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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber ich fände auch Beiträge von Userinnen mit glücklichen Langzeitbeziehungen interessant, ...
    Blue (wenn ich mich richtig erinnere) hatte ähnlich gefragt, und ich fühle mich angesprochen - aber etwas konkretere Fragen würden da helfen.

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen

    Daher also erscheint (m)eine Teilnahme hier so nicht möglich.

    Und zwar beim allerbesten Willen meinerseits.
    In einem Forum muss man wohl gewisse persönliche Dinge erzählen, um bei den anderen, mit denen man ja diskutieren will, mehr Klarheit zu bekommen. Es ist m. E. sogar wichtig, um die einzelnen Äußerungen besser einordnen zu können.

    Da wir kein wissenschaftliches Forum sind, sondern es oft um Persönliches geht, ist dies wohl unumgänglich. Wenn du da "Schwierigkeiten" hast, wirst du wohl da immer wieder an deine Grenzen stoßen. Das meine ich ganz ohne "Vorwürfe". Es liegt wohl auch an der Persönlichkeit, wie weit man sich - vor allem Fremden - da insoweit öffnen mag.

    Es ist auch für mich immer eine Gradwanderung, hier persönliche Dinge zu erzählen, weil es immer jemanden gibt, der dich in (s)eine Ecke stellt, die in der Realität nicht standhält.
    Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    (..) etwas konkretere Fragen würden da helfen.
    nun, ein wesentlicher Baustein ist sicher die Sexualität.

    Wie habt ihr euch da entwickelt? Ich gehe mal von einer Entwicklung aus, allein der Dauer geschuldet. (Dass man sich über Jahre, Jahrzehnte nicht entwickelt halte ich für kaum denkbar.)

    Ich finde essentiell, dass man da up to date bleibt. Was den Partner anmacht, wonach er sich sehnt.
    Trugschluss ist, zu meinen, den kenne ich.

    Und fast noch wichtiger: dass man sich selber kennt. Was man will. Das auch in Worte fassen kann.

    Ich glaube fest daran, dass man sich einander interessant und begehrlich hält, wenn man in der Lage ist, sich über solche Entwicklungen auszutauschen.

    Ich lese manchmal hier in Strängen, wenn es um sex. Probleme geht. Dass gerade Frauen oft nur vage Vorstellungen haben, was ihren Partner anmacht - eher so im Allgemeinen, und dann haut es nicht mehr so hin und man hat auch keine Ebene geschaffen, sich auszutauschen. Daher verpufft der allfällige Rat "reden" dann auch.

    (ich bin ja immer mehr für less conversation and more action, aber das ist theorieabhängig)

  4. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ich lese manchmal hier in Strängen, wenn es um sex. Probleme geht. Dass gerade Frauen oft nur vage Vorstellungen haben, was ihren Partner anmacht - eher so im Allgemeinen, und dann haut es nicht mehr so hin und man hat auch keine Ebene geschaffen, sich auszutauschen. Daher verpufft der allfällige Rat "reden" dann auch.
    gekürzt von mir

    Was ich oft noch schwieriger finde ist, dass Personen oft gar nicht wissen was sie selbst anmacht. Und das macht die sexuelle Kommunikation natürlich schwierig. Bevor ich weiß, was mein Partner scharf findet, sollte ich mich (ab einem gewissen Alter natürlich) erstmal selbst kennen und meine Knöpfe kennen.

    Bezüglich Langzeitbeziehungen sehe ich da auch, dass da eine gemeinsame Entwicklung wichtig ist. Und eben auch Kommunikation drüber stattfindet (muss ja nicht immer verbal sein).

    Und da fände ich Erfahrungsberichte auch super interessant und auch 'lehrreich' für die Zukunft.

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen

    Ich finde essentiell, dass man da up to date bleibt. Was den Partner anmacht, wonach er sich sehnt.
    Trugschluss ist, zu meinen, den kenne ich.

    Und fast noch wichtiger: dass man sich selber kennt. Was man will. Das auch in Worte fassen kann.

    Ich glaube fest daran, dass man sich einander interessant und begehrlich hält, wenn man in der Lage ist, sich über solche Entwicklungen auszutauschen.
    Da stimme ich dir voll und ganz zu.

    Und doch habe ich es mit meinem langjährigen Partner (der Vater meiner Kinder) nicht geschafft. Warum, kann ich nicht wirklich sagen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass wir Kinder zusammen hatten, ob die ständige Nähe was bedeutet, der Stress damit zu tun hatte, ich mich mental weiterentwickelt und von ihm entfernt habe. Trotz, dass ich Sex als wichtig und schön ansehe, war er zwar sehr lange gut, aber doch gleich und irgendwann hatte ich gar kein Interesse mehr an meinem Mann und zeitweise sogar kein Interesse an Sex. Auch habe ich mich damals nicht so öffnen können, wie ich es heute tue (bewusst und/oder unbewusst).

    Ich habe mit meinem jetzigen Freund Sex, den ich so noch nie hatte. Ich habe Fantasien, die ich vor allem äußern kann und er bereitwillig, ja sogar freudig aufnimmt.

    Es beschäftigt mich schon manchmal, warum ich so, wie ich heute bin, Sex nicht mit meinem Ex-Mann so erleben konnte.

    Ich bin (bis dato) zu dem Entschluss gekommen, dass der jetzige Mann mich dort abholt und immer wieder inspiriert, wo mich mein Ex-Mann, meine Jugend nicht gesehen hat (nicht sehen konnte) und, möglicherweise, ist dies auch eine Typfrage und/oder ich habe mich instinktiv "angepasst", da wir ja nun eine Familie haben und es vordergründig (nicht unbedingt optimal gesehen) um die "Aufzucht" des Nachwuchses ging. Dass das im Endeffekt fatal für unsere (Paar)Beziehung war, zeigt, dass ich mich nach 24 Jahren getrennt habe und das Gefühl hatte, jetzt wieder die zu sein, die ich (vermeintlich) vorher war.

