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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von MrsBingley Beitrag anzeigen
    Äh, ja. Genau das macht es zur "Katastrophe". Die Ungewissheit.
    Sehe ich anders. Wenn du z. B. vergewaltigt wirst, dann ist da überhaupt keine Ungewissheit...
    When a man tells you A and does B, believe B because A is what hes trying to get you to believe, B is who he is

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Unser '2020 Wort' war übrigens 'Pivoting'. Das kommt ja eigentlich eher aus dem Technischen, glaub ich. Umschwenken, kippen, usw.
    Aber in Bezug auf die Covidsituation geht es um 'aktiv Richtung wechseln, wenn man sieht, dass die alten Dinge nicht mehr funktionieren'. Ich denke, das ist auch ein Baustein von Resilienz.
    OT: oder aus dem Yoga. Tschuldigung, passte wie die Faust auf's Auge.

  3. Moderation

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    [...]
    Wobei ich den Begriff "Resiliente Person" schwierig finde, weil er andere so abwertet. Ich suche eher nach meinen Möglichkeiten gut für mich zu sorgen - gerade mit Situationen annährend "gut" umzugehen, die ich nicht ändern kann.
    Ich sehe das mit dem Abwerten nicht so. Ich glaube nicht, dass es Massstäbe gibt, an denen gemessen wird, wie Jemand aus einer Situation rauskommt. Bzw dass man den und den allgemeinen Level an Resilienz zeigen muss. Ich glaube, es ist individuell.

    Im englischen Wiki steht das hier:

    Resilience exists when the person uses "mental processes and behaviors in promoting personal assets and protecting self from the potential negative effects of stressors".

    Damit wärest du mit deinem letzten Satz auch eine resiliente Person.
    ‘One of the criticisms I've faced over the years is that I'm not aggressive enough or assertive enough, or maybe somehow, because I'm empathetic, it means I'm weak. I totally rebel against that. I refuse to believe that you cannot be both compassionate and strong.’
    Jacinda Ardern, 2019


    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  4. Moderation

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Borghild Beitrag anzeigen
    OT: oder aus dem Yoga. Tschuldigung, passte wie die Faust auf's Auge.
    Siehste
    ‘One of the criticisms I've faced over the years is that I'm not aggressive enough or assertive enough, or maybe somehow, because I'm empathetic, it means I'm weak. I totally rebel against that. I refuse to believe that you cannot be both compassionate and strong.’
    Jacinda Ardern, 2019


    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    . Wenn dann noch wirklich was Doofes passiert, dass ich nicht ändern kann, halte ich es mit den Dakotaindianern "Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, dann steig ab!"
    Ich wäre ja auch dafür, den Corona-Gaul endlich mal zu schlachten.

    Aber das ist leider nicht so einfach.
    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

    Life is better at the finish line. (unbekannter Sportler)

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    .


    Das finde ich jetzt verwunderlich und irritierend. Wieso bringst du da jetzt diesen Wettbewerbs- und Kampfgedanken rein? Darum geht es doch gar nicht.
    Gerade WENN man es selbst NICHT in der Hand hat, sich auf maximale Resilienz hin hochzuoptimieren, ist es doch KEIN Wettbewerb und sind Vokabeln wie "Bambi" oder "Gewinner und Verlierer" UNangebracht.
    Beim inflationär gebrauchten Wort „Resilienz“ spielt der Wettbewerbsgedanke aber schon eine Rolle. Ich konnte zB diese ganzen Blog-Beiträge zum Thema „How companies can build resilience“ wirklich nicht mehr ab nach ein paar Monaten. Im Sinne von: wenn dein Unternehmen den Bach runter geht - selbst schuld, hättest du es mal resilienter aufstellen müssen.“ Das geht aber in vielen Fällen völlig an der Realität der betroffenen Betriebe vorbei. Ich habe mich im letzten Jahr oft gefragt, was mein Arbeitgeber hätte tun können, um „resilient“ zu sein. Die Antwort lautet: gar nichts. Außer ganz früh in der Krise möglichst viele Leute entlassen (was so aus „moralischen“ Gründen nicht umgesetzt wurde und sich als Kardinalsfehler erwiesen hat).
    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

