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20.01.2021, 10:11
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
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20.01.2021, 10:18
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Ah fein, jetzt kommt die große Hollywood-Wahre-und-Echte-Liebe-"Argumentation":
Wer nicht monogam leben will oder es zwar will, aber nicht hinkriegt, hat eben einfach nicht den/die Richtige/n gefunden.
Gern auch erweitert um die Idee, dass es davon auf der Welt nur genau eine/n Einzige/n gäbe.

Alles bloß, um nicht eingestehen zu müssen, dass der Mensch als solcher eben weniger bis gar nicht die Krone der Schöpfung, von Natur aus durch und durch edel und gut, sondern in seinen Motiven, Gelüsten und Taten ziemlich "banal" ist.
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20.01.2021, 12:14Inaktiver User
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Ja, und was ist das, dieses "spannend bleiben"?
Meiner Meinung nach kennt man nie einen anderen Menschen.
Und um jemanden spannend zu finden bedarf es Interesse.
Manchmal sind es ganz schnöde Gründe weshalb das nachlässt? Keine Vorteile mehr oder es ist schlicht langweilig sich dem Anderen sicher zu sein.
Das halte ich allerdings für keinen Automatismus der im Laufe der Jahre eintreten muss.
Selbst die alten Anekdoten werden dann eben zum Runing-gag, das nutzt sich nicht ab.
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20.01.2021, 13:07
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Ich lese hier schon eine ganze Weile mit, obwohl ich nichts schreiben wollte, weil ich nicht mit einer Langzeitbeziehung aufwarten kann - wir haben erst vier Jahre voll.
Aber ich weiss, dass er mein letzter Mann ist, und auch mein einziger, bis der Tod uns trennt.
Ja, das kann ich mit meinen 60 Jahren sehr sicher sagen.
Und ich bin froh, dass mein Mann auch monogam ist. Er war es immer schon - ich bin es geworden.
Ich habe in meinem Leben alles kennengelernt an Untreue, offenen Beziehungen, polyamourösen Konstellationen und/oder heimlichem Fremdgehen (auch als aktiver Part) und bin heilfroh, dass das nun Geschichte ist. Alles (auch seine und meine Ehe) ist grandios gescheitert und hat oft genug verbrannte Erde hinterlassen.
Inzwischen bin ich viel zu verletzbar für Untreue geworden.
Er hat mir von Anfang an gesagt, dass er sofort geht, wenn ich mit einem anderen schlafe, ohne Wenn und Aber.
Das hat mir gefallen.
Darüber hinaus gefällt er mir in vielerlei Hinsicht so gut, dass ich unsere Liebe niemals aufs Spiel setzen würde.
Bei uns ist die Sache also total klar.
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20.01.2021, 13:35Inaktiver User
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Wir haben auch den monogamen weg gewählt....
Aber es wäre gelogen, wenn ich oder er behaupten würde, daß es keine anderen Menschen gibt, die mich oder ihn sexuell anziehen.
Und trotzdem kann man den monogamen weg wählen.
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20.01.2021, 15:13
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Manches ist durchsichtiger als es scheint.
Gewaltig ist der Unterschied zwischen x und u!
Ein Piratenboot ist kein Kirchenschiff.
Seize the Day, Heaven Can Wait
If you could read my mind, love, what a tale my thoughts could tell....(Gordon Lightfood)
Allegro con brio
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20.01.2021, 16:05
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20.01.2021, 16:24
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Vielleicht auch Überforderung durch Job/Haushalt/Kind(er) etc. pp.
Ich habe mal, ausgehend von 100 %, eine Rechnung in puncto Aufmerksamkeitsressource des Tages gemacht:
95 % davon lass ich auf der Arbeit,
2,5 % im Straßenverkehr,
2,5 % für lästige Sachzwänge.
= wenn ich wochentags nach Hause komme, bin ich nahezu "platt".
Wochenende sähe etwas besser aus, aber da komme ich dann mit meinen ureigenen Bedürfnissen:
Ausschlafen,
Erledigungen, zu denen ich unter der Woche nicht gekommen bin,
zeitaufwändiges Hobby,
Verabredungen/Besuche Freunde u.ä.
= leider keine Zeitfenster vorhanden.
Wie machen das Paare, die z.B. voll berufstätig sind? Wie sieht die Aufmerksamkeit aus? Wirklich keine Hänger (auch mal länger anhaltend)? Immer auf Empfang?
Falls ja: Wahnsinn! Chapeau!
Weiß ich definitiv: Krieg(t)e ich nie hin.
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20.01.2021, 16:36
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Ich bringe ein Beispiel in einer Diskussionsrunde und du wirfst mir vor, was mich das denn angeht?

Sagt wer? Du findest es albern. Ich hatte ein Beispiel genannt, dass es so sein könnte
Du kannst wohl nicht über deinen Tellerrand schauen oder hast keine Lust, über dieses Thema zu diskutieren? Dieses Beispiel ist ja jetzt keine reine Erfindung von mir.
Ich bin doch verwundert, dass mein Diskussionsbeitrag dich so sehr umtreibt. Welchen Zufall meinst du und ist es deine Art, andere zu diffamieren, um selbst besser da zu stehen? Ich schreibe hier gezielt mit und mache mir Gedanken, was für ein Zufall sollte das sein?
Das negiere ich nicht, trotzdem würde ich mutmaßen, dass du dir schon die Informationen suchst, die dir gerecht werden.
Gesetzt den Fall, den Wunsch nach fremder Haut schon im Vorfeld zu äußern, ändert dies m. M. oft nicht's an den Reaktionen, als wenn der Betrug (wie du ihn nennst) schon stattgefunden hätte. Allein die Vorstellung (der Gedanke) gilt als Betrug.
Meine prophylaktische Frage galt ja gerade dem, warum uns Monogamie im Bett so wichtig ist.
Schade!
Leider konstruierst du hier die typischen Abwehrmechanismen und versuchst mich auch gleich in die Teufelsecke zu stellen.
Dabei interessiert mich diese Sicht auf Monogamie und ich hätte mir hier gewünscht, dass Andere sich dem Thema mal tiefgründiger widmen.
Du, und das ist völlig ok für mich, kannst oder willst das nicht. Nur dann komme bitte nicht mit Argumenten a la "ach so eine bist du".
Wie kannst du das behaupten, da du ja keine Vergleichsmöglichkeit hast? Oder war dir Monogamie schon mal unwichtig?Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -
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20.01.2021, 16:44
AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?
Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -



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