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17.01.2021, 12:30Inaktiver User
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
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17.01.2021, 12:39
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17.01.2021, 12:44
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
Ich sehe das mit dem Abwerten nicht so. Ich glaube nicht, dass es Massstäbe gibt, an denen gemessen wird, wie Jemand aus einer Situation rauskommt. Bzw dass man den und den allgemeinen Level an Resilienz zeigen muss. Ich glaube, es ist individuell.
Im englischen Wiki steht das hier:
Resilience exists when the person uses "mental processes and behaviors in promoting personal assets and protecting self from the potential negative effects of stressors".
Damit wärest du mit deinem letzten Satz auch eine resiliente Person."I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.
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17.01.2021, 12:45
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17.01.2021, 12:48Inaktiver User
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17.01.2021, 12:54Inaktiver User
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
Beim inflationär gebrauchten Wort „Resilienz“ spielt der Wettbewerbsgedanke aber schon eine Rolle. Ich konnte zB diese ganzen Blog-Beiträge zum Thema „How companies can build resilience“ wirklich nicht mehr ab nach ein paar Monaten. Im Sinne von: wenn dein Unternehmen den Bach runter geht - selbst schuld, hättest du es mal resilienter aufstellen müssen.“ Das geht aber in vielen Fällen völlig an der Realität der betroffenen Betriebe vorbei. Ich habe mich im letzten Jahr oft gefragt, was mein Arbeitgeber hätte tun können, um „resilient“ zu sein. Die Antwort lautet: gar nichts. Außer ganz früh in der Krise möglichst viele Leute entlassen (was so aus „moralischen“ Gründen nicht umgesetzt wurde und sich als Kardinalsfehler erwiesen hat).
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17.01.2021, 12:55Inaktiver User
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17.01.2021, 13:04Inaktiver User
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17.01.2021, 14:36Inaktiver User
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
Das mag alles sein, und wenn man Resilienz als aktiv betriebene (Selbst-)
Optimierung begreift, kann ich deinen Unmut bez. des Wettbewerbsgedankens ja verstehen. Aber du hast dich ja ausdrücklich darauf bezogen, dass man entweder resilient ist oder nicht und selbst nichts dran ändern kann. Und DAS dann beklagt und mit Wettbewerb und Kampf konnotiert.
Wat denn gezz?
Findze Resilienz doof, weil es ein Wettbewerb ist?
Oder Findzes doof, weil es keiner ist?
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17.01.2021, 15:28Inaktiver User
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
Wer sagt das?
Wenn es um das Ergebnis geht, wie jemand ganz am Ende mit einer Situation umgegangen ist, dann spielt logischerweise AUCH mit hinein, wie der Mensch mit sich selbst umgeht (wie sollte man so ein zentrales Thema außer Acht lassen?)
Schwieriger Aspekt, denn es kann bedeuten, dass diese Gefühle im Untergrund dennoch arbeiten und andere Wege finden, die den Menschen weniger belastbar sein lassen.
HIer ist es anders- wenn der Mensch tatsächlich nicht berührt WIRD, dann gibts auch nichts zu tun, im Sinne von Resilienz
Hat auch keiner behauptet.
Es geht darum, wie jemand etwas empfindet - das ist und bleibt ein individuelles Erleben.
Wann weiß man denn, was sich in einem Menschen abgespielt hat? doch letztlich niemals!
Es geht immer nur um das, was wir nach außen zeigen- unser Verhalten, unser Reden, unser Tun- wir reden von dem Bild, was wir abgeben und auf das rückgeschlossen wird.
Interessant ist der Gedanke an sich schon, denn der "emotionalere Typ" Mensch fühlt sich nachweislich öfter angegriffen, verletzt und die Welt als Anstrengung- während der "sachlichere Typ" so manche Situation ganz anders deutet (was natürlich dann auch wieder mit Gefühlen zu tun, die entstehen oder nicht).
Das wurde hier im STrang auch schon aufgegriffen- dass der Typ Mensch eine Rolle spielt.
Also wäre dann der sachlichere Typ der resilientere, wobei du das jetzt wohl nicht so einordnen würdest.?



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