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11.04.2021, 17:15
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?


Die Gedanken sind frei....


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11.04.2021, 17:56Inaktiver User
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11.04.2021, 17:59Inaktiver User
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
Romantipp zum gerade diskutierten Thema:
"Dämonen" von Jürgen Domian
Ein Mann hat das Leben satt. Er ist gesund, nicht depressiv. Er hat einfach genug. In einer Winternacht in Lappland will er sich nackt in den Schnee legen und sterben.
Weiterer Romantipp aus gegebenem Anlass:
"Der fremde Freund (Drachenblut)" von Christoph Hein
Der fremde Freund – Wikipedia
Beide Romane finde ich als Psychogramme sehr gut, weil sie überzeugend eine bestimmte, eher ungewöhnliche Art des In-der-Welt-Seins beschreiben - und das objektiv-wertfrei; und man liest aus jeder Zeile die Empathie des jeweiligen Autors mit dem/der Protagonisten/in.Geändert von Inaktiver User (11.04.2021 um 18:18 Uhr)
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11.04.2021, 18:54Inaktiver User
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11.04.2021, 19:08
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
hmmm
muss ich nicht "haben", erinnert mich zu sehr an zwei unmittelbar miterlebte suizide
wobei im schnee erfrieren in gewissen gemütszuständen wohl gar nicht so schlimm zu sein scheint wie beispielsweise gift, erhängen, vom hochhaus oder vor den zug springen.
zumindest für den selbstmörder

Die Gedanken sind frei....


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11.04.2021, 19:14
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?


Die Gedanken sind frei....


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11.04.2021, 20:14Inaktiver User
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
So sieht‘s aus. Das dürfte aber ziemlich vielen so gehen, je länger sich das hinzieht. Ich hätte ja gern die Stasis-Kapsel genommen, wenn die schon erfunden wäre.
Würde auch das Problem mit den Intensiv-Betten lösen.
Auf die zwei Corona-Jahre kann ich in Form von Lebenszeit dagegen sehr, sehr gut verzichten. Qualität ist mir da lieber als Quantität.
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11.04.2021, 21:36
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
Ich möchte an das Strangthema „Resilienz“ erinnern.
Beiträge, die dies nicht behandeln oder User thematisieren werden ab jetzt gelöscht.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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12.04.2021, 00:19
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
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12.04.2021, 07:34Inaktiver User
AW: Resilienz - Modewort oder wichtiger denn je?
Nico,
ich würde sagen: eher nicht.
Resilienz ist für mich die Fähigkeit zur Veränderung und eben auch Anpassung, Demut.
Mal praktischer gesehen: seine Wäsche selber waschen können wenn das Personal nicht mehr da ist, neue Seiten an sich entdecken lernen.
Und ich glaube, es gibt die nährenden Eigenschaften ohne die Resilienz einfach nicht statt finden kann.
Wenn ich zum Beispiel nicht auch froh wäre, dass in meiner Verwandtschaft noch keine Erkrankungen statt gefunden haben, ich ja lebe, dann hätte ich einfach keine Hoffnung mehr.
Und warum soll das Fassade sein?
Ich fand schon immer: wer sein Selbstbewusstsein, sein Leben nur über Status und Geld definiert ist letzten Endes arm dran. Was bringt den denn wieder auf die Beine?
Auch wenn wir uns nur selten oder unter verschärften Bedingungen in Familie und Freundschaft sehen können - unterstützen wir uns doch. Und wenn es nur das Gefühl ist, vermisst zu werden, oder Erkundungen nach dem Befinden oder Tipps.
Ich glaube auch, dass Menschen mit Kindern jetzt einen großen Vorteil haben.
Die mussten schon immer ökonomischer mit ihrer Zeit und Energie umgehen.
Man kann sich als Mutter oder Vater nicht krank schreiben lassen.
Ehrlich gesagt bin ich auch dankbar für das Agieren unserer Regierung.
Besser geht immer, schlechter auch. Ich konnte mir unentgeltlich Masken abholen, ich weiß im Ernstfall habe ich medizinische Versorgung. Andere haben das nicht.
Und wenn sie auch in anderen Ländern mit dem Impfen flotter sind.
Die haben auch alle viel mehr Opfer als wir Deutschen hatten.
Resilienz heißt also für mich: Kraft zu finden, wie ich denke und auch fühle.
So einfach nur zu rödeln bis ich wieder auf dem Stand von davor bin, oder das zu halten - finde ich schlichtweg zu anstrengend. Und vom Verstand her, eben manchmal auch nicht möglich.



Zitieren
. Und ich ergänze noch: Charles R. Cross, "Heavier than heaven: A Biography of Kurt Cobain". Da hatte ich echt Gänsehaut beim Lesen, und das passiert selten.

