diese Erfahrung selbst, war überhaupt nicht positiv.
    Hm, ja und nein.

    Aber wie gesagt: ich sehe nicht, wie sich aus dieser Situation irgendwas wie "Resilienz" bei mir ergeben hat. Von daher mein Punkt: manche Sachen sind einfach nur doof und nervig, ohne dass daraus "Resilienz" entsteht. Und man hätte gut drauf verzichten können.

    Und dann kommt ja noch irgendwie dazu: Bei Krisen und Problemen, die irgendwie Ähnlichkeiten haben, stellt sich ja sicherlich ein Lerneffekt ein, im Sinne von: wenn das zB ein eigener Fehler war, der die Krise ausgelöst hat, lernt man draus und mach es nächstes Mal schlauer. Aber das Modewort Resilienz sieht das eher im Zusammenhang: weil ich mal Krise A gemeistert habe, bin ich auch in Krise B ganz toll. Und das sehe ich eben auch wieder nicht so, denn die Probleme sind ja oft völlig anders gelagert.
    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

    Life is better at the finish line. (unbekannter Sportler)

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Hm, ja und nein.

    Aber wie gesagt: ich sehe nicht, wie sich aus dieser Situation irgendwas wie "Resilienz" bei mir ergeben hat. Von daher mein Punkt: manche Sachen sind einfach nur doof und nervig, ohne dass daraus "Resilienz" entsteht. Und man hätte gut drauf verzichten können.

    ? Ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor

    Durch Katastrophen entsteht keine Resilienz.....

    Resilienz kann einen besser durch Katastrophen bringen.

    Auch ohne Katastrophen ist Resilienz vorhanden. Das ist ja gerade der Punkt....

  8. Inaktiver User

    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Aufgrund deiner Aussage kann ich nur annehmen, daß du davon ausgeht, daß ein Mensch als Weiße Wand zur Welt kommt.

    Es ist zwecklos luftistraus.
    Du interpretierst in meine Aussagen eigene Auffassungen hinein.

    Nichts für ungut.
    Nur, es bringt eben nichts.
    Ich sage jetzt nichts mehr dazu.

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du interpretierst in meine Aussagen eigene Auffassungen hinein.

    Nichts für ungut.
    Nur, es bringt eben nichts.
    Ich sage jetzt nichts mehr dazu.
    Also ich würde ja gerne verstehen, was du meinst mit:......manche Menschen werden nicht zu menschen.

    Ich frage, anstatt zu interpretieren

    Eine ganz einfache Antwort brächte durchaus etwas.

    Könnte ja sein, dass du meine frage überlesen hast
    Falls jemand "Mist" findet, was ich poste:
    Meine "BS"-Tastatur ist nur fürs Formale zuständig
    Alles Andere wäre ja noch schöner.

  10. User Info Menu

    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    ...
    Und dann kommt ja noch irgendwie dazu: Bei Krisen und Problemen, die irgendwie Ähnlichkeiten haben, stellt sich ja sicherlich ein Lerneffekt ein, im Sinne von: wenn das zB ein eigener Fehler war, der die Krise ausgelöst hat, lernt man draus und mach es nächstes Mal schlauer. Aber das Modewort Resilienz sieht das eher im Zusammenhang: weil ich mal Krise A gemeistert habe, bin ich auch in Krise B ganz toll. Und das sehe ich eben auch wieder nicht so, denn die Probleme sind ja oft völlig anders gelagert.
    Wenn man durch eine schwierige Situation am Ende unbeschadet durchgekommen ist, dann ordnet man folgende Ereignisse unter Umständen anders ein. Die Einstellung wird einfach anders, ich habe A gemeistert, dann werde ich B auch irgendwie hinbekommen. Man ist sich seiner Kräfte, seiner Widerstandkraft bewusster und handelt damit von vornherein anders. So jedenfalls meine persönliche Erfahrung.

    Aber ich kenne auch Menschen, die mit jeder Herausforderung verzagter und passiver werden. Aber das ist dann vielleicht einfach für sie die beste Art der Bewältigung. Einfach mal einbuddeln und warten, bis der Sandsturm vorbei ist. Funktioniert bei vielem ja auch sehr gut.

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