    Ich habe mich damit versöhnt, dass man eben mehrere Stufen im Leben durchlebt. Wenn man das mit dem gleichen Partner schafft, um so besser. Wenn nicht, dann ist dies kein Versagen. Vor allem dann nicht, wenn man den anderen nicht dazu benutzt, für das Scheitern ausschließlich verantwortlich zu sein.

    Mein Fazit heute ist: Ja, die Beziehung mit meinem Ex-Mann hat vielleicht nicht das wiedergegeben, was ich nach heutiger Erkenntnis mir wünsche (und er sich vielleicht auch). Trotzdem bin ich heute wohl auch dort angekommen, weil ich diese Beziehung mit ihm geführt habe. Von meinen Kindern ganz zu schweigen.
    Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -

  6. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Sex ist schon wichtig. Bei uns gab es da mal ein Problem vor einigen Jahren...

    Ich hatte einfach keine Lust mehr. Aber da waren sehr viele unterschiedliche Dinge dran beteiligt. Hat sich geklärt....

    Ich weiß nicht wie viel Sex in langjährigen Beziehungen "normal" ist aber ich würde für uns sagen, das es schon gut frequentiert ist...

    Ich finde aber auch wichtig das man das sexualleben abwechslungsreich gestaltet, offen für Neues und auch spontan ist.

    Ich war sexuell immer schon wesentlich offener als mein Mann. Er hat sich erst über die Jahre sehr gewandelt.

    Nun sind wir ungefähr auf dem gleichen Level.

    Ich finde meinen Mann auch nach all den Jahren noch sehr sexy und anziehend.

    Er hat für mich die perfekte Mischung aus Optik und die Art wie er charakterlich ist.

    Und da nun auch schon die ersten grauen Haaren kommen und sich langsam die ersten Fältchen bilden..... Ist dieses blitzen in den Augen noch intensiver und attraktiver geworden.

    Aber ich finde zu einer einer langjährigen glücklichen Beziehung gehört schon mehr als der Sex.


    Vielleicht hat da jeder andere Prioritäten. Mit ist es auch sehr wichtig, daß man schwierige Zeiten zusammen durchsteht...

    Wenn es eben mal nicht rund läuft. Das man trotzdem drauf vertrauen kann, das man es durch steht.....

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (...)

    Aber ich finde zu einer einer langjährigen glücklichen Beziehung gehört schon mehr als der Sex.


    (..)

    ja -

    Ich finde aber dieses "mehr" nicht als mehr.... Sondern als gleichrangig. Als eine von verschiedenen Säulen.

    Ich wundere mich jetzt schon über deinen Post, muss ich zugeben @Luftistrauß

  8. gesperrt

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    @Admaro

    @Rokeby
    Was verstehst du da jetzt nicht bei Luftistraus?

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    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Dass sie auf meine Überlegungen antwortet, zu einer.... gehöre mehr als Sex

    Ich hab doch nicht geschrieben, NUR Sex sei....

    Aber doch ja, ich finde, gerade wenn man hier im Forum so querliest, sexuell gibt es oft Kummer bei Langzeitpaaren.

    Und es wird dann oft mit dem Abwehrreflex reagiert, anderes sei noch wichtiger. Ich denke, Sex ist genauso wichtig. Da gibt es kein Ranking.

    Und per definitionem ist eine Liebesbeziehung, gar Ehe eine mit gem. Sex. Nicht mit gem. Firma oder Wohnmobil

    Ich erlebe und erlebte guten Sex immer als etwas immens bindendes und verbindliches. Schon als das, was mich bei der Stange hält - gerade in schwierigeren Zeiten.
    Ich kann mir jetzt nicht so vorstellen, eine gute Beziehung zu führen wenn ich da mit meinem Mann nicht zusammenkomme.

    SEx heißt ja nun nicht nur vag. Penetration (in meiner Welt) - um die berechtigten Einwände, was, wenn.... gleich vorweg zu nehmen.

    Flauten kenne ich übrigens auch! Und ich kenne auch Entwicklungen die nicht unbedingt konform gehen.

    Aber sich in dem Bereich ganz zu verlieren - das hielte ich für das Aus. Egal wie tapfer man sich sonst schlägt. Dann wäre das keine Liebesbeziehung mehr für mich, sondern eine gute Teambeziehung, als Eltern oder Geschäftspartner oder als ehem. Liebespaar. Gibts ja alles.
    Geändert von R_Rokeby (08.01.2021 um 13:32 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Langzeitbeziehungen - wird es dann immer schwerer?

    Ich glaub wir haben uns dann nur missverstanden.

    Sex ist EIN wichtiger Punkt der passen muss.

    Und ich kenne Paare die auch nur der Sex zusammenhält. Denn sonst völlig inkompatibel..... Da ist es der Kleister....

    Da wird gestritten... Über alles.... Nur um sich nach Tränen und Drama... Übereinander zu stürzen bis man erschöpft einschläft bis zum nächsten Morgen wo das Drama wieder beginnt.

    Kann aber auch sein das dies eine Art Vorspiel ist?

    ........

    Und es gibt Paare wo das sexuelle (penetration) aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr funktioniert. Oder das beide leicht a-sexuell veranlagt sind und trotzdem glücklich zusammen sind....


    Es gibt so viele Varianten

    Und jeder darf für sich entscheiden, welche Form er leben möchte.

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