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  7. Moderation

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Ich wäre ja auch dafür, den Corona-Gaul endlich mal zu schlachten.
    Verbuddeln, in Luft auflösen... ach, ich auch!!!
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Verbuddeln, in Luft auflösen... ach, ich auch!!!
    Fury in the slaughterhouse
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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Beim inflationär gebrauchten Wort „Resilienz“ spielt der Wettbewerbsgedanke aber schon eine Rolle. Ich konnte zB diese ganzen Blog-Beiträge zum Thema „How companies can build resilience“ wirklich nicht mehr ab nach ein paar Monaten. Im Sinne von: wenn dein Unternehmen den Bach runter geht - selbst schuld, hättest du es mal resilienter aufstellen müssen.“ Das geht aber in vielen Fällen völlig an der Realität der betroffenen Betriebe vorbei. Ich habe mich im letzten Jahr oft gefragt, was mein Arbeitgeber hätte tun können, um „resilient“ zu sein. Die Antwort lautet: gar nichts. Außer ganz früh in der Krise möglichst viele Leute entlassen (was so aus „moralischen“ Gründen nicht umgesetzt wurde und sich als Kardinalsfehler erwiesen hat).
    Das mag alles sein, und wenn man Resilienz als aktiv betriebene (Selbst-)
    Optimierung begreift, kann ich deinen Unmut bez. des Wettbewerbsgedankens ja verstehen. Aber du hast dich ja ausdrücklich darauf bezogen, dass man entweder resilient ist oder nicht und selbst nichts dran ändern kann. Und DAS dann beklagt und mit Wettbewerb und Kampf konnotiert.

    Wat denn gezz?
    Findze Resilienz doof, weil es ein Wettbewerb ist?
    Oder Findzes doof, weil es keiner ist?
    >>Der Zahn der Zeit steht auf der Seite der Vernunft.<< (Jan Böhmermann) 🐧🐧🐧

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    AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Frage, wie man mit negativen Situationen umgeht, greift zu kurz, weil sie außer Acht lässt, dass Menschen unterschiedlich mit sich selbst umgehen.
    Wer sagt das?
    Wenn es um das Ergebnis geht, wie jemand ganz am Ende mit einer Situation umgegangen ist, dann spielt logischerweise AUCH mit hinein, wie der Mensch mit sich selbst umgeht (wie sollte man so ein zentrales Thema außer Acht lassen?)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt z. B. viele Menschen, die aufgrund von Kindheitserfahrungen gelernt haben, dass es für sie "besser" ist, wenn sie sich selbst verleugnen, vor allem ihre Gefühle.
    Viele von ihnen findet man sogar immer wieder in den allerhöchsten Ämtern in der Politik oder der Wirtschaft.
    Diese Menschen nehmen ihre Gefühle nicht mehr wahr.
    Schwieriger Aspekt, denn es kann bedeuten, dass diese Gefühle im Untergrund dennoch arbeiten und andere Wege finden, die den Menschen weniger belastbar sein lassen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn so ein Mensch in eine für andere Menschen furchtbare Situation gerät, geht er oft buchstäblich unberührt da wieder raus und zwar aus genau diesem Grund: Lässt sich nicht berühren.
    HIer ist es anders- wenn der Mensch tatsächlich nicht berührt WIRD, dann gibts auch nichts zu tun, im Sinne von Resilienz
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit Resilienz hat das noch weniger zu tun, als eine Tomate mit einem Asteroiden.
    Hat auch keiner behauptet.

    Es geht darum, wie jemand etwas empfindet - das ist und bleibt ein individuelles Erleben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und davon, also von der Verleugnung der eigenen Gefühle, existieren alle möglichen Varianten und Ausmaße.
    Von außen betrachtet, wenn man jemanden nicht bestens kennt, sieht man dann nur das "Endergebnis".
    Das muss aber nichts über Resilienz aussagen (aber es könnte auch), wenn man nicht weiß, was sich in dem Menschen abgespielt hat.
    Wann weiß man denn, was sich in einem Menschen abgespielt hat? doch letztlich niemals!
    Es geht immer nur um das, was wir nach außen zeigen- unser Verhalten, unser Reden, unser Tun- wir reden von dem Bild, was wir abgeben und auf das rückgeschlossen wird.


    Interessant ist der Gedanke an sich schon, denn der "emotionalere Typ" Mensch fühlt sich nachweislich öfter angegriffen, verletzt und die Welt als Anstrengung- während der "sachlichere Typ" so manche Situation ganz anders deutet (was natürlich dann auch wieder mit Gefühlen zu tun, die entstehen oder nicht).
    Das wurde hier im STrang auch schon aufgegriffen- dass der Typ Mensch eine Rolle spielt.
    Also wäre dann der sachlichere Typ der resilientere, wobei du das jetzt wohl nicht so einordnen würdest.?

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